Steuerrechtliche Grundlagen

  1. Maßgeblichkeit
    Gewinnermittlungsmethoden > Besonderer Betriebsvermögensvergleich > Maßgeblichkeit
    ... Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften der Handelsbilanz für die Steuerbilanz. Dies liest sich wie folgt: wenn das Einkommensteuergesetz nichts Gegenteiliges vorschreibt, so sind die handelsrechtlichen Vorschriften für die Steuerbilanz zu übernehmen. Nur wenn steuerrechtliche Vorschriften explizit etwas anders vorsehen, weicht die Steuerbilanz zwangsläufig von der Handelsbilanz ab.Materielle und formelle MaßgeblichkeitMan unterscheidet diematerielle Maßgeblichkeit ...
  2. Spezielle steuerrechtliche Arten von Rückstellungen
    Wirtschaftsgut > Rückstellungen > Spezielle steuerrechtliche Arten von Rückstellungen
    ... in der Steuerbilanz, nicht hingegen in der Handelsbilanz: Rückstellungen für aus künftigen Erträgen zu tilgende Verpflichtungen (§ 5 IIa EStG), Rückstellungen wegen Verletzung fremder Patent-, Urheber- oder ähnlicher Schutzrechte (§ 5 III EStG, R 5.7 VII EStR), Rückstellungen für Dienstjubiläumsverpflichtungen (§ 5 IV EStG), Rückstellungen für Anschaffungs- oder Herstellungskosten (§ 5 IVb 1 EStG). Rückstellungen ...
  3. Bewertungsvereinfachungsverfahren - Voraussetzungen der Gruppenbewertung
    Bewertung > Bewertungsvereinfachungsverfahren > Bewertungsvereinfachungsverfahren - Voraussetzungen der Gruppenbewertung
    ... 256 HGB. Wegen der Maßgeblichkeit der Handelsbilanz für die Steuerbilanz wird der handelsrechtliche Ansatz auch im Steuerrecht übernommen.Die Gruppenbewertungsmethode durchbricht den Grundsatz der Einzelbewertung. Die Bewertung wird zwar vereinfacht, die Inventur hingegen jedoch nicht.Die Bedingung „annähernd gleichartig“ erfordert, dass die Vermögensgegenstände ungefähr gleichwertig sind, wobei es noch als vertretbar gilt, dass zwischen ...
  4. Bewertungsvereinfachungsverfahren - Durchschnittsbewertung
    Bewertung > Bewertungsvereinfachungsverfahren > Bewertungsvereinfachungsverfahren - Durchschnittsbewertung
    ... sind Baustoffe, Rohstoffe etc.Wenn in der Handelsbilanz die Durchschnittsbewertung gewählt wird, so muss dies auch in der Steuerbilanz geschehen (§ 5 I 1 EStG).Zusätzlich merke man sich folgendes.Nachdem der Durchschnittswert ermittelt wurde, ist zusätzlich noch mit dem Börsen- oder Marktpreis bzw. mit dem beizulegenden Wert zu vergleichen. Es ist bilanziell dann der niedrigere der beiden Werte anzusetzen, wenn es sich um eine dauernde Wertminderung handelt.Das ...
  5. LIFO-Verfahren - Last In - First Out
    Bewertung > Bewertungsvereinfachungsverfahren > LIFO-Verfahren - Last In - First Out
    ... Anwendung des Lifo-Verfahrens ist, dass auch handelsbilanziell nach Lifo bewertet wurde und dass zusätzlich kein Importwarenabschlag nach § 80 EStDV vorgenommen wurde.Die Lifo-Methode muss nicht mit der tatsächlichen Verbrauchsfolge des Betriebs übereinstimmen. Trotzdem darf sie nicht völlig unvereinbar mit dem betrieblichen Geschehensablauf sein (R 6.9 II 2 EStR). So wäre es z.B. unvereinbar mit dem Ablauf, wenn man verderbliches Obst mit Lifo bewertete, wird ...
  6. Handelsbilanz und Steuerbilanz
    Dieser Text ist als Beispielinhalt frei zugänglich!
