Konzernabschluss IFRS

  1. Ausweis
    Vorbereitung der Konsolidierung > Vereinheitlichung von Ansatz, Ausweis und Bewertung > Ausweis
    ... (= Statement of Financial Positions) nach IFRS hat folgendes Aussehen:AssetsLiabilities and EquityA. Non Current AssetsA. Capital and ReservesIntangible AssetsIssued CapitalProperty, Plant and EquipmentReservesInvestment Properties Non Current Financial AssetsB. Non Current LiabilitiesDeferred Tax AssetsNon Current Financial Liabilities Deferred Tax LiabilitiesB. Current AssetsNon-financial liabilitiesInventories Trade and Other ReceivablesC. Current LiabilitiesCurrent Financial ...
  2. Bewertung
    Vorbereitung der Konsolidierung > Vereinheitlichung von Ansatz, Ausweis und Bewertung > Bewertung
    ... zur „Internationalen Rechnungslegung nach IFRS“. Ähnliche Geschäftsvorfälle und andere Ereignisse sind bei vergleichbaren Umständen einheitlich zu behandeln (IAS 27.24). Sollten also in den Einzelabschlüssen unterschiedliche Bewertungsmethoden angewandet worden sein, so sind diese zur Erstellung des Konzernabschlusses anzupassen, evtl. Wahlrechte sind neu auszuüben (IAS 27.25).Wichtig sindWahlrechte undErmessensspielräume
  3. Bewertungswahlrechte
    Vorbereitung der Konsolidierung > Vereinheitlichung von Ansatz, Ausweis und Bewertung > Bewertung > Bewertungswahlrechte
    ... Finanzinstrumente (IAS 39 bzw. IFRS 9)- Bewertung    -- erfolgswirksam    -- erfolgsneutral- Modell    -- beizulegender Zeitwert    -- fortgeführte AnschaffungskostenBehandlung versicherungsmathematischer Gewinne und Verluste bei Versorgungsplänen (IAS 19.93)- Korridormethode- jede andere systematische MethodeBewertung von Beteiligungen im Einzelabschluss (IAS 27.37)- zu Anschaffungskosten- als Finanzinstrumente nach IAS 39Bewertung ...
  4. Ermessensspielräume
    Vorbereitung der Konsolidierung > Vereinheitlichung von Ansatz, Ausweis und Bewertung > Bewertung > Ermessensspielräume
    ... vorder Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts (IFRS 3, IFRS 5, IAS 39, IFRS 9, IAS 40 und IAS 41)bei der Wahl der Abschreibung- Methode- DauerAbgrenzung der Leasing-Methoden- Operate-Leasing- Finance-LeasingLangfristfertigung- Bestimmung des FertigstellungsgradesBewertung von Rückstellungen (IAS 37)Wertminderungen- Beurteilung- Ermittlung des erzielbaren BetragsAuch für Gemeinschaftsunternehmen und assoziierte Unternehmen ist eine Vereinheitlichung von Ansatz und Bewertung vonnö...
  5. Latente Steuern bei Kapitalkonsolidierung
    Latente Steuern > Steuerlatenzen bei Konsolidierungsmaßnahmen > Latente Steuern bei Kapitalkonsolidierung
    ... Bewertung in der Handelsbilanz nach IFRS und der Steuerbilanz, die sich allerdings umkehrt (mithin eine temporäre Differenz):PositionenAnsatz Handelsbilanz (IFRS)Ansatz Steuerbilanz (EStG)Differenzpassive latente Steuer Sachanlagevermögen60050010040Umlaufvermögen1700150020080Summe120Danach die Konzernbilanz. Man muss die stillen Reserven auflösen, die latenten Steuern beachten und schließlich die Anteile anderer Gesellschafter bei der Konsolidierung einbuchen. ...
