Buchführung

  1. Wertpapierarten
    Geldverkehr > Wertpapiere > Wertpapierarten
    ... Der Wertpapierbesitzer kann am Gewinn oder Verlust einer Unternehmung partizipieren, wenn er verbriefte Teilhaberrechte, sog. Dividendenpapiere besitzt. Fährt das Unternehmen einen Gewinn ein, kann es eine Dividende ausschütten. Wie viel die Unternehmung ausschüttet wird jährlich neu festgelegt. Bsp. sind Aktien und Investmentzertifikate.Wertpapiere des Anlagevermögens und Wertpapiere des UmlaufvermögensIm Unternehmen wird zwischen Wertpapieren des Anlage- und ...
  2. Aufbau der Bilanz
    Grundlagen > Bilanz > Aufbau der Bilanz
    Die Bilanz mit Aktiv- und Passivseite
    ... . Die Bilanzierung und die Gewinn- und Verlustrechnung, mit der wir uns erst später beschäftigen werden, geben Aufschluss darüber, wie viel ein Unternehmen an Gewinn oder Verlust hat. Kodifiziert sind die Vorschriften (der Vollständigkeit halber genannt) in § 242 Abs. 1 HGB.Die Bilanz ist eine stichtagsbezogene Gegenüberstellung der Vermögensgegenstände und Schulden eines Unternehmens. Die Basis für die Bilanz bildet das Inventar. Wie ...
  3. Maßgeblichkeitsprinzip
    Grundlagen > BilMoG > Maßgeblichkeitsprinzip
    ... Sondervorschriften. Beispielsweise sind Drohverlustrückstellungen nach § 5 Abs. 4a EStG steuerlich nicht zulässig.Das bedeutet, dass ein Unternehmer handelsrechtlich eine Drohverlustrückstellung in Höhe von bspw. € 100.000 bilden kann und diese den handelsrechtlichen Gewinn des entsprechenden Jahres mindert. Steuerlich jedoch wird dieser Aufwand nicht anerkannt, so dass das zu versteuernde Einkommen des entsprechenden Jahres um € 100.000 höher ist als ...
  4. Umgekehrte Maßgeblichkeit
    Grundlagen > BilMoG > Umgekehrte Maßgeblichkeit
    ... erklären wir dazu noch den Begriff der Drohverlustrückstellung:Die Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften (sog. Drohverlustrückstellung) erfasst künftige, noch nicht realisierte Verluste. Ein Verlust aus einem schwebenden Geschäft droht, wenn sich Erträge und Aufwendungen aus demselben noch nicht abgewickelten Geschäft nicht ausgleichen, beispielsweise wenn ein langfristiger Mietvertrag abgeschlossen wurde und die Räume ...
  5. Erfolgskonten
    Das Konto > Erfolgskonten > Erfolgskonten
    ... fest, die den Erfolg (Gewinn und Verlust) einer Unternehmung tangieren. Daher ihr Name Erfolgskonten; es handelt sich dabei um Konten wie z.B.: Steuern, Miete, Zinserträge oder Löhne.Die Erfolgskonten weisen keine Bestände auf!Ein Unternehmen erzielt Erfolg, wenn es Waren oder Dienstleistungen vom Beschaffungsmarkt einkauft, verarbeitet und dann weiterverkauft. Man nennt diesen Vorgang auch Umsatztätigkeit.In diesem Zusammenhang fallen Geschäftsvorgänge ...
  6. Erfolgswirksame Geschäftsvorgänge
    Das Konto > Erfolgskonten > Erfolgswirksame Geschäftsvorgänge
    ... ein Erfolgskonto betroffen. In der Gewinn- u. Verlustrechnung stehen am Ende die Salden der Erfolgskonten. Die Firma Karl Mai aus Köln bezahlt die Miete für ihre Lagerhalle von 1500€ über die Bank.BuchungssatzDer Buchungssatz im vorliegenden Beispiel lautetMiete (Soll) an Bank (Haben) 1500€.Welche Konten sind hier betroffen?Die Miete stellt einen Aufwand für das Unternehmen dar. Aufwandskonten sind Erfolgskonten, demzufolge steht das Konto Miete in der Gewinn- ...
