Externes Rechnungswesen

  1. Externes vs. internes Rechnungswesen
    Dieser Text ist als Beispielinhalt frei zugänglich!
    Einführung > Externes vs. internes Rechnungswesen
    ... genannt) in Berührung kommen. Beispielsweise kann eine Bank, vor der Vergabe eines hohen Kredites an das Unternehmen, Einsicht in die internen Unterlagen fordern.Das interne Rechnungswesen unterliegt kaum gesetzlichen Regelungen und dient vor allem dem Unternehmen zugehörigen (internen) Adressaten. Im Vordergrund steht die Kontrolle des Unternehmensprozesses hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit.Externes RechnungswesenDas externe Rechnungswesen unterliegt im Gegensatz zum internen ...
  2. Steuerrechtliche Vorschriften
    Organisation des Rechnungswesens > Steuerrechtliche Vorschriften
    Steuerrechtliche Vorschriften zur Erstellung des Jahresabschlusses
    ... Vorschriften relevant sind.Ein eingängiges Beispiel für die Relevanz des Steuerrechts findet sich bei dem Verkauf von Waren in Bezug auf die Umsatzsteuer („Mehrwertsteuer“). Das Umsatzsteuergesetz regelt u.a. welche Produkte mit 0% (z.B. Briefmarken), 7% (z.B. Zeitschriften) bzw. 19% (Fernseher) besteuert werden.Ein weiteres Beispiel ist die Frage nach der Höhe der zu entrichtenden Steuer auf den Gewinn. Je nach Rechtsform des Unternehmens (Personen- bzw. Kapitalgesellschaft) ...
  3. Abgrenzungsgrundsätze
    Organisation des Rechnungswesens > Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) > Abgrenzungsgrundsätze
    ... Formulierung einer engen Definition unterworfen.Beispiel sind Drohverlustrückstellungen sowie Rückstellungen für Verluste aus schwebenden Geschäften.Grundsatz der Abgrenzung der Sache und der Zeit nachDer Grundsatz der sachlichen Abgrenzung steht in Verbindung mit dem zuvor behandeltem Realisationsprinzips. Hierbei geht es nicht um die Vermögensgegenstände der Bilanz, sondern dass die Aufwendungen und Erträge der GuV in Abhängigkeit ihrer Zahlungen der ...
  4. Ergänzende Grundsätze
    Organisation des Rechnungswesens > Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) > Ergänzende Grundsätze
    ... FiFo zulässig).Eine Verrechnung erfolgt beispielsweise auch bei der Umsatzsteuer mit der Vorsteuer.VorsichtsprinzipDer womöglich bekannteste Grundsatz (zur Kapitalerhaltung) ist das Vorsichtsprinzip nach § 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB.Der (nicht ganz korrekte) Spruch „Ein guter Kaufmann rechnet sich immer ärmer als er ist“ entstammt diesem Prinzip.Dabei ist nicht gemeint, dass der Kaufmann eine systematische Unterbewertung aller Vermögensgegenstände und Überbewertung ...
  5. Exkurs: Branchenspezifische Regelungen
    Organisation des Rechnungswesens > Exkurs: Branchenspezifische Regelungen
    Neben den speziellen Vorschriften für bestimmte Rechtsformen und Größenklassen, gibt es eine weitere Differenzierung hinsichtlich der Branche. An dieser Stelle soll nur darauf hingewiesen werden, dass es solche speziellen Vorschriften gibt. Eine detaillierte Betrachtung erfolgt nicht.Es gibt branchenspezifische Vorschriften für die Bilanzgliederung, u.a. bei Unternehmen aus der Wohnungswirtschaft. Darüber hinaus gibt es bei Kreditinstituten (siehe § 340ff HGB) und Versicherungsnehmern ...
  6. Buchführungspflicht nach Handelsrecht
    Buchführung > Buchführungspflicht > Buchführungspflicht nach Handelsrecht
    ... hinaus gibt es noch weitere Ausnahmen,wie zum Beispiel dem Handelsmakler, dem Kommissionär, etc.. Kapitalgesellschaften, wie z.B. Aktiengesellschaften sind Kaufmänner kraft Rechtsform.Befreiung von der BuchführungspflichtBefreit von der Buchführung sind Einzelkaufleute, die an den Abschlussstichtagen von zwei aufeinander folgenden Geschäftsjahren nicht mehr als 600.000 Euro Umsatzerlöse und 60.000 Euro Jahresüberschuss aufweisen (§ 241a HGB). ...
