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Weitere Vertragsarten

WebinarTerminankündigung aus unserem Online-Kurs Deskriptive Statistik:
 Am 26.01.2017 (ab 18:00 Uhr) findet unser nächstes Webinar statt.
Gratis-Webinar Deskriptive Statistik: Lage- und Streuungsmaße
- In diesem 60-minütigen Gratis-Webinar gibt Daniel Lambert einen Überblick über arithmetische Mittel und Standardabweichung, Modus, Median und die Spannweite
[weitere Informationen] [Terminübersicht]

01. Welche „Weiteren Vertragsarten“ sollte der Fachwirt kennen?

Neben den Kaufvertragsarten unter Ziffer 3.1.2.3 sollte der Fachwirt auch folgende „Weitere Vertragsarten“ lt. Rahmenplan kennen:

Werkvertrag § 631 BGB entgeltliche Leistung eines Werkes Auftraggeber: Auftragnehmer:
Sache wird vom Auftraggeber eingebracht Zahlung der Vergütung bei Erfolg der Leistung Herstellung oder Veränderung einer Sache
Ziel: Erstellung eines Werkes mit geschuldetem Erfolg Abnahme des Werkes schuldet den herbeizuführenden Erfolg
Dienstvertrag § 611 BGB entgeltliche Leistung eines Dienstes Leistender: Leistungsempfänger:
Dienst: Erstellung oder Veränderung einer Sache erbringt Dienstleistung zahlt den vereinbarten Kaufpreis, auch wenn der Erfolg nicht vorliegt
Ziel: Erbringung einer Leistung ohne geschuldeten Erfolg ohne Erfolgsgarantie
Mietvertrag § 535 BGB entgeltliche Nutzungsüberlassung einer Sache Vermieter:
(Eigentümer)
Mieter:
(Besitzer)
Mieter wird Besitzer Überlassung der Sache kann Sache nutzen
Ziel: Nutzungsüberlassung; nicht auf wirtschaftlichen Erfolg ausgerichtet erhält Mietzins zahlt Mietzins
Pachtvertrag § 581 BGB entgeltliche Nutzungsüberlassung einer Sache Verpächter:
(Eigentümer)
Pächter:
(Besitzer)
Pächter wird Besitzer Überlassung der Sache kann Sache nutzen und wird Eigentümer an dem durch die Nutzung erzielten Ertrag
Ziel: Nutzungsüberlassung mit Fruchtgenuss erhält Pachtzins zahlt Pachtzins
Leasingvertrag entgeltliche Nutzungsüberlassung einer Sache Leasinggeber: Leasingnehmer:
Leasingnehmer wird Besitzer überträgt Nutzungsrecht erhält Nutzungsrecht; trägt Gefahr für den Untergang der Sache und Kosten der Instandhaltung
Ziel: Entgeltliche Nutzungsüberlassung erhält Leasingraten (ggf. Sonderzahlung) zahlt Leasingraten
Lizenzvertrag Nutzungsrechte Lizenzgeber: Lizenznehmer:
Patente, Muster, Marken, Software usw. erlaubt gewerbliche Nutzung kann das Recht gewerblich nutzen
Ziel: Übertragung von Nutzungsrechten erhält Lizenzgebühren zahlt Lizenzgebühren, auch wenn er das Recht nicht nutzt
Ratenkauf Die Zahlung erfolgt in Teilbeträgen zu bestimmten Zeitlien vor, bei oder nach Lieferung.

02. Welche Pflichten hat der Unternehmer im elektronischen Geschäftsverkehr?

Gemäß § 312e BGB hat ein Unternehmer, der sich zum Zwecke des Vertragsschlusses über die Lieferung von Waren und Leistungen oder die Erbringung von Dienstleistungen eines Tele- oder Mediendienstes bedient, gegenüber dem Kunden folgende Pflichten:

  • Er muss dem Kunden angemessene, wirksame und zugängliche technische Mittel zur Verfügung stellen, mit deren Hilfe der Kunde vor Abgabe seiner Bestellung Eingabefehler erkennen und berichtigen kann.

  • Er muss die notwendigen Informationen , wie z. B. die AGB , vor Abgabe der Bestellung klar und unmissverständlich mitteilen sowie den Kunden gemäß Art. 246 § 3 EG BGB über die technischen Schritte, die zum Vertragsschluss führen, informieren.

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