Buchführung

  1. Aufbau der Bilanz
    Grundlagen > Bilanz > Aufbau der Bilanz
    Aufbau der Bilanz
    ... .  Die Bilanzierung und die Gewinn- und Verlustrechnung, mit der wir uns erst später beschäftigen werden, geben Aufschluss darüber, wie viel ein Unternehmen an Gewinn oder Verlust hat. Kodifiziert sind die Vorschriften (der Vollständigkeit halber genannt) in § 242 Abs. 1 HGB. Die Bilanz ist eine stichtagsbezogene Gegenüberstellung der Vermögensgegenstände und Schulden eines Unternehmens. Die Basis für die Bilanz bildet das Inventar.  Wie oben gesagt, bildet das Inventar ...
  2. Maßgeblichkeitsprinzip
    Grundlagen > BilMoG > Maßgeblichkeitsprinzip
    ... Sondervorschriften. Beispielsweise sind Drohverlustrückstellungen nach § 5 Abs. 4a EStG steuerliche nicht zulässig. Das bedeutet, dass ein Unternehmer handelsrechtlich eine Drohverlustrückstellung in Höhe von bspw. € 100.000 bilden kann und diese den handelsrechtlichen Gewinn des entsprechenden Jahres mindert. Steuerlich jedoch wird dieser Aufwand nicht anerkannt, so dass das zu versteuernde Einkommen des entsprechenden Jahres um € 100.000 höher ist als der handelsrechtliche Gewinn.Durch ...
  3. Umgekehrte Maßgeblichkeit
    Grundlagen > BilMoG > Umgekehrte Maßgeblichkeit
    ... erklären wir dazu noch den Begriff der Drohverlustrückstellung:Die Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften (sog. Drohverlustrückstellung) erfasst künftige, noch nicht realisierte Verluste. Ein Verlust aus einem schwebenden Geschäft droht, wenn sich Erträge und Aufwendungen aus demselben noch nicht abgewickelten Geschäft nicht ausgleichen, beispielsweise wenn ein langfristiger Mietvertrag abgeschlossen wurde und die Räume weder genutzt noch untervermietet werden ...
  4. Erfolgskonten
    Das Konto > Erfolgskonten > Erfolgskonten
    ... fest, die den Erfolg (Gewinn und Verlust) einer Unternehmung tangieren. Daher ihr Name Erfolgskonten; es handelt sich dabei um Konten wie z.B.: Steuern, Miete, Zinserträge oder Löhne. Die Erfolgskonten weisen keine Bestände auf! Ein Unternehmen erzielt Erfolg, wenn es Waren oder Dienstleistungen vom Beschaffungsmarkt einkauft, verarbeitet und dann weiterverkauft. Man nennt diesen Vorgang auch Umsatztätigkeit. In diesem Zusammenhang fallen Geschäftsvorgänge an, die sich ...
  5. Erfolgswirksame Geschäftsvorgänge
    Das Konto > Erfolgskonten > Erfolgswirksame Geschäftsvorgänge
    ... ein Erfolgskonto betroffen. In der Gewinn- u. Verlustrechnung stehen am Ende die Salden der Erfolgskonten.  Die Firma Karl Mai aus Köln bezahlt die Miete für ihre Lagerhalle von 1500€ über die Bank. Buchungssatz Der Buchungssatz im vorliegenden Beispiel lautet Miete (Soll) an Bank (Haben) 1500€. Welche Konten sind hier betroffen? Die Miete stellt einen Aufwand für das Unternehmen dar. Aufwandskonten sind Erfolgskonten, demzufolge steht das Konto Miete in der Gewinn- u. Verlustrechnung ...
  6. Unterschiede zwischen Aufwand und Ertrag
    Dieser Text ist als Beispielinhalt frei zugänglich!
    Das Konto > Erfolgskonten > Unterschiede zwischen Aufwand und Ertrag
    ... die Salden von Erfolgskonten in die Gewinn- u. Verlustrechnung eingehen. Aufwendungen mindern das Konto Eigenkapital, stellen also einen Abgang auf dem Passivkonto Eigenkapital dar. Abgänge auf Passivkonten werden auf der Sollseite verbucht, demnach stehen die Aufwendungen als Abgang ebenfalls im Soll. Erträge führen zu einer Erhöhung des Eigenkapitals, stellen also einen Zugang auf dem Passivkonto Eigenkapital dar. Zugänge auf Passivkonten stehen im Haben, weshalb Erträge im Haben gebucht ...
