Konzernabschluss IFRS

  1. Konzernabschluss
    Konzernabschluss
    ... INTERNATIONAL ACCOUNTING STANDARDS:http://www.ifrs-portal.com/Publikationen/IFRS_Texte_5.0_2015_04.pdf
  2. Aufgaben des Konzernabschlusses
    Konzernabschluss > Aufgaben des Konzernabschlusses
    Aufgaben des Konzernabschlusses
    Das Video wird geladen ... Der Konzernabschluss fasst Einzelabschlüsse rechtlich selbstständiger, allerdings wirtschaftlich abhängiger und dominierter Unternehmen dar. Ein Einzelabschluss hat eine Informationsfunktion und eine Zahlungsbemessungsfunktion. Die Informationsfunktion informiert die Öffentlichkeit über die Lage der Unternehmung. Die Zahlungsbemessungsfunktion dient sowohl den Eignern der Unternehmung als auch dem Staat, genauer gesagt dem Fiskus, seine Ansprüche zu formulieren. Der ...
  3. Theorien des Konzernabschlusses
    Konzernabschluss > Theorien des Konzernabschlusses
    Theorien des Konzernabschlusses
    Es existiert die Einheitstheorie und die Interessentheorie. Einheitstheorie Die Einheitstheorie stellt die Forderung, dass im Konzernabschluss die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der einbezogenen Unternehmen so darzustellen ist, als ob diese Unternehmen insgesamt ein einziges Unternehmen wären (IAS 27.18). Man tut also so, als seien die einzelnen Konzernunternehmen lediglich Organe eines größeren, übergeordneten Unternehmens, nämlich des Konzerns. Dies bedeutet, dass z.B. innerbetriebliche ...
  4. Bestandteile des Konzernabschlusses
    Konzernabschluss > Bestandteile des Konzernabschlusses
    ... dazu verpflichtet, ihren Konzernabschluss nach IFRS aufzustellen.  Die Bestandteile des Konzernabschlusses nach IFRS stellt die folgende Tabelle dar (IAS 1.10): Positionen ohne Kapitalmarktorientierung mit Kapitalmarktorientierung HGB IFRS IFRS Konzernbilanz                          Pflicht                            Konzern-GuV Konzernanhang Eigenkapitalveränderungsrechnung Kapitalflussrechnung Segmentberichterstattung Wahlrecht nicht ...
  5. Aufgabe: Pflichtbestandteile nach HGB und IFRS
    Konzernabschluss > Selbstkontrollaufgaben zu Konzernabschluss > Aufgabe: Pflichtbestandteile nach HGB und IFRS
    ... müssen: Positionen HGB IFRS Segmentberichterstattung Konzernanhang Kapitalflussrechnung Eigenkapitalveränderungsrechnung Konzernbilanz Konzern-GuV
  6. Lösung: Pflichtbestandteile nach HGB und IFRS
    Konzernabschluss > Selbstkontrollaufgaben zu Konzernabschluss > Aufgabe: Pflichtbestandteile nach HGB und IFRS > Lösung: Pflichtbestandteile nach HGB und IFRS
    ... erhalten Positionen HGB IFRS Segmentberichterstattung Wahlrecht bei Untern. ohne Kapitalmarktorientierung, Pflicht bei jenen mit Kapitalmarktorientierung nicht vorgesehen Konzernanhang Pflicht Pflicht Kapitalflussrechnung Pflicht Pflicht Eigenkapitalveränderungsrechnung Pflicht Pflicht Konzernbilanz Pflicht Pflicht Konzern-GuV Pflicht Pflicht ...
  7. Rechnungslegungskreis
    Rechnungslegungskreis
    Rechnungslegungskreis
    Die weitere Vorgehensweise zunächst im Überblick: KOCHREZEPT ERSTELLUNG KONZERNBILANZ: Welche Unternehmen sind in den Konzern einzubeziehen? 1. Ausgangspunkt sind die Einzelbilanzen der Einzelunternehmens (= Handelsbilanzen I) 2. Angleichung der Einzelbilanzen an die Ansatz- und Bewertungsregeln, welche konzerneinheitlich sind. Also Vereinheitlichung der Stichtage, Vereinheitlichung von Ansatz, Ausweis, Bewertung und Währungsumrechnung. Im Ergebnis erhält man die Handelsbilanz II. 3. Ergebnisunterschiede ...