    Gewinnermittlungsmethoden > Einleitung > Handelsbilanz und Steuerbilanz
    ... von Handels- und Steuerbilanzen zusammenfassen. HandelsbilanzDie Bilanz nach HGB  gibt den Stand des Vermögens und der Schulden zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt, dem sog. Stichtag, wieder. Die zum Stichtag bilanzierten Werte verändern sich im Laufe der Geschäftstätigkeit. Dabei bewirkt jede Änderung einer Position die Änderung mindestens einer weiteren Position in der Bilanz.Die Bilanzierungspflicht ist in § 242 HGB geregelt. Diese Vorschrift ...
  7. Steuerfreie Rücklagen - Sonderposten mit Rücklageanteil
    Wirtschaftsgut > Rücklagen > Steuerfreie Rücklagen - Sonderposten mit Rücklageanteil
    ... in Anspruch genommen werden, wenn es in der Handelsbilanz auch angesetzt wurde. Die Abschreibung, die über das handelsrechtliche Ausmaß hinausging, wurde durch den sog. Sonderposten mit Rücklageanteil gebildet. Nach Inkrafttreten des BilMoG darf ein solcher Sonderposten mit Rücklageanteil handelsrechtlich nicht mehr gebildet werden (sogenanntes Passivierungsverbot). Beispiel: Die Anschaffungskosten einer Maschine liegen bei 200.000 €, die Nutzungsdauer sei acht Jahre. ...
  8. Steuerfreie Rücklagen - Sonderposten mit Rücklageanteil
    Wirtschaftsgut > Rücklagen > Steuerfreie Rücklagen - Sonderposten mit Rücklageanteil
    ... der Steuern vom Einkommen und Ertrag in der Handelsbilanz zu bilden. Diese waren als Sonderposten mit Rücklageanteil auszuweisen und nach Maßgabe des Steuerrechts später aufzulösen. Wichtig ist, dass die Bildung eines solchen Postens dafür sorgte, dass bestimmte Teile des Gewinns in der aktuellen Periode nicht besteuert werden und vielmehr ihre Besteuerung in folgenden Perioden nachgeholt wird. Im Rahmen des BilMoG wurde § 247 III HGB sowie § 273 HGB komplett ...
  9. Unterschied zwischen Rückstellungen und Verbindlichkeiten
    Wirtschaftsgut > Rückstellungen > Unterschied zwischen Rückstellungen und Verbindlichkeiten
    ... in der Steuerbilanz als in der Handelsbilanz vor. Dies ist insbesondere bei den Kriterien der wirtschaftlichen Verursachung vor dem Bilanzstichtag und beim Kriterium der wirtschaftlichen Verpflichtung zu sehen (R 5.7 IV und V EStR).Wenn allerdings im Steuerrecht keine speziellen Vorschriften enthalten sind, so gelten wegen des Maßgeblichkeitsprinzips die Passivierungsvorschriften des Handelsrechts auch für das Steuerrecht. Beispiel: Der Steuerpflichtige Fritz aus Amberg ...
  10. Bewertung von Wirtschaftsgütern - Lösung
    Bewertung > Aufgaben zu Kapitel 4 > Bewertung von Wirtschaftsgütern - Lösung
    ... unzulässig. Keine Maßgeblichkeit der Handelsbilanz für die Steuerbilanz.
  11. Steuerfreie Rücklagen - Rücklage für Ersatzbeschaffung
    Wirtschaftsgut > Rücklagen > Steuerfreie Rücklagen - Rücklage für Ersatzbeschaffung
    ... Wirtschaftsgut wegen der Abweichung von der Handelsbilanz in ein besonderes laufend zu führendes Verzeichnis aufgenommen wird (§ 5 I 2 EStG).All diese Voraussetzungen sind im Fall der vorliegenden Aufgabe erfüllt. Die aufgedeckten stillen Reserven können also auf ein im gleichen Wirtschaftsjahr angeschafftes oder hergestelltes Wirtschaftsgut übertragen werden. Weil allerdings die Ersatzbeschaffung nicht im laufenden Jahr möglich ist, kann eine weitere Möglichkeit ...
