Konzernabschluss IFRS

  1. Grundlegende Ansatzvorschriften
    Vorbereitung der Konsolidierung > Vereinheitlichung von Ansatz, Ausweis und Bewertung > Ansatz > Grundlegende Ansatzvorschriften
    ... (= non-financial liabilities) und Eigenkapital (= equity) müssen allerdings noch postenspezifische Ansatzkriterien erfüllt sein.
  2. Modifizierte Stichtagskursmethode
    Vorbereitung der Konsolidierung > Währungsumrechnung > Umrechnungsmethoden > Modifizierte Stichtagskursmethode
    ... und Schulden zu Stichtagskursen, Eigenkapital (mit Ausnahme des Jahresüberschusses und mit Ausnahme der Umrechnungsdifferenz) zum historischen Kurs.2. GuV umrechnen. Alles zum Durchschnittskurs, insb. auch den Jahresüberschuss. Dieser ergibt sich also auch durch das Kalkül JÜ = alle Erträge – alle Aufwendungen. Die GuV ist damit komplett und ausgeglichen.3. Berechne die Umrechnungsdifferenz und setze diese in die Bilanz (!). Die Umrechnungsdifferenz ...
  3. Kapitalkonsolidierung
    Kapitalkonsolidierung
    ... dass die Beteiligung der Mutter gegen das Eigenkapital der Tochter verrechnet wird.Die Mutterunternehmung Mutter-AG ist an der Tochter-GmbH mit 5.000 € beteiligt. Die Bilanz der Mutter weist dies im Anlagevermögen unter „Beteiligungen” aus, in der Bilanz der Tochter stehen die 5.000 € im Eigenkapital.Beide Positionen werden im Rahmen der Kapitalkonsolidierung eliminiert und tauchen also in der Konzernbilanz nicht mehr auf. Dies entspricht der Einheitstheorie, denn ...
  4. Konsolidierungsausgleichsposten
    Kapitalkonsolidierung > Konsolidierungsausgleichsposten
    ... Beteiligung bei der Mutter mit dem anteiligen Eigenkapital bei der Tochter, die konsolidiert werden soll. Dies bedeutet also, dass der Buchwert der Beteiligung aus der Einzelbilanz der Mutter und das anteilige Eigenkapital der Tochter in der Konzernbilanz beide nicht mehr auftauchen.Die Mutter AG ist bei der Tochter GmbH mit einem Betrag von 500 € zu 100 % beteiligt. Das Eigenkapital der Tochter-GmbH möge ebenfalls bei 500 € liegen.In der Einzelbilanz der Mutter beträgt der ...
  5. Aktivischer Konsolidierungsausgleichsposten
    Kapitalkonsolidierung > Konsolidierungsausgleichsposten > Aktivischer Konsolidierungsausgleichsposten
    ... also der Beteiligungsbuchwert das anteilige Eigenkapital übersteigt.Die Mutterunternehmung hat bei einem aktivischen Konsolidierungsausgleichsposten dann für die Beteiligung mehr bezahlt als das anteilige Reinvermögen (jedenfalls das bilanzielle!) wert ist.Die Mutter AG ist bei der Tochter GmbH mit 500 € beteiligt, das anteilige Eigenkapital lautet 300 €.Der Konsolidierungsausgleichsposten beträgt damitKAP = Buchwert der Beteiligung abzgl. anteiliges Eigenkapital= ...
  6. Weitere Bestandteile des Konzernabschlusses
    Weitere Bestandteile des Konzernabschlusses
    ... ist weiterhin ein Bericht über die Unternehmenslage. Dies heißt: es gibt in den IFRS keinen pflichtmäßigen Konzernlagebericht (und auch keinen Lagebericht für den Einzelabschluss).
  7. Aufgabe: Entstehung von Firmenwerten
    Kapitalkonsolidierung > Selbstkontrollaufgaben zu Kapitalkonsolidierung > Aufgabe: Entstehung von Firmenwerten
    ... 900.000 €erworben. Der Buchwert des Eigenkapitals liege bei 700.000 €, der Zeitwert bei 800.000 €. Welche Firmenwerte entstehen in den Fällen a) und b)? Stelle die beiden Ursachen für einen negativen Firmenwert dar. 