  8. Einbeziehungsverbote
    Rechnungslegungskreis > Ausnahmen von der Verpflichtung > Einbeziehungsverbote
    Einbeziehungsverbote
    ... der Vermögensverfügungsrechte kommt es bei IFRS zu einem Einbeziehungsverbot, denn es liegt keine Mutter-Tochter-Beziehung mehr vor. Dies ist beispielhaft dann der Fall, wenn ein Unternehmen unter der Kontrolle staatlicher Behörden oder Gerichten oder Zwangsverwaltern steht. Die M-AG besitzt alle Anteile an der S-GmbH. Über die S-GmbH wurde das Insolvenzverfahren eröffnet. Die M-AG hat hier keine Möglichkeit der Beherrschung mehr und insofern nicht mehr „Mutter“ der S-GmbH, die ihrerseits ...
  9. Einbeziehungswahlrechte
    Rechnungslegungskreis > Ausnahmen von der Verpflichtung > Einbeziehungswahlrechte
    Bei den IFRS gibt es keine expliziten Konsolidierungswahlrechte, sondern lediglich ein implizites Einbeziehungswahlrecht. Konkret ist es so, dass Tochterunternehmen von untergeordneter Bedeutung wegen des Materiality-Grundsatzes (F 29) nicht einbezogen werden müssen. Die X-AG beherrscht die Y-AG. Letztere hat eine ruhende oder nur geringe Geschäftstätigkeit. Die Y-AG ist für das Erstellen eines Bildes zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nur von untergeordneter Bedeutung und muss folglich ...
  10. Umfang der einbezogenen Unternehmen
    Rechnungslegungskreis > Umfang der einbezogenen Unternehmen
    Umfang der einbezogenen Unternehmen
    Man unterscheidet einen engen Kreis- Tochterunternehmen einen weiten Kreis- gemeinsame Vereinbarung (gemeinschaftliche Tätigkeit und Gemeinschaftsunternehmen)- assoziierte Unternehmen Das Video wird geladen ...
  11. Enger Kreis
    Rechnungslegungskreis > Umfang der einbezogenen Unternehmen > Enger Kreis
    Enger Kreis
    ... beeinflusst wird. Der IFRS 10 ersetzt insofern die alten Regelungen nach IAS 27. Der Begriff der Beherrschung wird neu verstanden. Das Video wird geladen ...
  12. Regelfall
    Rechnungslegungskreis > Umfang der einbezogenen Unternehmen > Enger Kreis > Regelfall
    ... Beherrschung vor mangels Verfügungsgewalt (IFRS 10.7 (a)), die A ist nicht Mutter der B. Wenn die Stimmrechtsmehrheit direkt ausgeübt wird, so wird dies nicht über andere zwischengeschaltete Unternehmen bewerkstelligt, bei der indirekten Möglichkeit hingegen schon. Die A-GmbH besitzt 60 % der Stimmrechte an der B-AG. Die A beherrscht die B direkt, A ist Mutter der B, die wiederum Tochter der A ist. Die Kriterien von IFRS 10.7 sind erfüllt. Die A-GmbH besitzt 40 % an der B-AG und 70 ...
  13. Ausnahmefälle
    Rechnungslegungskreis > Umfang der einbezogenen Unternehmen > Enger Kreis > Ausnahmefälle
    Ausnahmefälle
    Die Ausnahmen sind festgehalten in Vereinbarung über Stimmrechtsmehrheit- kraft einer mit anderen Anteilseignern abgeschlossenen Vereinbarung über mehr als die Hälfte der Stimmrechte verfügen (IAS 27.13 (a)) Besetzungsrechte- gemäß Satzung oder Vereinbarung die Finanz- und Geschäftspolitik des Unternehmens bestimmen (IAS 27.13 (b)) Organbestimmungsrechte- Ernennen oder Abberufen der Mehrheit der Mitglieder der Geschäftsführungs- und/oder Aufsichtsorgane (IAS 27.13 (c)) Mehrheit ...
  14. Assoziierte Unternehmen
    Rechnungslegungskreis > Umfang der einbezogenen Unternehmen > Weiter Kreis > Assoziierte Unternehmen
    Assoziierte Unternehmen
    ... Zusammenfassung zum Konsolidierungskreis bei IFRS: Das Video wird geladen ...
