Steuerrechtliche Grundlagen

  1. Nicht abzugsfähige Betriebsausgaben
    Gewinnermittlungsmethoden > Besonderer Betriebsvermögensvergleich > Nicht abzugsfähige Betriebsausgaben
    ... korrigiert werden, d.h. Anlagevermögen, Rückstellungen etc. Da reine Betriebsausgaben wie bspw. Bewirtungsaufwendungen aber nicht bilanziert, sondern sofort über die GuV als Aufwand gebucht werden, spricht man hier man außerbilanziellen Korrekturen.  Zur Wiederholung hier noch einmal die Verbuchung von reinen Betriebsausgaben, welche sofort als Aufwand erfasst werden: Bewirtungsaufwand/Aufwendungen für Geschenke/etc. an Bank/Verbindlichkeiten.
  2. Berechnung des Eigenkapitals - Aufgabe
    Gewinnermittlungsmethoden > Aufgaben zu Kapitel 1 > Berechnung des Eigenkapitals - Aufgabe
    ... von 1.500.000 €. Verbindlichkeiten, Rückstellungen und passive Rechnungsabgrenzungsposten belaufen sich insgesamt auf 620.000 €. Die Gewinn- und Verlustrechnung vom 1.1.2013 – 31.12.2013 weist Erträge von insgesamt 1.400.000 € und Aufwendungen von 1.200.000 € auf. Mandat Gobbers hat Entnahmen in Höhe von monatlich 5.000 €. In das Betriebsvermögen wurden, aus einer Erbschaft, 90.000 € in das Betriebsvermögen eingelegt. Wie hoch ist das Eigenkapital zum 1.1.2014?
  3. Negatives Wirtschaftsgut
    Wirtschaftsgut > Bilanzierungsfähigkeit im Steuerrecht > Negatives Wirtschaftsgut
    ... sind. Hierzu gehören Verbindlichkeiten und Rückstellungen.
  4. Allgemeines Imparitätsprinzip
    Wirtschaftsgut > Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung > Allgemeines Imparitätsprinzip
    ... der Bewertung. Ansatzmäßig deshalb, weil Rückstellungen, also unsichere (aber wahrscheinliche) Zahlungsabgänge der Zukunft, schon heute, genauer, im Entstehungsjahr vorweggenommen werden als Verlust, d.h. als Aufwand. Realisationsprinzip und Imparitätsprinzip Zusammenfassend gilt für das Realisationsprinzip und das Imparitätsprinzip: Das Realisationsprinzip besagt, dass Gewinne erst dann angesetzt werden dürfen, wenn sie realisiert sind (d.h. bei Gefahrenübergang).  Das Imparitätsprinzip (es ...
  5. Arten von Verbindlichkeiten und Bewertung
    Wirtschaftsgut > Verbindlichkeiten > Arten von Verbindlichkeiten und Bewertung
    ... sicher fest und unterscheiden sich dadurch von Rückstellungen. Eine Verbindlichkeit ist bis zur Erfüllung, also bis zu ihrer Bezahlung, in der Bilanz des Schuldners zu passieren. Arten von Verbindlichkeiten Man unterscheidet folgende Arten von Verbindlichkeiten: Verbindlichkeiten, deren Laufzeit am Bilanzstichtag weniger als zwölf Monate beträgt, Verbindlichkeiten, welche verzinslich sind, Verbindlichkeiten, die auf einer Anzahlung oder Vorausleistung beruhen (§ 6 I Nr. 3 S. 2 EStG), Verbindlichkeiten ...
  6. Unterschied zwischen Rückstellungen und Verbindlichkeiten
    Wirtschaftsgut > Rückstellungen > Unterschied zwischen Rückstellungen und Verbindlichkeiten
    Unterschied zwischen Rückstellungen und Verbindlichkeiten
    Grundsätzlich sind die steuerlichen Rückstellungen so wie die handelsrechtlichen Rückstellungen zu bilden (R 5.7 I 1 EStR). Jedoch liegen im Detail oftmals strengere Vorschriften für die Zulässigkeit von Rückstellungen in der Steuerbilanz als in der Handelsbilanz vor. Dies ist insbesondere bei den Kriterien der wirtschaftlichen Verursachung vor dem Bilanzstichtag und beim Kriterium der wirtschaftlichen Verpflichtung zu sehen (R 5.7 IV und V EStR). Wenn allerdings im Steuerrecht keine speziellen ...