  6. Latente Steuern bei Schuldenkonsolidierung
    Latente Steuern > Steuerlatenzen bei Konsolidierungsmaßnahmen > Latente Steuern bei Schuldenkonsolidierung
    ... Konzern (!) - Handelsbilanz (IFRS)Ansatz Steuerbilanz (EStG)Differenzpassive latente Steuer Garantierückstellung010001000300Die Buchungssätze lauten wie folgt:Garantierückstellung an sonstiger betriebl. Aufwand 1.000 €latenter Steueraufwand an passive latente Steuern 300 €
  7. Latente Steuern bei Zwischenerfolgseliminierung
    Latente Steuern > Steuerlatenzen bei Konsolidierungsmaßnahmen > Latente Steuern bei Zwischenerfolgseliminierung
    ... Konzern (!) - Handelsbilanz (IFRS)Ansatz Einzel (!) Steuerbilanz (EStG)Differenzaktive latente Steuer Vorräte800100020060Die Buchungssätze lauten wie folgt.Umsatzerlöse 1.000 € an Bestandserhöhung 800 €fertige Erzeugnisse 200 €aktive latente Steuern an latenter Steuerertrag 60 €
  8. Besonderheiten latenter Steuern nach IFRS
    Latente Steuern > Besonderheiten latenter Steuern nach IFRS
    ... Ansatz und der Bewertung latenter Steuern nach IFRS und nach HGB.Folgende Unterschiede zur Bilanzierung latenter Steuern nach HGB existieren:Aktivierungspflicht für aktive latente Steuern (IAS 12.24)bei HGB AktivierungswahlrechtAusnahmen vom Ansatz latenter SteuernGoodwill aus Kapitalkonsolidierung (IAS 12.15a)grundsätzlich Saldierungsverbot aktiver und passiver latenter Steuern (IAS 12), also Bruttoausweis.Es erfolgt allerdings sehr wohl eine Saldierung aktiver und passiver latenter ...
  9. Weitere Bestandteile des Konzernabschlusses
    Weitere Bestandteile des Konzernabschlusses
    Der Konzernabschluss nach IFRS hat zu umfassen:Konzernbilanz,Konzern-Gesamtergebnisrechnung,Konzernanhang (inkl. Segmentberichterstattung),Konzernkapitalflussrechnung,Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung.Empfohlen ist weiterhin ein Bericht über die Unternehmenslage. Dies heißt: es gibt in den IFRS keinen pflichtmäßigen Konzernlagebericht (und auch keinen Lagebericht für den Einzelabschluss).
  10. Segmentberichterstattung
    Weitere Bestandteile des Konzernabschlusses > Segmentberichterstattung
    Die Segmentberichterstattung gehört nach IFRS 8 nicht zu den Pflichtbestandteilen des Abschlusses nach IFRS für alle Unternehmen. Vielmehr ist es so, dass lediglich gewisse Unternehmen eine Segmentberichterstattung angeben müssen (IFRS 8.2):jene, deren Wertpapiere öffentlich gehandelt werden undjene, die sich gerade im Prozess des Going-Public befinden.Man unterscheidet zwei unterschiedliche Ansätze, nämlichden Management Approach und denRisk and Reward Approach.Der ...
  11. Segmentabgrenzung
    Weitere Bestandteile des Konzernabschlusses > Segmentberichterstattung > Segmentabgrenzung
    ... genauer gesagt ein operatives Segment ist, legt IFRS 8.5 fest. Hiernach handelt es sich umeinen Bereich des Unternehmens, welches Geschäftstätigkeiten betreibt, mit denen Erträge erwirtschaftet werden und bei welchen Aufwendungen anfallen können,dessen Ergebnisse vom Hauptentscheidungsträger des Unternehmens überprüft werden undfür welchen es einschlägige Finanzinformationen gibt.Es kann passieren, dass nach IFRS 8.5 keine eindeutigen Geschäftssegmente ...
  12. Berichtspflichtige Segmente
    Weitere Bestandteile des Konzernabschlusses > Segmentberichterstattung > Berichtspflichtige Segmente
    Nach IFRS 8.13 ist ein Geschäftssegment dann berichtspflichtig, wennder bei ihm erfasste Ertrag inkl. Der Verkäufe an externe Kunden und der Verkäufe oder der Transfers zwischen den einzelnen Geschäftssegmente mindestens 10 % der internen und externen Erträge aller Geschäftssegmente beträgt bzw.das bei ihm erfasste Periodenergebnis mindestens 10 % des Gesamtgewinns bzw. des Gesamtverlusts aller Segmente, die einen Gewinn bzw. einen Verlust berichten, beträgt ...
  13. Auszuweisende Segmentinformationen
    Weitere Bestandteile des Konzernabschlusses > Segmentberichterstattung > Auszuweisende Segmentinformationen
    ... sind zu erstellen:allgemeine Informationen (IFRS 8.22),Informationen über Ertrags- und Vermögenslage sowie die Grundlagen der Bewertung (IFRS 8.23 – 27),Überleitungsrechnung (IFRS 8.28) undweitere Angaben auf Unternehmensebene (IFRS 8.31 – 34).
