Buchführung

  1. Der Saldo
    Das Konto > Der Abschluss eines Kontos > Der Saldo
    Saldo zwischen Soll- und Habenseite
    ... im Haben auf der Sollseite und umgekehrt.Berechnung des Endbestands und Verbuchung auf dem SchlussbilanzkontoSalden des letzten Geschäftsjahres können Anfangsbestände (AB) sein. Wir hatten sie oben schon erwähnt. Hinzu kommen dann während des Jahres Zugänge (Z) bzw. Abgänge (A). Den Saldo, der bei einem Bestandskonto = dem Endbestand ist, kann man dann auch so berechnen:Endbestand (EB) bzw. Saldo = Anfangsbestand (AB) + Zugänge (Z) – Abgänge ...
  2. Mehrzeiliger zusammengesetzter Buchungssatz
    Warenverkehr > Die Umsatzsteuer > Mehrzeiliger zusammengesetzter Buchungssatz
    Zugnge im Soll und Haben
    Bisher kennen wir nur den einfachen Buchungssatz, das heißt: Ein Konto, das im Soll betroffen ist und ein Konto, das im Haben betroffen ist.Nun gibt es aber auch noch Buchungssätze, bei denen 3 oder mehr Konten angesprochen werden. Als Grundsatz gilt für diese Konstellationen immer:Die Summe der Beträge im Soll, muss der im Haben entsprechen! Beispiel: Buchungssatz für 3-KontenKauf einer Maschine in Höhe von 1.190 € auf Ziel. 19% Vorsteuer ist enthalten.Maschinen1.000anVerbindlichkeiten1.190Vorsteuer190Test, ...
  3. Mehrwertsteuer (MwSt) berechnen und buchen
    Warenverkehr > Die Umsatzsteuer > Mehrwertsteuer (MwSt) berechnen und buchen
    ... Sachverhalt anwendbare Mehrwertsteuersatz.Berechnung und Verbuchung der Mehrwertsteuer (MwSt)Das Video wird geladen...Wie oben schon gesagt, ist die Mehrwertsteuer eine Verbindlichkeit, deswegen ist das MwSt-Konto ein Passivkonto!Die Mehrwertsteuer stellt eine Verbindlichkeit des Verkäufers an das Finanzamt dar und wird auf das Passivkonto "Mehrwertsteuer" gebucht!BerechnungBei der Berechnung der Mehrwertsteuer ist zu beachten, ob man den Netto- oder den Bruttowarenwert als Grundlage ...
  4. Vorsteuer berechnen und buchen
    Warenverkehr > Die Umsatzsteuer > Vorsteuer berechnen und buchen
    ... Forderung an das Finanzamt dar!Beispiel zur Berechnung und Buchung der VorsteuerDa die Vorsteuer der Mehrwertsteuer entspricht, wird sie auch genauso berechnet.Das Unternehmer Fritz kauft eine neue Maschine für 11.900€ auf Ziel (d.h. sie wird erst später bezahlt!). Die Buchung würde dann folgendermaßen aussehen:Maschinen 10.000€ Vorsteuer 1.900€ an Verbindlichkeiten 11.900€
  5. Abschluss der Warenkonten
    Warenverkehr > Die Warenkonten > Abschluss der Warenkonten
    Warenkonten werden nach der sogenannten 3-Konten-Methode abgeschlossen. Zuvor haben wir dieses Verfahren schon bei dem Abschluss des Vorsteuer- und des Mehrwertsteuerkontos kennen gelernt.Die 3-Konten-MethodeFür den Abschluss der Warenkonten nach der 3-Konten-Methode benötigen wirWareneinkaufskonto (WEK)Warenverkaufskonto (WVK)WareneinsatzGuV-KontoSchlussbilanzkontoWenn eine Ware verkauft wird, bucht man nicht nur den Erlös (Verkaufspreis) auf das WVK, sondern man bucht zusätzlich ...