  7. Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten
    Wirtschaftsgut > Rückstellungen > Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten
    Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten
    Bei Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten spricht mehr dafür als dagegen, dass es im folgenden Geschäftsjahr zu einer Auszahlung kommen wird. Nach dem Imparitätsprinzip, nach dem Verluste zu antizipieren sind (Gewinne jedoch nach dem Realisationsprinzip nicht) müssen diese Auszahlungen der Zukunft heute bereits als Verlust geltend gemacht werden. Beispiele für Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten sind (R 5.7 II EStR): Prozessrückstellungen Pensionsrückstellungen Rückstellungen ...
  8. Prozessrückstellungen
    Wirtschaftsgut > Rückstellungen > Prozessrückstellungen
    ... Ausgangsbeispiel zur Verdeutlichung der Prozessrückstellung. Beispiel: Ein Kunde der X-AG rutscht am 30.12.2015 beim Hereinkommen in das Verwaltungsgebäude auf einer Bananenschale aus und verklagt die X-AG vier Wochen später auf Schadenersatz. Der Prozess hierzu wird erst in 2016 zu Ende gehen, es spricht jedoch aus Sicht der X-AG vieles dafür, dass der Kunde den Prozess gewinnt und die X-AG Schadensersatz leisten muss. Das oben erwähnte Beispiel des Kunden, der die Unternehmung wegen ...
  9. Gewährleistungsrückstellungen
    Wirtschaftsgut > Rückstellungen > Gewährleistungsrückstellungen
    Eine weitere Position der Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten bilden die Rückstellungen für Gewährleistungen, die mit rechtlicher Verpflichtung erbracht werden. Beispiel: Die Elektrik-AG aus Mainz stellt Fernsehapparate her. Auf die Fernsehapparate räumt sie eine Garantiefrist von einem Jahr ein und rechnet mit Ansprüchen der Kundschaft in Höhe von 1 Million €. Die Elektrik-AG muss also Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten (genauer gesagt, für Gewährleistungen ...
  10. Ansatz von Pensionsrückstellungen
    Wirtschaftsgut > Rückstellungen > Ansatz von Pensionsrückstellungen
    Ansatz von Pensionsrückstellungen
    ... die Voraussetzungen für den Ansatz von Pensionsrückstellungen zu kennen, diese stehen in § 6a I EStG. Wichtig ist, dass der Pensionsberechtigte einen Rechtsanspruch auf einmalige oder laufende Pensionsleistungen hat (§ 6a I Nr. 1 EStG), die Pensionszusage schriftlich erteilt ist (§ 6a I Nr. 3 EStG). Pensionsrückstellungen Wahlrecht Beachte auch, dass die Pensionsrückstellung erstmals dann gebildet werden darf, vor Eintritt des Versorgungsfalls $\ \Rightarrow $ für das Wirtschaftsjahr, ...
  11. Pensionsrückstellungen - Bewertung
    Wirtschaftsgut > Rückstellungen > Pensionsrückstellungen - Bewertung
    Die Bewertung von Pensionsrückstellungen ist in § 6a III EStG geregelt. Beispiel: Die X-AG macht ihrem Geschäftsführer, Herrn Alt, am 2.1.2001 eine Pensionszusage. An dem Ausscheiden am 2.1.2008 (er ist dann exakt 67 Jahre alt) erhält er jährlich vorschüssig eine Pensionszahlung in Höhe von 30.000 € ausbezahlt. Herr Alt ist seit dem 2.1.1998 bei der X-AG beschäftigt. Berechne für den Zeitraum 2001 – 2007 die Höhe der Zuführung zur Pensionsrückstellung. Rechne mit dem steuerlich ...
  12. Pensionsrückstellungen - Indirekte Methode
    Wirtschaftsgut > Rückstellungen > Pensionsrückstellungen - Indirekte Methode
    Lambert-Kochrezept Pensionsrückstellungen: Indirekte Methode 1. Berechne den Barwert V der zukünftigen Rente R auf den Bilanzstichtag bezogen, z.B. mit Hilfe der sog. Heubeck-Richttafel (unten angegeben). Man multipliziert die Rente R mit der passenden Zahl a x : V = R∙a x . 2. Berechne hieraus die Anwartschaftsbarwerte AB, indem man den Rentenbarwert V jeweils n Perioden lang abzinst: AB = V/q n , für die unterschiedlichen n. 3. Ermittle die Annuitäten durch Multiplikation des Anwartschaftsbarwerts ...
