Kursangebot | | Zusammenarbeit mit Kostenträgern, Institutionen und Behörden

Zusammenarbeit mit Kostenträgern, Institutionen und Behörden

01. Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit mit Kostenträgern?

Die Zusammenarbeit mit Kostenträgern im Gesundheitswesen kann sich durch folgende Möglichkeiten ergeben:

  • Zusammenarbeit mit Kostenträgern beim Vergleich der Wirksamkeit von Arzneimitteln

  • Entwicklung eines Preis-Toolkits und von Computermodellen mit Kostenträgern

  • Entwicklung von Tools zur Beurteilung von Kosteneffektivität

  • Verständnis der Kostenträger für den Wert unserer Produkte und Dienstleistungen.

02. Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit mit Beratungs- und Kontrollbehörden bzw. -institutionen?

Der Öffentliche Gesundheitsdienst arbeitet mit den anderen an der gesundheitlichen Versorgung Beteiligten, insbesondere mit den Trägern medizinisch-sozialer Einrichtungen, den Kostenträgern, den Trägern von Hilfeeinrichtungen einschließlich der Einrichtungen für Gewaltopfer, den Selbsthilfegruppen sowie den Einrichtungen der Gesundheitsvorsorge und des Patientenschutzes zusammen. Er wirkt auf eine bedarfsgerechte gegenseitige Information und Koordination ihrer gesundheitlichen Maßnahmen und Leistungen hin.

03. Welche spezifischen Erscheinungsformen der Kooperation gibt es?

Um eine effektive Gesundheitsversorgung zu ermöglichen, ist es erforderlich, berufsübergreifend zusammenzuarbeiten. Aufgrunddessen hat der Begriff der Kooperation in der gesundheitspolitischen Diskussion in den letzten Jahren an Popularität gewonnen. Gemeint ist in der Regel die Zusammenarbeit einzelner oder mehrerer an der Gesundheitsversorgung beteiligter Berufsgruppen, wobei Formen und Ebenen dieser Zusammenarbeit vielschichtig sind. Der stetige Anstieg von Dienstleistungsangeboten im Gesundheitswesen einhergehend mit der Bedeutungsvielfalt der Begriffe Koordination, Kooperation und Vernetzung lassen einen Überblick der Versorgungslandschaft unmöglich erscheinen. Kooperationsformen sind gekennzeichnet durch die Koordination diagnostischer, therapeutischer und pflegerischer Maßnahmen, wobei die zu erbringenden Leistungen in der Regel durch eine übergeordnete Disziplin, z. B. den behandelnden Arzt, festgelegt werden. Im Vergleich dazu setzt das eingliedernde Modell eine Gleichwertigkeit aller Kooperationspartner, einschließlich des Patienten, voraus.