Externes Rechnungswesen

  1. Abgrenzungsgrundsätze
    Organisation des Rechnungswesens > Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) > Abgrenzungsgrundsätze
    RealisationsprinzipDas Realisationsprinzip ist in § 252 Abs.1 Nr. 4 HGB definiert. Demnach dürfen nur Gewinne im Jahresabschluss berücksichtigt werden, wenn diese bis zum Abschlussstichtag (meist der 31.12.) realisiert worden sind.Demzufolge dürfen Vermögensgegenstände in der Bilanz nur mit ihren Anschaffungskosten (AK) oder ihren Herstellungskosten (HK) bewertet werden. Eine Bewertung zu dem (vermuteten) Verkaufspreis ist nicht zulässig. Diese Wertobergrenze ist ...
  2. Ergänzende Grundsätze
    Organisation des Rechnungswesens > Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) > Ergänzende Grundsätze
    Going concern PrinzipNach § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB ist eine Bewertung unter der Annahme der Unternehmensfortführung (going concern) durchzuführen, solange „dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen“.Somit wird angenommen, dass bei nicht vorliegen entsprechender Informationen, ein Unternehmen auf unbestimmte Zeit fortgeführt wird. Im Falle einer Insolvenz ist dies nicht mehr der Fall und die üblichen Bewertungsmethoden sind hinfällig. ...
  3. Bewertung der Passiva
    Bewertung der Passiva
    Die Passivseite der Bilanz gliedert sich nach § 266 HGB wie folgt:A. EigenkapitalB. RückstellungenC. VerbindlichkeitenD. RechnungsabgrenzungspostenE. Passive latente SteuernDas Eigenkapital einer GmbH setzt sich aus dem gezeichneten Kapital und den gebildeten Rücklagen sowie dem Gewinn-/Verlustvortrag und dem Jahresüberschuss/-fehlbetrag zusammen.Rückstellungen werden für zukünftige Aufwendungen und drohenden Verluste gebildet. Rückstellungen ...
  4. Anhang
    Der Jahresabschluss > Pflichtbestandteile des Jahresabschlusses > Anhang
    Neben der Bilanz und der GuV (die bereits in Kapitel Buchführung erläutert wurden) ist der Anhang ein wichtiger Bestandteil des Jahresabschlusses, um die einzelnen Positionen der Bilanz und GuV genauer darzustellen. Ziel ist es, eine den tatsächlichen Verhältnissen entsprechende Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens zu gewährleisten - ergänzend zu den reinen Zahlen aus Bilanz und GuV.Die maßgeblichen Vorschriften für den ...
  5. Herleitung der Passivseite
    Die Strukturbilanz > Herleitung der Passivseite
    Eigenkapital   Gezeichnetes Kapital + Rücklagen + Bilanzgewinn -  Ausschüttungen für das Geschäftsjahr - selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände - Disagio - Aktiv. Latente Steuern = Eigenkapital FremdkapitalZunächst gilt:   KFK +MFK + LFK = FKFür die einzelnen Gruppen gilt dann:   Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit ≤ 1 Jahr + Steuerrückstellungen + sonst. Rückstellungen + Rechnungsabgrenzungsposten ...
  6. Lösung der Aufgabe
    Die Strukturbilanz > Lösung der Aufgabe
    Normalerweise würde die Lösung der Aufgabe nicht ganz so viel Zeit und Platz in Anspruch nehmen. Damit Sie aber ein besseres Verständnis für die Strukturbilanz bekommen, ist diie Lösung hier sehr ausführlich.Aktivseite:Anlagevermögen  Immaterielle Vermögensgegenstände70+ Sachanlagen40+ Finanzanlagen200= Anlagevermögen (AV)310 Umlaufvermögen   Scheck, Kasse, Bank, etc.10+ Wertpapiere25= Liquide Mittel35   Rechnungsabgrenzungsposten ...
Externes Rechnungswesen
  • 89 Texte mit 75 Bildern
  • 260 Übungsaufgaben
  • und 17 Videos