  6. Verbuchung von Rabatten
    Warenverkehr > Preisnachlässe > Verbuchung von Rabatten
    ... Sinn wie Skonto verwendet).Warenrabatt: Berechnungsart des endgültigen Kaufpreises; hierbei bedeutet Mengenrabatt (Konsumrabatt) ein Preisnachlass für die Abnahme von größeren Mengen in einer Lieferung oder in einem bestimmten Zeitraum (meist ein Jahr); im letzten Fall vielfach als Umsatzbonus oder Jahresbonus bezeichnet.Funktionsrabatt: dem Abnehmer gewährte Vergütung für die Übernahme eines Teils der Handelsfunktionen im Distributionssystem.Frühbezugsrabatt: ...
  7. Verbuchung von Boni
    Warenverkehr > Preisnachlässe > Verbuchung von Boni
    Boni sind nachträgliche Preisnachlässe, die der Verkäufer dem Kunden gewährt, wenn dieser beispielsweise ein bestimmtes Kaufvolumen pro Jahr überschreitet. Die Boni können als Gutschrift, Auszahlung oder zusätzliche Warenlieferung gegeben werden.Die Höhe der handels- und branchenüblichen oder vertraglich vereinbarten Boni ist zumeist prozentual gestaffelt nach dem mit dem liefernden Unternehmen erreichten Umsatz (daher nennt man ...
  8. Bruttoverfahren
    Warenverkehr > Preisnachlässe > Bruttoverfahren
    ... 5% Skonto bei Zahlung innerhalb von 30 Tagen.Berechnung und BuchungWir buchen also:Wareneinkauf15.000anBank16.957,50Vorsteuer2.850anLieferantenskonti892,50Gesamtbetrag: 15.000€ + 2.850 MwST = 17.850€ 5% Skonto: 17.850€ * 0,05 = 892,50€ Gesamtbetrag inkl. Skonto: 17.850€ - 892,50€ = 16.957,50€ Soweit klar?Das Problem ist nur, dass wir ja jetzt eine zu hohe Vorsteuer angegeben haben, denn der Warenwert hat sich um 5% verringert und somit auch die Vorsteuergrundlage. ...
  9. Nettoverfahren
    Warenverkehr > Preisnachlässe > Nettoverfahren
    ... 5% Skonto bei Zahlung innerhalb von 30 Tagen.Berechnung und BuchungWEK15.000anBank16.957,50Vorsteuer2.850anLieferantenskonti892,50 Berechnung Wareneinkaufswert: 15.000 € Bruttobetrag: 15.000€ + 19% MwSt = 17.850 € 5% Skonto auf Bruttobetrag = 17.850 € * 5% = 892,50€ Gesamtbetrag inkl. Skonto: 17.850 - 892,50€ = 16.957,50€ Und die Korrekturbuchung, da 5% Skonto gewährt werden:Lieferantenskonti142,50anVorsteuer142,50Wenn man sich die beiden Buchungssätze ...
  10. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffkonten
    Warenverkehr > Abschluss von Bestandskonten > Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffkonten
    Was sind Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe?Rohstoffe: Das müsste zwar jedem klar sein, aber damit sind die Ausgangsstoffe für eine Produktion gemeint.Hilfsstoffe: Werden zusätzlich für das Produkt gebraucht, sind aber keine Hauptbestandteile, wie bspw. Nägel, Leim etc.Betriebsstoffe: Um das Produkt herstellen zu können, müssen die Maschinen funktionieren (Schmieröl, Strom etc.) Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffkonten sind Bestandskonten, d.h. ihr Endbestand ...