  15. Lösung: Tannenbaumprinzip
    Rechnungslegungskreis > Selbstkontrollaufgaben zu Rechnungslegungskreis > Aufgabe: Tannenbaumprinzip > Lösung: Tannenbaumprinzip
    ... missachtet wird, stellen die IAS/IFRS in Aussicht, dass der Konzernabschluss mit befreiender Wirkung erstellt wird. Teilkonzernabschlüsse müssen dann nicht noch zusätzlich gebildet werden (IAS 27.10).
  16. Vorbereitung der Konsolidierung
    Vorbereitung der Konsolidierung
    Vorbereitung der Konsolidierung
    Verschiedene Maßnahmen sind nötig, bevor die Konsolidierung startet: Vereinheitlichung der Stichtage Vereinheitlichung von Ansatz, Ausweis und Bewertung Währungsumrechnung Das Video wird geladen ...
  17. Vereinheitlichung von Ansatz, Ausweis und Bewertung
    Vorbereitung der Konsolidierung > Vereinheitlichung von Ansatz, Ausweis und Bewertung
    Vereinheitlichung von Ansatz, Ausweis und Bewertung
    Einführung Das Video wird geladen ... Bevor die Konsolidierung erfolgen kann, muss der Ansatz und die Bewertung vereinheitlicht werden. Die sog. Handelsbilanz I (also der Einzelabschluss des Konzernunternehmens) wird in die Handelsbilanz II überführt. Bei dieser Handelsbilanz II handelt es sich um den Einzelabschluss, der aber angepasst wurde auf die Regeln des Ansatzes und der Bewertung der Mutter. Die Handelsbilanz II ist damit eine dem Rechnungslegungszweck der Mutter angepasster ...
  18. Stetigkeit und Problemstellung
    Vorbereitung der Konsolidierung > Vereinheitlichung von Ansatz, Ausweis und Bewertung > Ansatz > Stetigkeit und Problemstellung
    ... Die Konzernmutter bilanziert nach IFRS, die ausländische Tochter X nach den Rechnungslegungsstandards ihres Landes. Diese sehen vor, dass immaterielle Vermögenswerte, die selbst erstellt wurden, aktiviert werden dürfen, aber nicht müssen. Die X hat einen solchen Vermögenswert, der in 2013 für umgerechnet 1.000 € selbst entwickelt wurde, aktiviert. Nach den IFRS darf ein immaterieller Vermögenswert, der nicht entgeltlich erworben wurde, nicht aktiviert werden. Insofern muss ...
  19. Spezielle Ansatzvorschriften
    Vorbereitung der Konsolidierung > Vereinheitlichung von Ansatz, Ausweis und Bewertung > Ansatz > Spezielle Ansatzvorschriften
    ... zur „Internationalen Rechnungslegung nach IFRS“. Die grundlegenden Ansatzvorschriften sind, wie der Name schon sagt, lediglich „grundlegend“. Bei bestimmten (auf deutsch: leider sehr vielen) Positionen muss man zusätzlich noch gewisse postenspezifische Positionen prüfen. Erst dann dürfen diese aktiviert bzw. passiviert werden. Zu diesen Positionen gehören immaterielle Vermögenswerte (= immaterielle Vermögenswerte), research and development costs (= Forschungs- und Entwicklungskosten), goodwill ...
  20. Ausweis
    Vorbereitung der Konsolidierung > Vereinheitlichung von Ansatz, Ausweis und Bewertung > Ausweis
    ... (= Statement of Financial Positions) nach IFRS hat folgendes Aussehen: Assets Liabilities and Equity A. Non Current Assets A. Capital and Reserves Intangible Assets Issued Capital Property, Plant and Equipment Reserves Investment Properties   Non Current Financial Assets B. Non Current Liabilities Deferred Tax Assets Non Current Financial Liabilities   Deferred Tax Liabilities B. ...