  7. Unterschiede zwischen Aufwand und Ertrag
    Dieser Text ist als Beispielinhalt frei zugänglich!
    Das Konto > Erfolgskonten > Unterschiede zwischen Aufwand und Ertrag
    ... die Salden von Erfolgskonten in die Gewinn- u. Verlustrechnung eingehen. Aufwendungen mindern das Konto Eigenkapital, stellen also einen Abgang auf dem Passivkonto Eigenkapital dar. Abgänge auf Passivkonten werden auf der Sollseite verbucht, demnach stehen die Aufwendungen als Abgang ebenfalls im Soll. Erträge führen zu einer Erhöhung des Eigenkapitals, stellen also einen Zugang auf dem Passivkonto Eigenkapital dar. Zugänge auf Passivkonten stehen im Haben, weshalb Erträge ...
  8. GuV Konto abschließen
    Das Konto > Erfolgskonten > GuV Konto abschließen
    Abschluss des GuV-Kontos
    ... sich sowohl um einen Gewinn als auch um einen Verlust handeln. Steht der Saldo im GuV-Konto auf der Sollseite, handelt es sich um einen Gewinn, weil die Erträge die Aufwendungen übersteigen. Dementsprechend handelt es sich um einen Verlust, wenn der Saldo im Haben des GuV-Kontos steht, dann übersteigen die Aufwendungen die Erträge. Man bezeichnet den Saldo auf der Sollseite als „Habensaldo“, da er einen Mehrbetrag im Haben darstellt, entsprechend den Saldo auf ...
  9. Verbuchung des Warenverkaufs
    Warenverkehr > Die Umsatzsteuer > Verbuchung des Warenverkaufs
    ... ein Erfolgskonto, welches in der Gewinn- und Verlustrechnung erscheint und dem Konto "Wareneingang" gegenübersteht.Unterschied zwischen Warenkauf und WarenverkaufDer Wareneingang wird im Soll gebucht und mindert so den Gewinn des Unternehmens, während der Warenverkauf diesen steigert.Das Video wird geladen...
  10. Das Wareneinkaufskonto
    Warenverkehr > Die Warenkonten > Das Wareneinkaufskonto
    ... Warenabschlusskonto oder direkt zur Gewinn- und Verlustrechnung abgeschlossen wird; vgl. §§ 275, 276 ff. HGB. WEK= gemischtes KontoAlso gilt: Buchungen immer zu EinkaufspreisenBeispiel zur Buchung auf dem WareneinkaufskontoSollWareneinkaufskontoHaben  Anfangsbestand1.000Preisnachlässe320Zugänge2.000Rücksendungen200  
  11. Das Warenverkaufskonto
    Warenverkehr > Die Warenkonten > Das Warenverkaufskonto
    ... dort als Saldo das Rohergebnis (Rohgewinn, Rohverlust). Zur Zulässigkeit vgl. § 276 HGB.WVK= Erfolgskonto (Buchungen immer zu Verkaufspreisen)Beispiel zur Buchung auf dem WarenverkaufskontoSollWarenverkaufskontoHabenPreisnachlässe1.000Warenverkäufe32.000Rücksend. v. Kunden2.000
  12. Kosten und Vorteile des Factoring
    Geldverkehr > Factoring > Kosten und Vorteile des Factoring
    ... wird, verringert das Unternehmen seine Verluste, wenn Schuldner zahlungsunfähig ist das Unternehmen hat höhere liquide Mittel zur Verfügung und kann so beispielsweise Skonti ausnutzen
  13. Kauf und Verkauf von Wertpapieren
    Geldverkehr > Wertpapiere > Kauf und Verkauf von Wertpapieren
    ... entweder ein Kursgewinn oder ein Kursverlust . Dieser ist ebenfalls erfolgswirksam zu verbuchen, entweder über das Konto "sonstige betriebliche Erträge" oder "sonstige betriebliche Aufwendungen". Alternativ kann man den Kursgewinn- oder Verlust auch direkt bei seinem Anfallen verrechnen. Auch beim Verkauf von festverzinslichen Wertpapieren sind die Stückzinsen zu berücksichtigen. Verbucht werden sie auf dem Konto „Zinserträge“.Ein Beispiel der notwendigen ...
