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Formen der Konzentration

WebinarTerminankündigung aus unserem Online-Kurs Deskriptive Statistik:
 Am 26.01.2017 (ab 18:00 Uhr) findet unser nächstes Webinar statt.
Gratis-Webinar Deskriptive Statistik: Lage- und Streuungsmaße
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01. Welche Formen der Konzentration gibt es?

Im Wesentlichen unterscheidet man folgende Konzentrationsformen:

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02. Was sind Beteiligungen?

Beteiligungen entstehen durch den Ankauf von Geschäftsanteilen (Aktien). Aufgrund des Stimmrechts kann so mittelbar auf die Politik des Unternehmens eingewirkt werden, an dem man beteiligt ist. Die Höhe der Beteiligungsquote entscheidet über das Maß der Einflussnahme. Man unterscheidet:

Beteiligungsquote Rechte
< 25 % Minderheitsbeteiligung Noch kein maßgeblicher Einfluss; Ausnahme: der Minderheitsaktionär „verbündet“ sich mit anderen Aktionären, um so die 25 %-Marke zu überschreiten.
> 25 % Sperrminorität Der Aktionär kann Änderungen der Satzung verhindern.
> 50 % Einfache Mehrheitsbeteiligung Der Aktionär kann einen herrschenden Einfluss ausüben.
> 75 % Qualifizierte Mehrheitsbeteiligung Der Aktionär kann die Satzung ändern, Kapitalerhöhungen/-herabsetzungen sowie die Auflösung der Gesellschaft verlangen.
> 95 % Squeeze-out
(engl. Hinausdrücken)
Der Hauptaktionär kann von den Kleinaktionären den Verkauf ihrer Anteile verlangen.

03. Was ist ein Konzern und welche Konzernarten gibt es?

Ein Konzern ist der Zusammenschluss mehrerer rechtlich selbstständiger Unternehmen unter einheitlicher Leitung. Die wirtschaftliche Selbstständigkeit wird dabei aufgegeben, die rechtliche Selbstständigkeit bleibt erhalten. Der Zusammenschluss kann auf einem Beherrschungsvertrag (Vertragskonzern) oder auf einer Mehrheitsbeteiligung (faktischer Konzern) basieren.

Man unterscheidet folgende Konzernarten:

Anordnung Horizontaler Konzern Die beteiligten Unternehmen haben ein gleiches oder ähnliches Leistungsangebot.
Vertikaler Konzern Unternehmen aufeinanderfolgender Leistungsstufen schließen sich zusammen.
Mischkonzern Unternehmen verschiedener Branchen schließen sich zusammen.
Abhängigkeit Unterordnungskonzern Ein herrschendes und (mindestens) ein abhängiges Unternehmen
Gleichordnungskonzern mindestens zwei gleichgeordnete Unternehmen auf der Basis vertraglicher Absprache
Branchenzugehörigkeit Organischer Konzern gleiche bzw. sich ergänzende Branchen, z. B. (Automobile + Ersatzteile), (Automobile + Automobile)
Anorganischer Konzern verschiedene Branchen/Geschäftszweige, z. B. (Versicherung + Verlag)

Hinsichtlich der Konzernorganisation unterscheidet man:

Stammhaus-Konzept Das operative Geschäft liegt über alle Funktionsbereiche bei der Obergesellschaft – im Gegensatz zum Holding-Konzept.
Holding-Konzept Die Holding ist eine Dachgesellschaft, die nicht selbstständig am Markt agiert sowie Beteiligungen an rechtlich selbstständigen Unternehmen hält (vgl. z. B. Metro AG, RAAB KARCHER AG). Aufgabe der Holding ist die strategische Führung (Management-Holding) oder das Halten der Anteile der Holdinggesellschaften (Finanz-Holding). Kennzeichnend ist, dass das operative Geschäft bei den nachgelagerten Beteiligungsgesellschaften liegt.

04. Was ist eine Fusion?

Eine Fusion (Verschmelzung) ist der Zusammenschluss von mindestens zwei Unternehmen unter Aufgabe der wirtschaftlichen und rechtlichen Selbstständigkeit. In der Regel wird in der Literatur die amerikanische Bezeichnung Trust synonym verwendet.

Man unterscheidet:

  • Verschmelzung durch Neugründung:

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  • Verschmelzung durch Aufnahme:

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