  13. Pensionsrückstellungen - Direkte Methode
    Wirtschaftsgut > Rückstellungen > Pensionsrückstellungen - Direkte Methode
    Pensionsrückstellungen - Direkte Methode
    Pensionsrückstellungen: Direkte Methode Zunächst berechnet man wieder den Barwert der zukünftigen Rente mit $\ V = Rente \cdot a_{67}= 30.000 \cdot 8,638=259.140\ € $. Dann werden die Annuitäten kalkuliert, nämlich $$\ A_{T} = V \cdot {q-1 \over q^n -1} = 259.140 \cdot 0,075868 = 19.660,42 $$ und A G =30.872, 65 €. Dann lassen sich die Rückstellungswerte leicht ermitteln durch $$\ RW_{T} = A_{T} \cdot {q^n -1 \over q -1} = 19.660,42 \cdot {q^n -1 \over q -1} $$ für die Teilwertmethode ...
  14. Drohverlustrückstellungen
    Wirtschaftsgut > Rückstellungen > Drohverlustrückstellungen
    Drohverlustrückstellungen
    ... ist, nämlich der Ansatz von Drohverlustrückstellungen? Antwort: Weil es in Steuerprüfungen ständig abgefragt wird und dann vom Prüfling erkannt werden muss, dass eine Rückstellung für Drohverluste steuerlich nicht angesetzt werden darf. Es sind für die Bildung dieser speziellen Rückstellungen also zwei Punkte zu beachten, die in der vorliegenden Reihenfolge abgearbeitet werden müssen: schwebendes Geschäft drohender Verlust daraus. Ein Geschäft wird als schwebend bezeichnet, ...
  15. Kulanzrückstellungen
    Wirtschaftsgut > Rückstellungen > Kulanzrückstellungen
    Kulanzrückstellungen werden gebildet für Gewährleistungen, die ohne rechtliche Verpflichtungen erbracht werden (§ 249 I 2 Nr. 2 HGB). Beispiel: Die oben erwähnte Elektrik-AG hat wie bereits erwähnt, eine Garantiezeit von einem Jahr vertraglich vereinbart. 15 Monate nach dem Kauf kommt nun ein Kunde mit einem kaputten Fernsehapparat und möchte das Gerät kostenfrei repariert bekommen. Wie ist die Lage, wie ist zu buchen? Die Gewährleistungen mit rechtlicher Verpflichtung sind mit Ende ...
  16. Rückstellungen für unterlassenen Instandhaltungsaufwand
    Wirtschaftsgut > Rückstellungen > Rückstellungen für unterlassenen Instandhaltungsaufwand
    ... nach dem Grundsatz der Verlustantizipation eine Rückstellung zu bilden. Der § 249 I 2 Nr. 1 HGB konkretisiert dies allerdings dahingehend, dass nur für jene unterlassenen Instandhaltungsaufwendungen eine Rückstellung zu bilden ist, für die die Instandhaltungsaufwendungen innerhalb der ersten drei Monate des folgenden Geschäftsjahres nachgeholt wird. Im vorliegenden Beispiel liegt zwar die Instandhaltung vier Monate nach dem Entstehen des Schadens, allerdings wird erst ab Ende des Geschäftsjahres ...
  17. Rückstellung für Abraumbeseitigung
    Wirtschaftsgut > Rückstellungen > Rückstellung für Abraumbeseitigung
    ... nachgeholt werden, so ist hier eine Rückstellung zu bilden nach § 249 I, 2 Nr. 1, 2. Halbsatz HGB.
  18. Spezielle steuerrechtliche Arten von Rückstellungen
    Wirtschaftsgut > Rückstellungen > Spezielle steuerrechtliche Arten von Rückstellungen
    Folgende Rückstellungen existieren nur und ausschließlich in der Steuerbilanz, nicht hingegen in der Handelsbilanz: Rückstellungen für aus künftigen Erträgen zu tilgende Verpflichtungen (§ 5 IIa EStG), Rückstellungen wegen Verletzung fremder Patent-, Urheber- oder ähnlicher Schutzrechte (§ 5 III EStG, R 5.7 VII EStR), Rückstellungen für Dienstjubiläumsverpflichtungen (§ 5 IV EStG), Rückstellungen für Anschaffungs- oder Herstellungskosten (§ 5 IVb 1 EStG). Rückstellungen ...