  14. Niederstwertprinzip
    Bewertung und Abschreibungen > Bewertung von Vermögensgegenständen > Niederstwertprinzip
    ... werden. Ziel: Ausweis noch nicht realisierter Verluste.Zwei Ausprägungen des NiederstwertprinzipDas Niederstwertprinzip gibt es in zwei Ausprägungen: Das gemilderte Niederstwertprinzip: Das gemilderte Niederstwertprinzip gilt nur für das Anlagevermögen. Wenn eine Wertminderung nur vorübergehend ist, besteht ein Wahlrecht auf den niedrigeren Stichtagswert abzuschreiben. Wenn die Wertminderung jedoch dauernd ist, besteht die Plicht nach §253 III HGB auf den niedrigeren ...
  15. Außerplanmäßige Abschreibungen
    Bewertung und Abschreibungen > Abschreibungen > Außerplanmäßige Abschreibungen
    ... eine Katastrophe, einen Unfall etc., einen Wertverlust erleidet, schreibt man diesen Wertverlust als außerplanmäßige Abschreibung auf dem Konto "außerplanmäßige Abschreibungen" ab (nicht mit dem Konto "Abschreibungen" für planmäßige Abschreibungen verwechseln!). Auch Forderungen die ausfallen, können abgeschrieben werden. Dies geschieht mithilfe des Kontos „Abschreibungen auf Forderungen“. Dabei muss beachtet werden, dass auch ...
  16. Aufbau der Hauptabschlussübersicht
    Hauptabschlussübersicht > Einstieg > Aufbau der Hauptabschlussübersicht
    ... werden diese Werte in die Spalte "Gewinn- und Verlustrechnung" übernommen.9. Spalte: Gewinn- und Verlustrechnung Wie o.g. werden in diese Spalte diejenigen Werte der "Saldenbilanz II" übernommen, die Erfolgskonten betreffen.
  17. Übernahme in die GuV und Bilanz
    Hauptabschlussübersicht > Erstellung > Übernahme in die GuV und Bilanz
    ... der Ertragskonten in die Spalte Gewinn-und Verlustrechnung .Dabei muss man wie vorher schon mehrmals erwähnt darauf achten, dass nicht gebucht wird, d.h. ein Wert von der Sollseite der Summenbilanz wird auf die Aktivseite der Bilanz übertragen (sofern es sich um ein Bestandskonto handelt). Für die GuV-Spalte gilt entsprechendes.Abschluss der HauptabschlussübersichtZum Abschluss der HÜ fehlen nun nur noch ein paar Kleinigkeiten. Wenn man die einzelnen 8 Spalten (Eröffnungsbilanzwerte, ...
  18. GuV nach IFRS
    Buchhaltung nach IFRS > Aufbau nach IFRS > GuV nach IFRS
    Bei der Gewinn- und Verlustrechnung nach den IFRS -Regelungen existieren neben der englischsprachigen Namensgebung kaum Unterschiede zum HGB.Gewinn- und Verlustrechnung - Income StatementBei IFRS kann die GuV-Rechnung auch nach dem Gesamtkostenverfahren oder nach dem Umsatzkostenverfahren durchgeführt werden.Gesamtkostenverfahren – Nature of Expense MethodUmsatzkostenverfahren – Cost of Sales MethodDas GesamtkostenverfahrenIm Folgenden wird anhand des Gesamtkostenverfahrens ...
  19. Ab-/Zuschreibungen
    Buchhaltung nach IFRS > Buchung nach IFRS > Ab-/Zuschreibungen
    ... Machinery 5.000 Euro credited. Der Wertverlust durch den Einsatz der Maschine stellt einen Aufwand dar, der durch die Verbuchung der Abschreibung i.H.v. 5.000 Euro in der GuV realisiert wird. Am Ende des Geschäftsjahres 2007 erscheint folgerichtig die Maschine in der Bilanz mit einem Wert von 45.000 Euro. Neben der planmäßigen Abschreibung gibt es bekanntlich auch außerplanmäßige Abschreibungen. Auch diese finden sich in den IFR-Standards wieder. Bei ...