  7. Gliederung der Bilanz
    Buchführung > Bilanz > Gliederung der Bilanz
    vergelcih
    Nach § 242 HGB Abs. 1 hat jeder Kaufmann zu Beginn seines Handelsgewerbes und für den Schluß eines jeden Geschäftsjahrs einen das Verhältnis seines Vermögens und seiner Schulden darstellenden Abschluß (Eröffnungsbilanz, Bilanz) aufzustellen. Die Bilanz ist eine bewusst die Positionen zusammenfassende, verkürzte Form des Inventars und das Kernelement eines Jahresabschlusses. Die Bilanz hat nach § 247 HGB das Anlage- und das Umlaufvermögen, ...
  8. Bestandskonten
    Buchführung > Bilanz > Bestandskonten
    aktiv-passiv-konten
    ... €. Wie hoch ist der SALDO?Die obigen zwei Beispiele haben nur die Veränderung auf jeweils einem Konto gezeigt. Allerdings sind bei jedem Geschäftsvorfall mindestens zwei Konten betroffen. Wie genau die Buchung von Geschäftsvorfällen auf die Bestandskonten erfolgt und wie am Ende die SALDEN in die Bilanz übertragen werden, wird im weiteren kurz beschrieben (für eine ausführliche Beschreibung empfiehlt sich der Kurs "Buchführung und Abschluss").
  9. Buchungssystematik
    Buchführung > Bilanz > Bestandskonten > Buchungssystematik
    zugnge
    ... Verbindlichkeiten a. L&L nehmen in diesem Beispiel ebenfalls zu. Zugänge werden bei Passivkonten auf der HABEN-Seite verbucht.Grundprinzip BuchungssatzZu jedem Geschäftsvorfall existiert ein Buchungssatz, welcher genau zeigt, welche Konten, in welcher Höhe und auf welcher Seite betroffen sind. Der Buchungssatz wird immer so aufgestellt, dass die betroffene SOLL-Seite als erstes genannt wird und dann die betroffene HABEN-Seite.Bei einem Buchungssatz gilt immer: SOLL an HABENEine ...
  10. Aktiv- und Passiv-Tausch
    Buchführung > Bilanz > Bestandskonten > Die vier Grundfälle > Aktiv- und Passiv-Tausch
    passiv-tausch
    Aktiv-Tausch und Passiv-TauschBei einem Aktiv-Tausch sind nur Aktiv-Konten betroffen, bei einem Passiv-Tausch hingegen nur Passiv-Konten. Die Bilanzsumme verändert sich nicht. Aufgrund des SOLL an HABEN Prinzips, wird sowohl bei einem Aktiv-Tausch (Zugang im Soll, Abgang im Haben) als auch bei einem Passivtausch (Abgang im Soll, Zugang im Haben) ein Konto vermehrt und ein Konto gemindert.Aktiv-TauschBegleichung einer Forderung durch Banküberweisung eines Kunden (2.500 €)Passiv-TauschBegleichung ...
  11. Aktiv-Passiv-Mehrung / -Minderung
    Dieser Text ist als Beispielinhalt frei zugänglich!
    Buchführung > Bilanz > Bestandskonten > Die vier Grundfälle > Aktiv-Passiv-Mehrung / -Minderung
    aktiv-passiv-mehrung
    Bei der Aktiv-Passiv-Mehrung erhöht sich die Bilanzsumme jeweils um den gleichen Betrag. Die Bilanz nimmt also auf beiden Seiten zu. Ein Zugang auf der Aktivseite der Bilanz erfolgt bei den aktiven Bestandskonten auf der SOLL-Seite. Ein Zugang auf der Passivseite der Bilanz erfolgt bei den passiven Bestandskonten auf der HABEN-Seite. Dementsprechend werden aufgrund des SOLL an HABENS Prinzip beim Buchungssatz die aktiven Bestandskonten als erstes genannt.Das Unternehmen XY kauft einen neuen ...
