Steuerrechtliche Grundlagen

  1. Handelsbilanz und Steuerbilanz
    Dieser Text ist als Beispielinhalt frei zugänglich!
    Gewinnermittlungsmethoden > Einleitung > Handelsbilanz und Steuerbilanz
    Handelsbilanz und Steuerbilanz
    ... Handels- und Steuerbilanzen zusammenfassen. Handelsbilanz Die Bilanz nach HGB  gibt den Stand des Vermögens und der Schulden zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt, dem sog. Stichtag, wieder. Die zum Stichtag bilanzierten Werte verändern sich im Laufe der Geschäftstätigkeit. Dabei bewirkt jede Änderung einer Position die Änderung mindestens einer weiteren Position in der Bilanz. Die Bilanzierungspflicht ist in § 242 HGB geregelt. Diese Vorschrift verlangt die Aufstellung einer Bilanz ...
  2. Maßgeblichkeit
    Gewinnermittlungsmethoden > Besonderer Betriebsvermögensvergleich > Maßgeblichkeit
    ... Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften der Handelsbilanz für die Steuerbilanz. Dies liest sich wie folgt: wenn das Einkommensteuergesetz nichts Gegenteiliges vorschreibt, so sind die handelsrechtlichen Vorschriften für die Steuerbilanz zu übernehmen. Nur wenn steuerrechtliche Vorschriften explizit etwas anders vorsehen, weicht die Steuerbilanz zwangsläufig von der Handelsbilanz ab. Materielle und formelle Maßgeblichkeit Man unterscheidet die materielle Maßgeblichkeit und die formelle ...
  3. Steuerfreie Rücklagen - Sonderposten mit Rücklageanteil
    Wirtschaftsgut > Rücklagen > Steuerfreie Rücklagen - Sonderposten mit Rücklageanteil
    ... der Steuern vom Einkommen und Ertrag in der Handelsbilanz zu bilden. Diese waren als Sonderposten mit Rücklageanteil auszuweisen und nach Maßgabe des Steuerrechts später aufzulösen. Wichtig ist, dass die Bildung eines solchen Postens dafür sorgte, dass bestimmte Teile des Gewinns in der aktuellen Periode nicht besteuert werden und vielmehr ihre Besteuerung in folgenden Perioden nachgeholt wird. Im Rahmen des BilMoG wurde § 247 III HGB sowie § 273 HGB komplett aufgehoben, d.h. handelsrechtlich ...
  4. Steuerfreie Rücklagen - Rücklage für Ersatzbeschaffung
    Wirtschaftsgut > Rücklagen > Steuerfreie Rücklagen - Rücklage für Ersatzbeschaffung
    ... Wirtschaftsgut wegen der Abweichung von der Handelsbilanz in ein besonderes laufend zu führendes Verzeichnis aufgenommen wird (§ 5 I 2 EStG). All diese Voraussetzungen sind im Fall der vorliegenden Aufgabe erfüllt. Die aufgedeckten stillen Reserven können also auf ein im gleichen Wirtschaftsjahr angeschafftes oder hergestelltes Wirtschaftsgut übertragen werden. Weil allerdings die Ersatzbeschaffung nicht im laufenden Jahr möglich ist, kann eine weitere Möglichkeit ausgenutzt werden. ...
  5. Steuerfreie Rücklagen - Sonderposten mit Rücklageanteil
    Wirtschaftsgut > Rücklagen > Steuerfreie Rücklagen - Sonderposten mit Rücklageanteil