  7. GuV Konto abschließen
    Das Konto > Erfolgskonten > GuV Konto abschließen
    GuV Konto abschließen
    ... sich sowohl um einen Gewinn als auch um einen Verlust handeln. Steht der Saldo im GuV-Konto auf der Sollseite, handelt es sich um einen Gewinn, weil die Erträge die Aufwendungen übersteigen. Dementsprechend handelt es sich um einen Verlust, wenn der Saldo im Haben des GuV-Kontos steht, dann übersteigen die Aufwendungen die Erträge. Man bezeichnet den Saldo auf der Sollseite als „Habensaldo“, da er einen Mehrbetrag im Haben darstellt, entsprechend den Saldo auf der Habenseite als „Sollsaldo“, ...
  8. Verbuchung des Warenverkaufs
    Warenverkehr > Die Umsatzsteuer > Verbuchung des Warenverkaufs
    Verbuchung des Warenverkaufs
    ... ein Erfolgskonto, welches in der Gewinn- und Verlustrechnung erscheint und dem Konto "Wareneingang" gegenübersteht. Unterschied zwischen Warenkauf und Warenverkauf Der Wareneingang wird im Soll gebucht und mindert so den Gewinn des Unternehmens, während der Warenverkauf diesen steigert. Bitte warten - Video wird geladen.
  9. Das Wareneinkaufskonto
    Warenverkehr > Die Warenkonten > Das Wareneinkaufskonto
    ... Warenabschlusskonto oder direkt zur Gewinn- und Verlustrechnung abgeschlossen wird; vgl. §§ 275, 276 ff. HGB.  WEK= gemischtes KontoAlso gilt: Buchungen immer zu Einkaufspreisen Beispiel zur Buchung auf dem Wareneinkaufskonto SollWareneinkaufskontoHaben Anfangsbestand 1.000 Preisnachlässe 320 Zugänge 2.000 Rücksendungen 200
  10. Das Warenverkaufskonto
    Warenverkehr > Die Warenkonten > Das Warenverkaufskonto
    ... dort als Saldo das Rohergebnis (Rohgewinn, Rohverlust). Zur Zulässigkeit vgl. § 276 HGB. WVK= Erfolgskonto (Buchungen immer zu Verkaufspreisen) Beispiel zur Buchung auf dem Warenverkaufskonto SollWarenverkaufskontoHaben Preisnachlässe 1.000 Warenverkäufe 32.000 Rücksend. v. Kunden 2.000
  11. Kosten und Vorteile des Factoring
    Geldverkehr > Factoring > Kosten und Vorteile des Factoring
    ... wird, verringert das Unternehmen seine Verluste, wenn Schuldner zahlungsunfähig ist  das Unternehmen hat höhere liquide Mittel zur Verfügung und kann so beispielsweise Skonti ausnutzen
  12. Wertpapierarten
    Geldverkehr > Wertpapiere > Wertpapierarten
    ... Der Wertpapierbesitzer kann am Gewinn oder Verlust einer Unternehmung partizipieren, wenn er verbriefte Teilhaberrechte, sog. Dividendenpapiere besitzt. Fährt das Unternehmen einen Gewinn ein, kann es eine Dividende ausschütten. Wie viel die Unternehmung ausschüttet wird jährlich neu festgelegt. Bsp. sind Aktien und Investmentzertifikate. Wertpapiere des Anlagevermögens und Wertpapiere des Umlaufvermögens Im Unternehmen wird zwischen Wertpapieren des Anlage- und des Umlaufvermögens ...
  13. Kauf und Verkauf von Wertpapieren
    Geldverkehr > Wertpapiere > Kauf und Verkauf von Wertpapieren
    ... entweder ein Kursgewinn oder ein Kursverlust . Dieser ist ebenfalls erfolgswirksam zu verbuchen, entweder über das Konto "sonstige betriebliche Erträge" oder "sonstige betriebliche Aufwendungen". Alternativ kann man den Kursgewinn- oder Verlust auch direkt bei seinem Anfallen verrechnen. Auch beim Verkauf von festverzinslichen Wertpapieren sind die Stückzinsen zu berücksichtigen. Verbucht werden sie auf dem Konto „Zinserträge“. Ein Beispiel der notwendigen Buchungen Die Firma ...