  21. Bewertung
    Vorbereitung der Konsolidierung > Vereinheitlichung von Ansatz, Ausweis und Bewertung > Bewertung
    ... zur „Internationalen Rechnungslegung nach IFRS“.  Ähnliche Geschäftsvorfälle und andere Ereignisse sind bei vergleichbaren Umständen einheitlich zu behandeln (IAS 27.24). Sollten also in den Einzelabschlüssen unterschiedliche Bewertungsmethoden angewandet worden sein, so sind diese zur Erstellung des Konzernabschlusses anzupassen, evtl. Wahlrechte sind neu auszuüben (IAS 27.25). Wichtig sind Wahlrechte und Ermessensspielräume
  22. Bewertungswahlrechte
    Vorbereitung der Konsolidierung > Vereinheitlichung von Ansatz, Ausweis und Bewertung > Bewertung > Bewertungswahlrechte
    ... Finanzinstrumente (IAS 39 bzw. IFRS 9)- Bewertung    -- erfolgswirksam    -- erfolgsneutral- Modell    -- beizulegender Zeitwert    -- fortgeführte Anschaffungskosten Behandlung versicherungsmathematischer Gewinne und Verluste bei Versorgungsplänen (IAS 19.93)- Korridormethode- jede andere systematische Methode Bewertung von Beteiligungen im Einzelabschluss (IAS 27.37)- zu Anschaffungskosten- als Finanzinstrumente nach IAS 39 Bewertung der als Finanzinvestition ...
  23. Ermessensspielräume
    Vorbereitung der Konsolidierung > Vereinheitlichung von Ansatz, Ausweis und Bewertung > Bewertung > Ermessensspielräume
    ... der Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts (IFRS 3, IFRS 5, IAS 39, IFRS 9, IAS 40 und IAS 41) bei der Wahl der Abschreibung- Methode- Dauer Abgrenzung der Leasing-Methoden- Operate-Leasing- Finance-Leasing Langfristfertigung- Bestimmung des Fertigstellungsgrades Bewertung von Rückstellungen (IAS 37) Wertminderungen- Beurteilung- Ermittlung des erzielbaren Betrags Auch für Gemeinschaftsunternehmen und assoziierte Unternehmen ist eine Vereinheitlichung von Ansatz und Bewertung ...
  24. Immaterielle Vermögenswerte
    Vorbereitung der Konsolidierung > Vereinheitlichung von Ansatz, Ausweis und Bewertung > Bewertung > Einzelne Positionen > Immaterielle Vermögenswerte
    Immaterielle Vermögenswerte
    ... Vermögenswerte im Anlagevermögen in der IFRS-Bilanz latente Steuern auf, denn § 5 II EStG verbietet den Ansatz eines solchen Postens. Insofern entsteht eine zeitliche Gewinndifferenz, denn das Ergebnis des Handelsrechts ist zunächst höher als das steuerrechtliche, was sich in den Folgejahren umkehrt. Folgebewertung Möglich sind zwei Arten der Bewertung in den Jahren nach der Anschaffung: Anschaffungskostenmodell und Neubewertungsmodell. Anschaffungskostenmodell Beim Anschaffungskostenmodell ...
  25. Währungsumrechnung
    Vorbereitung der Konsolidierung > Währungsumrechnung
    Währungsumrechnung
    Wir müssen uns zunächst Gedanken machen über Wechselkurse, danach über die Methoden der Währungsumrechnung. Einführung Das Video wird geladen ...
  26. Preis- und Mengennotierung
    Dieser Text ist als Beispielinhalt frei zugänglich!
    Vorbereitung der Konsolidierung > Währungsumrechnung > Arten von Wechselkursen > Preis- und Mengennotierung
    Preis- und Mengennotierung
    Nach der gewählten Basis des Wechselkurs unterscheidet man die Mengennotierung und die Preisnotierung. Bei der Mengennotierung drückt man aus, wieviel eine inländische Geldeinheit, in ausländischen Geldeinheiten ausgedrückt, wert ist. Der Wechselkurs in der Mengennotierung zwischen Euro und US-Dollar liege bei 1,08. Dies bedeutet, dass man 1,08 $ bezahlen muss, um 1 € zu erhalten. Die Preisnotierung geht genau andersherum vor. Sie misst den Wert einer ausländischen Geldeinheit in ...
  27. Methode der funktionalen Währung
    Vorbereitung der Konsolidierung > Währungsumrechnung > Umrechnungsmethoden > Methode der funktionalen Währung
    Methode der funktionalen Währung
    Die Währungsumrechnung nach IFRS findet sich in IAS 21. Hierbei ist die Methode der funktionalen Währung vorgeschrieben. Dies bedeutet, dass der Konzernabschluss in der Währung des Landes aufzustellen ist, welches für die Unternehmenstätigkeit den wirtschaftlichen Schwerpunkt bildet (IAS 21.9). Hierbei gilt folgendes: ausländisches Tochterunternehmen ... ist selbständig: die modifizierte Stichtagskursmethode ist anzuwenden, ist unselbständig (= verlängerte Werkbank der Konzernmutter): ...