    ... in Anspruch genommen werden, wenn es in der Handelsbilanz auch angesetzt wurde. Die Abschreibung, die über das handelsrechtliche Ausmaß hinausging, wurde durch den sog. Sonderposten mit Rücklageanteil gebildet. Nach Inkrafttreten des BilMoG darf ein solcher Sonderposten mit Rücklageanteil handelsrechtlich nicht mehr gebildet werden (sogenanntes Passivierungsverbot). Beispiel: Die Anschaffungskosten einer Maschine liegen bei 200.000 €, die Nutzungsdauer sei acht Jahre. Aufgrund einer ...
  6. Unterschied zwischen Rückstellungen und Verbindlichkeiten
    Wirtschaftsgut > Rückstellungen > Unterschied zwischen Rückstellungen und Verbindlichkeiten
    Unterschied zwischen Rückstellungen und Verbindlichkeiten
    ... Rückstellungen in der Steuerbilanz als in der Handelsbilanz vor. Dies ist insbesondere bei den Kriterien der wirtschaftlichen Verursachung vor dem Bilanzstichtag und beim Kriterium der wirtschaftlichen Verpflichtung zu sehen (R 5.7 IV und V EStR). Wenn allerdings im Steuerrecht keine speziellen Vorschriften enthalten sind, so gelten wegen des Maßgeblichkeitsprinzips die Passivierungsvorschriften des Handelsrechts auch für das Steuerrecht. Beispiel: Der Steuerpflichtige Fritz aus Amberg ...
  7. Drohverlustrückstellungen
    Wirtschaftsgut > Rückstellungen > Drohverlustrückstellungen
    Drohverlustrückstellungen
    ... solche Klausuren interessant, in der in der Handelsbilanz die Rückstellung gebildet wurde und aber steuerbilanziell gewinnwirksam wieder ausgebucht werden muss. Beispiel: Die Beton-GmbH aus Köln stellt hochwertige Garagen her. Der Selbstkostenpreis für die Materialien wie Beton etc. und alle darüber hinausgehenden Kosten liegt bei 20.000 € pro Garage. Im Kaufauftrag mit der Mühle – OHG, in dem die Mühle-OHG sich verpflichtet fünf Garagen von der Beton-GmbH abzunehmen, wird ein ...
  8. Spezielle steuerrechtliche Arten von Rückstellungen
    Wirtschaftsgut > Rückstellungen > Spezielle steuerrechtliche Arten von Rückstellungen
    ... in der Steuerbilanz, nicht hingegen in der Handelsbilanz: Rückstellungen für aus künftigen Erträgen zu tilgende Verpflichtungen (§ 5 IIa EStG), Rückstellungen wegen Verletzung fremder Patent-, Urheber- oder ähnlicher Schutzrechte (§ 5 III EStG, R 5.7 VII EStR), Rückstellungen für Dienstjubiläumsverpflichtungen (§ 5 IV EStG), Rückstellungen für Anschaffungs- oder Herstellungskosten (§ 5 IVb 1 EStG). Rückstellungen für Anschaffungs- oder Herstellungskosten sind ...
  9. Lösung steuerliche Behandlung von Miete
    Wirtschaftsgut > Aufgaben zu Kapitel 2 > Lösung steuerliche Behandlung von Miete
    ... § 5 IVa EStG nicht zulässig ist. Steuer- und Handelsbilanz fallen also zwingend auseinander. Der handelsrechtliche Jahresüberschuss ist also niedriger als der steuerliche Gewinn. Dieser Unterschied gleicht sich nach 15 Jahren aus.
  10. Gewinn- oder Verlustanteil und Sondervergütungen für Gesellschafter