  19. Lösung zu Grundstücken
    Wirtschaftsgut > Aufgaben zu Kapitel 2 > Lösung zu Grundstücken
    ... um 4.000 €, das Eigenkapital ebenfalls.d) Die Rückstellung muss ausgebucht werden. Ebenfalls muss der Aufwand korrigiert werden, denn er wurde ja bereits – in einem Vorjahr – angesetzt! Wir erinnern uns: man bucht Rückstellungen zum Zwecke der Verlustantizipation. Wenn eine Rückstellung eingebucht wird, so stets mit einer Aufwandsbildung verbunden, der Buchungssatz lautet immerAufwand für …an Rückstellungen. Es entsteht ein sonstiger betrieblicher Ertrag von SBE = überschüssige ...
  20. Lösung steuerliche Behandlung von Miete
    Wirtschaftsgut > Aufgaben zu Kapitel 2 > Lösung steuerliche Behandlung von Miete
    ... Handelbilanz nach § 249 I 1, 2. Alt. HGB eine Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet werden. Es handelt sich um einen schwebenden Vertrag, was zur Folge hat, dass diese Rückstellung in der Steuerbilanz nach § 5 IVa EStG nicht zulässig ist. Steuer- und Handelsbilanz fallen also zwingend auseinander. Der handelsrechtliche Jahresüberschuss ist also niedriger als der steuerliche Gewinn. Dieser Unterschied gleicht sich nach 15 Jahren aus.
  21. Bewertung von Vermögensgegenständen und Wirtschaftsgütern
    Bewertung > Anschaffungskosten > Bewertung von Vermögensgegenständen und Wirtschaftsgütern
    Bewertung von Vermögensgegenständen und Wirtschaftsgütern
    ... 3 EStG: Verbindlichkeiten§ 6 I Nr. 3a EStG: Rückstellungen§ 6 I Nr. 4 EStG: Entnahmen, insb. private Kfz-Nutzung § 6 I Nr. 5 EStG: Einlagen§ 6 II EStG: geringwertige Wirtschaftsgüter § 6 IIa EStG: Poolabschreibung für geringwertige Wirtschaftsgüter § 6 III, IV EStG: unentgeltliche Übertragung§ 6 V EStG: Überführung zwischen verschiedenen Betriebsvermögen § 6 VI EStG: Tauschgeschäft. Einen ersten Überblick über die vor uns liegenden Themen bietet das nachfolgende Video: Bitte ...
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Externes Rechnungswesen

  1. Abgrenzungsgrundsätze
    Organisation des Rechnungswesens > Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) > Abgrenzungsgrundsätze
    ... Darunter fällt die erlaubte Abzinsung von Rückstellungen, wobei Zinserträge in der Zukunft unterstellt werden. Imparitätsprinzip Das Imparitätsprinzip ist eng mit dem Vorsichtsprinzip verbunden und ebenfalls in § 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB definiert. Demnach müssen alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt werden. D.h. ein Verlust in der folgenden Periode soll schon in der aktuellen Periode berücksichtigt werden, wenn dies ...
  2. Ergänzende Grundsätze
    Organisation des Rechnungswesens > Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) > Ergänzende Grundsätze
    ... Bilanzpositionen. Diese können im Falle von Rückstellungen auch in der Zukunft liegen, müssen sich aber auf die zu erwartenden Auszahlungen beziehen. Das interne Rechnungswesen arbeitet im Gegensatz zum externen Rechnungswesen nicht ausschließlich mit dem Grundsatz der Pagatorik und greift  auf kalkulatorische Kosten zurück. Durch solch eine Periodisierung von Zahlungsvorgängen (Einnahmen und Ausgaben) soll ein periodengerechter Erfolg eines Unternehmens ermittelt werden. Einzelbewertungsgrundsatz Der ...
  3. Bilanzansatz (Bilanzierung dem Grunde nach)
    Ansatz, Bewertung, Ausweis > Bilanzansatz (Bilanzierung dem Grunde nach)
    Bilanzansatz (Bilanzierung dem Grunde nach)
    ... bedeutet. Schulden sind: Verbindlichkeiten, Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten oder drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Schulden gehören zum Fremdkapital des Unternehmens und dienen der kurz- oder langfristigen Finanzierung von Vermögensgegenständen. Trifft auf einen Gegenstand die Vermögenswert- oder Schuldendefinition zu, handelt es sich um einen Rechnungsabgrenzungsposten nach § 250 HGB oder um latente Steuern nach § 274 HGB, so gilt die abstrakte Bilanzierungsfähigkeit, ...