  28. Kapitalkonsolidierung
    Kapitalkonsolidierung
    Kapitalkonsolidierung
    KOCHREZEPT: Zur Wiederholung sei Folgendes gesagt. Die Erstellung der Konzernbilanz erfolgt durch Konsolidierung in vier Schritten: Kapitalkonsolidierung, Schuldenkonsolidierung, Zwischenerfolgseliminierung und Aufwands- und Ertragskonsolidierung. Kommen wir also im Folgenden zur Kapitalkonsolidierung. Diese bedeutet, dass die Beteiligung der Mutter gegen das Eigenkapital der Tochter verrechnet wird. Die Mutterunternehmung Mutter-AG ist an der Tochter-GmbH mit 5.000 € ...
  29. Erstkonsolidierung ohne Minderheitsgesellschafter
    Kapitalkonsolidierung > Vollkonsolidierung > Erstkonsolidierung > Erstkonsolidierung ohne Minderheitsgesellschafter
    Erstkonsolidierung ohne Minderheitsgesellschafter
    Wir gehen nach der Neubewertungsmethode vor. Zunächst werden die stillen Reserven bei der Tochter-AG aufgelöst, nämlich die Differenz aus Zeit- und Buchwert bei den Vermögenswerten. Diese erhöhen die Werte in der Bilanz und werden durch Bildung einer Neubewertungsrücklage gegengebucht (s. die Spalte der Tochter-AG, also TU, in der unten angegeben Tabelle. Die folgenden Zahlen verstehen sich sämtlich in Tausend €). Posten MU TU Summenbilanz Konsolidierung Konzernbilanz A P A P A P S H A P VG 800 300 ...
  30. Erstkonsolidierung mit Minderheitsgesellschaftern
    Kapitalkonsolidierung > Vollkonsolidierung > Erstkonsolidierung > Erstkonsolidierung mit Minderheitsgesellschaftern
    Erstkonsolidierung mit Minderheitsgesellschaftern
    Wir wandeln das Beispiel ein wenig ab. Die Mutter möge lediglich einen Anteil von 80 % an der Tochter-AG erwerben. Die restlichen Zahlen seien komplett identisch. Erstelle die Konzernbilanz zum 31.12.2009. Die Mutter erwirbt nun lediglich 80 % an der Tochter-AG. Der Buchwert des Eigenkapitals und die stillen Reserven werden insofern zwischen dem Mehrheitsaktionär - der Mutter-AG – und den Minderheitsgesellschaftern aufgeteilt. Lediglich der Firmenwert steht dem Mehrheitsaktionär alleine (!) ...
  31. Folgekonsolidierung
    Kapitalkonsolidierung > Vollkonsolidierung > Folgekonsolidierung
    Folgekonsolidierung
    ... Der Geschäfts- oder Firmenwert wird bei IFRS nicht planmäßig abgeschrieben, sondern höchstens außerplanmäßig. Vielmehr unterliegt bei IFRS dieser einem jährlich durchzuführenden Impairment Test, wird also möglicherweise außerplanmäßig abgeschrieben (= wertgemindert). Dies ist im HGB anders. Dort unterliegt der entstandene Geschäfts- oder Firmenwert der planmäßigen Abschreibung. Beachte zu den Abschreibungen beim Umlaufvermögen folgendes. Bei den Vermögenswerten ist wichtig, ...
  32. Folgekonsolidierung ohne Minderheitsgesellschafter
    Kapitalkonsolidierung > Vollkonsolidierung > Folgekonsolidierung > Folgekonsolidierung ohne Minderheitsgesellschafter
    Folgekonsolidierung ohne Minderheitsgesellschafter
    Es gelten die Zahlen aus dem Beispiel. Die Nutzungsdauer der Vermögenswerte liegt bei zwei Jahren, der Firmenwert wird über fünf Jahre verteilt. Der Jahresüberschuss des Jahres 2010 liegt bei der Mutter-AG bei 300.000 €, bei der Tochter-AG bei 20.000 €.Erstelle die Konzernbilanz zum 31.12.2010. Die Aufgabenstellung heißt mit anderen Worten: führe die Folgekonsolidierung durch! Der Jahresüberschuss aus dem Jahr 2009 wird in die Gewinnrücklage eingestellt, so dass man in der unten stehenden ...