    Betriebsvermögen > Betriebsvermögen bei Personengesellschaften > Gewinn- oder Verlustanteil und Sondervergütungen für Gesellschafter
    ... Beteiligung an der KG. Sollten die 2.000 € handelsbilanziell als Aufwand berücksichtigt worden sein, so müssen sie einkommensteuerlich wieder hinzugerechnet werden. Beispiel: Rechtsanwalt Christoph Z. erhält ein Mandat von der Rechtsverdreher-KG, an welcher er beteiligt ist. Es handelt sich in diesem Fall nicht um Einkünfte aus Gewerbebetrieb nach § 15 I Nr. 2, 2. Halbsatz EStG, denn die Mitunternehmerschaft und die Leistung des Anwalts treffen nur zufällig aufeinander. Ein wirtschaftlicher ...
  11. Bewertungsvereinfachungsverfahren - Voraussetzungen der Gruppenbewertung
    Bewertung > Bewertungsvereinfachungsverfahren > Bewertungsvereinfachungsverfahren - Voraussetzungen der Gruppenbewertung
    ... § 256 HGB. Wegen der Maßgeblichkeit der Handelsbilanz für die Steuerbilanz wird der handelsrechtliche Ansatz auch im Steuerrecht übernommen. Die Gruppenbewertungsmethode durchbricht den Grundsatz der Einzelbewertung.  Die Bewertung wird zwar vereinfacht, die Inventur hingegen jedoch nicht. Die Bedingung „annähernd gleichartig“ erfordert, dass die Vermögensgegenstände ungefähr gleichwertig sind, wobei es noch als vertretbar gilt, dass zwischen dem niedrigsten und dem ...
  12. Bewertungsvereinfachungsverfahren - Durchschnittsbewertung
    Bewertung > Bewertungsvereinfachungsverfahren > Bewertungsvereinfachungsverfahren - Durchschnittsbewertung
    ... sind Baustoffe, Rohstoffe etc. Wenn in der Handelsbilanz die Durchschnittsbewertung gewählt wird, so muss dies auch in der Steuerbilanz geschehen (§ 5 I 1 EStG). Zusätzlich merke man sich folgendes. Nachdem der Durchschnittswert ermittelt wurde, ist zusätzlich noch mit dem Börsen- oder Marktpreis bzw. mit dem beizulegenden Wert zu vergleichen. Es ist bilanziell dann der niedrigere der beiden Werte anzusetzen, wenn es sich um eine dauernde Wertminderung handelt. Das Durchschnittsverfahren ...
  13. LIFO-Verfahren - Last In - First Out
    Bewertung > Bewertungsvereinfachungsverfahren > LIFO-Verfahren - Last In - First Out
    ... Anwendung des Lifo-Verfahrens ist, dass auch handelsbilanziell nach Lifo bewertet wurde und dass zusätzlich kein Importwarenabschlag nach § 80 EStDV vorgenommen wurde. Die Lifo-Methode muss nicht mit der tatsächlichen Verbrauchsfolge des Betriebs übereinstimmen. Trotzdem darf sie nicht völlig unvereinbar mit dem betrieblichen Geschehensablauf sein (R 6.9 II 2 EStR). So wäre es z.B. unvereinbar mit dem Ablauf, wenn man verderbliches Obst mit Lifo bewertete, wird doch hierbei das zuerst ...
  14. Bewertung von Wirtschaftsgütern - Lösung
    Bewertung > Aufgaben zu Kapitel 4 > Bewertung von Wirtschaftsgütern - Lösung
    ... unzulässig. Keine Maßgeblichkeit der Handelsbilanz für die Steuerbilanz.
  • 153 Texte
  • 261 Übungsaufgaben
  • und 29 Videos