  14. Lösung: Pflichtbestandteile nach HGB und IFRS
    Konzernabschluss > Selbstkontrollaufgaben zu Konzernabschluss > Aufgabe: Pflichtbestandteile nach HGB und IFRS > Lösung: Pflichtbestandteile nach HGB und IFRS
    Wir erhaltenPositionenHGBIFRSSegmentberichterstattungWahlrecht bei Untern. ohne Kapitalmarktorientierung, Pflicht bei jenen mit Kapitalmarktorientierungnicht vorgesehen KonzernanhangPflicht Pflicht KapitalflussrechnungPflicht Pflicht EigenkapitalveränderungsrechnungPflicht Pflicht KonzernbilanzPflicht Pflicht Konzern-GuVPflicht Pflicht
  15. Lösung: Tannenbaumprinzip
    Rechnungslegungskreis > Selbstkontrollaufgaben zu Rechnungslegungskreis > Aufgabe: Tannenbaumprinzip > Lösung: Tannenbaumprinzip
    ... missachtet wird, stellen die IAS/IFRS in Aussicht, dass der Konzernabschluss mit befreiender Wirkung erstellt wird. Teilkonzernabschlüsse müssen dann nicht noch zusätzlich gebildet werden (IAS 27.10).
  16. Immaterielle Vermögenswerte
    Vorbereitung der Konsolidierung > Vereinheitlichung von Ansatz, Ausweis und Bewertung > Bewertung > Einzelne Positionen > Immaterielle Vermögenswerte
    ... im Anlagevermögen in der IFRS-Bilanz latente Steuern auf, denn § 5 II EStG verbietet den Ansatz eines solchen Postens. Insofern entsteht eine zeitliche Gewinndifferenz, denn das Ergebnis des Handelsrechts ist zunächst höher als das steuerrechtliche, was sich in den Folgejahren umkehrt.FolgebewertungMöglich sind zwei Arten der Bewertung in den Jahren nach der Anschaffung:Anschaffungskostenmodell undNeubewertungsmodell.AnschaffungskostenmodellBeim Anschaffungskostenmodell ...
  17. Wirkungsweise latenter Steuern
    Latente Steuern > Wirkungsweise latenter Steuern
    ... Ausgleich im Laufe der Zeitbei IFRS relevantpermanentekein Ausgleich im Laufe der Zeitbei IFRS nicht relevant.Es existieren zwei Arten in Abhängigkeit des Jahresüberschusses (JÜ):aktive latente Steuernwenn anfänglich JÜHandelsrechtSteuerrecht unddanach aber JÜHandelsrecht > JÜSteuerrechtpassive latente Steuernwenn anfänglich JÜHandelsrecht > JÜSteuerrecht unddanach aber JÜHandelsrechtSteuerrechtDie Idee der latenten Steuern ...
  18. Folgekonsolidierung
    Kapitalkonsolidierung > Vollkonsolidierung > Folgekonsolidierung
    ... Der Geschäfts- oder Firmenwert wird bei IFRS nicht planmäßig abgeschrieben, sondern höchstens außerplanmäßig. Vielmehr unterliegt bei IFRS dieser einem jährlich durchzuführenden Impairment Test, wird also möglicherweise außerplanmäßig abgeschrieben (= wertgemindert).Dies ist im HGB anders. Dort unterliegt der entstandene Geschäfts- oder Firmenwert der planmäßigen Abschreibung.Beachte zu den Abschreibungen beim ...
  19. Berechnung der Konzernherstellungskosten
    Zwischenerfolgseliminierung > Berechnung der Konzernherstellungskosten
    Nach IFRS existieren lediglich eliminierungspflichtige Zwischengewinne, denn es gibt bei der Berechnung von Herstellungskosten nach IAS keine Wahlrechte – ganz im Gegensatz zum HGB (§ 255 II HGB). Das HGB hingegen redet von elíminierungspflichtigen und eliminierungsfähigen Zwischengewinnen.Entscheidend für die Entstehung von Zwischengewinnen ist eine unterschiedliche Berechnung von Herstellungskosten. Deshalb sei nachfolgend die Kalkulation derselben angegeben. Die folgende ...
  20. Anhang
    Weitere Bestandteile des Konzernabschlusses > Anhang
    ... notes).Anforderungen zum Anhang (= Notes) nach IFRS finden sich in IAS 1.112 ff. und in einzelnen Standards, z.B. IFRS 8 und IAS 24. Der Zweck des Anhangs besteht darin, grundlegene Informationen über die Aufstellung als auch die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden darzulegen darzulegen (IAS 1.112).Wichtig ist insb., dass ein expliziter Querverweis in den anderen Bestandteilen des Jahresabschlusses (also Bilanz, Gesamtergebnisrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung und Kapitalflussrechnung) ...