  8. Lösung: Entstehung von Firmenwerten
    Kapitalkonsolidierung > Selbstkontrollaufgaben zu Kapitalkonsolidierung > Aufgabe: Entstehung von Firmenwerten > Lösung: Entstehung von Firmenwerten
    ... Die Mutter zahlt weniger als den Zeitwert des Eigenkapitals, es entsteht ein negativer Firmenwert in Höhe von 300.000 €. c) Da mehr als der Zeitwert es Eigenkapitals beim Kauf aufgewendet wird, entsteht ein positiver Firmenwert. Folgende Ursachen eines negativen Firmenwerts sind denkbar: Lucky-BuyEigenkapitalder Käufer des Unternehmens nutzt ökonomische Probleme des Verkäufers und setzt Preisminderung durch zukünftige BelastungFremdkapitalder Käufer kennt zukünftige ...
  9. Vorgehensweise bei der Kapitalflussrechnung
    Weitere Bestandteile des Konzernabschlusses > Kapitalflussrechnung > Vorgehensweise bei der Kapitalflussrechnung
    ... Kapital14001400Finanzanlagevermögen13001100Kapitalrücklage200200UmlaufvermögenGewinnrücklagen900300Vorräte350420FremdkapitalForderungen aus L&L500420Rückstellungen300150Flüssige Mittel3010Verbindlichkeiten aus L&L12090Verbindlichkeiten ggb. Kreditinstituten760810Summe36802950Summe36802950Erstelle aus diesen Angaben eine Kapitalflussrechnung.Man rechnet ...
  10. Lösung: Pflichtbestandteile nach HGB und IFRS
    Konzernabschluss > Selbstkontrollaufgaben zu Konzernabschluss > Aufgabe: Pflichtbestandteile nach HGB und IFRS > Lösung: Pflichtbestandteile nach HGB und IFRS
    ... Pflicht KapitalflussrechnungPflicht Pflicht EigenkapitalveränderungsrechnungPflicht Pflicht KonzernbilanzPflicht Pflicht Konzern-GuVPflicht Pflicht
  11. Lösung: Stichtagskursmethoden
    Vorbereitung der Konsolidierung > Selbstkontrollaufgaben zu Vorbereitung der Konsolidierung > Aufgabe: Stichtagskursmethoden > Lösung: Stichtagskursmethoden
    ... StichtagskursmethodeHier wird das Eigenkapital zum historischen Kurs umgerechnet, die bilanzielle Umrechnungsdifferenz wird als Sonderposten im Eigenkapital erfolgsneutral ausgewiesen.
  12. Lösung: Modifizierte Stichtagskursmethode
    Vorbereitung der Konsolidierung > Selbstkontrollaufgaben zu Vorbereitung der Konsolidierung > Aufgabe: Modifizierte Stichtagskursmethode > Lösung: Modifizierte Stichtagskursmethode
    ... die Umrechnungsdifferenz als Sonderposten im Eigenkapital ausgewiesen wird. Erträge und Aufwendungen werden zum Durchschnittskurs umgerechnet, da sie zeitraumbezogene Größen sind. Der Jahresüberschuss hingegen wird zum Stichtagskurs umgerechnet, weil es sich hierbei um eine stichtagskursbezogene Größe handelt. Da jedoch der Jahresüberschuss der Saldo aus Erträgen und Aufwendungen ist, kommt eine Umrechnungsdifferenz zustande, welche in der Gewinn- und ...
  13. Lösung: Equity Methode
    Kapitalkonsolidierung > Selbstkontrollaufgaben zu Kapitalkonsolidierung > Aufgabe: Equity Methode > Lösung: Equity Methode
    ... folgt vor. Zunächst werden die anteiligen Eigenkapitalpositionen und anteilige stille Reserven berechnet.PositionenGesamtwertanteiliger Wert (30 %)Gezeichnetes Kapital123,6Rücklagen61,8stille Reserven restliches Anlagevermögen41,2stille Reserven Grundstücke30,9Danach kalkuliert man den Unterschiedsbetrag alsUnterschiedsbetrag = Anschaffungskosten – anteiliges Eigenkapital= 16 – (3,6 + 1,8)= 16 – 5,4= 10,6.Alsdann wird dieser auf stille Reserven aufgeteilt. ...