einmalig 29,00 Euro / kein Abo
umsatzsteuerbefreit gem. § 4 Nr. 21 a bb) UStG


Konzernabschluss IFRS

  1. Konsolidierungsgrundsätze
    Konzernabschluss > Konsolidierungsgrundsätze
    ... IAS 8.14-15), man spricht dann von der „Handelsbilanz II“. Außerdem kennt man die Methodenstetigkeit nach IAS 8.13, die besagt, dass für ähnliche Geschäftsvorfälle, sonstige Ereignisse und Bedingungen die Rechnungslegungsmethoden stetig auszuwählen und anzuwenden sind. Schließlich gibt es noch die formelle Stetigkeit (IAS 1.45). Nach letzterer sind Darstellung und der Ausweis von Posten im Jahresabschluss von einer Periode zur folgenden Periode beizubehalten. Fragen des Ansatzes ...
  2. Rechnungslegungskreis
    Rechnungslegungskreis
    Rechnungslegungskreis
    ... die Einzelbilanzen der Einzelunternehmens (= Handelsbilanzen I) 2. Angleichung der Einzelbilanzen an die Ansatz- und Bewertungsregeln, welche konzerneinheitlich sind. Also Vereinheitlichung der Stichtage, Vereinheitlichung von Ansatz, Ausweis, Bewertung und Währungsumrechnung. Im Ergebnis erhält man die Handelsbilanz II. 3. Ergebnisunterschiede durch die Währungsumrechnung treten auf. Man kalkuliert die umgerechnete Handelsbilanz II. 4. Konsolidierungsmaßnahmen schließen sich an, also Kapitalkonsolidierung Schuldenkonsolidierung Zwischenerfolgseliminierung ...
  3. Lösung: Überprüfung des Konzernabschlusses
    Vorbereitung der Konsolidierung > Selbstkontrollaufgaben zu Vorbereitung der Konsolidierung > Aufgabe: Überprüfung des Konzernabschlusses > Lösung: Überprüfung des Konzernabschlusses
    ... insbesondere, dass im Rahmen der Erstellung der Handelsbilanz II (HB II) einheitliche Ansatz- und Bewertungsmethoden angewandt werden müssen. Hierbei ist zu beachten, dass dies nicht bedeutet, dass die Ansatz und Bewertungsmethoden der Mutter benutzt werden müssen. Vielmehr kann die Mutter auch entscheiden, dass konzernweit einheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden einer Tochter zur Anwendung kommen. Es werden also nicht die Methoden der Mutter zwingend angewandt, sondern es wird von ...
  4. Wirkungsweise latenter Steuern
    Latente Steuern > Wirkungsweise latenter Steuern
    Wirkungsweise latenter Steuern
    ... Das Steuerbilanzergebnis ist höher als das Handelsbilanzergebnis. Da die Steuer sich nach dem steuerbilanziellen Ergebnis bemisst, wird handelsbilanziell und steuerbilanziell dieselbe Steuer geschuldet und bezahlt. Das Ergebnis nach Steuern ist daher ebenfalls steuerbilanziell höher als handelsbilanziell. Im zweiten Jahr ist die Bilanzierung identisch. Erst ab dem dritten Jahr treten Unterschiede auf. Handelsrechtlich wird über zwei Jahre abgeschrieben, d.h. das Ergebnis bleibt auch nach ...
  5. Latente Steuern bei Kapitalkonsolidierung
    Latente Steuern > Steuerlatenzen bei Konsolidierungsmaßnahmen > Latente Steuern bei Kapitalkonsolidierung