  20. Begriffssammlung
    Buchhaltung nach IFRS > Anwendung > Begriffssammlung
    ... (AG) – Issued Capital 3) Die Gewinn und Verlustrechnung nach IFRS:Gesamtkostenverfahren – Nature of Expense Method Umsatzkostenverfahren – Cost of Sales Method Beispiel: Cost of Sales Method 1)Umsatzerlöse - Revenues2)Sonstige betriebliche Erträge – Other Operating Income3)Bestandsveränderungen fertiger / unfertiger Erzeugnisse – Changes in Inventories of Finished goods/ Unfinished goods4)Materialaufwand und Aufwand für Hilfs- und Betriebsstoffe ...
Buchfhrung
  • 112 Texte mit 36 Bildern
  • 370 Übungsaufgaben
  • und 18 Videos



einmalig 19,00 Euro / kein Abo
umsatzsteuerbefreit gem. § 4 Nr. 21 a bb) UStG


Bilanz nach Steuerrecht

  1. Betriebsvermögensvergleich
    Gewinnermittlungsmethoden > Allgemeiner Betriebsvermögensvergleich > Betriebsvermögensvergleich
    ... - steuerfreie Betriebseinnahmen = Gewinn/VerlustBeispiel zum Betriebsvermögensvergleich Beispiel: Einzelunternehmer Wilhelm aus München-Schwabing hat am 31.12. ein Betriebsvermögen in Höhe von 300.000 €. Im folgenden Wirtschaftsjahr entnimmt er der Firmenkasse 50.000 € in bar. Darüber hinaus überträgt er ein Grundstück aus seinem Privatvermögen in das Betriebsvermögen, der Einlagewert liegt bei 200.000 €. Am Ende des Jahres ...
  2. Bewirtungsaufwendungen
    Gewinnermittlungsmethoden > Besonderer Betriebsvermögensvergleich > Bewirtungsaufwendungen
    ... in der handelsrechtlichen Gewinn- und Verlustrechnung komplett abgezogen wurden und diese angemessen und ordnungsgemäß nachgewiesen sind, so hat für die steuerliche Gewinnermittlung eine Hinzurechnung in Höhe von 30 % der Aufwendungen zu erfolgen, da nur 70 % statt 100 % abgezogen werden dürfen. Beispiel: Fridolin Lustig, Geschäftsführer der Lustig GmbH aus Frankfurt, reicht für ein Geschäftsessen des vergangenen Abends bei seiner Buchhaltung ...
  3. Gewinnermittlung nach der Einnahmenüberschussrechnung
    Gewinnermittlungsmethoden > Einnahmenüberschussrechnung > Gewinnermittlung nach der Einnahmenüberschussrechnung
    ... + Entnahmen - Einlagen = Gewinn/VerlustWichtig ist, dass die zeitliche Zuordnung der Betriebseinnahmen und Betriebsausgaben zu dem Gewinnermittlungszeitraum sich grundsätzlich nach dem Zufluss- bzw. Abflussprinzip des § 11 EStG richtet.Das Zufluss-AbflussprinzipDas Video wird geladen...Beispiel zum Zufluss-AbflussprinzipDas Video wird geladen...
  4. Berechnung des Eigenkapitals - Aufgabe
    Gewinnermittlungsmethoden > Aufgaben zu Kapitel 1 > Berechnung des Eigenkapitals - Aufgabe
    ... insgesamt auf 620.000 €. Die Gewinn- und Verlustrechnung vom 1.1.2016 – 31.12.2016 weist Erträge von insgesamt 1.400.000 € und Aufwendungen von 1.200.000 € auf. Mandant Gobbers hat monatliche Entnahmen in Höhe von 5.000 €. In das Betriebsvermögen wurden, aus einer Erbschaft, 90.000 € in das Betriebsvermögen eingelegt. Wie hoch ist das Eigenkapital zum 1.1.2016?
  5. Stichtagsprinzip
    Wirtschaftsgut > Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung > Stichtagsprinzip
    ... Es besagt, dass alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, auch berücksichtigt werden, selbst dann, wenn sie erst nach dem Bilanzstichtag, aber vor der Bilanzerstellung bekannt werden. Hierbei sind allerdings werterhellende Tatsachen und wertbegründende Tatsachen zu unterscheiden.Werterhellende Tatsachen Ein Vorgang ist werterhellend (= wertaufhellend), wenn er vor dem Bilanzstichtag geschah, erst nach dem Bilanzstichtag bekannt und ...