  12. Drohverlustrückstellungen
    Wirtschaftsgut > Rückstellungen > Drohverlustrückstellungen
    ... solche Klausuren interessant, in der in der Handelsbilanz die Rückstellung gebildet wurde und aber steuerbilanziell gewinnwirksam wieder ausgebucht werden muss. Beispiel: Die Beton-GmbH aus Köln stellt hochwertige Garagen her. Der Selbstkostenpreis für die Materialien wie Beton etc. und alle darüber hinausgehenden Kosten liegt bei 20.000 € pro Garage. Im Kaufauftrag mit der Mühle – OHG, in dem die Mühle-OHG sich verpflichtet fünf Garagen von der ...
  13. Lösung steuerliche Behandlung von Miete
    Wirtschaftsgut > Aufgaben zu Kapitel 2 > Lösung steuerliche Behandlung von Miete
    ... 5 IVa EStG nicht zulässig ist. Steuer- und Handelsbilanz fallen also zwingend auseinander. Der handelsrechtliche Jahresüberschuss ist also niedriger als der steuerliche Gewinn.Dieser Unterschied gleicht sich nach 15 Jahren aus.
  14. Gewinn- oder Verlustanteil und Sondervergütungen für Gesellschafter
    Betriebsvermögen > Betriebsvermögen bei Personengesellschaften > Gewinn- oder Verlustanteil und Sondervergütungen für Gesellschafter
    ... Beteiligung an der KG. Sollten die 2.000 € handelsbilanziell als Aufwand berücksichtigt worden sein, so müssen sie einkommensteuerlich wieder hinzugerechnet werden. Beispiel: Rechtsanwalt Christoph Z. erhält ein Mandat von der Rechtsverdreher-KG, an welcher er beteiligt ist. Es handelt sich in diesem Fall nicht um Einkünfte aus Gewerbebetrieb nach § 15 I Nr. 2, 2. Halbsatz EStG, denn die Mitunternehmerschaft und die Leistung des Anwalts treffen nur zufällig aufeinander. ...
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Konzernabschluss IFRS

  1. Latente Steuern bei Kapitalkonsolidierung
    Latente Steuern > Steuerlatenzen bei Konsolidierungsmaßnahmen > Latente Steuern bei Kapitalkonsolidierung
    ... zu einer unterschiedlichen Bewertung in der Handelsbilanz nach IFRS und der Steuerbilanz, die sich allerdings umkehrt (mithin eine temporäre Differenz):PositionenAnsatz Handelsbilanz (IFRS)Ansatz Steuerbilanz (EStG)Differenzpassive latente Steuer Sachanlagevermögen60050010040Umlaufvermögen1700150020080Summe120Danach die Konzernbilanz. Man muss die stillen Reserven auflösen, die latenten Steuern beachten und schließlich die Anteile anderer Gesellschafter bei der Konsolidierung ...
  2. Latente Steuern bei Schuldenkonsolidierung
    Latente Steuern > Steuerlatenzen bei Konsolidierungsmaßnahmen > Latente Steuern bei Schuldenkonsolidierung
    ... führt:PositionenAnsatz Konzern (!) - Handelsbilanz (IFRS)Ansatz Steuerbilanz (EStG)Differenzpassive latente Steuer Garantierückstellung010001000300Die Buchungssätze lauten wie folgt:Garantierückstellung an sonstiger betriebl. Aufwand 1.000 €latenter Steueraufwand an passive latente Steuern 300 €
  3. Latente Steuern bei Zwischenerfolgseliminierung
    Latente Steuern > Steuerlatenzen bei Konsolidierungsmaßnahmen > Latente Steuern bei Zwischenerfolgseliminierung
    ... denn es entsteht eine Differenz zwischender Handelsbilanz(nämlich der Konzernbilanz) undder Steuerbilanz(als Einzelbilanzen).Die Mutter-GmbH hält alle Anteile an der Tochter-AG und liefert dieser im Jahre 01 selbsterstellte Erzeugnisse für 1.000 €. Ihre eigenen Herstellungskosten lagen bei 800 €. Am Bilanzstichtag 01 lagen die Erzeugnisse bei der Tochter-AG noch auf Lager. Anfang des Folgejahres 02 werden die Erzeugnisse für 1.100 € an ein konzernfremdes Unternehmen ...