  14. Aufgabe: Kapitalkonsolidierung
    Kapitalkonsolidierung > Selbstkontrollaufgaben zu Kapitalkonsolidierung > Aufgabe: Kapitalkonsolidierung
    ... Positionen Betrag Anlagevermögen900Eigenkapital700davon Beteiligung600Fremdkapital600Umlaufvermögen400Summe 1300Summe 1300Die B-GmbH legt folgende Bilanz vor (in Tsd. €):B-GmbHAktivaPassivaPositionBetrag Positionen Betrag Anlagevermögen200Eigenkapital250Umlaufvermögen800Fremdkapital750Summe 1000Summe 1000Das Anlagevermögen der Tochter ist in Höhe von 40.000 € unterbewertet, das Umlaufvermögen hat einen Zeitwert von 900.000 €.Führe die ...
  15. Eingeforderte, ausstehende Einlagen auf das gezeichnete Kapital
    Schuldenkonsolidierung > Betroffene Positionen > Eingeforderte, ausstehende Einlagen auf das gezeichnete Kapital
    ... Tochter-AGAktiva Passiva UmlaufvermögenEigenkapitalForderungen und sonstige VermögenswerteGezeichnetes Kapital 2.000.000,00 €eingefordertes, aber noch nicht eingezahltes Kapital 600.000,00 €abzgl. nicht eingeforderte Einlagen 900.000,00 €eingefordertes Kapital 1.100.000,00 €undBilanz Mutter-AGAktiva Passiva AnlagevermögenVerbindlichkeitenFinanzanlagensonstige VerbindlichkeitenAnteile an verbunden Unternehmen1.100.000,00 €eingefordertes, aber noch nicht ...
  16. Theorien des Konzernabschlusses
    Konzernabschluss > Theorien des Konzernabschlusses
    ... ist die Beteiligung bei der Mutter und das Eigenkapital bei der Tochter im Rahmen einer Kapitalkonsolidierung zu eliminieren.Das Video wird geladen...InteressentheorieIm Gegensatz zur Einheitstheorie versteht die Interessentheorie den Konzernabschluss als erweiterten Abschluss der Mutter. Dieser (also der Abschluss) hat den Interessen der Mutterunternehmung zu dienen und soll den Anteilseignern das Vermögen als auch das Kapital zeigen, das den Besitzern der Mutter zuzurechnen ist.Die ...
  17. Anhang
    Weitere Bestandteile des Konzernabschlusses > Anhang
    ... (also Bilanz, Gesamtergebnisrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung und Kapitalflussrechnung) zu dem Anhang gegeben wird (IAS 1.113).Die Gliederung des Anhangs ist in IAS 1.114 vorgegeben:Bestätigung der Übereinstimmung des Jahresabschlusses mit IFRSErläuterung der Bilanzierungs- als auch der Bewertungsmethode,ergänzende Informationen zu den dargestellten Abschlussbestandteilen in den einzelnen Postensonstige AnhangangabenIn IAS 1.137 f. Ist nachzulesen, was ...
  18. Lösung: Konsolidierungsausgleichsposten
    Kapitalkonsolidierung > Selbstkontrollaufgaben zu Kapitalkonsolidierung > Aufgabe: Konsolidierungsausgleichsposten > Lösung: Konsolidierungsausgleichsposten
    ... Buchwertmethode wird die Beteiligung gegen das Eigenkapital der Tochter auf Basis der Buchwerte aufgerechnet. Man erhält einen Konsolidierungsausgleichsposten von 1000 – 1,0·(400 + 400) = 200 €. Der Buchungssatz lautetEigenkapital 800 €Konsolidierungsausgleichsposten 200 €an Beteiligung 1.000 €.Man ermittelt die Konzernbilanz bei der Buchwertmethode zunächst dadurch, dass man die Summenbilanz der Mutter und der Tochter ausrechnet. Hiernach wird die Beteiligung ...
  19. Passivischer Konsolidierungsausgleichsposten
    Kapitalkonsolidierung > Konsolidierungsausgleichsposten > Passivischer Konsolidierungsausgleichsposten
    ... kleiner ist als das anteilige Eigenkapital, so ist der Aktivposten größer als der Passivposten, man spricht deswegen von einem passivischen Konsolidierungsausgleichsposten.Die Mutter AG bezahlt 400 € für die Beteiligung bei der Tochter GmbH, das anteilige Eigenkapital beträgt 1.000 €.Der Konsolidierungsausgleichsposten beträgt 400 – 1.000 = - 600 € < 0, er ist also passivisch.Für einen passivischen KAP lassen sich wiederum ...