  21. Spezielle Ansatzvorschriften
    Vorbereitung der Konsolidierung > Vereinheitlichung von Ansatz, Ausweis und Bewertung > Ansatz > Spezielle Ansatzvorschriften
    ... zur „Internationalen Rechnungslegung nach IFRS“.Die grundlegenden Ansatzvorschriften sind, wie der Name schon sagt, lediglich „grundlegend“. Bei bestimmten (auf deutsch: leider sehr vielen) Positionen muss man zusätzlich noch gewisse postenspezifische Positionen prüfen. Erst dann dürfen diese aktiviert bzw. passiviert werden.Zu diesen Positionen gehörenimmaterielle Vermögenswerte (= immaterielle Vermögenswerte),research and development costs ...
  22. Aufgabe: Pflichtbestandteile nach HGB und IFRS
    Konzernabschluss > Selbstkontrollaufgaben zu Konzernabschluss > Aufgabe: Pflichtbestandteile nach HGB und IFRS
    ... aber nicht müssen:PositionenHGBIFRSSegmentberichterstattung  Konzernanhang  Kapitalflussrechnung  Eigenkapitalveränderungsrechnung  Konzernbilanz  Konzern-GuV  
  23. Stetigkeit und Problemstellung
    Vorbereitung der Konsolidierung > Vereinheitlichung von Ansatz, Ausweis und Bewertung > Ansatz > Stetigkeit und Problemstellung
    ... beizubehalten.Die Konzernmutter bilanziert nach IFRS, die ausländische Tochter X nach den Rechnungslegungsstandards ihres Landes. Diese sehen vor, dass immaterielle Vermögenswerte, die selbst erstellt wurden, aktiviert werden dürfen, aber nicht müssen. Die X hat einen solchen Vermögenswert, der in 2013 für umgerechnet 1.000 € selbst entwickelt wurde, aktiviert.Nach den IFRS darf ein immaterieller Vermögenswert, der nicht entgeltlich erworben wurde, nicht ...
  24. Assoziierte Unternehmen
    Rechnungslegungskreis > Umfang der einbezogenen Unternehmen > Weiter Kreis > Assoziierte Unternehmen
    ... Zusammenfassung zum Konsolidierungskreis bei IFRS:Das Video wird geladen...
  25. Einbeziehungsverbote
    Rechnungslegungskreis > Ausnahmen von der Verpflichtung > Einbeziehungsverbote
    ... kommt es bei IFRS zu einem Einbeziehungsverbot, denn es liegt keine Mutter-Tochter-Beziehung mehr vor. Dies ist beispielhaft dann der Fall, wenn ein Unternehmen unter der Kontrolle staatlicher Behörden oder Gerichten oder Zwangsverwaltern steht.Die M-AG besitzt alle Anteile an der S-GmbH. Über die S-GmbH wurde das Insolvenzverfahren eröffnet.Die M-AG hat hier keine Möglichkeit der Beherrschung mehr und insofern nicht mehr „Mutter“ ...
  26. Methode der funktionalen Währung
    Vorbereitung der Konsolidierung > Währungsumrechnung > Umrechnungsmethoden > Methode der funktionalen Währung
    Die Währungsumrechnung nach IFRS findet sich in IAS 21. Hierbei ist die Methode der funktionalen Währung vorgeschrieben. Dies bedeutet, dass der Konzernabschluss in der Währung des Landes aufzustellen ist, welches für die Unternehmenstätigkeit den wirtschaftlichen Schwerpunkt bildet (IAS 21.9).Hierbei gilt folgendes:ausländisches Tochterunternehmen ...ist selbständig: die modifizierte Stichtagskursmethode ist anzuwenden,ist unselbständig (= verlängerte ...
  27. Konzernabschluss
    Konzernabschluss
    ... INTERNATIONAL ACCOUNTING STANDARDS:http://www.ifrs-portal.com/Publikationen/IFRS_Texte_5.0_2015_04.pdf
  28. Bestandteile des Konzernabschlusses
    Konzernabschluss > Bestandteile des Konzernabschlusses
    ... dazu verpflichtet, ihren Konzernabschluss nach IFRS aufzustellen. Die Bestandteile des Konzernabschlusses nach IFRS stellt die folgende Tabelle dar (IAS 1.10):Positionenohne Kapitalmarktorientierungmit KapitalmarktorientierungHGBIFRSIFRSKonzernbilanz                       Pflicht                          Konzern-GuVKonzernanhangEigenkapitalveränderungsrechnungKapitalflussrechnungSegmentberichterstattungWahlrechtnicht ...