  6. Grundsatz der Abgrenzung der Sache nach
    Wirtschaftsgut > Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung > Grundsatz der Abgrenzung der Sache nach
    ... nullte Periode trägt also die Verluste komplett alleine. Es wird so getan, als hätten die Verluste der Gegenwart nichts mit den Gewinnen der Zukunft zu tun, dies ist ökonomisch gesehen ungerecht im Rahmen einer periodengerechten Erfolgsermittlung, denn die nullte Periode wird zu stark belastet und alle anderen Perioden zu stark entlastet. Richtig ist vielmehr folgende Sichtweise:  Jahr 0 1 2 3 4Erträge-300500600700Abschreibungen 250250250250Gewinne 50250350450Man ...
  7. Realisationsprinzip
    Wirtschaftsgut > Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung > Realisationsprinzip
    ... besagt hingegen, dass Gewinne und Verluste ungleich behandelt werden müssen. Gewinne dürfen nicht antizipiert (vorweggenommen) werden, Verluste müssen antizipiert werden. Das Imparitätsprinzip findet seinen Ausfluss insbesondere im strengen und gemilderten Niederstwertprinzip. Beispiel: Die X-GmbH produziert Tennisbälle. Ein Kaufvertrag zwischen der X-GmbH und der Boris-AG aus Leimen vereinbart die Abholung der produzierten Tennisbälle durch die Boris-AG ...
  8. Allgemeines Imparitätsprinzip
    Wirtschaftsgut > Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung > Allgemeines Imparitätsprinzip
    ... Imparitätsprinzip dürfen Gewinne und Verluste ungleich behandelt werden. Es gilt folgende Regel: Gewinne dürfen nicht antizipiert werden (= Realisationsprinzip). Verluste hingegen müssen antizipiert werden (= Imparitätsprinzip).Das Imparitätsprinzip findet seinen Ausfluss sowohl imAnsatz als auch in derBewertung. Ansatzmäßig deshalb, weil Rückstellungen, also unsichere (aber wahrscheinliche) Zahlungsabgänge der Zukunft, schon heute, genauer, im ...
  9. Pauschalwertberichtigung auf Forderungen
    Wirtschaftsgut > Forderungen > Pauschalwertberichtigung auf Forderungen
    ... Wertberichtigung die Höhe des erwarteten Verlustes auf. Dadurch hat der externe Bilanzleser einen besseren Überblick, weil durch eine direkte Abschreibung nicht offenkundig würde, welche Risiken für die Forderungen bestehen.
  10. Unterschied zwischen Rückstellungen und Verbindlichkeiten
    Wirtschaftsgut > Rückstellungen > Unterschied zwischen Rückstellungen und Verbindlichkeiten
    ... Unternehmung in der Zukunft einen Verlust hat, dies muss aber nicht geschehen. Wenn der Verlust der Zukunft also nicht sicher ist, muss eine Rückstellung gebildet werden und keine Verbindlichkeit. Der Unterschied zwischen den beiden lässt sich durch folgendes Beispiel abbilden. Beispiel: Ein Kunde der X-AG rutscht am 30.12.2015 beim Hereinkommen in das Verwaltungsgebäude auf einer Bananenschale aus und verklagt die X-AG vier Wochen später auf Schadenersatz. Der ...
  11. Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten
    Wirtschaftsgut > Rückstellungen > Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten
    ... wird. Nach dem Imparitätsprinzip, nach dem Verluste zu antizipieren sind (Gewinne jedoch nach dem Realisationsprinzip nicht) müssen diese Auszahlungen der Zukunft heute bereits als Verlust geltend gemacht werden. Beispiele für Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten sind (R 5.7 II EStR):ProzessrückstellungenPensionsrückstellungenRückstellungen für Gewährleistungen mit rechtlicher VerpflichtungVideoIm folgenden Video werden die Rückstellungen ...