  14. Niederstwertprinzip
    Bewertung und Abschreibungen > Bewertung von Vermögensgegenständen > Niederstwertprinzip
    ... werden. Ziel: Ausweis nicht realisierter Verluste Zwei Ausprägungen des Niederstwertprinzip Das Niederstwertprinzip gibt es in zwei Ausprägungen: Das gemilderte Niederstwertprinzip: Das gemilderte Niederstwertprinzip gilt nur für das Anlagevermögen. Wenn eine Wertminderung nur vorübergehend ist, besteht ein Wahlrecht auf den niedrigeren Stichtagswert abzuschreiben. Wenn die Wertminderung jedoch dauernd ist, besteht die Plicht nach §253 III HGB auf den niedrigeren Wert anzuschreiben(--> ...
  15. Außerplanmäßige Abschreibungen
    Bewertung und Abschreibungen > Abschreibungen > Außerplanmäßige Abschreibungen
    ... eine Katastrophe, einen Unfall etc., einen Wertverlust erleidet, schreibt man diesen Wertverlust als außerplanmäßige Abschreibung auf dem Konto "außerplanmäßige Abschreibungen" ab (nicht mit dem Konto "Abschreibungen" für planmäßige Abschreibungen verwechseln!). Auch Forderungen die ausfallen, können abgeschrieben werden. Dies geschieht mithilfe des Kontos „Abschreibungen auf Forderungen“. Dabei muss beachtet werden, dass auch die MwSt korrigiert werden muss!
  16. Aufbau der Hauptabschlussübersicht
    Hauptabschlussübersicht > Einstieg > Aufbau der Hauptabschlussübersicht
    ... werden diese Werte in die Spalte "Gewinn- und Verlustrechnung" übernommen. 9. Spalte: Gewinn- und Verlustrechnung Wie o.g. werden in diese Spalte diejenigen Werte der "Saldenbilanz II" übernommen, die Erfolgskonten betreffen.
  17. Übernahme in die GuV und Bilanz
    Hauptabschlussübersicht > Erstellung > Übernahme in die GuV und Bilanz
    ... der Ertragskonten in die Spalte Gewinn-und Verlustrechnung . Dabei muss man wie vorher schon mehrmals erwähnt darauf achten, dass nicht gebucht wird, d.h. ein Wert von der Sollseite der Summenbilanz wird auf die Aktivseite der Bilanz übertragen (sofern es sich um ein Bestandskonto handelt). Für die GuV-Spalte gilt entsprechendes. Abschluss der Hauptabschlussübersicht Zum Abschluss der HÜ fehlen nun nur noch ein paar Kleinigkeiten. Wenn man die einzelnen 8 Spalten (Eröffnungsbilanzwerte, ...
  18. GuV nach IFRS
    Buchhaltung nach IFRS > Aufbau nach IFRS > GuV nach IFRS
    Bei der Gewinn- und Verlustrechnung nach den IFRS -Regelungen existieren neben der englischsprachigen Namensgebung kaum Unterschiede zum HGB. Gewinn- und Verlustrechnung - Income Statement Bei IFRS kann die GuV-Rechnung auch nach dem Gesamtkostenverfahren oder nach dem Umsatzkostenverfahren durchgeführt werden. Gesamtkostenverfahren – Nature of Expense Method Umsatzkostenverfahren – Cost of Sales Method Das Gesamtkostenverfahren Im Folgenden wird anhand des Gesamtkostenverfahrens ...
  19. Ab-/Zuschreibungen
    Buchhaltung nach IFRS > Buchung nach IFRS > Ab-/Zuschreibungen
    ... Machinery 5.000 Euro credited. Der Wertverlust durch den Einsatz der Maschine stellt einen Aufwand dar, der durch die Verbuchung der Abschreibung i.H.v. 5.000 Euro in der GuV realisiert wird. Am Ende des Geschäftsjahres 2007 erscheint folgerichtig die Maschine in der Bilanz mit einem Wert von 45.000 Euro. Neben der planmäßigen Abschreibung gibt es bekanntlich auch außerplanmäßige Abschreibungen. Auch diese finden sich in den IFR-Standards wieder. Bei einem unvorhergesehenen Wertverlust ...