einmalig 29,00 Euro / kein Abo
umsatzsteuerbefreit gem. § 4 Nr. 21 a bb) UStG


Buchführung

  1. sonstige Verbindlichkeiten
    Jahresabschlussbuchungen > Rechnungsabgrenzungsposten > sonstige Verbindlichkeiten
    Als sonstige Verbindlichkeit verbucht man einen Aufwand, der in der letzten Periode entstanden ist, aber den man erst in der nächsten Periode bezahlt. Im Gegensatz zu den Rückstellungen, zu denen wir im nächsten Punkt kommen, sind hier die Höhe der Verbindlichkeit und das Fälligkeitsdatum bekannt!Beispiel zu den sonstigen VerbindlichkeitenUnternehmer U muss normalerweise im Januar Darlehenszinsen in Höhe von 2000€ für das vergangene Jahr zahlen. Er bucht ...
  2. Rückstellungen
    Jahresabschlussbuchungen > restliche Jahresabschlussbuchungen > Rückstellungen
    Rückstellungen sind genauso zu behandeln wie sonstige Verbindlichkeiten, der Unterschied liegt nur darin, dass die Höhe sowie das Fälligkeitsdatum der Verbindlichkeit nicht bekannt ist! Die Höhe muss also geschätzt werden! Entstehen können diese Verbindlichkeiten beispielsweise durch ungewisse Verbindlichkeiten wie Steuernachzahlungen oder Prozesskosten, Garantieverpflichtungen, Instandhaltungskosten, Pensionsrückstellungen etc. In der Bilanz werden die Rückstellungen ...
  3. Rücklagen
    Jahresabschlussbuchungen > restliche Jahresabschlussbuchungen > Rücklagen
    Generell unterscheidet man bei den Rücklagen zwischen offenen und stillen Rücklagen.Offene Rücklagen Hierzu zählen Kapital- und Gewinnrücklagen, die offen in der Bilanz ausgewiesen werden. Eine Kapitalrücklage entsteht beispielsweise durch die Ausgabe neuer/junger Aktien. Zu den offenen Rücklagen zählen außerdem auch die gesetzlichen Rücklagen, d.h. der Unternehmer muss sie einrichten und in der Bilanz ausweisen.Stille RücklagenDiese Rücklagen ...
  4. Bilanz nach IFRS
    Buchhaltung nach IFRS > Aufbau nach IFRS > Bilanz nach IFRS
    Die buchhalterischen Vorschriften nach IFRS  ( International Financial Reporting Standards) sind solche, die für Kapitalgesellschaften gelten und international Anwendung finden. Der schon bekannte Aufbau der Bilanz nach dem Handelsrecht weicht zum Teil von dem ab, was die IFRS vorschreiben. Markantester Unterschied ist jedenfalls die durchweg englischsprachige Postenbezeichnung in der Bilanz ( Balance Sheet ). Genau wie bei der Bilanz nach dem HGB, zeigt bei der Bilanz nach IFRS die ...
  5. Begriffssammlung
    Buchhaltung nach IFRS > Anwendung > Begriffssammlung
    Im Folgenden findet ihr eine Zusammenfassung der verschiedenen Begrifflichkeiten übersichtlich zusammengefasst. Um mit den IFR-Standards richtig umgehen zu können, muss man sich insbesondere über die Kontenbezeichnungen im Klaren sein.Diese Auflistung ist selbstverständlich nicht abschließend, sie enthält jedoch die wichtigsten englischen Kontennamen.Die Bilanz nach IFRS1) Die Aktivseite der Bilanz nach IFRS: Vermögenswerte / Assets Anlagevermögen - Non current ...
Buchfhrung
  • 112 Texte mit 36 Bildern
  • 380 Übungsaufgaben
  • und 18 Videos



einmalig 19,00 Euro / kein Abo
umsatzsteuerbefreit gem. § 4 Nr. 21 a bb) UStG


Konzernabschluss IFRS

  1. Betroffene Positionen
    Konsolidierung > Schuldenkonsolidierung > Betroffene Positionen
    Wir geben zunächst einen Überblick über die Positionen, die überhaupt von der Schuldenkonsolidierung betroffen sind:Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmeneingeforderte, ausstehende Einlagen auf das gezeichnete Kapitalgeleistete und erhaltene AnzahlungenRechnungsabgrenzungspostenRückstellungen
  2. Vorgehensweise bei der Kapitalflussrechnung
    Weitere Bestandteile des Konzernabschlusses > Kapitalflussrechnung > Vorgehensweise bei der Kapitalflussrechnung
    Folgendes Beispiel soll die Vorgehensweise aufzeigen.Am 31.12.02 weist die M-AG die folgende Bilanz für 02 aus (Vorjahreswerte aus 01). Es sei weiterhin bekannt, dass der Jahresüberschuss bei 500 Mio. € gelegen hat und dass die Abschreibungen 200 Mio. € betrugen. Bilanzen der M-AG in Mio. € Aktiva PassivaPositionenBeträgePositionenBeträge2121AnlagevermögenEigenkapitalSachanlagevermögen15001000Gezeichnetes Kapital14001400Finanzanlagevermögen13001100Kapitalrücklage200200UmlaufvermögenGewinnrücklagen900300Vorräte350420FremdkapitalForderungen ...
Konzernabschluss IFRS
  • 187 Texte mit 61 Bildern
  • 212 Übungsaufgaben
  • und 0 Videos



einmalig 129,00 Euro / kein Abo
inkl. 19% Mehrwertsteuer