Konzernabschluss IFRS

  1. Vereinheitlichung von Ansatz, Ausweis und Bewertung
    Vorbereitung der Konsolidierung > Vereinheitlichung von Ansatz, Ausweis und Bewertung
    EinführungDas Video wird geladen...Bevor die Konsolidierung erfolgen kann, muss der Ansatz und die Bewertung vereinheitlicht werden. Die sog.Handelsbilanz I (also der Einzelabschluss des Konzernunternehmens) wird in dieHandelsbilanz IIüberführt. Bei dieser Handelsbilanz II handelt es sich um den Einzelabschluss, der aber angepasst wurde auf die Regeln des Ansatzes und der Bewertung der Mutter.Die Handelsbilanz II ist damit eine dem Rechnungslegungszweck der Mutter angepasster zweiter ...
  2. Grundlegende Ansatzvorschriften
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    Die grundlegenden Ansatzvorschriften gliedern sich auf inerste Stufe- Definitionen von Assets und von Liabilitieszweite Stufe- Prüfung der Probability und der ReliabilityWenn beide Stufen erfüllt sind, besteht grundsätzlich für Assets eine Aktivierungspflicht und für Liabilities eine Passivierungspflicht. Für spezielle Posten (nämlich immaterielle Vermögenswerte, Forschungs- und Entwicklungskosten (research and development costs), Geschäfts- oder Firmenwert ...
  3. Spezielle Ansatzvorschriften
    Vorbereitung der Konsolidierung > Vereinheitlichung von Ansatz, Ausweis und Bewertung > Ansatz > Spezielle Ansatzvorschriften
    ACHTUNG:Die speziellen Ansatzvorschriften komplett durchzugehen, würde den Rahmen dieses Kurses völlig sprengen. Wir empfehlen unseren Kurs zur „Internationalen Rechnungslegung nach IFRS“.Die grundlegenden Ansatzvorschriften sind, wie der Name schon sagt, lediglich „grundlegend“. Bei bestimmten (auf deutsch: leider sehr vielen) Positionen muss man zusätzlich noch gewisse postenspezifische Positionen prüfen. Erst dann dürfen diese aktiviert bzw. passiviert ...
  4. Ermessensspielräume
    Vorbereitung der Konsolidierung > Vereinheitlichung von Ansatz, Ausweis und Bewertung > Bewertung > Ermessensspielräume
    Ermessensspielräume liegen bei vorder Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts (IFRS 3, IFRS 5, IAS 39, IFRS 9, IAS 40 und IAS 41)bei der Wahl der Abschreibung- Methode- DauerAbgrenzung der Leasing-Methoden- Operate-Leasing- Finance-LeasingLangfristfertigung- Bestimmung des FertigstellungsgradesBewertung von Rückstellungen (IAS 37)Wertminderungen- Beurteilung- Ermittlung des erzielbaren BetragsAuch für Gemeinschaftsunternehmen und assoziierte Unternehmen ist eine Vereinheitlichung von ...
  5. Methode der funktionalen Währung
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    Die Währungsumrechnung nach IFRS findet sich in IAS 21. Hierbei ist die Methode der funktionalen Währung vorgeschrieben. Dies bedeutet, dass der Konzernabschluss in der Währung des Landes aufzustellen ist, welches für die Unternehmenstätigkeit den wirtschaftlichen Schwerpunkt bildet (IAS 21.9).Hierbei gilt folgendes:ausländisches Tochterunternehmen ...ist selbständig: die modifizierte Stichtagskursmethode ist anzuwenden,ist unselbständig (= verlängerte ...
  6. Zeitbezugsmethode
    Vorbereitung der Konsolidierung > Währungsumrechnung > Umrechnungsmethoden > Zeitbezugsmethode
    Die Zeitbezugsmethode funktioniert so:Bilanz und Umrechnung nach ZeitbezugsmethodeAktivaUmrechnungPassivaUmrechnungAnlagevermögen Eigenkapitalnicht-monetäre Posten = Umrechnung zum historischen Kurs Immaterielles Vermögennicht-monetäre Posten = Umrechnung zum historischen KursFremdkapital  Sachanlagennicht-monetäre Posten = Umrechnung zum historischen Kurs Rückstellungenmonetäre Posten = Umrechnung zum Stichtagskurs Finanzanlagen  Verbindlichkeitenmonetäre ...
  7. Modifizierte Stichtagskursmethode
    Vorbereitung der Konsolidierung > Währungsumrechnung > Umrechnungsmethoden > Modifizierte Stichtagskursmethode
    Zunächst zur Vorgehensweise.KOCHREZEPT MODIFIZIERTE STICHTAGSKURSMETHODE:Hierbei rechnet man wie folgt um:1. Bilanz umrechnen. Vermögenswerte und Schulden zu Stichtagskursen, Eigenkapital (mit Ausnahme des Jahresüberschusses und mit Ausnahme der Umrechnungsdifferenz) zum historischen Kurs.2. GuV umrechnen. Alles zum Durchschnittskurs, insb. auch den Jahresüberschuss. Dieser ergibt sich also auch durch das Kalkül JÜ = alle Erträge – alle Aufwendungen. ...
  8. Aufgabe: Überprüfung des Konzernabschlusses
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    Der frischgebackene Düsseldorfer Absolvent Alexander L. muss zum 31.12.06 den Konzernabschluss der X-GmbH prüfen. Er entdeckt dabei mit Schrecken die folgenden Sachverhalte.a)Eine 100 %-ige Tochter der X-GmbH wendete in ihrem Einzelabschluss für die Vorratsbewertung das Fifo-Verfahren an, wohingegen die X-GmbH mit dem Durchschnittsverfahren bewertete.b)Die Pele S.A. mit Sitz in Rio de Janeiro, eine 80 %-ige Tochter der X-GmbH, hat für die Bilanzierung ihres Aktivvermögens ...
  9. Betroffene Positionen
    Schuldenkonsolidierung > Betroffene Positionen
    Wir geben zunächst einen Überblick über die Positionen, die überhaupt von der Schuldenkonsolidierung betroffen sind:Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmeneingeforderte, ausstehende Einlagen auf das gezeichnete Kapitalgeleistete und erhaltene AnzahlungenRechnungsabgrenzungspostenRückstellungenDas Video wird geladen...
  10. Vorgehensweise bei der Kapitalflussrechnung
    Weitere Bestandteile des Konzernabschlusses > Kapitalflussrechnung > Vorgehensweise bei der Kapitalflussrechnung
    Folgendes Beispiel soll die Vorgehensweise aufzeigen.Am 31.12.02 weist die M-AG die folgende Bilanz für 02 aus (Vorjahreswerte aus 01). Es sei weiterhin bekannt, dass der Jahresüberschuss bei 500 Mio. € gelegen hat und dass die Abschreibungen 200 Mio. € betrugen.Bilanzen der M-AG in Mio. € Aktiva PassivaPositionenBeträgePositionenBeträge2121AnlagevermögenEigenkapitalSachanlagevermögen15001000Gezeichnetes Kapital14001400Finanzanlagevermögen13001100Kapitalrücklage200200UmlaufvermögenGewinnrücklagen900300Vorräte350420FremdkapitalForderungen ...
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