  12. Eröffnung der Bestandskonten
    Buchführung > Bilanz > Eröffnung der Bestandskonten
    bilanz abschluss
    ... Kapitel soll anhand eines ausführlichen Beispiels die Eröffnung und der Abschluss der Bestandskonten aufgezeigt werden. Dazu wird als erstes die Bilanz des Unternehmens XY aus dem letzten Geschäftsjahr (hier als Beispiel: 2011) betrachtet:Die für die jeweiligen Bilanzpositionen angebebenen Endbestände des Jahres 2011 stellen gleichzeitig die Anfangsbestände des Jahres 2012 dar. Um nun diese Anfangsbestände in die einzelnen Bestandskonten zu buchen, wird die ...
  13. Abschluss der Bestandskonten
    Buchführung > Bilanz > Abschluss der Bestandskonten
    saldo abschluss
    ...   Bank   65.000In diesem Beispiel wurde angenommen, dass sich die anderen Bilanzpositionen nicht verändern. Dementsprechend reduziert sich die Bilanzsumme genau um die 15.000 €, mit denen durch Banküberweisung (Aktivseite verringert sich) die Verbindlichkeiten a. L&L beglichen wurden (Passivseite verringert sich).
  14. Erfolgskonten
    Buchführung > GuV > Erfolgskonten
    erfolgskonten
    Das Unternehmen XY überweist die Miete für das Bürogebäude in Höhe von 8.000 €. Die Bilanzposition "Bank" mindert sich um 8.000 Euro. Die Miete für das Bürogebäude stellt einen Aufwand dar. Entsprechend wird das Erfolgskonto "Aufwendungen für Miete" mit 8.000 € belastet.Neben den Bestandskonten der Bilanz existieren noch die Erfolgskonten der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV). Es werden die folgenden Erfolgskonten unterschieden:Aufwandskonten: ...
  15. Buchungssystematik
    Buchführung > GuV > Erfolgskonten > Buchungssystematik
    buchung erfolgskonten
    ... Ertragskonten wird im Weiteren anhand einiger Beispiele gezeigt. Das Unternehmen XY kauft Rohstoffe im Wert von 2.000 € durch Überweisung. Diese werden in der Produktion verbraucht.Welche Konten sind betroffen?In diesem Fall sind zunächst die Bestandskonten "Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe" und "Bank" betroffen. Das Aktivkonto "Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe" nimmt zu (SOLL-Seite), das Bankkonto nimmt ab (HABEN-Seite). Demnach wird als erstes folgender Buchungssatz aufgestellt:Roh-, ...
  16. Abschluss der Erfolgskonten
    Buchführung > GuV > Erfolgskonten > Abschluss der Erfolgskonten
    image
    Am Ende des Geschäftsjahres werden die Aufwandskonten und Ertragskonten abgeschlossen und der SALDO in die GuV gebucht. Es wird dann der Gewinn bzw. Verlust ermittelt und in das Eigenkapitalkonto gebucht. Entsprechend beginnt die Gewinn- und Verlustrechnung am Anfang des Geschäftsjahres immer ohne Anfangsbestände.Im Weitern werden anhand einiger Geschäftsvorfälle des XY-Unternehmens aufgezeigt, wie die Erfolgskonten abgeschlossen werden und der ermittelte Gewinn / Verlust ...
  17. Umsatzsteuer
    Buchführung > Umsatzsteuer
    Umsatzsteuer Beispiel
    ... erfolgsneutraler Posten.In diesem Beispiel wird gut sichtbar, dass die einzelnen Unternehmen Umsatzsteuer in Höhe des entstandenen Mehrwerts abführen müssen. Allerdings wird die Umsatzsteuer von den Unternehmen auf den Verkaufspreis aufgeschlagen, es entsteht demnach keine zusätzliche Belastung für die Unternehmen. Am Ende muss der Verbraucher die gesamte Umsatzsteuer tragen. Wie genau die Umsatzsteuer innerhalb des Unternehmens verbucht werden muss und welche ...
  18. Buchungssystematik
    Buchführung > Umsatzsteuer > Buchungssystematik
    ... zurückverlangt werden. Anhand des Beispiels mit der Tischproduktion aus dem Kapitel "Umsatzsteuer" soll die Buchung der Vorsteuer anhand der HolzSchnitt GmbH gezeigt werden. Die HolzSchnitt GmbH erwirbt das Rohmaterial in Höhe von 5.950 € von der ForstFix GmbH durch Banküberweisung.Eingangsrechnung:Rohstoffe, netto   5.000 €+ Umsatzsteuer 19%      950 €= Rechnungsbetrag   5.950 €Der Buchungssatz lautet:Roh-, Hilfs- ...