  12. Prozessrückstellungen
    Wirtschaftsgut > Rückstellungen > Prozessrückstellungen
    ... Allgemeinen, nämlich die Vorwegnahme von Verlusten. Obwohl der Prozesserst in der Zukunft, also im Jahre 2016 beendet sein wird,der Verlust wahrscheinlich, aber nicht sicher ist,ist der Verlust nicht erst in 2016 zu buchen, sondern schon heute, also in 2015, weil der wirtschaftliche Grund, d.h. das Entstehen des Grundes für die wahrscheinliche Auszahlung der Zukunft in der heutigen Periode liegt, nämlich der Schadensfall des Kunden. Der Buchungssatz lautet deswegen auch folgendermaßen:Aufwand ...
  13. Gewährleistungsrückstellungen
    Wirtschaftsgut > Rückstellungen > Gewährleistungsrückstellungen
    ... dieser Höhe zu erwarten sind, muss der Verlust heute bereits antizipiert werden, denn der wirtschaftliche Grund für die Auszahlungen der Zukunft ist heute bereits entstanden durch die Produktion der Fernsehapparate, muss heute also bereits angesetzt werden.
  14. Drohverlustrückstellungen
    Wirtschaftsgut > Rückstellungen > Drohverlustrückstellungen
    ... verboten ist, nämlich der Ansatz von Drohverlustrückstellungen? Antwort: Weil es in Steuerprüfungen ständig abgefragt wird und dann vom Prüfling erkannt werden muss, dass eine Rückstellung für Drohverluste steuerlich nicht angesetzt werden darf.Es sind für die Bildung dieser speziellen Rückstellungen also zwei Punkte zu beachten, die in der vorliegenden Reihenfolge abgearbeitet werden müssen:schwebendes Geschäftdrohender Verlust daraus.Ein ...
  15. Rückstellungen für unterlassenen Instandhaltungsaufwand
    Wirtschaftsgut > Rückstellungen > Rückstellungen für unterlassenen Instandhaltungsaufwand
    ... folgt, ist nach dem Grundsatz der Verlustantizipation eine Rückstellung zu bilden. Der § 249 I 2 Nr. 1 HGB konkretisiert dies allerdings dahingehend, dass nur für jene unterlassenen Instandhaltungsaufwendungen eine Rückstellung zu bilden ist, für die die Instandhaltungsaufwendungen innerhalb der ersten drei Monate des folgenden Geschäftsjahres nachgeholt wird. Im vorliegenden Beispiel liegt zwar die Instandhaltung vier Monate nach dem Entstehen des Schadens, ...
  16. Lösung Forderungen
    Wirtschaftsgut > Aufgaben zu Kapitel 2 > Lösung Forderungen
    a) Buchung Forderung BergenForderungsverluste12.605,04 €  Umsatzsteuer2.394,96 € an Forderungen15.000.000 €b) Buchung Forderung BuselForderungsverluste5.000 € an Forderungen5.000 €c) Berechnung der Pauschalberichtigung mit USt.ohne USt.Forderungen lt. Buchführung230.000 €90.000 €./. Forderungen Bergen15.000 €0 €./. Forderungen Busel0 €5.000 €vermutlich einwandfrei215.000 €85.000 €./.34.327,73 €0= ...
  17. Lösung steuerliche Behandlung von Miete
    Wirtschaftsgut > Aufgaben zu Kapitel 2 > Lösung steuerliche Behandlung von Miete
    ... HGB eine Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet werden.Es handelt sich um einen schwebenden Vertrag, was zur Folge hat, dass diese Rückstellung in der Steuerbilanz nach § 5 IVa EStG nicht zulässig ist. Steuer- und Handelsbilanz fallen also zwingend auseinander. Der handelsrechtliche Jahresüberschuss ist also niedriger als der steuerliche Gewinn.Dieser Unterschied gleicht sich nach 15 Jahren aus.
  18. Gewillkürtes Betriebsvermögen
    Betriebsvermögen > Betriebsvermögen bei Einzelunternehmen > Gewillkürtes Betriebsvermögen
    ... wird. Hierdurch kommt es zu einer Gewinn- oder Verlustrealisierung. Wenn also die Voraussetzungen für die Buchung als gewillkürtes Betriebsvermögen nicht vorliegen und das Wirtschaftsgut trotzdem als solches gebucht wurde, so ist es nicht möglich, ein einmal ins gewillkürte Betriebsvermögen gebuchtes Wirtschaftsgut erfolgsneutral auszubuchen. Zuordnungsregel für gemischt genutzte bewegliche WirtschaftsgüterProblematisch ist oftmals, dass bestimmte Wirtschaftsgüter ...