  33. Folgekonsolidierung
    Kapitalkonsolidierung > Quotenkonsolidierung > Folgekonsolidierung
    Folgekonsolidierung
    Auch die Folgekonsolidierung funktioniert so wie jene bei der Vollkonsolidierung. Die aufgedeckten stillen Reserven sind auf die Laufzeit zu verteilen (= abzuschreiben). Zusammenfassung Das Video wird geladen ...
  34. Schuldenkonsolidierung
    Schuldenkonsolidierung
    Schuldenkonsolidierung
    Im Rahmen der Schuldenkonsolidierung werden Forderungen des einen Unternehmens gegen ein anderes Konzernunternehmen mit den Verbindlichkeiten, die bei diesem bestehen, aufgerechnet. Dies kann ohne Aufrechnungsdifferenzen als auch mit Aufrechnungsdifferenzen unechte Aufrechnungsdifferenzen echte Aufrechnungsdifferenzen passieren. Danach gehen wir auf die Technik der Schuldenkonsolidierung ein, d.h. insb. auf die Frage der mglw. auftretenden Aufrechnungsdifferenzen und ...
  35. Betroffene Positionen
    Schuldenkonsolidierung > Betroffene Positionen
    Betroffene Positionen
    Wir geben zunächst einen Überblick über die Positionen, die überhaupt von der Schuldenkonsolidierung betroffen sind: Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen eingeforderte, ausstehende Einlagen auf das gezeichnete Kapital geleistete und erhaltene Anzahlungen Rechnungsabgrenzungsposten Rückstellungen Das Video wird geladen ...
  36. Rückstellungen
    Schuldenkonsolidierung > Betroffene Positionen > Rückstellungen
    Rückstellungen
    Den bei der einen Konzernunternehmung gebuchten Rückstellung steht kein korrespondierender Posten bei einer anderen Konzernunternehmung gegenüber, weswegen nicht einfach erfolgsneutral aufgerechnet werden kann, sondern vielmehr erfolgswirksam auszubuchen ist. Die Konzernmutter T liefert Waren an die Tochter B am 13.11.2013. Wahrscheinlich handelt es sich um einen Gewährleistungsfall in Höhe von voraussichtlich bei 5.000 €. Die Mutter bucht eine Rückstellung, aber die Tochter bucht nichts ...
  37. Schuldenkonsolidierung ohne Aufrechnungsdifferenzen
    Schuldenkonsolidierung > Vorgehensweise bei der Schuldenkonsolidierung > Schuldenkonsolidierung ohne Aufrechnungsdifferenzen
    Schuldenkonsolidierung ohne Aufrechnungsdifferenzen
    Das Konzernunternehmen A tätigt eine Lieferung an das Konzernunternehmen B in Höhe von 10.000 €. Da B nicht sofort bezahlt, aktiviert A eine Forderung in Höhe von 10.000 €, B entsprechend eine Verbindlichkeit. Im Rahmen der Schuldenkonsolidierung ist die Forderung bei A und die Verbindlichkeit bei B auszubuchen. Positionen Konzernuntern. A Konzernuntern. B Summe Konsolidierung Konzernbilanz A P A P A P Soll Haben A P Anlagevermögen Beteiligung Geschäfts- ...
  38. Arten von Aufrechnungsdifferenzen
    Schuldenkonsolidierung > Vorgehensweise bei der Schuldenkonsolidierung > Schuldenkonsolidierung mit Aufrechnungsdifferenzen > Arten von Aufrechnungsdifferenzen
    Arten von Aufrechnungsdifferenzen
    Man unterscheidet echte Aufrechnungsdifferenzen und unechte Aufrechnungsdifferenzen. Echte Aufrechnungsdifferenzen rühren her durch unterschiedliche Handhabung aktiver und passiver Posten in den Einzelabschlüssen. Unechte Aufrechnungsdifferenzen hingegen sind eine Folge fehlerhafter Buchungen oder zeitlicher Unterschiede in der Entstehung von Forderungen und Verbindlichkeiten in den jeweiligen Einzelabschlüssen. Sie sind kein Anlass für eine Schuldenkonsolidierung, sondern werden ...