  19. Ermittlung der Zahllast
    Buchführung > Umsatzsteuer > Ermittlung der Zahllast
    zahllast umsatzsteuer
    ... ersten Jahr immer verpflichtend. In diesem Beispiel beträgt die Zahllast 570 Euro und kann demnach jährlich abgeführt werden.
  20. Ansatz, Bewertung, Ausweis
    Ansatz, Bewertung, Ausweis
    Im Kapitel Buchführung ist klar geworden, dass die Bilanz einen Überblick über alle Bestandskonten darstellt. Im Rahmen der Buchführung werden die Geschäftsvorfälle zunächst in Buchungssätzen formuliert und im Folgenden auf den Bestandskonten erfasst. Diese Bestandskonten bilden somit die Grundlage für die Bilanz. Es wurde allerdings nicht hinterfragt ob man z.B. eine gekaufte Maschine bilanzieren und somit buchungstechnisch erfassen darf oder nicht.Das ...
  21. Zugangsbewertung
    Bewertung der Aktiva > Anlagevermögen > Bewertung des Anlagevermögens > Zugangsbewertung
    ... Nutzungsdauer über einem Jahr ausgegangen.Beispiele für Sachanlagen sind u.a. bebaute und unbebaute Grundstücke, Fahrzeuge und Maschinen.ErstbewertungDie Bewertung des Anlagevermögens bestimmt, mit welchem Wert die Anlagegüter in die Bilanz eingehen. Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet (§ 253 Abs. 1 HGB).
  22. Anschaffungskosten
    Bewertung der Aktiva > Anlagevermögen > Bewertung des Anlagevermögens > Zugangsbewertung > Anschaffungskosten
    ...   AnschaffungskostenBeispiel AnschaffungskostenDas Unternehmen XY kauft eine Maschine in Höhe von 11.900 € inkl. USt. Die Transport- und Montagekosten belaufen sich auf 1.500 €. Aufgrund der schnellen Zahlung erhält das Unternehmen XY ein Skonto in Höhe von 300 €. Wie hoch sind die Anschaffungskosten der Maschine?Die Anschaffungskosten werden wie folgt berechnet:AK MaschineKaufpreis (excl. USt)10.000 €+    Anschaffungsnebenkosten1.500 ...
  23. Folgebewertung
    Bewertung der Aktiva > Anlagevermögen > Bewertung des Anlagevermögens > Folgebewertung
    anlagevermgen
    Das Anlagevermögen wird in abnutzbare (zeitlich begrenzte) und nicht abnutzbare (nicht zeitlich begrenzte) Vermögensgegenstände unterschieden (§ 253 Abs. 3 HGB).Fortgeführte Anschaffungs- oder HerstellungskostenIm Falle von nicht abnutzbaren Vermögensgegenständen sind diese mit den fortgeführten Anschaffungskosten oder Herstellungskosten zu bewerten. Die nicht abnutzbaren Vermögensgegenstände unterliegen keiner zeitlich ...
  24. Planmäßige Abschreibung
    Bewertung der Aktiva > Anlagevermögen > Bewertung des Anlagevermögens > Folgebewertung > Planmäßige Abschreibung
    beispiel afa
    ... niemals den Wert 0 annimmt, ist in dem Beispiel ab dem 4. Jahr die lineare Abschreibung angewandt worden. Dafür wurde der Restbuchwert am Ende des 3. Jahres in Höhe von 30.720 € auf die restliche Nutzungsdauer (3 Jahre) verteilt. Dies ergibt einen jährlichen Abschreibungsbetrag von 10.240 €.Arithmetisch-degressive AbschreibungBei dieser degressiven Abschreibung fällt der Abschreibungsbetrag jedes Nutzungsjahr um einen gleich bleibenden Degressionsbetrag. Der ...