  4. Bewertung (Bilanzierung der Höhe nach)
    Ansatz, Bewertung, Ausweis > Bewertung (Bilanzierung der Höhe nach)
    Bewertung (Bilanzierung der Höhe nach)
    ... mehr zu erwarten ist, zu ihrem Barwert und Rückstellungen nur in Höhe des Betrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen dürfen nur abgezinst werden, soweit die ihnen zugrunde liegenden Verbindlichkeiten einen Zinsanteil enthalten. Die erlaubte Bewertungsmethode variiert aber je nach Bilanzposition und ist jeweils nachzuschlagen. Später werden wir auf die wichtigsten Bilanzpositionen eingehen und an dieser Stelle die Frage zur Bewertung der ...
  5. Aktive Latente Steuern
    Dieser Text ist als Beispielinhalt frei zugänglich!
    Bewertung der Aktiva > Aktive Latente Steuern
    Aktive Latente Steuern
    ... diesem schwebenden Geschäft ist als Drohverlustrückstellung im Geschäftsjahr 2012 in der Bilanz des Unternehmens zu passivieren. Nach § 249 Abs. 1 HGB muss eine Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet werden, nach dem Steuerrecht hingegen besteht ein Ansatzverbot (§ 5 Absatz 4a EStG). Das führt zu unterschiedlichen Wertansätzen zwischen Steuer- und Handelsbilanz. Ausgehend von einem Steuersatz in Höhe von 30 % ergeben sich folgende aktive latente Steuern: 31.12.2012 Steuerbilanz ...
  6. Bewertung der Passiva
    Bewertung der Passiva
    ... nach § 266 HGB wie folgt:A. EigenkapitalB. RückstellungenC. VerbindlichkeitenD. RechnungsabgrenzungspostenE. Passive latente Steuern Das Eigenkapital einer GmbH setzt sich aus dem gezeichneten Kapital und den gebildeten Rücklagen sowie dem Gewinn-/Verlustvortrag und dem Jahresüberschuss/-fehlbetrag zusammen. Rückstellungen werden für zukünftige Aufwendungen und drohenden Verluste gebildet. Rückstellungen sind Verbindlichkeiten, die hinsichtlich ihrer Fälligkeit oder ihrer ...
  7. Eigenkapital
    Bewertung der Passiva > Eigenkapital
    ... ein Umlaufvermögen in Höhe von 80.000 €, Rückstellungen in Höhe von 15.000 € und Verbindlichkeiten in Höhe von 50.000 €. Wie hoch ist das bilanzielle Eigenkapital unter der Annahme, das alle anderen Positionen der Passivseite Null sind? Das bilanzielle Eigenkapital berechnet sich durch die Summe aller Vermögensgegenstände abzüglich der Summe aller Schulden. In diesem Fall besitzt das Unternehmen ein bilanzielles Eigenkapital in Höhe von 165.000 €. Das gezeichnete Kapital Das ...
  8. Rückstellungen
    Bewertung der Passiva > Rückstellungen
    Rückstellungen
    Rückstellungen sind ungewisse Verbindlichkeiten, die hinsichtlich ihrer Höhe und/oder Fälligkeit noch nicht exakt bekannt sind, aber mit hinreichend großer Wahrscheinlichkeit eintreffen werden. nach § 249 HGB müssen Rückstellungen gebildet werden für: Ungewisse Verbindlichkeiten  Drohende Verluste aus schwebenden Geschäften Unterlasse Aufwendungen für Instandhaltung (bei Nachholung innerhalb der ersten drei Monaten des folgenden Geschäftsjahres) Abraumbeseitigung (bei Nachholung ...
  9. Anhang
    Der Jahresabschluss > Pflichtbestandteile des Jahresabschlusses > Anhang
    ... und verpflichtende Vorgehensweise vor. („Rückstellungen sind für ungewisse Verbindlichkeiten und für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften zu bilden.“, § 249 (1) 1 HGB) Wahlrecht: Der Gesetzgeber gibt keine ausschließliche Vorgehensweise vor. Man kann, muss aber nicht. Meistens durch Wörter wie „kann“, „darf" oder „sollte“ eingeleitet. („Ist der Erfüllungsbetrag einer Verbindlichkeit höher als der Ausgabebetrag, so darf der Unterschiedsbetrag in den Rechnungsabgrenzungsposten ...