  20. Spezielle Ansatzvorschriften
    Vorbereitung der Konsolidierung > Vereinheitlichung von Ansatz, Ausweis und Bewertung > Ansatz > Spezielle Ansatzvorschriften
    ... (= Rückstellungen) undequity (= Eigenkapital).Man beachte also folgendes Ansatzschema. Eine Sache gehört dann in eine IFRS-Bilanz, wenn folgendes gegeben ist:Definition eines Assets bzw. einer Liability erfüllt?Probability erfüllt?Reliability erfüllt?weitere postenspezifische Kriterien, wenn einschlägig, erfüllt?Relevance-Grundsatz gegeben?Zugehörigkeit zum Betriebsvermögen gegeben?wirtschaftliches Eigentum gegeben?Wenn sämtliche (!) ...
  21. Erstkonsolidierung
    Kapitalkonsolidierung > Quotenkonsolidierung > Erstkonsolidierung
    ... allerdings, dass lediglich das anteilige Eigenkapital des Gemeinschaftsunternehmens konsolidiert wird.Am 31.12.2009 erwirbt die MU-AG aus Bonn (die Muttergesellschaft eines Konzerns mit drei einbezogenen Unternehmen ist) für einen Betrag von 600.000 € insgesamt 50 % der Trulla-AG mit Sitz in Braunschweig von der Vater-GmbH aus Göttingen, welche Mutter eines anderen Konzerns ist. Die Vermögenswerte der Trulla-AG haben einen Bilanzwert von 500.000 € und einen Zeitwert ...
  22. Aufgabe: Pflichtbestandteile nach HGB und IFRS
    Konzernabschluss > Selbstkontrollaufgaben zu Konzernabschluss > Aufgabe: Pflichtbestandteile nach HGB und IFRS
    ...
  23. Folgekonsolidierung ohne Minderheitsgesellschafter
    Kapitalkonsolidierung > Vollkonsolidierung > Folgekonsolidierung > Folgekonsolidierung ohne Minderheitsgesellschafter
    ... den die Mutter an der Tochter hat, gegen das Eigenkapital der Tochter verrechnet (Buchungen a) in der oben angegebenen Tabelle):Gezeichnetes Kapital  250  Gewinnrücklage  50  Neubewertungsrücklage  50  Firmenwert  150  an  Anteile  500  Die stillen Reserven werden dann zur Hälfte, also mit 50/2 = 25 (Abschreibungsbuchung b) in der obigen Tabelle) planmäßig abgewertet: ...
  24. Eigenkapitalspiegel
    Weitere Bestandteile des Konzernabschlusses > Eigenkapitalspiegel
    Die Verpflichtung zur Aufstellung eines Eigenkapitalspiegels ergibt sich aus IAS 1.106. Die folgenden sind die Mindestbestandteile:PeriodengesamtergebnisAnteile vonMehrheitsgesellschaftern undMinderheitsgesellschafternsind getrennt auszuweisenEffekte einer rückwirkenden Änderung von Bilanzierungs- und Bewertungsmethodenänderungenfür jeden EigenkapitalbestandteilÜberleitung vom Buchwert zu Beginn zum Buchwert zum Ende der PeriodeNach IAS 1.38 muss in der Eigenkapitalveränderungsrechnung ...
  25. Schuldenkonsolidierung ohne Aufrechnungsdifferenzen
    Schuldenkonsolidierung > Vorgehensweise bei der Schuldenkonsolidierung > Schuldenkonsolidierung ohne Aufrechnungsdifferenzen
    ... Forderung ggb. verbundenen Unternehmen101010- EigenkapitalFremdkapitaldavon Verbindlichkeit ggb. verbundenen Unternehmen101010- Summe Auch dies entspricht wiederum dem Einheitsgedanken, da eine Unternehmung nicht gegen sich selbst Forderungen bzw. Verbindlichkeiten haben kann.Bei der Schuldenkonsolidierung ohne Aufrechnungsdifferenzen kommt es also zum einfachen Wegstreichen (= Weglassen) der Forderungen und der Verbindlichkeit, die sich in identischer Höhe gegenüberstehen.Nun kommt ...