  39. Unechte Aufrechnungsdifferenzen
    Schuldenkonsolidierung > Vorgehensweise bei der Schuldenkonsolidierung > Schuldenkonsolidierung mit Aufrechnungsdifferenzen > Arten von Aufrechnungsdifferenzen > Unechte Aufrechnungsdifferenzen
    Unechte Aufrechnungsdifferenzen
    Unechte Aufrechnungsdifferenzen passieren bei Buchungsfehlern und bei zeitlichen Unterschieden in den Buchungen. Die zeitlichen Unterschiede in den Buchungen werden durch den folgenden Fall erhellt. Die Unternehmen T1 und T2 sind Teil desselben Konzerns. Am 31.12.2013 liefert die T1 Waren im Wert von 100.000 € an die T2. Diese kommen bei der T2 am 2.1.2014 an. Die Forderung wird bei T1 für das Jahr 2013 eingebucht, die korrespondierende Verbindlichkeit bei der T2 allerdings erst ...
  40. Idee der Zwischenerfolgseliminierung
    Zwischenerfolgseliminierung > Idee der Zwischenerfolgseliminierung
    Idee der Zwischenerfolgseliminierung
    Die Zwischenerfolgseliminierung wird in IAS 27.21 angesprochen. Folgendes Beispiel möge die Notwendigkeit der Zwischenerfolgseliminierung motivieren. M hält alle Anteile an der Tochter-AG. Im laufenden Geschäftsjahr hatte sie Erzeugnisse für 400 € produziert und diese an die Tochter-AG für 700 € weiterverkauft. Am Bilanzstichtag hat die Tochter-AG diese noch unbearbeitet auf Lager. Man rechnet wie folgt: Positionen Mutter Tochter Summe Konsolidierung Konzern- ...
  41. Berechnung der Konzernherstellungskosten
    Zwischenerfolgseliminierung > Berechnung der Konzernherstellungskosten
    Nach IFRS existieren lediglich eliminierungspflichtige Zwischengewinne, denn es gibt bei der Berechnung von Herstellungskosten nach IAS keine Wahlrechte – ganz im Gegensatz zum HGB (§ 255 II HGB). Das HGB hingegen redet von elíminierungspflichtigen und eliminierungsfähigen Zwischengewinnen. Entscheidend für die Entstehung von Zwischengewinnen ist eine unterschiedliche Berechnung von Herstellungskosten. Deshalb sei nachfolgend die Kalkulation derselben angegeben. Die folgende Tabelle hält ...
  42. Fallunterscheidung
    Zwischenerfolgseliminierung > Methode der Zwischenerfolgseliminierung > Fallunterscheidung
    Fallunterscheidung
    Der Tageswert (TW) beeinflusst die Höhe des Zwischengewinns, der grundsätzlich als Differenz aus Einzelbilanzwert (EBW) und Konzernherstellungskosten (KHK) definiert ist. Wir unterscheiden folgenden Fälle: TW > KHK > EBW Zwischenverlust = KHK - EBW TW > EBW > KHK Zwischengewinn = EBW – KHK EBW > TW > KHK Zwischengewinn = EBW – KHK EBW > KHK > TW Zwischengewinn = EBW – TW KHK > EBW > TW Zwischengewinn ...
  43. Innenumsatzkonsolidierung
    Aufwands- und Ertragskonsolidierung > Innenumsatzkonsolidierung
    Innenumsatzkonsolidierung
    Wir können vorgehen nach dem Gesamtkostenverfahren und dem Umsatzkostenverfahren Folgende Übersicht ist wichtig: Anwendung Gesamtkostenverfahren Selbsterstellung Vermögenswert des Anlagevermögens  Konsolidierung mit anderen aktivierten Eigenleistungen Vermögenswert des Umlaufvermögens dieser wird vom Empfänger unbearbeitet auf Lager genommen  Konsolidierung mit Bestandsveränderungen dieser wird vom Empfänger weiter bearbeitet ...
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Buchführung

  1. Bilanz nach IFRS
    Buchhaltung nach IFRS > Aufbau nach IFRS > Bilanz nach IFRS
    Die buchhalterischen Vorschriften nach IFRS  ( International Financial Reporting Standards) sind solche, die für Kapitalgesellschaften gelten und international Anwendung finden. Der schon bekannte Aufbau der Bilanz nach dem Handelsrecht weicht zum Teil von dem ab, was die IFRS vorschreiben. Markantester Unterschied ist jedenfalls die durchweg englischsprachige Postenbezeichnung in der Bilanz ( Balance Sheet ). Genau wie bei der Bilanz nach dem HGB, zeigt bei der Bilanz nach IFRS die Aktivseite ...