  25. Außerplanmäßige Abschreibung
    Bewertung der Aktiva > Anlagevermögen > Bewertung des Anlagevermögens > Folgebewertung > Außerplanmäßige Abschreibung
    Neben der planmäßigen Abschreibung können Vermögensgegenstände des Anlagevermögens auch einer außerplanmäßigen Abschreibung unterliegen.§ 253 III 5, 6 HGB besagt, dass ohne Rücksicht darauf, ob die Nutzung eines Vermögensgegenstandes des Anlagevermögens zeitlich begrenzt ist, dieser bei voraussichtlich dauernder Wertminderung außerplanmäßig abzuschreiben ist. Bei Finanzanlagen können außerplanmäßige ...
  26. Wertaufholung
    Bewertung der Aktiva > Anlagevermögen > Bewertung des Anlagevermögens > Folgebewertung > Wertaufholung
    Nach § 253 Abs. 5 HGB besteht für alle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, außer dem entgeltlich erworbenen (derivativen) Geschäfts- oder Firmenwert, ein Zuschreibungsgebot. Unter einem Zuschreibungsgebot versteht man die gesetzliche Pflicht bei bestimmten Vermögensgegenständen rechtsformunabhängig eine Buchwerterhöhung vorzunehmen, wenn die Gründe für die vorherige Wertminderung entfallen sind. Die vorzunehmende Zuschreibung ...
  27. Gliederung des Anlagevermögens
    Bewertung der Aktiva > Anlagevermögen > Gliederung des Anlagevermögens
    Nach dem Grundsatz der Vollständigkeit muss der Jahresabschluss alle Teile des Anlagevermögens berücksichtigen (§ 246 HGB). Das Anlagevermögen gliedert sich nach § 266 HGB in drei Hauptgruppen:immaterielle Vermögensgegenstände: z.B. Konzessionen, Patente, Lizenzen, (derivative) Geschäfts- oder Firmenwert (GoF),Sachanlagen: z.B. Grundstücke, technische Anlagen und Maschinen, Betriebs- und GeschäftsaustattungFinanzanlagen: z.B. Beteiligungen an ...
  28. Immaterielle Vermögensgegenstände
    Bewertung der Aktiva > Anlagevermögen > Gliederung des Anlagevermögens > Immaterielle Vermögensgegenstände
    Nach § 266 Abs. 2 HGB gehören zu den immateriellen VermögensgegenständenSelbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte; entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten; Geschäfts- oder Firmenwert; geleistete Anzahlungen.Bevor ein immaterieller Vermögensgegenstand aktiviert werden darf, muss geprüft werden, ob die Kriterien eines ...
  29. Geschäfts- oder Firmenwert (GoF)
    Bewertung der Aktiva > Anlagevermögen > Gliederung des Anlagevermögens > Geschäfts- oder Firmenwert (GoF)
    Definition GoFEin Geschäfts- oder Firmenwert (GoF) ist die Differenz zwischen dem Betrag, den der Unternehmer bereit ist zu zahlen und der Summe aller Vermögensgegenstände abzüglich aller Schulden (§ 246 Abs. 1 Satz 4 HGB).Bilanzansatz und BewertungSeit dem 01.01.2010 muss gemäß § 246 Abs. 1 HGB der entgeltlich erworbene (derivative) Geschäfts- oder Firmenwert handelsrechtlich als Vermögensgegenstand ausgewiesen werden (Aktivierungspflicht). ...
  30. Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG)
    Bewertung der Aktiva > Anlagevermögen > Gliederung des Anlagevermögens > Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG)
    Im Falle von geringwertigen Wirtschaftsgütern (GWG) spricht man von allen Vermögensgegenständen des (abnutzbaren) Anlagevermögens, die einen Wert von unter 800 € nach AK/HK aufweisen.Die nachfolgende Übersicht zeigt die Möglichkeiten der Abschreibung für GWG's:bis 250,00 €: Sofortige Betriebsausgabe (keine Aufzeichnungspflicht) oder Abschreibung (§ 7 EstG) über die ND gemäß AfA-Tabelle. 250,01 € bis 800,00 ...
  31. Grundstücke und Gebäude
    Bewertung der Aktiva > Anlagevermögen > Gliederung des Anlagevermögens > Sachanlagen > Grundstücke und Gebäude
    ... Herstellungskosten abzuschreiben. In dem obigen Beispiel würde demnach die jährliche Abschreibung 4.500 € betragen. Die Konsequenz daraus ist, dass sich trotz eines identischen Ausgangswerts wegen der unterschiedlichen Abschreibungsdauer und Abschreibungshöhe in Handels- und Steuerbilanz abweichende Werte ergeben.