    ... zu einer unterschiedlichen Bewertung in der Handelsbilanz nach IFRS und der Steuerbilanz, die sich allerdings umkehrt (mithin eine temporäre Differenz): Positionen Ansatz Handelsbilanz (IFRS) Ansatz Steuerbilanz (EStG) Differenz passive latente Steuer Sachanlagevermögen 600 500 100 40 Umlaufvermögen 1700 1500 200 80 Summe 120 Danach die Konzernbilanz. Man muss die stillen Reserven ...
  6. Latente Steuern bei Schuldenkonsolidierung
    Latente Steuern > Steuerlatenzen bei Konsolidierungsmaßnahmen > Latente Steuern bei Schuldenkonsolidierung
    ... Ansatz Konzern (!) - Handelsbilanz (IFRS) Ansatz Steuerbilanz (EStG) Differenz passive latente Steuer Garantierückstellung 0 1000 1000 300 Die Buchungssätze lauten wie folgt: Garantierückstellung an sonstiger betriebl. Aufwand 1.000 € latenter Steueraufwand an passive latente Steuern 300 €
  7. Latente Steuern bei Zwischenerfolgseliminierung
    Latente Steuern > Steuerlatenzen bei Konsolidierungsmaßnahmen > Latente Steuern bei Zwischenerfolgseliminierung
    ... es entsteht eine Differenz zwischen der Handelsbilanz (nämlich der Konzernbilanz) und der Steuerbilanz (als Einzelbilanzen). Die Mutter-GmbH hält alle Anteile an der Tochter-AG und liefert dieser im Jahre 01 selbsterstellte Erzeugnisse für 1.000 €. Ihre eigenen Herstellungskosten lagen bei 800 €. Am Bilanzstichtag 01 lagen die Erzeugnisse bei der Tochter-AG noch auf Lager. Anfang des Folgejahres 02 werden die Erzeugnisse für 1.100 € an ein konzernfremdes ...
  8. Vereinheitlichung von Ansatz, Ausweis und Bewertung
    Vorbereitung der Konsolidierung > Vereinheitlichung von Ansatz, Ausweis und Bewertung
    Vereinheitlichung von Ansatz, Ausweis und Bewertung
    ... Bewertung vereinheitlicht werden. Die sog. Handelsbilanz I (also der Einzelabschluss des Konzernunternehmens) wird in die Handelsbilanz II überführt. Bei dieser Handelsbilanz II handelt es sich um den Einzelabschluss, der aber angepasst wurde auf die Regeln des Ansatzes und der Bewertung der Mutter. Die Handelsbilanz II ist damit eine dem Rechnungslegungszweck der Mutter angepasster zweiter Abschluss. Wir werden bei den Konsolidierungsmaßnahmen folgendes Schema immer wieder verwenden: Posten Mutter Tochter (HB ...
  9. Stetigkeit und Problemstellung
    Vorbereitung der Konsolidierung > Vereinheitlichung von Ansatz, Ausweis und Bewertung > Ansatz > Stetigkeit und Problemstellung
    ... IAS 27.25), man spricht dann von der „Handelsbilanz II“. Außerdem kennt man die Methodenstetigkeit nach IAS 8.13, die besagt, dass für ähnliche Geschäftsvorfälle, sonstige Ereignisse und Bedingungen die Rechnungslegungsmethoden stetig auszuwählen und anzuwenden sind. Schließlich gibt es noch die formelle Stetigkeit (IAS 1.45). Nach letzterer sind Darstellung und der Ausweis von Posten im Jahresabschluss von einer Periode zur folgenden Periode beizubehalten. Die Konzernmutter ...
  • 189 Texte
  • 203 Übungsaufgaben
  • und 37 Videos