  26. Methode der funktionalen Währung
    Vorbereitung der Konsolidierung > Währungsumrechnung > Umrechnungsmethoden > Methode der funktionalen Währung
    ... immaterielle Vermögenswerte, Vorräte, Eigenkapital und Beteiligungen und Anzahlungen sind nichtmonetäre Posten.Das Video wird geladen...
  27. Zeitbezugsmethode
    Vorbereitung der Konsolidierung > Währungsumrechnung > Umrechnungsmethoden > Zeitbezugsmethode
    ... Posten = Umrechnung zum historischen Kurs Immaterielles Vermögennicht-monetäre Posten = Umrechnung zum historischen KursFremdkapital  Sachanlagennicht-monetäre Posten = Umrechnung zum historischen Kurs Rückstellungenmonetäre Posten = Umrechnung zum Stichtagskurs Finanzanlagen  Verbindlichkeitenmonetäre Posten = Umrechnung zum Stichtagskurs - Beteiligungennicht-monetäre ...
  28. Bestandteile des Konzernabschlusses
    Konzernabschluss > Bestandteile des Konzernabschlusses
    ...      Konzern-GuVKonzernanhangEigenkapitalveränderungsrechnungKapitalflussrechnungSegmentberichterstattungWahlrechtnicht vorgesehenPflichtMan beachte also, dass die IAS / IFRS nicht trennen zwischen einzelnen Vorschriften, die nur für Einzelbilanzen gelten und solchen, die nur für Konzernbilanzen gelten (das HGB tut genau dies: für Einzelbilanzen gelten §§ 238 – 289 HGB, für Konzernabschlüsse zusätzlich (!) § 290 ff. HGB)...
  29. Lösung: Neubewertung / Erst- und Folgekonsolidierung
    Kapitalkonsolidierung > Selbstkontrollaufgaben zu Kapitalkonsolidierung > Aufgabe: Neubewertung / Erst- und Folgekonsolidierung > Lösung: Neubewertung / Erst- und Folgekonsolidierung
    ... beteiligt ist an der Z-AG, stehen ihr 50 % der Eigenkapitalpositionen bzw. der Vermögenswerte zu. Sie bezahlt 2.000 € für einen Anteil von 0,5·(1.200 + 2.200) = 0,5·3.400 = 1.700 €, d.h. 300 € „zuviel“. Dies ist der Firmenwert. In der Erstkonsolidierung werden bei der Z-AG lediglich die anteiligen Werte (!) eingetragen, hier also 50 % der Zahlen aus der Vortabelle. Man erhält daherPosten Mutter Z-AGSummenbilanzKonsolidierung Konzernbilanz ...
  30. Erstkonsolidierung mit Minderheitsgesellschaftern
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    Kapitalkonsolidierung > Vollkonsolidierung > Erstkonsolidierung > Erstkonsolidierung mit Minderheitsgesellschaftern
    ... 80 % an der Tochter-AG. Der Buchwert des Eigenkapitals und die stillen Reserven werden insofern zwischen dem Mehrheitsaktionär - der Mutter-AG – und den Minderheitsgesellschaftern aufgeteilt. Lediglich der Firmenwert steht dem Mehrheitsaktionär alleine (!) zu. Wir rechnen daherPositionenMutter-AGMinderheitsgesellschafterSumme Buchwert JÜ zzgl. Rücklagen240.000,00 € (= 0,8*(250.000 + 50.000))60.000,00 € (= 0,2*300.000)300.000,00 €Stille Reserven40.000,00 ...
  31. Erstkonsolidierung ohne Minderheitsgesellschafter
    Kapitalkonsolidierung > Vollkonsolidierung > Erstkonsolidierung > Erstkonsolidierung ohne Minderheitsgesellschafter
    ... der Mutter gegen das – komplette – Eigenkapital der Tochter wegkonsolidiert. Der Buchungssatz zur Konsolidierung (in Tsd. €) lautet Gezeichnetes Kapital 250     Neubewertungsrücklage50    Jahresüberschuss50  GoF150anAnteile500Halten wir die Konzernbilanz (in Tsd. €) nochmals fest: AktivaPassivaPostenBetragPostenBetrag Vermögenswerte1150Gezeichnetes Kapital 1000Firmenwert150Jahresüberschuss300Bilanzsumme ...
