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Einleiten des Fertigungsprozesses

01. Mit welchen konkreten Arbeiten wird der Fertigungsprozess eingeleitet?

1.Voraussetzung für das Einleiten des Fertigungsprozesses ist das Vorliegen eines (Fertigungs-) Auftrags.
2.Im nächsten Schritt erfolgt die Auftragsbildung; dazu gehören:
2.1Festlegen der Auftragsart
(z. B. Fertigungsauftrag,
Werkstattauftrag, Kundenauftrag)
>> vgl. 5.3.5
Auftragsarten
Auftragsauslösungsarten
2.2Ermittlung der Auftragsdaten und Zusammenstellen der Auftragspapiere (auftragsabhängige Daten, Stücklisten, Zeichnungen, Arbeitspläne, Arbeitsplatzdaten, Laufkarte, Werkzeugvorgabeblätter, Lohnscheine/Zeitsummenkarte)>> vgl. 5.4.1
Informations-/Kommunikationssysteme
2.3Losgrößenfestlegung auf der Basis einer wirtschaftlichen Auftragsmenge 
3.Vor der Freigabe des Auftrags sind weiterhin folgende Arbeiten erforderlich:
3.1Festlegen des Starttermins>> vgl. 5.2.2
Terminplanung
3.2Verfügbarkeitsprüfung: 
 Prüfung der Kapazitäten:>> vgl. 5.2.2
  Sind die benötigten Betriebsmittel/Anlagen auch tatsächlich verfügbar?Kapazitätsplanung Planungsfaktor
 Materialverfügbarkeit:>> vgl. 5.2.2
  Sind die erforderlichen Materialien und Hilfsmittel auch tatsächlich verfügbar oder haben sich gegenüber der Planung Abweichungen aufgrund von Lieferverzug, Fehlplanungen usw. ergeben. Dies betrifft u. a.:Mengenplanung
JiT, Kanban
  – RHB-Stoffe (Roh-, Hilfs-, Betriebsstoffe) 
  – Werkzeuge, Spezialwerkzeuge 
  – Hilfsmittel, Mess- und Prüfmittel 
 Personalverfügbarkeit:>> vgl. 7.1.1 ff.
  Stehen Mitarbeiter für diesen Auftrag auch tatsächlich zur Verfügung oder haben sich Abweichungen zur Planung ergeben (Arbeitsunfähigkeit, kurzfristige Versetzung u. Ä.)Personalbedarfsermittlung
 
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4.Die Auftragsfreigabe überführt den Auftrag vom Planungsstadium in den Ausführungsstatus: Der Auftrag erhält eine Kennzeichnung (Auftragsnummer) und ggf. werden noch benötigte Werkstattpapiere erstellt.
5.Die Auftragsauslösung ist der Beginn der Fertigungsausführung und -steuerung.