  20. Begriffssammlung
    Buchhaltung nach IFRS > Anwendung > Begriffssammlung
    ... (AG) – Issued Capital 3) Die Gewinn und Verlustrechnung nach IFRS: Gesamtkostenverfahren – Nature of Expense Method Umsatzkostenverfahren – Cost of Sales Method Beispiel: Cost of Sales Method 1) Umsatzerlöse - Revenues 2) Sonstige betriebliche Erträge – Other Operating Income 3) Bestandsveränderungen fertiger / unfertiger Erzeugnisse – Changes in Inventories of Finished goods/ Unfinished goods 4) Materialaufwand und Aufwand für Hilfs- und Betriebsstoffe ...
Buchführung
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Externes Rechnungswesen

  1. Externes vs. internes Rechnungswesen
    Einführung > Externes vs. internes Rechnungswesen
    ... Finanzrechnung etc. Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Kapitalflussrechnung, Anhang, Eigenkapitalspiegel, Segmentberichterstattung, Lagebericht Internes Rechnungswesen Das interne Rechnungswesen wird im Wesentlichen in Form der Kosten(erlös)rechnung (hierzu bieten wir einen separaten Kurs an) betrieben. Bei der Kosten(erlös)rechnung sollen primär alle anfallenden Kosten ermittelt und verursachungsgerecht den entsprechenden Kostenstellen in Verbindung mit den Kostenträgern ...
  2. Handelsrechtliche Vorschriften
    Organisation des Rechnungswesens > Handelsrechtliche Vorschriften
    Handelsrechtliche Vorschriften
    ... mindestens eine Bilanz und eine Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) zu erstellen.
  3. Abgrenzungsgrundsätze
    Organisation des Rechnungswesens > Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) > Abgrenzungsgrundsätze
    ... müssen alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt werden. D.h. ein Verlust in der folgenden Periode soll schon in der aktuellen Periode berücksichtigt werden, wenn dies bis zum Zeitpunkt des Abschlussstichtags absehbar ist. Dieser Grundsatz wiederspricht einer periodengerechten Ermittlung des Erfolg eines Unternehmens, ist aber durch die Formulierung einer engen Definition unterworfen. Beispiel sind Drohverlustrückstellungen ...
  4. Gliederung der GuV
    Buchführung > GuV > Gliederung der GuV
    Gliederung der GuV
    ... und Erträge des Geschäftsjahrs (Gewinn- und Verlustrechnung) aufzustellen. Die GuV ist -neben der Bilanz- ein weiteres Kernelement des Jahresabschlusses. Die GuV umfasst alle in der Periode angefallenen Aufwendungen und Erträge in unsaldierter, Gruppen zusammengefasster und gegenüberstellender Form. Im Gegensatz zu den Bestandskonten der Bilanz handelt es sich bei der GuV um Erfolgskonten.  Auf den Erfolgskonten werden ausschließlich erfolgswirksame Geschäftsvorfälle gebucht, dabei ...
  5. Erfolgskonten
    Buchführung > GuV > Erfolgskonten
    Erfolgskonten
    ... noch die Erfolgskonten der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV). Es werden die folgenden Erfolgskonten unterschieden: Aufwandskonten: Diese stellen die Aufwendungen des Unternehmens dar. Aufwendungen sind u.a. Abschreibungen, Verbrauch von Roh-Hilfs und Betriebsstoffen, Löhne und Gehälter, Miete. Diese werden immer auf der SOLL-Seite des Aufwandskontos gebucht. Ertragskonten: Die Ertragskonten weisen sämtliche Erträge, die das Unternehmen innerhalb eines Geschäftsjahres erzielt, ...
  6. Abschluss der Erfolgskonten
    Buchführung > GuV > Erfolgskonten > Abschluss der Erfolgskonten
    Abschluss der Erfolgskonten
    ... die GuV gebucht. Es wird dann der Gewinn bzw. Verlust ermittelt und in das Eigenkapitalkonto gebucht. Entsprechend beginnt die Gewinn- und Verlustrechnung am Anfang des Geschäftsjahres immer ohne Anfangsbestände. Im Weitern werden anhand einiger Geschäftsvorfälle des XY-Unternehmens aufgezeigt, wie die Erfolgskonten abgeschlossen werden und der ermittelte Gewinn / Verlust in das Eigenkapitalkonto gebucht wird. Es werden nur die Erfolgskonten betrachtet. Verbrauch von Rohstoffen innerhalb ...
