Kursangebot | Teil 2: Wirtschaftsfachwirte - Handlungsbezogene Qualifikationen | Verkaufsverträge

Teil 2: Wirtschaftsfachwirte - Handlungsbezogene Qualifikationen

Verkaufsverträge

01. Erläutern Sie die Pflichten von Verkäufer und Käufer im Rahmen eines Kaufvertrags.

Nach § 433 BGB ist der Verkäufer verpflichtet, die Sache dem Käufer zu übergeben, wobei die Sache frei von Sach- und Rechtsmängeln sein sollte. Dem Käufer ist das Eigentum an der Sache zu verschaffen. Aufgrund des gegenseitigen Vertrags ist der Käufer verpflichtet, die Gegenleistung durch Bezahlung der Ware zu erbringen. Zudem muss der Käufer dem Verkäufer die Ware abnehmen.

02. Erklären Sie die wesentlichen Merkmale eines Werkvertrags.

Der Auftragnehmer verpflichtet sich, das versprochene Werk herzustellen. Der Besteller ist zur Bezahlung der Leistungen verpflichtet (§ 631 BGB). Der Auftraggeber muss das Werk abnehmen. Der Auftraggeber muss das Werk körperlich entgegennehmen und dem Auftragnehmer erklären, dass das Werk vertragsgemäß erstellt wurde.

03. Erläutern Sie die Besonderheit des Werklieferungsvertrags anhand eines Beispiels.

Die Besonderheit des Werklieferungsvertrags besteht darin, dass der Auftragnehmer eigene Stoffe für die Herstellung des Werks verwendet. Bei einem „echten“ Werklieferungsvertrag, dem die Herstellung nicht vertretbarer Sachen zugrunde liegt, gilt vor allem das Werkvertragsrecht. Ein Hersteller baut in einem Unternehmen eine spezielle Heizungsanlage ein und legt die Leitungen im gesamten Unternehmen.