  19. Arten von Personengesellschaften
    Betriebsvermögen > Betriebsvermögen bei Personengesellschaften > Arten von Personengesellschaften
    ... weil er in der Regel am Gewinn und Verlust als auch an den stillen Reserven beteiligt ist. Ein Mitunternehmerträgt Mitunternehmerrisiko undzeigt Mitunternehmerinitiative.Mitunternehmerrisiko und Mitunternehmerinitiative Mitunternehmerrisiko bedeutet, dass der Steuerpflichtige den Betrieb zumindest teilweise auf seine Rechnung und Gefahr mitführt, am Gewinn und Verlust der Gesellschaft beteiligt ist und regelmäßig auch am Vermögen als auch an den stillen Reserven.Mitunternehmerinitiative ...
  20. Gewinn- oder Verlustanteil und Sondervergütungen für Gesellschafter
    Betriebsvermögen > Betriebsvermögen bei Personengesellschaften > Gewinn- oder Verlustanteil und Sondervergütungen für Gesellschafter
    ... immer nur Gelder, die offiziell als Gewinn- und Verlustanteile deklariert werden. Oftmals erhält er auch Mietzinsen für von ihm an die Gesellschaft vermietete Grundstücke oder Darlehenszinsen für von ihm an die Gesellschaft geliehene Gelder. Hierbei ist es zusätzlich möglich, dass die Miete bzw. der Darlehenszins überhöht sind, dass der Gesellschafter also mehr Gelder erhält als ein fremder Dritter erhalten hätte.Wichtig ist, dass es keine Rolle ...
Steuerrechtliche Grundlagen
  • 153 Texte mit 48 Bildern
  • 269 Übungsaufgaben
  • und 34 Videos



einmalig 29,00 Euro / kein Abo
umsatzsteuerbefreit gem. § 4 Nr. 21 a bb) UStG


Externes Rechnungswesen

  1. Externes vs. internes Rechnungswesen
    Dieser Text ist als Beispielinhalt frei zugänglich!
    Einführung > Externes vs. internes Rechnungswesen
    ... etc.Bilanz,Gewinn- und Verlustrechnung,Kapitalflussrechnung,Anhang,Eigenkapitalspiegel,Segmentberichterstattung,LageberichtInternes RechnungswesenDas interne Rechnungswesen wird im Wesentlichen in Form der Kosten(erlös)rechnung (hierzu bieten wir einen separaten Kurs an) betrieben. Bei der Kosten(erlös)rechnung sollen primär alle anfallenden Kosten ermittelt und verursachungsgerecht den entsprechenden Kostenstellen in Verbindung mit den Kostenträgern ...
  2. Handelsrechtliche Vorschriften
    Organisation des Rechnungswesens > Handelsrechtliche Vorschriften
    HGB Rechtsgrundlagen zum handelsrechtlichen Jahresabschluss
    ... mindestens eine Bilanz und eine Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) zu erstellen.
  3. Abgrenzungsgrundsätze
    Organisation des Rechnungswesens > Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) > Abgrenzungsgrundsätze
    ... müssen alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt werden. D.h. ein Verlust in der folgenden Periode soll schon in der aktuellen Periode berücksichtigt werden, wenn dies bis zum Zeitpunkt des Abschlussstichtags absehbar ist.Dieser Grundsatz wiederspricht einer periodengerechten Ermittlung des Erfolg eines Unternehmens, ist aber durch die Formulierung einer engen Definition unterworfen.Beispiel sind Drohverlustrückstellungen ...
  4. Gliederung der GuV
    Buchführung > GuV > Gliederung der GuV
    ukv
    ... des Geschäftsjahrs (Gewinn- und Verlustrechnung) aufzustellen. Die GuV ist -neben der Bilanz- ein weiteres Kernelement des Jahresabschlusses.Die GuV umfasst alle in der Periode angefallenen Aufwendungen und Erträge in unsaldierter, Gruppen zusammengefasster und gegenüberstellender Form. Im Gegensatz zu den Bestandskonten der Bilanz handelt es sich bei der GuV um Erfolgskonten.  Auf den Erfolgskonten werden ausschließlich erfolgswirksame Geschäftsvorfälle ...