einmalig 129,00 Euro / kein Abo
inkl. 19% Mehrwertsteuer


Externes Rechnungswesen

  1. Steuerrechtliche Vorschriften
    Organisation des Rechnungswesens > Steuerrechtliche Vorschriften
    Steuerrechtliche Vorschriften
    ... Neben dem handelsrechtlichen Abschluss (Handelsbilanz) gibt es auch eine Bilanz nach steuerrechtlichen Vorschriften. Zwar ist es grundsätzlich möglich, dass nur eine einheitliche Handels- und Steuerbilanz ("Einheitsbilanz") erstellt wird (die dann gleichzeitig beiden Regelwerken, d.h. dem Handelsrecht und dem Steuerrecht, entspricht), dies ist aber auf Grund der neuesten gesetzlichen Entwicklungen nur noch selten vorzufinden. In der Praxis werden daher zunehmend getrennte Handels- und ...
  2. Verbindlichkeiten
    Bewertung der Passiva > Verbindlichkeiten
    Verbindlichkeiten
    ... darf sie nicht angesetzt werden. In der Handelsbilanz besteht ein Wahlrecht zur AKtivierung des Disagios, in der Steuerbilanz hingegen besteht eine Aktivierungspflicht (§ 5 Abs.5 S.1 Nr.1 EStG).  Das Unternehmen XY nimmt am 02.01.12 einen Kredit bei der Bank A in Höhe von 200.000 € auf. Das Disagio beträgt 5%. Die Laufzeit des Kredit beträgt 10 Jahre. Das Unternehmen nutzt das Wahlrecht aus und aktiviert das Disagio. Ein Disagio von 5% des Auszahlungsbetrages von 200.000 € bedeutet ...
  3. Passive latente Steuern
    Bewertung der Passiva > Passive latente Steuern
    Passive latente Steuern
    ... entstehen, wenn der Steueraufwand in der Handelsbilanz (fiktive Steuern) höher ist als der Steueraufwand in der Steuerbilanz (effektive Steuern). Steuern werden aus dem Gewinn aus der GuV abgeleitet. Ist also der steuerliche Gewinn geringer, als der handelsrechtliche entstehen passive latente Steuern. In der Handelsbilanz besteht für passive latente Steuern eine Ansatzpflicht ((§ 274 Abs. 1 HGB). Kleine Kapitalgesellschaften sind gemäß § 274a Nr. 5 HGB von der Bilanzierung ...
  4. Exkurs: Steuern
    Exkurs > Exkurs: Steuern
    ... Zunächst muss man sich klar sein, dass die Handelsbilanz eine Bilanz nach den Vorschriften des HGB ist. Die Steuerbilanz folgt nicht (immer) diesen Vorschriften. Demnach muss ein Unternehmen eine Bilanz nach HGB und nach Steuerrecht erstellen. Gleiches gilt somit für die GuV. Solange beide Bilanzen bzw. GuV identisch sind, gibt es aus Rechnungslegungssicht keine Besonderheiten zu beachten. In der Praxis ist dies aber zunehmend nicht mehr der Fall. Beispiel:Das Unternehmen Clever AG kauft ...
  5. Geschäfts- oder Firmenwert (GoF)
    Dieser Text ist als Beispielinhalt frei zugänglich!
    Bewertung der Aktiva > Anlagevermögen > Gliederung des Anlagevermögens > Geschäfts- oder Firmenwert (GoF)
    ... oder Firmenwert hingegen darf weder in der Handelsbilanz noch in der Steuerbilanz ausgewiesen werden (Aktivierungsverbot). Das Unternehmen XY kauft am 01.01.2012 die A-GmbH für 860 T€ (exkl. USt) und führt diese seitdem unter eigenem Namen weiter. XY übernahm das von der A-GmbH vorhandene Aktivvermögen mit einem Teilwert von insgesamt 1,8 Mio. € und die Verbindlichkeiten von insgesamt 950 T€. Die übernommenen Wirtschaftsgüter wurden zutreffend bilanzier. Wie hoch ist der GoF? Der ...
  6. Aktive Latente Steuern
    Dieser Text ist als Beispielinhalt frei zugänglich!
    Bewertung der Aktiva > Aktive Latente Steuern
    Aktive Latente Steuern
    ... entstehen, wenn der Steueraufwand in der Handelsbilanz (fiktive Steuern) geringer ist als der Steueraufwand in der Steuerbilanz (effektive Steuern). Steuern werden aus dem Gewinn aus der GuV abgeleitet. Ist also der steuerliche Gewinn höher, als der handelsrechtliche entstehen aktive latente Steuern. In der Handelsbilanz besteht für aktive latente Steuern ein Ansatzwahlrecht ((§ 274 Abs. 1 HGB). Kleine Kapitalgesellschaften sind gemäß § 274a Nr. 5 HGB von der Bilanzierung latenter ...
  7. Bewertung der Passiva
    Bewertung der Passiva
    ... niedriger angesetzt werden als in der Handelsbilanz oder Schulden in der Steuerbilanz höher angesetzt werden als in der Handelsbilanz.
  • 89 Texte mit 45 Bildern
  • 220 Übungsaufgaben
  • und 17 Videos