  7. Bilanzansatz (Bilanzierung dem Grunde nach)
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    Ansatz, Bewertung, Ausweis > Bilanzansatz (Bilanzierung dem Grunde nach)
    Bilanzansatz (Bilanzierung dem Grunde nach)
    ... ungewisse Verbindlichkeiten oder drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Schulden gehören zum Fremdkapital des Unternehmens und dienen der kurz- oder langfristigen Finanzierung von Vermögensgegenständen. Trifft auf einen Gegenstand die Vermögenswert- oder Schuldendefinition zu, handelt es sich um einen Rechnungsabgrenzungsposten nach § 250 HGB oder um latente Steuern nach § 274 HGB, so gilt die abstrakte Bilanzierungsfähigkeit, d.h. die Position kann grundsätzlich ...
  8. Bewertung (Bilanzierung der Höhe nach)
    Ansatz, Bewertung, Ausweis > Bewertung (Bilanzierung der Höhe nach)
    Bewertung (Bilanzierung der Höhe nach)
    ... namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlußstichtag entstanden sind, zu berücksichtigen, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlußstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekanntgeworden sind; Gewinne sind nur zu berücksichtigen, wenn sie am Abschlußstichtag realisiert sind. 5. Grundsatz der Periodengerechtigkeit Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahrs sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im ...
  9. Wertpapiere
    Bewertung der Aktiva > Umlaufvermögen > Gliederung des Umlaufvermögens > Wertpapiere
    ... Es liegt also ein nicht realisierter Verlust vor. Aufgrund des strengen Niederstwertprinzip müssen nicht realisierte Kursverluste berücksichtigt werden. Es muss eine außerplanmäßige Abscheibung in Höhe von 5.000 € (= (40-35) *1.000) vorgenommen werden. Die Wertpapiere werden mit 35.000 € in der Bilanz angesetzt. Nicht realisierte Gewinne dürfen nicht ausgewiesen werden. Nicht realisierte Verluste hingegen müssen berücksichtigt werden. Durchschnittskurs Es besteht desweiteren ...
  10. Aktive Latente Steuern
    Bewertung der Aktiva > Aktive Latente Steuern
    Aktive Latente Steuern
    ... muss das Unternehmen XY mit einem Verlust in Höhe von 25.000 € (= 325.000 - 350.000) beim Verkauf der Maschine rechnen. Der drohende Verlust aus diesem schwebenden Geschäft ist als Drohverlustrückstellung im Geschäftsjahr 2012 in der Bilanz des Unternehmens zu passivieren. Nach § 249 Abs. 1 HGB muss eine Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet werden, nach dem Steuerrecht hingegen besteht ein Ansatzverbot (§ 5 Absatz 4a EStG). Das führt ...
  11. Bewertung der Passiva
    Bewertung der Passiva
    ... den gebildeten Rücklagen sowie dem Gewinn-/Verlustvortrag und dem Jahresüberschuss/-fehlbetrag zusammen. Rückstellungen werden für zukünftige Aufwendungen und drohenden Verluste gebildet. Rückstellungen sind Verbindlichkeiten, die hinsichtlich ihrer Fälligkeit oder ihrer Höhe nach ungewiss sind, aber mit hinreichend großer Wahrscheinlichkeit erwartet werden. Verbindlichkeiten sind finanzielle Mittel die dem Unternehmen von Dritten in Form von Krediten zur Finanzierung der Vermögensgegenstände ...
  12. Eigenkapital
    Bewertung der Passiva > Eigenkapital
    ... 4. Andere Gewinnrücklagen  IV. Gewinnvortrag/Verlustvortrag V. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag Das Eigenkapital hat in der Bilanz einen besonderen Stellenwert. Die Ermittlung des bilanziellen Eigenkapitals erfolgt rein rechnerisch. Es ergibt sich aus der Differenz aller Vermögenspositionen und aller Schuldpositionen (außer Eigenkapital). Die rein rechnerische Ermittlung ist dadurch begründet, dass die Bilanzsumme auf der Aktiv- und der Passivseite wertmäßig gleich sein müssen. ...