  32. Vorgehensweise bei der Equity-Methode
    Dieser Text ist als Beispielinhalt frei zugänglich!
    Kapitalkonsolidierung > Equity Methode > Vorgehensweise bei der Equity-Methode
    ... anteiliges (nicht neubewertetes) bilanzielles Eigenkapital des Anteilsunternehmens.2. Dieser Unterschiedsbetrag lässt sich verteilen aufanteilige stille Reserven des Anlagevermögens,anteilige stille Reserven des Umlaufvermögens,anteilige stille Lasten undden Geschäfts- oder Firmenwert.3. Kalkuliere alsdann Wert der Beteiligung Vorjahrzzgl. anteiliger Jahresüberschuss des Anlageunternehmensabzgl. erhaltende Dividendeabzgl. Abschreibung auf anteilige stille Reserven im ...
  33. Aufgabe: Konsolidierungsausgleichsposten
    Kapitalkonsolidierung > Selbstkontrollaufgaben zu Kapitalkonsolidierung > Aufgabe: Konsolidierungsausgleichsposten
    ... Beteiligungsquote ist 100 %. Aufzurechnendes Eigenkapital bei der Tochter liege vor in Höhe von 1.000 €.a) Was besagt der Begriff Kapitalkonsolidierung? Was versteht man unter einem Konsolidierungsausgleichsposten?b) Berechne diesen Konsolidierungsausgleichsposten. Wie kann man ihn verstehen?c) In welcher Höhe liegt der Konsolidierungsausgleichsposten vor, wenn der Buchwert der Beteiligung lediglich 800 € beträgt? Wie interpretiert man ihn jetzt?
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Buchführung

  1. Inventar - Aufbau und Beispiel
    Dieser Text ist als Beispielinhalt frei zugänglich!
    Grundlagen > Inventar > Inventar - Aufbau und Beispiel
    Hier sehen Sie ein beispielhaftes Inventar
    ... große Bereiche :VermögenSchuldenEigenkapital (=Reinvermögen), das sich aus dem o.g. Vermögen minus den Schulden ergibtDie Darstellung der einzelnen Positionen im Inventar erfolgt untereinander (in der sog. Staffelform). Das Inventar ist Grundlage des Jahresabschlusses.Vermögens- und Schuldenpositionen im InventarVermögen und Schulden lassen sich erneut in untergeordnete Kategorien einteilen. Das Vermögen ist zu untergliedern in das Anlagevermögen und ...
  2. Aufbau der Bilanz
    Grundlagen > Bilanz > Aufbau der Bilanz
    Die Bilanz mit Aktiv- und Passivseite
    ... Mengenangaben des Inventars fallen weg Das Eigenkapital (Reinvermögen) wird aus Differenz zwischen Vermögen und Schulden abgeleitet Vermögen = Eigenkapital + Fremdkapital, wird auf die Seite der Schulden gesetzt.Aufbau und Inhalt der BilanzWenden wir uns zunächst der Frage zu, welche Positionen die Bilanz beinhalten muss. Die gesetzliche fundierung hierfür finden wir in § 247 I HGB. Hiernach sindAnlage-,Umlaufvermögen,Eigenkapital,Schulden undRechnungsabgrenzungspostengesondert ...
  3. Erfolgskonten
    Das Konto > Erfolgskonten > Erfolgskonten
    ... man auch als "Unterkonten des Eigenkapitals" bezeichnen - sie dienen der Gewinnermittlung des Unternehmens. Um zu verstehen, wie die Buchung auf Erfolgskonten funktioniert, muss man sich erstmal mit den Begriffen Aufwendungen und Erträge vertraut machen.
  4. GuV Konto abschließen
    Das Konto > Erfolgskonten > GuV Konto abschließen
    Abschluss des GuV-Kontos
    ... aus, wird er als Zugang auf dem Passivkonto Eigenkapital im Haben gebucht. Bei einem Verlust, als Abgang auf dem Eigenkapitalkonto im Soll.Saldo auf Soll oder Haben-SeiteAuf dem GuV-Konto werden Aufwendungen und Erträge eines Unternehmens gegenüber gestellt. Es können zwei Fälle eintreten: Die Aufwendungen waren höher als die Erträge (= Jahresfehlbetrag)Die Erträge waren höher als die Aufwendungen (= Jahresüberschuss)Demnach kann also ein Saldo ...