  29. Enger Kreis
    Rechnungslegungskreis > Umfang der einbezogenen Unternehmen > Enger Kreis
    ... Beteiligungsunternehmens beeinflusst wird.Der IFRS 10 ersetzt insofern die alten Regelungen nach IAS 27. Der Begriff der Beherrschung wird neu verstanden.Das Video wird geladen...
  30. Einbeziehungswahlrechte
    Rechnungslegungskreis > Ausnahmen von der Verpflichtung > Einbeziehungswahlrechte
    Bei den IFRS gibt es keine expliziten Konsolidierungswahlrechte, sondern lediglich ein implizites Einbeziehungswahlrecht. Konkret ist es so, dass Tochterunternehmen von untergeordneter Bedeutung wegen des Materiality-Grundsatzes (F 29) nicht einbezogen werden müssen.Die X-AG beherrscht die Y-AG. Letztere hat eine ruhende oder nur geringe Geschäftstätigkeit.Die Y-AG ist für das Erstellen eines Bildes zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nur von untergeordneter Bedeutung ...
  31. Regelfall
    Rechnungslegungskreis > Umfang der einbezogenen Unternehmen > Enger Kreis > Regelfall
    ... Beherrschung vor mangels Verfügungsgewalt (IFRS 10.7 (a)), die A ist nicht Mutter der B.Wenn die Stimmrechtsmehrheit direkt ausgeübt wird, so wird dies nicht über andere zwischengeschaltete Unternehmen bewerkstelligt, bei der indirekten Möglichkeit hingegen schon.Die A-GmbH besitzt 60 % der Stimmrechte an der B-AG.Die A beherrscht die B direkt, A ist Mutter der B, die wiederum Tochter der A ist. Die Kriterien von IFRS 10.7 sind erfüllt.Die A-GmbH besitzt 40 % an der B-AG ...
  32. Gemeinsame Vereinbarungen
    Rechnungslegungskreis > Umfang der einbezogenen Unternehmen > Weiter Kreis > Gemeinsame Vereinbarungen
    ... gemeinschaftliche Tätigkeit (IFRS 11.15) bedeutet, dass die beteiligten Parteien "Rechte" (keine Leitung) an der Vereinbarung zuzurechnenden Vermögenswerten und Verpflichtungen haben. Bei einer gemeinschaftliche Tätigkeit (= Joint Operations) wird die Quotenkonsolidierung angewendet.Bei einem Gemeinschaftsunternehmen (= Joint Venture) haben zwei oder mehr sog. Partnerunternehmen eine gemeinschaftliche Führung an diesem Gemeinschaftsunternehmen (IFRS 11.16).Bei ...
  33. Verpflichtung zur Konzernrechnungslegung
    Rechnungslegungskreis > Verpflichtung zur Konzernrechnungslegung
    ... der Begriff der Beherrschung (IFRS 10.6). Ein Unternehmen, welches Mutterunternehmen ist, muss einen Konzernabschluss erstellen (IFRS 10.4).Es ist folgendermaßen zu prüfen, ob eine Beherrschung vorliegt:hat der Investor die Verfügungsgewalt über das Beteiligungsunternehmen (IFRS 10.7 (a)),ist er schwankenden Rückflüssen ausgesetzt (IFRS 10.7 (b)),kann er die Verfügungsgewalt mit der Rendite verknüpfen, so dass dadurch die Höhe der ...
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Buchführung

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    Buchhaltung nach IFRS > Aufbau nach IFRS > GuV nach IFRS
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    Buchhaltung nach IFRS > Anwendung > Begriffssammlung
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    Grundlagen > BilMoG > Ziele und Änderungen durch das BilMoG
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Externes Rechnungswesen

  1. Exkurs: IFRS
    Exkurs > Exkurs: IFRS
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    ... die eine Rechnungslegung nach IFRS durchführen, nehmen häufig weitere Elemente in den Abschluss nach HGB mit auf. Wahrscheinlich kann man sich das schon daraus herleiten, dass diesen Unternehmen schlicht gewisse Kennzahlen vorliegen, die dann in vielen Fällen auch publiziert werden.Die Rechnungslegung nach IFRS kennt u.a. die folgenden weiteren Elemente:GesamtergebnisrechnungEigenkapitalveränderungsspiegelSegmentberichterstattungNicht selten werden diese Elemente ...
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