  13. Rückstellungen
    Bewertung der Passiva > Rückstellungen
    Rückstellungen
    ... Ungewisse Verbindlichkeiten  Drohende Verluste aus schwebenden Geschäften Unterlasse Aufwendungen für Instandhaltung (bei Nachholung innerhalb der ersten drei Monaten des folgenden Geschäftsjahres) Abraumbeseitigung (bei Nachholung im folgenden Geschäftsjahr) Gewährleistungen, die ohne rechtliche Verpflichtung erbracht werden (Kulanzrückstellungen) Ungewisse Verbindlichkeiten sind z.B. Steuernachzahlungen, Körperschaftsteuern, Sanierungskosten, Prozessrisiken, Schadenersatzverpflichtungen. Bewertung Die ...
  14. Anhang
    Der Jahresabschluss > Pflichtbestandteile des Jahresabschlusses > Anhang
    ... ungewisse Verbindlichkeiten und für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften zu bilden.“, § 249 (1) 1 HGB) Wahlrecht: Der Gesetzgeber gibt keine ausschließliche Vorgehensweise vor. Man kann, muss aber nicht. Meistens durch Wörter wie „kann“, „darf" oder „sollte“ eingeleitet. („Ist der Erfüllungsbetrag einer Verbindlichkeit höher als der Ausgabebetrag, so darf der Unterschiedsbetrag in den Rechnungsabgrenzungsposten auf der Aktivseite aufgenommen werden.“, § 250 ...
  15. Verwendung des Jahresergebnisses
    Der Jahresabschluss > Verwendung des Jahresergebnisses
    ... hingegen ist das negative Ergbenis (Verlust) der Gewinn- und Verlustrechnung. Beide Erfolgsgrößen werden auch unter dem neutralen Begriff Jahresergebnis zusammengefasst. Über die Verwendung des Jahresergebnisses kann vor der Bilanzerstellung oder nach der Bilanzerstellung entschieden werden.  Ergebnisverwendung nach Bilanzerstellung In diesem Fall wird keine Entscheidung darüber getroffen, in welchem Umfang das Jahresergebnis einbehalten oder ausgeschüttet wird. Es wird ...
Externes Rechnungswesen
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Kostenrechnung

  1. Aufwendungen und Kosten
    Grundlagen > Zentrale Begriffe der Kostenrechnung > Aufwendungen und Kosten
    Aufwendungen und Kosten
    ... also der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung. Erst jetzt kommen die Kosten ins Spiel. Kosten bezeichnen den Wert aller verbrauchten Güter und Dienstleistungen pro Periode und zwar für die Erstellung der eigentlichen (typischen) betrieblichen Leistungen. Kosten liegen vor, wenn die Aufwendungen betriebszweckbezogen, periodenrichtig und nicht außerordentlich sind. Das Video wird geladen ... Beispiel 1: Eine nicht betriebszweckbezogene Aufwendung liegt vor, wenn ...
  2. Begriffe der Kostenrechnung - Lösung und Beispiele
    Grundlagen > Aufgaben zu Kapitel 1 > Begriffe der Kostenrechnung - Lösung und Beispiele
    ... also immer dann statt, wenn die Gewinn- und Verlustrechnung betroffen ist, wenn also ein Erfolgsbeitrag – negativ oder positiv vorliegt. Trotzdem ist der Ertrag nicht betriebszweckbezogen, denn es gehört nicht zur eigentlichen Aufgabe der Fritz-AG, Darlehen herauszugeben. Insofern ist der Ertrag neutral, es liegt kein Betriebsertrag vor. d) Liquide Mittel fließen ab, also kommt es zu einer Auszahlung. Das Gut (nämlich der Strom) geht im Februar zu, also liegt ebenso eine Ausgabe vor. ...
  3. Kalkulatorische Zinsen - Definition und Berechnung
    Dieser Text ist als Beispielinhalt frei zugänglich!
    Kostenartenrechnung > Systematisierung > Kalkulatorische Zinsen - Definition und Berechnung
    Kalkulatorische Zinsen - Definition und Berechnung
    ... ist bei unterstelltem ständig gleichen Wertverlust daher $$\ DGK= {AK+RBW_n \over 2 }$$ Beispiel 27: Eine Maschine koste zum Zeitpunkt ihres Kaufs 1.000 €. Nach einer unterstellten Nutzungsdauer von fünf Jahren koste sie lediglich noch 200 €. Der Kalkulationszins liege bei $\ i = 10 \% $. Berechne das durchschnittlich gebundene Kapital sowie die kalkulatorischen Zinsen. Das durchschnittlich gebundene Kapital errechnet man, indem man zunächst die Summe aus Anschaffungskosten und Restbuchwert ...