  5. Bilanz nach IFRS
    Buchhaltung nach IFRS > Aufbau nach IFRS > Bilanz nach IFRS
    ... der Bilanz nach IFRS zu:Schulden und Eigenkapital / Liabilities and EquitySchulden / LiabilitiesSchulden / LiabilitiesWie nach dem HGB werden auch hier die Schulden nach ihrer Verweildauer gestaffelt, deshalb wird weiterhin unterschieden in:Kurzfristige Schulden – current liabilitiesLangfristige Schilden – non current liabilitiesRückstellungen (Ungewisse Verbindlichkeiten) – ProvisionsLieferantenverbindlichkeiten (sichere Verbindlichkeiten – Trade payablesSonstige ...
  6. Ab-/Zuschreibungen
    Buchhaltung nach IFRS > Buchung nach IFRS > Ab-/Zuschreibungen
    ... – Fair Value-SurplusSie gehört zum Eigenkapital und steigt bei einer Aufwertung bzw. fällt bei einer Abwertung der Wertpapiere.Financial Assets held for Trading (kurzfristig) – Erfolgswirksamkeit der Kursänderungen durch Ertrag bzw. Aufwand in der GuVAvailable-for-Sale Financial Assets (längerfristig) – Erfolgsneutralität der Wertveränderung mittels Fair Value-Rücklage als Teil des EigenkapitalsErfolgswirksam werden die Available-for-Sale Financial ...
  7. Begriffssammlung
    Buchhaltung nach IFRS > Anwendung > Begriffssammlung
    ... Passivseite der Bilanz nach IFRSSchulden und Eigenkapital / Liabilities and Equity 2a) Schulden / Liabilities, unterteilt in: Kurzfristige Schulden – current liabilities Langfristige Schilden – non current liabilities Rückstellungen (Ungewisse Verbindlichkeiten) – Provisions Lieferantenverbindlichkeiten (sichere Verbindlichkeiten – Trade payables Sonstige Verbindlichkeiten – other payables 2b) Eigenkapital / Equity Rücklagen – Reserves Gezeichnetes ...
  8. Umbuchungen
    Hauptabschlussübersicht > Erstellung > Umbuchungen
    ... oder das Privatkonto , dessen Saldo auf das Eigenkapitalkonto übertragen wird.
  9. Übernahme in die GuV und Bilanz
    Hauptabschlussübersicht > Erstellung > Übernahme in die GuV und Bilanz
    ... Ertragskonten sind theoretisch Unterkonten des Eigenkapitalkontos, d.h. wenn ein Verlust in der GuV errechnet wird, schmälert dieser das Eigenkapital. Deshalb müssen die beiden Differenzen gleich hoch sein!Der Gewinn/Verlust wird jedoch durch einen Saldo ermittelt, der wie gewohnt auf die wertmäßig geringere Seite geschrieben wird, damit Soll= Haben und Aktiva =Passiva ist! Ein Verlust entsteht, wenn die Sollseite in der GuV höher ist als die Habenseite (Aufwendungen ...
  10. Herstellungskosten
    Bewertung und Abschreibungen > Bewertung von Vermögensgegenständen > Herstellungskosten
    ... Wir erinnern uns, dass Erfolgskonten das Eigenkapitalkonto auf der Passivseite der Bilanz beeinflussen. Verbucht man Aufwendungen für Löhne, Gehälter auf den entsprechenden Aufwandskonten, so schmälern diese Kosten das Eigenkapital. Die Selbstherstellung einer Maschine erhöht unser Anlagevermögen – schmälert jedoch das Eigenkapital. Durch die Verbuchung dieser Aufwendungen auf dem Aktivkonto „Aktivierte Eigenleistungen“ neutralisiert man ...
  11. Geschäftsvorfall
    Grundlagen > Bilanz > Geschäftsvorfall
    ... des Vermögens, der Schulden oder des Eigenkapitals bewirken.Insgesamt gibt es solche Geschäftsvorfälle, die das Eigenkapital beeinflussen (sog. Betriebsvermögensveränderungen) und solche die das Eigenkapital nicht beeinflussen (sog. Betriebsvermögensumschichtungen). Entsprechend der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung (GoB) gilt, dass alle Geschäftsvorfälle in der Buchführung dokumentiert werden müssen. Das ...