  32. Technische Anlagen und Maschinen
    Bewertung der Aktiva > Anlagevermögen > Gliederung des Anlagevermögens > Sachanlagen > Technische Anlagen und Maschinen
    ... mit Gebäuden stehen, wie beispielsweise Heizungs-, Beleuchtungs- und Lüftungsanlagen. Sie sind den Gebäuden zuzurechnen und stellen keine TAM dar. Das Unternehmen XY kauft am 01.05.2012 eine stationäre Fräsmaschine in Höhe von 21.420 (inkl. USt) €. Die Fräsmaschine wird linear über 15 Jahre abgeschrieben (siehe Afa-Tabelle AV).Die Fräsmaschine stellt einen zu aktivierenden Vermögensgegenstand dar. Sie ist einzeln bewertbar ...
  33. Betriebs- und Geschäftsausstattung
    Bewertung der Aktiva > Anlagevermögen > Gliederung des Anlagevermögens > Sachanlagen > Betriebs- und Geschäftsausstattung
    Zu der Betriebs- und Geschäftsausstattung (BGA) gehören Gegenstände, die der langfristigen Betriebsbereitschaft (> 1 Jahr) eines Unternehmens dienen, aber nicht unmittelbar in der Produktion eingesetzt werden. BGA gehören zu den abnutzbaren (zeitlich begrenzten) Vermögensgegenständen des Anlagevermögens und sind nach § 253 HGB mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten zu bewerten und planmäßig über die betriebsgewöhnliche ...
  34. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
    Bewertung der Aktiva > Anlagevermögen > Gliederung des Anlagevermögens > Sachanlagen > Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
    Geleistete Anzahlungen auf Sachanlagen liegen vor, wenn das Entgelt bereits voll oder zum Teil entrichtet wurde, obwohl die Leistungen noch nicht bzw. noch nicht ganz ausgeführt wurden. Solche Anzahlungen haben reinen Forderungscharakter. Durch die Aktivierung soll zum Ausdruck gebracht werden, dass Investitionen in das Anlagevermögen erfolgt sind. Von den sonstigen Vermögensgegenständen unterscheiden sie sich durch ihre Entstehungsursache (es erfolgt nur eine Zahlung und ...
  35. Bewertung des Umlaufvermögens
    Bewertung der Aktiva > Umlaufvermögen > Bewertung des Umlaufvermögens
    Definition UmlaufvermögenDas Umlaufvermögen wird im HGB nicht ausdrücklich definiert. Aus § 247 Abs. 1 und 2 kann allerdings der Umkehrschluss gezogen werden, dass als Umlaufvermögen alle Vermögensgegenstände definiert werden, die bestimmt sind nicht dauernd dem Unternehmen zu dienen. Analog zum Anlagevermögen wird hier im Allgemeinen von einer Nutzungsdauer unter 1 Jahr ausgegangen.Das Unternehmen XY produziert eine Maschine in Höhe von 150.000 € ...
  36. Gliederung des Umlaufvermögens
    Bewertung der Aktiva > Umlaufvermögen > Gliederung des Umlaufvermögens
    Nach dem Grundsatz der Vollständigkeit muss der Jahresabschluss alle Teile des Umlaufvermögens berücksichtigen (§ 246 HGB). Das Umlaufvermögen gliedert sich nach § 266 HGB in vier Hauptgruppen:Vorräte: Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe; unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen; fertige Erzeugnisse und Waren;geleistete AnzahlungenForderungen und sonstige Vermögensgegenstände: Forderungen aus Lieferungen ...
  37. Vorräte
    Bewertung der Aktiva > Umlaufvermögen > Gliederung des Umlaufvermögens > Vorräte
    Definition VorräteVorräte sind die Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens. Diese werden entweder zum Verbauch oder zur Veräußerung angeschafft oder hergestellt. Die Vorräte untergliedern sich in:Roh-, Hilfs- und BetriebsstoffeRohstoffe gehen als wesentlicher Bestandteil, Hilfsstoffe als nicht wesentlicher Bestandteil in das spätere Produkt ein und werden innerhalb der Produktion verbaucht. Betriebsstoffe hingegen gehen nicht als Bestandteil in ...