  4. Gleichungsverfahren - Mathematisches Verfahren
    Kostenstellenrechnung > Innerbetriebliche Leistungsverrechnung > Gleichungsverfahren - Mathematisches Verfahren
    Gleichungsverfahren - Mathematisches Verfahren
    ... dass keine Kostenstelle einen Gewinn oder einen Verlust erzielen darf. Die Erlöse einer jeden Kostenstelle werden den gesamten Kosten eben dieser Kostenstelle gleichgesetzt. Bei den gesamten Kosten einer Kostenstelle unterscheidet man wiederum primäre und sekundäre Kosten. Um die Erlöse einer Kostenstelle zu errechnen, multipliziert man den Verrechnungspreis qi (der noch ermittelt werden muss) mit den abgegebenen Mengen. Die Erlöse, die erzielt werden, müssen gleich den Kosten sein, also ...
  5. Absolute Deckungsbeitragsrechnung
    Produktionsprogrammplanung > Deckungsbeitragsrechnung > Absolute Deckungsbeitragsrechnung
    ... den Gewinn der Unternehmung (oder erhöht ihren Verlust) um 1 €. Hingegen erhöht jedes produzierte Stück von A den Gesamtgewinn um 6 €, jedes von C entsprechend um 5 €.
  6. Relative Deckungsbeitragsrechnung
    Produktionsprogrammplanung > Deckungsbeitragsrechnung > Relative Deckungsbeitragsrechnung
    ... erhöht den Gesamtgewinn bzw. reduziert den Verlust. Berechnung des absoluten Deckungsbeitrags In der vorliegenden Aufgabe berechnet man also zunächst, ob Anlage 1 ein Engpass ist. Hierzu werden die maximal möglichen Produktionsmengen mit den Produktionskoeffizienten multipliziert und dann für alle Produkte aufaddiert: $\ B_1 = 3 \cdot 100 + 5 \cdot 80 + \ldots + 5\cdot 30 = 1.545\ ZE $. Es werden also, wenn das maximal mögliche Produktionsprogramm realisiert werden soll, 1.545 Zeiteinheiten ...
  7. Deckungsbeitragsrechnung Video
    Produktionsprogrammplanung > Deckungsbeitragsrechnung > Deckungsbeitragsrechnung Video
    Deckungsbeitragsrechnung Video
    ... erhöht den Gesamtgewinn bzw. reduziert den Verlust. Absoluter und relativer Deckungsbeitrag Der absolute Deckungsbeitrag sagt aus, wie viel Euro das einzelne Produkt pro produziertem Stück zur Deckung der fixen Kosten beiträgt. So erhöht bspw. ein einzelnes produziertes Stück B den Gesamtgewinn der Unternehmung um 20 €. Der relative Deckungsbeitrag von $\ 4\ {€ \over ZE} $ besagt hingegen, dass wenn man eine ZE zur Produktion von B benutzt, man dann einen Gewinnbeitrag von 4 € ...
  8. Deckungsbeitragsmodell
    Break-Even-Rechnung > Break-Even-Modelle > Deckungsbeitragsmodell
    Deckungsbeitragsmodell
    ... höchstens sinken, wenn die Unternehmung einen Verlust vermeiden möchte? Beispiel In Beispiel 53 hatten wir $\ x_{BE}=60\ ME $ kalkuliert. Hier rechnet man nun: $\ s={x_I-x_{BE} \over x_I} ={100-60 \over 100}={40 \over 100}=40\ \% $ Bei gegebener Kapazität von 100 ME darf also, wenn sonst alle Daten gleich bleiben, die verkaufte Menge bzw. die Kapazitätsauslastung um höchstens 40 % sinken, damit kein Verlust eintritt. Sollte die verkaufte Menge um genau 40 % sinken (also von 100 ME auf ...
Kostenrechnung
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Mikroökonomie

  1. Die gesamte Wohlfahrt
    Grundlagen und Begriffe der Mikroökonomie > Wohlfahrt > Die gesamte Wohlfahrt
    Die gesamte Wohlfahrt
    ... Seiten verlieren einen Teil an Renten. Dieser Verlust ist in der Grafik als rote Fläche eingezeichnet. Der staatliche Eingriff hat also zu einer Abnahme an Wohlfahrt geführt. Wenn das Ziel die Steigerung der Wohlfahrt war, indem die Preise für die Konsumenten gering gehalten werden, ist das Ziel gescheitert. Zu einem ganz ähnlichen Ergebnis, allerdings mit vertauschten Renten, kommen wir bei einem festgelegten Preis über dem Gleichgewichtspreis. Durch dieses Beispiel können wir folgendes ...