  12. Bestandskonten - Aktiv- und Passivkonten
    Dieser Text ist als Beispielinhalt frei zugänglich!
    Das Konto > Bestandskonten > Bestandskonten - Aktiv- und Passivkonten
    Aktivkonten und Passivkonten
    ... der Bilanz befinden, wie beispielsweise Eigenkapital, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen oder Hypotheken.Beispiele für BestandskontenBeispiele für AktivkontenTechnische Anlagen, Maschinen, FuhrparkBankKasse Beispiele für PassivkontenEigenkapitalVerbindlichkeitenHypotheken / DarlehenVerbuchung von Zugängen und Abgängen auf Aktiv- und PassivkontenGehen Beträge auf einem Aktivkonto ein (z.B. Kauf einer Maschine), dann werden diese Zugänge ...
  13. Erfolgswirksame Geschäftsvorgänge
    Das Konto > Erfolgskonten > Erfolgswirksame Geschäftsvorgänge
    ... auch das Ergebnis und demzufolge auch das Eigenkapital .Jeder erfolgswirksame Geschäftsvorgang beeinflusst den Erfolg des Unternehmens und damit das Eigenkapital.In unserem Beispiel liegt zudem eine Bilanzverkürzung vor. Unterschied zu erfolgsunwirksamen GeschäftsvorgängenNeben erfolgswirksamen gibt es auch erfolgsunwirksame Geschäftsvorgänge:Was sind erfolgsunwirksame Geschäftsvorgänge?Es handelt sich hierbei um Geschäftsvorgänge, die ...
  14. Unterschiede zwischen Aufwand und Ertrag
    Dieser Text ist als Beispielinhalt frei zugänglich!
    Das Konto > Erfolgskonten > Unterschiede zwischen Aufwand und Ertrag
    ... eingehen. Aufwendungen mindern das Konto Eigenkapital, stellen also einen Abgang auf dem Passivkonto Eigenkapital dar. Abgänge auf Passivkonten werden auf der Sollseite verbucht, demnach stehen die Aufwendungen als Abgang ebenfalls im Soll. Erträge führen zu einer Erhöhung des Eigenkapitals, stellen also einen Zugang auf dem Passivkonto Eigenkapital dar. Zugänge auf Passivkonten stehen im Haben, weshalb Erträge im Haben gebucht werden.Daher lautet der Buchungsgrundsatz: ...
  15. Aktivierte Eigenleistungen
    Bewertung und Abschreibungen > Bewertung von Vermögensgegenständen > Aktivierte Eigenleistungen
    ... Die Mehrung auf diesem Ertragskonto (die das Eigenkapital erhöht) wird im Haben gebucht.
  16. Definition der Bilanz – Gegenüberstellung von Vermögen und Schulden
    Grundlagen > Bilanz > Definition der Bilanz – Gegenüberstellung von Vermögen und Schulden
    ... verschiedenen Vermögensquellen (Fremd-, Eigenkapital, ...) werden wir später kennen lernen. Die beiden Seiten der Bilanz - Aktiva und PassivaBeide "Seiten" der Bilanz sind ausgeglichen und "halten sich die Waage". Bilanz leitet sich aus dem italienischen ab. Bilanz, ital. la bilancia = Waage Sie klärt somit den Bilanzleser darüber auf,um welche Art der Vermögenswerte es sich handelt undwoher die finanziellen Mittel dafür stammen. Bei der Betrachtung ...
  17. Eigenkapital in der Bilanz
    Grundlagen > Bilanz > Eigenkapital in der Bilanz
    Bilanzverlngerung und -Verkrzung bei Privateinlage und -Entnahme
    ... Vermögensquellen (die Mittelherkunft).Das Eigenkapital, dem wir uns jetzt zuwenden, ist eine Vermögensquelle des Unternehmens. Der Eigentümer des Unternehmens verwendet beispielsweise eigenes Kapital als Vermögensquelle des Unternehmens, das - etwa in Form einer Privateinlage - das Eigenkapital erhöht. Somit lässt sich also verstehen, weswegen das Eigenkapital auf die Passivseite der Bilanz gehört.Stellt der Eigentümer z.B. privates Geld (Privatvermögen ...
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