  4. Wirkungsweise latenter Steuern
    Latente Steuern > Wirkungsweise latenter Steuern
    ... Das Steuerbilanzergebnis ist höher als das Handelsbilanzergebnis. Da die Steuer sich nach dem steuerbilanziellen Ergebnis bemisst, wird handelsbilanziell und steuerbilanziell dieselbe Steuer geschuldet und bezahlt. Das Ergebnis nach Steuern ist daher ebenfalls steuerbilanziell höher als handelsbilanziell. Im zweiten Jahr ist die Bilanzierung identisch.Erst ab dem dritten Jahr treten Unterschiede auf. Handelsrechtlich wird über zwei Jahre abgeschrieben, d.h. das Ergebnis bleibt auch ...
  5. Rechnungslegungskreis
    Rechnungslegungskreis
    ... die Einzelbilanzen der Einzelunternehmens (= Handelsbilanzen I)2. Angleichung der Einzelbilanzen an die Ansatz- und Bewertungsregeln, welche konzerneinheitlich sind. Also Vereinheitlichung der Stichtage, Vereinheitlichung von Ansatz, Ausweis, Bewertung und Währungsumrechnung. Im Ergebnis erhält man die Handelsbilanz II.3. Ergebnisunterschiede durch die Währungsumrechnung treten auf. Man kalkuliert die umgerechnete Handelsbilanz II.4. Konsolidierungsmaßnahmen schließen ...
  6. Lösung: Überprüfung des Konzernabschlusses
    Vorbereitung der Konsolidierung > Selbstkontrollaufgaben zu Vorbereitung der Konsolidierung > Aufgabe: Überprüfung des Konzernabschlusses > Lösung: Überprüfung des Konzernabschlusses
    ... insbesondere, dass im Rahmen der Erstellung der Handelsbilanz II (HB II) einheitliche Ansatz- und Bewertungsmethoden angewandt werden müssen. Hierbei ist zu beachten, dass dies nicht bedeutet, dass die Ansatz und Bewertungsmethoden der Mutter benutzt werden müssen. Vielmehr kann die Mutter auch entscheiden, dass konzernweit einheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden einer Tochter zur Anwendung kommen. Es werden also nicht die Methoden der Mutter zwingend angewandt, sondern es ...
  7. Konsolidierungsgrundsätze
    Konzernabschluss > Konsolidierungsgrundsätze
    ... IAS 8.14-15), man spricht dann von der „Handelsbilanz II“.Außerdem kennt man die Methodenstetigkeit nach IAS 8.13, die besagt, dass für ähnliche Geschäftsvorfälle, sonstige Ereignisse und Bedingungen die Rechnungslegungsmethoden stetig auszuwählen und anzuwenden sind.Schließlich gibt es noch die formelle Stetigkeit (IAS 1.45). Nach letzterer sind Darstellung und der Ausweis von Posten im Jahresabschluss von einer Periode zur folgenden ...
  8. Stetigkeit und Problemstellung
    Vorbereitung der Konsolidierung > Vereinheitlichung von Ansatz, Ausweis und Bewertung > Ansatz > Stetigkeit und Problemstellung
    ... IAS 27.25), man spricht dann von der „Handelsbilanz II“.Außerdem kennt man die Methodenstetigkeit nach IAS 8.13, die besagt, dass für ähnliche Geschäftsvorfälle, sonstige Ereignisse und Bedingungen die Rechnungslegungsmethoden stetig auszuwählen und anzuwenden sind.Schließlich gibt es noch die formelle Stetigkeit (IAS 1.45). Nach letzterer sind Darstellung und der Ausweis von Posten im Jahresabschluss von einer Periode zur folgenden Periode beizubehalten.Die ...
  9. Vereinheitlichung von Ansatz, Ausweis und Bewertung
    Vorbereitung der Konsolidierung > Vereinheitlichung von Ansatz, Ausweis und Bewertung
    ... die Bewertung vereinheitlicht werden. Die sog.Handelsbilanz I (also der Einzelabschluss des Konzernunternehmens) wird in dieHandelsbilanz IIüberführt. Bei dieser Handelsbilanz II handelt es sich um den Einzelabschluss, der aber angepasst wurde auf die Regeln des Ansatzes und der Bewertung der Mutter.Die Handelsbilanz II ist damit eine dem Rechnungslegungszweck der Mutter angepasster zweiter Abschluss.Wir werden bei den Konsolidierungsmaßnahmen folgendes Schema immer wieder verwenden:PostenMutterTochter(HB ...