  38. Festbewertung
    Bewertung der Aktiva > Umlaufvermögen > Gliederung des Umlaufvermögens > Vorräte > Festbewertung
    Nach § 240 Abs. 3 HGB dürfen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe mit einer gleichbleibenden Menge und einem gleichbleibenden Wert angesetzt werden, wenndie Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe regelmäßig ersetzt werden, der Gesamtwert von nachrangiger Bedeutung für das Unternehmen ist, der Bestand nur geringen Veränderungen hinsichtlich Größe, Wert und Zusammensetzung unterliegt und alle 3 Jahre eine körperliche Inventur durchgeführt wird.Bei ...
  39. Durchschnittsbewertung
    Dieser Text ist als Beispielinhalt frei zugänglich!
    Bewertung der Aktiva > Umlaufvermögen > Gliederung des Umlaufvermögens > Vorräte > Durchschnittsbewertung
    ... jedem Zugang neu berechnet wird.Bei dem obigen Beispiel würde die Berechnung dann folgendermaßen aussehen: DatumMenge   AK (€/Stk.)   Gesamte AKAB50010 €5.000 €+ Zugang 05.03.6008 €4.800 €1.1009.800 €= Durschnittspreis   8,91 € / Stk- Abgang 10.03.3008,91 €2.673 €+ Zugang 10.05.15012 €1.800 €9508.927= Durschnittspreis9,40 € / Stk- Abgang 15.05.2009,40 € / Stk1.880 €+ Zugang 22.07.9007 ...
  40. Verbrauchsfolgebewertung
    Bewertung der Aktiva > Umlaufvermögen > Gliederung des Umlaufvermögens > Vorräte > Verbrauchsfolgebewertung
    ... anzupassen. Bei steigenden Preisen beispielsweise führt die LIFO-Methode zu einer niedrigeren Bewertung der Bestände und somit zu einer geringeren Steuerlast.Im Weiteren werden die beiden Methoden anhand des vorherigen Beispiels (Kapitel: Durchschnittsbewertung) erklärt.DatumMenge   AK (€ / Stk)   Gesamte AKZugängeAB50010 €5.000 €Zugang 05.03.  600   8 €4.800 €Zugang 10.05.15012 €1.800 €Zugang ...
  41. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
    Bewertung der Aktiva > Umlaufvermögen > Gliederung des Umlaufvermögens > Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
    ... anhand der letzten 5 Jahre des Unternehmens XY beispielhaft dargestellt:Summe ausgefallene Forderungen (brutto)158.000Summe Umsatzerlöse 2.000.000In den Forderungen erhaltene Umsatzsteuer   38.000Summe ausgefallene Forderungen (netto)120.000Der Anteil der ausgefallenen Forderungen (netto) an den Umsatzerlösen beträgt 6 % (= 120.000/2.000.000) und wird als Pauschalsatz für die zukünftigen Forderungen herangezogen. 
  42. Wertpapiere
    Bewertung der Aktiva > Umlaufvermögen > Gliederung des Umlaufvermögens > Wertpapiere
    Die Wertpapiere des Umlaufvermögens zeichnen sich dadurch aus, dass sie zur Veräußerung oder als kurzfristige Liquiditätsreserve bestimmt sind. Wichtig ist hierbei, dass sie nicht bestimmt sind dauernd dem Geschäftsbetrieb zu dienen (= Wertpapiere des Anlagevermögens). Die Wertpapiere können entweder dem Handelsbestand (z.B. Handel mit Kunden) oder der Liquiditätsreserve (zinsbringende Anlage liquider Mittel) zugerechnet werden. Bewertung von WertpapierenFür ...
  43. Bank / Kasse
    Bewertung der Aktiva > Umlaufvermögen > Gliederung des Umlaufvermögens > Bank / Kasse
    Unter liquiden Mittel bzw. flüssigen Mittel wird die Barmittel eines Unternehmens, also jene Mittel die unmittelbar flüssig gemacht werden können, verstanden. Diese werden auf der Aktivseite der Bilanz ausgewiesen. Zu den liquiden Mitteln zählen nach § 266 HGB Kassenbestände, Bankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks. Ermittlung des KassenbestandesDer Kassenbestand kann zum einen rechnerisch ermittelt werden und zum anderen durch ...