  5. Erfolgskonten
    Buchführung > GuV > Erfolgskonten
    reihenfolge
    ... noch die Erfolgskonten der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV). Es werden die folgenden Erfolgskonten unterschieden:Aufwandskonten: Diese stellen die Aufwendungen des Unternehmens dar. Aufwendungen sind u.a. Abschreibungen, Verbrauch von Roh-Hilfs und Betriebsstoffen, Löhne und Gehälter, Miete. Diese werden immer auf der SOLL-Seite des Aufwandskontos gebucht.Ertragskonten: Die Ertragskonten weisen sämtliche Erträge, die das Unternehmen innerhalb eines Geschäftsjahres ...
  6. Abschluss der Erfolgskonten
    Buchführung > GuV > Erfolgskonten > Abschluss der Erfolgskonten
    eigenkapitl
    ... die GuV gebucht. Es wird dann der Gewinn bzw. Verlust ermittelt und in das Eigenkapitalkonto gebucht. Entsprechend beginnt die Gewinn- und Verlustrechnung am Anfang des Geschäftsjahres immer ohne Anfangsbestände.Im Weiteren werden anhand einiger Geschäftsvorfälle des XY-Unternehmens aufgezeigt, wie die Erfolgskonten abgeschlossen werden und der ermittelte Gewinn / Verlust in das Eigenkapitalkonto gebucht wird. Es werden nur die Erfolgskonten betrachtet.Verbrauch von Rohstoffen ...
  7. Bilanzansatz (Bilanzierung dem Grunde nach)
    Ansatz, Bewertung, Ausweis > Bilanzansatz (Bilanzierung dem Grunde nach)
    ... Verbindlichkeiten oder drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Schulden gehören zum Fremdkapital des Unternehmens und dienen der kurz- oder langfristigen Finanzierung von Vermögensgegenständen.Trifft auf einen Gegenstand die Vermögenswert- oder Schuldendefinition zu, handelt es sich um einen Rechnungsabgrenzungsposten nach § 250 HGB oder um latente Steuern nach § 274 HGB, so gilt die abstrakte Bilanzierungsfähigkeit, d.h.die ...
  8. Bewertung (Bilanzierung der Höhe nach)
    Ansatz, Bewertung, Ausweis > Bewertung (Bilanzierung der Höhe nach)
    ... namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlußstichtag entstanden sind, zu berücksichtigen, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlußstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekanntgeworden sind; Gewinne sind nur zu berücksichtigen, wenn sie am Abschlußstichtag realisiert sind.5. Grundsatz der PeriodengerechtigkeitAufwendungen und Erträge des Geschäftsjahrs sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden ...
  9. Wertpapiere
    Bewertung der Aktiva > Umlaufvermögen > Gliederung des Umlaufvermögens > Wertpapiere
    ... Es liegt also ein nicht realisierter Verlust vor. Aufgrund des strengen Niederstwertprinzip müssen nicht realisierte Kursverluste berücksichtigt werden. Es muss eine außerplanmäßige Abscheibung in Höhe von 5.000 € (= (40-35) *1.000) vorgenommen werden. Die Wertpapiere werden mit 35.000 € in der Bilanz angesetzt.Nicht realisierte Gewinne dürfen nicht ausgewiesen werden. Nicht realisierte Verluste hingegen müssen berücksichtigt werden.DurchschnittskursEs ...
  10. Aktive Latente Steuern
    Bewertung der Aktiva > Aktive Latente Steuern
    ... muss das Unternehmen XY mit einem Verlust in Höhe von 25.000 € (= 325.000 - 350.000) beim Verkauf der Maschine rechnen. Der drohende Verlust aus diesem schwebenden Geschäft ist als Drohverlustrückstellung im Geschäftsjahr 2012 in der Bilanz des Unternehmens zu passivieren. Nach § 249 Abs. 1 HGB muss eine Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet werden, nach dem Steuerrecht hingegen besteht ein Ansatzverbot (§ ...
Externes Rechnungswesen
  • 89 Texte mit 76 Bildern
  • 254 Übungsaufgaben
  • und 17 Videos



einmalig 29,00 Euro / kein Abo
umsatzsteuerbefreit gem. § 4 Nr. 21 a bb) UStG