  2. Wohlfahrtsverlust durch Steuern
    Grundlagen und Begriffe der Mikroökonomie > Wohlfahrt > Wohlfahrtsverlust durch Steuern
    Wohlfahrtsverlust durch Steuern
    ... ohne staatlichen Eingriff. Der Verlust an Renten ist, wie schon vorher, wieder das rote Dreieck. Auswirkung der Steuererhebung Elastizität und Steuerlast Die letzte Frage, mit der wir uns hier beschäften ist, wer trägt eigentlich die Last der Steuer? Bisher haben beide Seiten ungefähr gleich viel an Wohlfahrt verloren. Hier kommt wieder die Elastizität der Nachfrage und des Angebots ins Spiel. In den folgenden Grafiken ist jeweils nur der Verlust an jeweiliger Rente ...
  3. Preisuntergrenzen
    Die lange und kurze Frist bei Kosten > Das Angebot der Unternehmen > Preisuntergrenzen
    ... AC > p > AVC. Jetzt macht das Unternehmen Verlust. Da aber die variablen Kosten pro Stück geringer sind als der Marktpreis, bleibt die Differenz über, um damit Fixkosten zu decken. Fixkosten sind nur in AC und nicht in AVC verrechnet. Insgesamt kann das Unternehmen durch die Produktion kurzfristig seinen Verlust begrenzen, was immernoch besser ist als wenn es überhaupt nicht produzieren würde. Ist der Preis schließlich geringer als der variable Durchschnittspreis, also p < AVC, ...
  4. Langfristige Angebotseffekte
    Die lange und kurze Frist bei Kosten > Das Angebot der Unternehmen > Langfristige Angebotseffekte
    Langfristige Angebotseffekte
    ... liegt, denn in dieser Situation werden sie Verluste machen. Liegt der Preis hingegen über den Kosten, können Gewinne erzielt werden. Die Folge ist, dass weitere Unternehmen in den Markt eintreten. Durch das größere Angebot wird nun der Preis sinken und damit auch die Gewinne. Die Markteintritte werden solange weitergehen, bis der Preis auf das Niveau der durchschnittlichen Gesamtkosten gesunken ist. Jetzt können auf dem Markt auch keine Gewinne mehr erzielt werden, da Verkaufspreis und ...
  5. Preis und Menge im Monopol
    Monopol und Oligopol > Monopol > Preis und Menge im Monopol
    Preis und Menge im Monopol
    ... Jeder weitere Einheit erzielt einen Verlust, der durch die Einschränkung der Produktion verringert werden kann. Im Endeffekt wird der Monopolist im Punkt $\ y^*_3$ produzieren. Grenzerlös und Grenzkosten sind genau gleich. Durch die Nachfragekurve kann dann noch der Preis bestimmt werden, um die Menge auch absetzen zu können. Der Monopolist wird also schließlich dort produzieren, wo MC = MR. Dasselbe gilt auch beim Fall der vollständigen Konkurrenz. Allerdings gibt es einen wichtigen ...
  6. Die Ineffizienz des Monopols
    Monopol und Oligopol > Monopol > Die Ineffizienz des Monopols
    Die Ineffizienz des Monopols
    ... Konkurrenz. Ein Monopol führt zu Verlusten an Wohlfahrt für die gesamte Gesellschaft, da im Vergleich zum Idealfall der vollständigen Konkurrenz die Menge zu niedrig und der Preis zu hoch ist.
  7. Bertrand-Wettbewerb
    Monopol und Oligopol > Oligopol > Bertrand-Wettbewerb
    ... wird unter den Grenzkosten anbieten, da es hier Verluste macht. k > p1/p2 Keines der beiden Unternehmen wird zu einem höheren Preis anbieten als der Konkurrent. Der könnte dann die gesamte Marktnachfrage bedienen. Eine Preissenkung unter den Preis des anderen, würde die Positionen allerdings tauschen. p1 > p2 > k Keines der beiden Unternehmen würde günstiger anbieten als der Konkurrent, denn der Preis kann solange erhöht werden, bis er ganz knapp unter dem des anderen liegt. Der ...
Mikroökonomie
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