  10. Herleitung der Passivseite
    Die Strukturbilanz > Herleitung der Passivseite
    ... mit einer Restlaufzeit ≤ 1 Jahr + Steuerrückstellungen + sonst. Rückstellungen + Rechnungsabgrenzungsposten + Ausschüttung für das Geschäftsjahr = Kurzfristiges Fremdkapital (KFK)    Verbindlichkeiten mit: 1 Jahr < Restlaufzeit ≤ 5 Jahre = Mittelfristiges Fremdkapital (MFK)    Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre + Pensionsrückstellungen = Langfristiges Fremdkapital (LFK)
  11. Lösung der Aufgabe
    Die Strukturbilanz > Lösung der Aufgabe
    ... ≤ 1 Jahr 11+15 + sonst. Rückstellungen 20 + Ausschüttung für das Geschäftsjahr 25 = Kurzfristiges Fremdkapital (KFK) 71      Verbindlichkeiten mit: 1 Jahr < Restlaufzeit ≤ 5 Jahre 7+15 = Mittelfristiges Fremdkapital (MFK) 22 Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre 29+36 + Pensionsrückstellungen 30 = Langfristiges Fremdkapital (LFK) 95     ...
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Buchführung

  1. Maßgeblichkeitsprinzip
    Grundlagen > BilMoG > Maßgeblichkeitsprinzip
    ... verursacht wurden, stellt das Unternehmen eine Rückstellung für die Bezahlung des Steuerberaters in Höhe von € 5.000 in die Bilanz zum 31.12.2009 ein. Der Aufwand für die Steuererklärung 2009 wird also dem Wirtschaftsjahr 2009 zugeordnet und mindert den Gewinn für 2009 um € 5.000.Steuerlich wird diese Rückstellung in Höhe von € 5.000 aufgrund der Maßgeblichkeit der Handels- für die Steuerbilanz anerkannt. Auch der steuerliche Gewinn ist um € 5.000 gemindert. Die Maßgeblichkeit ...
  2. Umgekehrte Maßgeblichkeit
    Grundlagen > BilMoG > Umgekehrte Maßgeblichkeit
    ... wir dazu noch den Begriff der Drohverlustrückstellung:Die Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften (sog. Drohverlustrückstellung) erfasst künftige, noch nicht realisierte Verluste. Ein Verlust aus einem schwebenden Geschäft droht, wenn sich Erträge und Aufwendungen aus demselben noch nicht abgewickelten Geschäft nicht ausgleichen, beispielsweise wenn ein langfristiger Mietvertrag abgeschlossen wurde und die Räume weder genutzt noch untervermietet werden können ...
  3. Ziele und Änderungen durch das BilMoG
    Grundlagen > BilMoG > Ziele und Änderungen durch das BilMoG
    ... Änderungen bei der Bilanzierung von Rückstellungen Verbot für Bildung von bestimmten Aufwandsrückstellungen    Veränderte Bewertung von Rückstellungen: Ansatz mit dem Erfüllungsbetrag, also Berücksichtigung künftiger Preissteigerungen. Insbesondere für Pensionsrückstellungen bedeutet dies künftige Gehaltssteigerungen zu berücksichtigen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von Sonderposten mit Rücklageanteil nach § 247 Abs. 2 HGB a.F. dürfen handelsrechtlich ...
  4. sonstige Verbindlichkeiten
    Jahresabschlussbuchungen > Rechnungsabgrenzungsposten > sonstige Verbindlichkeiten
    ... nächsten Periode bezahlt. Im Gegensatz zu den Rückstellungen, zu denen wir im nächsten Punkt kommen, sind hier die Höhe der Verbindlichkeit und das Fälligkeitsdatum bekannt! Beispiel zu den sonstigen Verbindlichkeiten Unternehmer U muss normalerweise im Januar Darlehenszinsen in Höhe von 2000€ für das vergangene Jahr zahlen. Er bucht also am 31.12.: Zinsaufwendungen 2.000 an sonstige Verbindlichkeiten 2.000 Wenn er nun im Januar die Zinsen zahlt, bucht er: sonstige ...