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Externes Rechnungswesen

  1. Aktive Latente Steuern
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    Bewertung der Aktiva > Aktive Latente Steuern
    ... entstehen, wenn der Steueraufwand in der Handelsbilanz (fiktive Steuern) geringer ist als der Steueraufwand in der Steuerbilanz (effektive Steuern). Steuern werden aus dem Gewinn aus der GuV abgeleitet. Ist also der steuerliche Gewinn höher, als der handelsrechtliche entstehen aktive latente Steuern.In der Handelsbilanz besteht für aktive latente Steuern ein Ansatzwahlrecht ((§ 274 Abs. 1 HGB). Kleine Kapitalgesellschaften sind gemäß § 274a Nr. ...
  2. Bewertung der Passiva
    Bewertung der Passiva
    ... niedriger angesetzt werden als in der Handelsbilanz oder Schulden in der Steuerbilanz höher angesetzt werden als in der Handelsbilanz.
  3. Geschäfts- oder Firmenwert (GoF)
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    Bewertung der Aktiva > Anlagevermögen > Gliederung des Anlagevermögens > Geschäfts- oder Firmenwert (GoF)
    ... oder Firmenwert hingegen darf weder in der Handelsbilanz noch in der Steuerbilanz ausgewiesen werden (Aktivierungsverbot).Das Unternehmen XY kauft am 01.01.2012 die A-GmbH für 860 T€ (exkl. USt) und führt diese seitdem unter eigenem Namen weiter. XY übernahm das von der A-GmbH vorhandene Aktivvermögen mit einem Teilwert von insgesamt 1,8 Mio. € und die Verbindlichkeiten von insgesamt 950 T€. Die übernommenen Wirtschaftsgüter wurden zutreffend ...
  4. Verbindlichkeiten
    Bewertung der Passiva > Verbindlichkeiten
    ... darf sie nicht angesetzt werden. In der Handelsbilanz besteht ein Wahlrecht zur AKtivierung des Disagios, in der Steuerbilanz hingegen besteht eine Aktivierungspflicht (§ 5 Abs.5 S.1 Nr.1 EStG). Das Unternehmen XY nimmt am 02.01.12 einen Kredit bei der Bank A in Höhe von 200.000 € auf. Das Disagio beträgt 5%. Die Laufzeit des Kredit beträgt 10 Jahre. Das Unternehmen nutzt das Wahlrecht aus und aktiviert das Disagio.Ein Disagio von 5% des Auszahlungsbetrages ...
  5. Passive latente Steuern
    Bewertung der Passiva > Passive latente Steuern
    ... entstehen, wenn der Steueraufwand in der Handelsbilanz (fiktive Steuern) höher ist als der Steueraufwand in der Steuerbilanz (effektive Steuern). Steuern werden aus dem Gewinn aus der GuV abgeleitet. Ist also der steuerliche Gewinn geringer, als der handelsrechtliche entstehen passive latente Steuern.In der Handelsbilanz besteht für passive latente Steuern eine Ansatzpflicht ((§ 274 Abs. 1 HGB). Kleine Kapitalgesellschaften sind gemäß § 274a Nr. ...
  6. Steuerrechtliche Vorschriften
    Organisation des Rechnungswesens > Steuerrechtliche Vorschriften
    Steuerrechtliche Vorschriften zur Erstellung des Jahresabschlusses
    ... dem handelsrechtlichen Abschluss (Handelsbilanz) gibt es auch eine Bilanz nach steuerrechtlichen Vorschriften. Zwar ist es grundsätzlich möglich, dass nur eine einheitliche Handels- und Steuerbilanz ("Einheitsbilanz") erstellt wird (die dann gleichzeitig beiden Regelwerken, d.h. dem Handelsrecht und dem Steuerrecht, entspricht), dies ist aber auf Grund der neuesten gesetzlichen Entwicklungen nur noch selten vorzufinden. In der Praxis werden daher zunehmend getrennte Handels- ...