  44. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten
    Bewertung der Aktiva > Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten
    ... Vorher wird die GuV nicht berührt.Beispiele für solche Vorauszahlungen sind u.a. Miete, Löhne, Gehälter, Zinsen.Das Unternehmen XY zahlt die Miete für eine Lagerhalle für die Monate Dezember bis einschließlich März in Höhe von insgesamt 4.000 € im Voraus.Das würde heißen, dass wir in der aktuellen Periode nur 1.000 € Mietaufwendungen für den Monat Dezember erfassen dürfen. Die restlichen 3.000 € beziehen ...
  45. Aktive Latente Steuern
    Bewertung der Aktiva > Aktive Latente Steuern
    Aktive latente Steuern entstehen, wenn der Steueraufwand in der Handelsbilanz (fiktive Steuern) geringer ist als der Steueraufwand in der Steuerbilanz (effektive Steuern). Steuern werden aus dem Gewinn aus der GuV abgeleitet. Ist also der steuerliche Gewinn höher, als der handelsrechtliche entstehen aktive latente Steuern.In der Handelsbilanz besteht für aktive latente Steuern ein Ansatzwahlrecht ((§ 274 Abs. 1 HGB). Kleine Kapitalgesellschaften sind gemäß § 274a Nr. ...
  46. Eigenkapital
    Bewertung der Passiva > Eigenkapital
    Das Eigenkapital ist nach § 266 Abs. 3 HGB in die folgenden Komponenten zu untergliedern: I. Gezeichnetes Kapital II. Kapitalrücklage III. Gewinnrücklagen      1. Gesetzliche Rücklage      2. Rücklage für eigene Anteile      3. Satzungsmäßige Rücklagen      4. Andere Gewinnrücklagen  IV. Gewinnvortrag/Verlustvortrag V. Jahresüberschuss/JahresfehlbetragDas ...
  47. Rückstellungen
    Bewertung der Passiva > Rückstellungen
    ... nicht so klar definierbar. Verbindlichkeiten beispielsweise werden zu ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Für Rückstellungen gilt nach § 253 Abs. 1 HGB , dass diese nur in Höhe des Betrages anzusetzen sind, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Es können z.B. statistische Daten und Erfahrungswerte herangezogen werden, um daraus die Höhe von Rückstellungen abzuleiten. Bei Schätzungen der anzusetzenden ...
  48. Verbindlichkeiten
    Bewertung der Passiva > Verbindlichkeiten
    ... mit 2.000 € angesetzt wurde, kann beispielsweise aufgrund von Schwankungen im Wechselkurs, am nächsten Bilanzstichtag mit 3.000 € bewertet werden. In diesem Fall muss der höhere Ansatz in der Bilanz erscheinen.Das Unternehmen XY kauft Rohstoffe aus den USA in Höhe von 2.600 Dollar auf Ziel. Der Kurs beträgt zu diesem Zeitpunkt 1,30 Dollar/Euro. Zum Bilanzstichtag ist der Kurs auf 1,20 Dollar/Euro gesunken. Welcher Wert ist anzusetzen?Beim Kauf haben die Rohstoffe ...
Externes Rechnungswesen
  • 89 Texte mit 64 Bildern
  • 220 Übungsaufgaben
  • und 17 Videos



einmalig 29,00 Euro / kein Abo
umsatzsteuerbefreit gem. § 4 Nr. 21 a bb) UStG


Produktion

  1. Produktionskontrolle
    Termin- und Kapazitätsplanung > Auftragsfreigabe und Ablaufplanung > Produktionskontrolle
    ... Computer eingesehen und beabeitet werden. Beispiel: ProduktionskontrolleDie Messsonde einer Mischmaschine erfasst, dass das Mischverhältnis von 3 Einsatzstoffen nicht eingehalten wird. Eine Fehlermeldung wird mittels EDV an die zuständige Abteilung weitergeleitet. Der zuständige Mitarbeiter erhält diese Meldung auf seinem Bildschirm und sieht, dass im Ist-Soll-Vergleich eine Abweichung des 2. Einsatzstoffes von 10 % aufgrund eines Eingabefehlers vorliegt. Da er über ...
Produktion
  • 75 Texte mit 172 Bildern
  • 146 Übungsaufgaben
  • und 12 Videos



einmalig 39,00 Euro / kein Abo
umsatzsteuerbefreit gem. § 4 Nr. 21 a bb) UStG