  5. Rückstellungen
    Jahresabschlussbuchungen > restliche Jahresabschlussbuchungen > Rückstellungen
    Rückstellungen sind genauso zu behandeln wie sonstige Verbindlichkeiten, der Unterschied liegt nur darin, dass die Höhe sowie das Fälligkeitsdatum der Verbindlichkeit nicht bekannt ist! Die Höhe muss also geschätzt werden! Entstehen können diese Verbindlichkeiten beispielsweise durch ungewisse Verbindlichkeiten wie Steuernachzahlungen oder Prozesskosten, Garantieverpflichtungen, Instandhaltungskosten, Pensionsrückstellungen etc. In der Bilanz werden die Rückstellungen als Schulden ausgewiesen! Beispiel ...
  6. Rücklagen
    Jahresabschlussbuchungen > restliche Jahresabschlussbuchungen > Rücklagen
    ... wert sind. Außerdem entstehen sie, wenn man Rückstellungen überbewertet, also man vorsichtshalber oder absichtlich eine Rückstellung als zu hoch in der Bilanz ausweist.
  7. Bilanz nach IFRS
    Buchhaltung nach IFRS > Aufbau nach IFRS > Bilanz nach IFRS
    ... Schilden – non current liabilities Rückstellungen (Ungewisse Verbindlichkeiten) – Provisions Lieferantenverbindlichkeiten (sichere Verbindlichkeiten – Trade payables Sonstige Verbindlichkeiten – other payables Eigenkapital / Equity Das Eigenkapital bei Kapitalgesellschaften gliedert sich in zwei Bereiche – feste und variable Größen: Rücklagen stellen veränderliche Größen dar; mittels Aktien ausgegebenes gezeichnetes Kapital (sog. Grundkapital) beispielsweise ...
  8. Begriffssammlung
    Buchhaltung nach IFRS > Anwendung > Begriffssammlung
    ... Schilden – non current liabilities Rückstellungen (Ungewisse Verbindlichkeiten) – Provisions Lieferantenverbindlichkeiten (sichere Verbindlichkeiten – Trade payables Sonstige Verbindlichkeiten – other payables 2b) Eigenkapital / Equity Rücklagen – Reserves Gezeichnetes Kapital (AG) – Issued Capital 3) Die Gewinn und Verlustrechnung nach IFRS: Gesamtkostenverfahren – Nature of Expense Method Umsatzkostenverfahren – Cost of Sales Method Beispiel: Cost of Sales Method ...
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Konzernabschluss IFRS

  1. Vereinheitlichung von Ansatz, Ausweis und Bewertung
    Vorbereitung der Konsolidierung > Vereinheitlichung von Ansatz, Ausweis und Bewertung
    Vereinheitlichung von Ansatz, Ausweis und Bewertung
    ...         Rückstellungen                     Verbindlichkeiten                     Summe                     Hierbei ist wichtig, dass wir bei der Tochter dann schon die Handelsbilanz II meinen (und dann noch evtl. vorhandene stille Reserven auflösen), ...
  2. Grundlegende Ansatzvorschriften
    Vorbereitung der Konsolidierung > Vereinheitlichung von Ansatz, Ausweis und Bewertung > Ansatz > Grundlegende Ansatzvorschriften
    ... goodwill), latente Steuern (= deferred taxes), Rückstellungen (= non-financial liabilities) und Eigenkapital (= equity) müssen allerdings noch postenspezifische Ansatzkriterien erfüllt sein.
  3. Spezielle Ansatzvorschriften
    Vorbereitung der Konsolidierung > Vereinheitlichung von Ansatz, Ausweis und Bewertung > Ansatz > Spezielle Ansatzvorschriften
    ... latente Steuern), non-financial liabilities (= Rückstellungen) und equity (= Eigenkapital). Man beachte also folgendes Ansatzschema. Eine Sache gehört dann in eine IFRS-Bilanz, wenn folgendes gegeben ist: Definition eines Assets bzw. einer Liability erfüllt? Probability erfüllt? Reliability erfüllt? weitere postenspezifische Kriterien, wenn einschlägig, erfüllt? Relevance-Grundsatz gegeben? Zugehörigkeit zum Betriebsvermögen gegeben? wirtschaftliches Eigentum gegeben? Wenn ...