  2. GuV nach IFRS
    Buchhaltung nach IFRS > Aufbau nach IFRS > GuV nach IFRS
    Bei der Gewinn- und Verlustrechnung nach den IFRS -Regelungen existieren neben der englischsprachigen Namensgebung kaum Unterschiede zum HGB. Gewinn- und Verlustrechnung - Income Statement Bei IFRS kann die GuV-Rechnung auch nach dem Gesamtkostenverfahren oder nach dem Umsatzkostenverfahren durchgeführt werden. Gesamtkostenverfahren – Nature of Expense Method Umsatzkostenverfahren – Cost of Sales Method Das Gesamtkostenverfahren Im Folgenden wird anhand des Gesamtkostenverfahrens ...
  3. Handelsbetrieb
    Buchhaltung nach IFRS > Buchung nach IFRS > Handelsbetrieb
    ... Geschäftsvorfällen im Handelsbetrieb nach IFRS unterscheidet sich nicht von der schon aus dem HGB bekannten Art der Verbuchung. Es werden genauso Buchungssätze gebildet, um die Kontenbewegung nachzuvollziehen. Entscheidend ist wie o.g. die richtige Benennung der Konten. Daher wird im Folgenden hierauf noch mal besonders Wert gelegt. Die wichtigsten Kontenbezeichnungen Zunächst wenden wir uns den Begrifflichkeiten, den Kontennamen zu, die in einem Handelsbetrieb häufig Anwendung finden: Warenbestandskonto ...
  4. Industriebetrieb
    Buchhaltung nach IFRS > Buchung nach IFRS > Industriebetrieb
    ... dem HGB, müssen auch nach den Grundsätzen der IFRS in die Herstellungskosten, die Materialkosten und die Fertigungskosten mit einbezogen werden. Kontenbezeichnungen Zu der Übersetzung der Kontennamen: Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffe – Raw Materials and Supplies Herstellungskosten – Costs of Conversion (=Umformung) Beispielaufgabe Der Maschinenhersteller M kauft in 2006 Rohstoffe im Wert von 50.000 Euro (+19% Umsatzsteuer), die er für die Herstellung von 12 Maschinen einsetzt ...
  5. Ab-/Zuschreibungen
    Buchhaltung nach IFRS > Buchung nach IFRS > Ab-/Zuschreibungen
    Gemäß IFRS gibt es auch die verschiedenen Formen der Abschreibung, die aus dem HGB bekannt sind. Wichtig ist wie immer die Begriffsbestimmung. Im folgenden Abschnitt wird zunächst wieder die Konten-Terminologie erläutert, die dann im Rahmen eines Beispiels Anwendung findet.  Kontenbezeichnungen Aktivkonto Maschinen - Machinery Planmäßige Abschreibungen – Depreciation Expenses Lineare Abschreibung - straight-line (method) depreciation Degressive Abschreibung - declining balance (method ...
  6. Begriffssammlung
    Buchhaltung nach IFRS > Anwendung > Begriffssammlung
    ... englischen Kontennamen. Die Bilanz nach IFRS 1) Die Aktivseite der Bilanz nach IFRS: Vermögenswerte / Assets Anlagevermögen - Non current Assets Immaterielle Vermögenswerte (Patente) – Intangible Assets Sachanlagen (z.B. Betriebs- und Geschäftsausstattung) – Property, Plant and Equipment Finanzanlagen (langfristig gehaltene Wertpapiere) – Non Current Financial Assets Umlaufvermögen / Current Assets Vorräte (z.B. Rohstoffe) – Inventories Forderungen aus Lieferungen und ...
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Externes Rechnungswesen

  1. Weitere Elemente des Jahresabschlusses
    Der Jahresabschluss > Pflichtbestandteile des Jahresabschlusses > Weitere Elemente des Jahresabschlusses
    ... Unternehmen, die eine Rechnungslegung nach IFRS durchführen, nehmen häufig weitere Elemente in den Abschluss nach HGB mit auf. Wahrscheinlich kann man sich das schon daraus herleiten, dass diesen Unternehmen schlicht gewisse Kennzahlen vorliegen, die dann in vielen Fällen auch publiziert werden. Die Rechnungslegung nach IFRS kennt u.a. die folgenden weiteren Elemente: Gesamtergebnisrechnung Eigenkapitalveränderungsspiegel Segmentberichterstattung Nicht selten werden diese Elemente ...
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