einmalig 29,00 Euro / kein Abo
umsatzsteuerbefreit gem. § 4 Nr. 21 a bb) UStG


Buchführung

  1. Umgekehrte Maßgeblichkeit
    Grundlagen > BilMoG > Umgekehrte Maßgeblichkeit
    ... Gewinnermittlung in Übereinstimmung mit der Handelsbilanz auszuüben sind. Das Handelsrecht enthielt daher in §§ 254, 279 Abs. 2, 280 Abs. 2 und 281 HGB alte Fassung sogenannte Öffnungsklauseln. Diese Öffnungsklauseln sorgten dafür, dass eine nach steuerlichen Vorschriften zulässige Bewertung eines Vermögensgegenstands auch handelsrechtlich zulässig war. Warum gab es die umgekehrte Maßgeblichkeit? Macht diese die ganze Sache nicht nur noch komplizierter? Der Gesetzgeber wollte ...
  2. Geometrisch-degressive Abschreibung
    Bewertung und Abschreibungen > Abschreibungen > Geometrisch-degressive Abschreibung
    ... bei Anschaffungen bis zum 31.12.2010 anwendbar. Handelsbilanziell bleibt sie in allen Fällen zulässig, in denen sie dem tatsächlichen wirtschaftlichen Verbrauch der Abnutzung entspricht. Der degressive Abschreibungssatz Die Formel für die Berechnung des degressiven Abschreibungssatzes in Prozent (r) errechnet sich wie folgt: Zugrunde gelegt wird immer ein Anschaffungswert (AW), falls vorhanden ein Restwert (RW) und ein Abschreibungszeitraum (t). Es gilt: $\ AW * (1 - r)^t = RW $ und nach ...
  3. Maßgeblichkeitsprinzip
    Grundlagen > BilMoG > Maßgeblichkeitsprinzip
    ... gilt daher die Maßgeblichkeit der Handelsbilanz für die Steuerbilanz . Das Maßgeblichkeitsprinzip überträgt die handelsrechtlichen Vorschriften, denen der Jahresabschluss sowohl formal als auch inhaltlich entsprechen muss (Handelsbilanz), in den Bereich der Steuerbilanz. Das bedeutet auch, dass die nach Handelsrecht gewählten Bewertungsansätze ebenso für steuerliche Zwecke gelten. Beispiel zum Maßgeblichkeitsprinzip Ein Unternehmen stellt zum 31.12.2009 einen Jahresabschluss ...
  • 112 Texte mit 16 Bildern
  • 306 Übungsaufgaben
  • und 18 Videos



einmalig 19,00 Euro / kein Abo
umsatzsteuerbefreit gem. § 4 Nr. 21 a bb) UStG


Makroökonomie

  1. Verwendungsgleichung im Einkommen-Ausgaben-Modell
    Einkommen-Ausgaben-Modell > Verwendungsgleichung im Einkommen-Ausgaben-Modell
    Verwendungsgleichung im Einkommen-Ausgaben-Modell
    ... Ausland Staatsausgaben G, Außenbeitrag Handelsbilanzüberschuss Der Konsum ist einkommensabhängig und lässt sich daher schreiben als $C = C(Y)$. Die Investitionen hingegen sind exogen gegeben, also $I = Ī$. Dies ist entscheidend. Im Einkommen- Ausgaben-Modell sind die Investitionen gegeben, also $I = Ī$, Im IS-LM-Modell, also im Kap. „Das IS-LM-Modell“  hingegen sind sie zinsabhängig, also $I = I(i)$. Weiterhin sind die Staatsausgaben G exogen. Der Aussenbeitrag ...
  2. Herleitung der ZZ-Kurve im Mundell-Fleming-Modell
    Mundell-Fleming-Modelle > Herleitung der ZZ-Kurve im Mundell-Fleming-Modell
    Herleitung der ZZ-Kurve im Mundell-Fleming-Modell
    ... Leistungsbilanz▪     Handelsbilanz  Exporte Importe▪     Dienstleistungsbilanz,▪     Übertragungsbilanz◊    Kapitalbilanz▪     Kapitalimporte▪     Kapitalexporte◊    Devisenbilanz. Der Saldo der Handelsbilanz errechnet sich als $Handelsbilanzsaldo = Wert  der  Exporte  abzgl.  Wert  der  Importe$ Der Saldo der Kapitalbilanz ist $Kapitalbilanzsaldo = Kapitalimporte  abzgl.  Kapitalexporte$ Man beachte die folgende Feinheit. Der ...
  • 104 Texte mit 73 Bildern
  • 236 Übungsaufgaben
  • und 33 Videos



einmalig 29,00 Euro / kein Abo
umsatzsteuerbefreit gem. § 4 Nr. 21 a bb) UStG