  4. Ermessensspielräume
    Vorbereitung der Konsolidierung > Vereinheitlichung von Ansatz, Ausweis und Bewertung > Bewertung > Ermessensspielräume
    ... des Fertigstellungsgrades Bewertung von Rückstellungen (IAS 37) Wertminderungen- Beurteilung- Ermittlung des erzielbaren Betrags Auch für Gemeinschaftsunternehmen und assoziierte Unternehmen ist eine Vereinheitlichung von Ansatz und Bewertung vonnöten.
  5. Methode der funktionalen Währung
    Dieser Text ist als Beispielinhalt frei zugänglich!
    Vorbereitung der Konsolidierung > Währungsumrechnung > Umrechnungsmethoden > Methode der funktionalen Währung
    Methode der funktionalen Währung
    ... von Währungseinheiten. Ausleihungen, Rückstellungen, Verbindlichkeiten, die auf bestimmten Betrag lauten und Forderungen sind monetäre Posten. Nichtmonetäre Posten lauten folglich nicht auf einen konkreten Betrag (IAS 21.16 Umkehrschluss). Beteiligungen, immaterielle Vermögenswerte, Vorräte, Eigenkapital und Beteiligungen und Anzahlungen sind nichtmonetäre Posten. Das Video wird geladen ...
  6. Zeitbezugsmethode
    Vorbereitung der Konsolidierung > Währungsumrechnung > Umrechnungsmethoden > Zeitbezugsmethode
    ... = Umrechnung zum historischen Kurs   Rückstellungen monetäre Posten = Umrechnung zum Stichtagskurs   Finanzanlagen     Verbindlichkeiten monetäre Posten = Umrechnung zum Stichtagskurs   - Beteiligungen nicht-monetäre Posten = Umrechnung zum historischen Kurs         - Ausleihungen monetäre Posten = Umrechnung zum Stichtagskurs       Umlaufvermögen     Anzahlungen nicht-monetäre ...
  7. Modifizierte Stichtagskursmethode
    Vorbereitung der Konsolidierung > Währungsumrechnung > Umrechnungsmethoden > Modifizierte Stichtagskursmethode
    ... Forderungen 50000   Rückstellungen 150000   Bank 100000   Verbindlichkeiten 70000 Summe 700000 Summe 700000 Die GuV hat folgendes Aussehen: GuV in $ für das Jahr 01 Aufwand   Ertrag   Positionen Beträge Positionen Beträge Abschreibungen 50000 Umsatzerlöse 700000 Diverse Aufwendungen 370000     Jahresüberschuss 280000     Summe 700000 Summe 700000 Außerdem ...
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Rechnungswesen

  1. Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung
    Grundlagen > Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung
    Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung
    ... sie angesetzt werden (siehe den Ansatz von Rückstellungen und das Niederstwertprinzip). Das Video wird geladen ... Das Höchstwertprinzip betrifft die Erstbewertung. Vermögensgegenstände dürfen höchstens zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt werden (§ 253 I 1 HGB). Nach dem Niederstwertprinzip sind außerplanmäßige Abschreibungen anzusetzen (§ 253 III 3, IV 1 HGB). Diese sind allerdings nach dem Prinzip der Wertaufholung wieder zurückzunehmen (in Form von Zuschreibungen), ...
  2. Jahresabschluss
    Finanzbuchhaltung > Jahresabschluss
    Jahresabschluss
    ... Eigenkapital, Fremdkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten passiven Rechnungsabgrenzungsposten passive latente Steuern. Das Anlagevermögen ist dazu bestimmt, dauernd dem Geschäftsbetrieb zu dienen (§ 247 II HGB). Maschinen, Patente, Gebäude. Das Umlaufvermögen hingegen dient folglich nicht dauernd dem Geschäftsbetrieb, ist also dazu bestimmt, im Produktionsprozess unterzugehen. Vorräte, Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe. Rückstellungen ...
  3. Bestandskonten
    Finanzbuchhaltung > Einführung Buchführung > Bestandskonten
    Bestandskonten
    ... Passiva) sind Eigenkapital, Verbindlichkeiten, Rückstellungen und passive Rechnungsabgrenzungsposten. Wichtig ist, auf welcher Seite eines Bestandskonto was gebucht wird. Hierbei gilt für aktive Bestandskonten: Der Anfangsbestand wird im Soll gebucht, Mehrungen ebenfalls im Soll, Minderungen im Haben. Passivische Bestandskonten Bei passiven Bestandskonten ist es genau umgekehrt: der Anfangsbestand wird im Haben gebucht, Mehrungen im Haben, Minderungen ...
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