  7. Exkurs: Steuern
    Exkurs > Exkurs: Steuern
    ... muss man sich klar sein, dass die Handelsbilanz eine Bilanz nach den Vorschriften des HGB ist. Die Steuerbilanz folgt nicht (immer) diesen Vorschriften. Demnach muss ein Unternehmen eine Bilanz nach HGB und nach Steuerrecht erstellen. Gleiches gilt somit für die GuV.Solange beide Bilanzen bzw. GuV identisch sind, gibt es aus Rechnungslegungssicht keine Besonderheiten zu beachten. In der Praxis ist dies aber zunehmend nicht mehr der Fall.Beispiel:Das Unternehmen Clever AG kauft ...
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Buchführung

  1. Umgekehrte Maßgeblichkeit
    Grundlagen > BilMoG > Umgekehrte Maßgeblichkeit
    ... in Übereinstimmung mit der Handelsbilanz auszuüben sind.Das Handelsrecht enthielt daher in §§ 254, 279 Abs. 2, 280 Abs. 2 und 281 HGB alte Fassung sogenannte Öffnungsklauseln.Diese Öffnungsklauseln sorgten dafür, dass eine nach steuerlichen Vorschriften zulässige Bewertung eines Vermögensgegenstands auch handelsrechtlich zulässig war.Warum gab es die umgekehrte Maßgeblichkeit?Macht diese die ganze Sache nicht nur noch komplizierter?Der ...
  2. Maßgeblichkeitsprinzip
    Grundlagen > BilMoG > Maßgeblichkeitsprinzip
    ... gilt daher die Maßgeblichkeit der Handelsbilanz für die Steuerbilanz .Das Maßgeblichkeitsprinzip überträgt die handelsrechtlichen Vorschriften, denen der Jahresabschluss sowohl formal als auch inhaltlich entsprechen muss (Handelsbilanz), in den Bereich der Steuerbilanz. Das bedeutet auch, dass die nach Handelsrecht gewählten Bewertungsansätze ebenso für steuerliche Zwecke gelten.Beispiel zum MaßgeblichkeitsprinzipEin Unternehmen stellt ...
  3. Geometrisch-degressive Abschreibung
    Bewertung und Abschreibungen > Abschreibungen > Geometrisch-degressive Abschreibung
    ... bei Anschaffungen bis zum 31.12.2010 anwendbar. Handelsbilanziell bleibt sie in allen Fällen zulässig, in denen sie dem tatsächlichen wirtschaftlichen Verbrauch der Abnutzung entspricht.Der degressive AbschreibungssatzDie Formel für die Berechnung des degressiven Abschreibungssatzes in Prozent (r) errechnet sich wie folgt:Zugrunde gelegt wird immer ein Anschaffungswert (AW), falls vorhanden ein Restwert (RW) und ein Abschreibungszeitraum (t). Es gilt: $\ AW * (1 - r)^t = RW ...
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Makroökonomie

  1. Verwendungsgleichung im Einkommen-Ausgaben-Modell
    Einkommen-Ausgaben-Modell > Verwendungsgleichung im Einkommen-Ausgaben-Modell
    Abb. 4: Gesamtwirtschaftliche Nachfragefunktion
    ... AuslandStaatsausgaben G,AußenbeitragHandelsbilanzüberschussDer Konsum ist einkommensabhängig und lässt sich daher schreiben als $C = C(Y)$. Die Investitionen hingegen sind exogen gegeben, also $I = Ī$.Dies ist entscheidend. Im Einkommen- Ausgaben-Modell sind die Investitionen gegeben, also $I = Ī$, Im IS-LM-Modell, also im Kap. „Das IS-LM-Modell“  hingegen sind sie zinsabhängig, also $I = I(i)$.Weiterhin sind die Staatsausgaben ...
  2. Herleitung der ZZ-Kurve im Mundell-Fleming-Modell
    Mundell-Fleming-Modelle > Herleitung der ZZ-Kurve im Mundell-Fleming-Modell
    Abb. 40: IS-, LM-, ZZ-Kurve
    ... Leistungsbilanz▪     Handelsbilanz ExporteImporte▪     Dienstleistungsbilanz,▪     Übertragungsbilanz◊    Kapitalbilanz▪     Kapitalimporte▪     Kapitalexporte◊    Devisenbilanz.Der Saldo der Handelsbilanz errechnet sich als$Handelsbilanzsaldo = Wert  der  Exporte  abzgl.  Wert  der  Importe$Der ...
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