  11. Bestandsveränderung - Bestandsmehrung & Bestandsminderung
    Warenverkehr > Abschluss von Bestandskonten > Bestandsveränderung - Bestandsmehrung & Bestandsminderung
    In jedem Industriebetrieb werden die sogenannten "Fertigen Erzeugnisse" nicht alle verkauft, sondern manchmal auch auf Vorrat produziert (Bestandserhöhung). Umgekehrt werden natürlich auch manchmal Erzeugnisse aus der Vorperiode, die noch im Lager waren, verkauft und erhöhen so die Umsatzerlöse (Bestandsminderung). Um nun die Konten abzuschließen, müssen die Bestandsveränderungen beim Periodenabschluss berücksichtigt werden.BestandserhöhungBei ...
  12. Buchung des Factoring
    Geldverkehr > Factoring > Buchung des Factoring
    Kommen wir nun zur Verbuchung des Factoring, wie immer erläutert an einem Beispiel. Betroffene KontenFolgende Konten sind nötig:FactoringverbindlichkeitenFactoringerlöseFactoringforderungensonstige betriebliche Aufwendungen Buchung beim echten FactoringUnternehmer U verkauft seine Forderungen gegenüber Schuldner S im Wert von 50.000 € (netto!) an Factor F (Factoringgebühr 10%).Verkauf der ForderungUnternehmer U bucht das Folgende:Bank53.550anForderungen59.500sonst. ...
  13. Factoring - Buchung bei Forderungsausfall
    Geldverkehr > Factoring > Factoring - Buchung bei Forderungsausfall
    Sowohl beim echten als auch beim unechten Factoring kann es natürlich passieren, dass der Schuldner S seine Schulden nicht bezahlen kann. Hier lernen Sie die Buchung bei Forderungsausfall.In diesem Fall muss beim echten Factoring der Factor F, beim unechten Factoring Unternehmer U die Forderung auf dem Konto Abschreibungen auf Forderungen abschreiben.Echtes FactoringDer Forderungsausfall beim echten Factoring führt bei dem Factor F zu folgender Buchung:Abschreibungen auf Forderungen59.500anForderungen59.500Korrektur ...
  14. Verbuchung
    Geldverkehr > Leasing > Verbuchung
    Betrachten wir im Folgenden die Verbuchung des Leasings anhand von Beispielen: Beispiel mit Zurechnung beim LeasinggeberVerbuchung beim LeasinggeberKauf des LO 10.000 € netto per Banküberweisung:Maschinen10.000anBank11.900Vorsteuer1.900anLeasingrate des LN in Höhe von 600€ netto:Der LG erhält die Leasingrate vom LN in Höhe von 600€ zzgl. Mwst (19%). Diese wird auf dem Erlöskonto "Leasingerträge" als Zugang gebucht (Ertragskonten: Zugang im Haben) Bank714anLeasingerträge600MwSt114Abschreibung ...
  15. Verbuchung
    Geldverkehr > Wechsel > Verbuchung
    Betrachten wir zur Verdeutlichung der notwendigen Verbuchungen, das Beispiel eines Warenwechsels: Beispiel: Der Käufer (K) hat beim Verkäufer (V) Waren im Wert von 300 Euro (netto) auf Ziel gekauft.Zuerst der Buchungssatz, den K in seinen Büchern aufnehmen muss:Wareneinkauf300anVerbindlichkeiten357Vorsteuer57Spiegelbildlich nimmt der Buchhalter bei V folgendes auf:Forderung357anWarenverkauf300Mehrwertsteuer57Leider muss K (worüber eigentlich vor allem V sehr unglücklich ...
  16. Indossierung
    Geldverkehr > Wechsel > Indossierung
    Ein Wechsel ist eine Form von schuldrechtlichem Wertpapier. Wie auch andere Forderungen kann ein Wechsel auf Andere übertragen werden. Dieser Vorgang wird als Indossierung bezeichnet. Die hier beteiligten Personen haben wieder besondere Bezeichnungen:Der Indossant ist Inhaber der Forderung. Wenn er die Wechselweitergabe an eine andere Person vornehmen möchte, unterschreibt er auf der Wechselrückseite. Das Unterschreiben wird als indossieren bezeichnet. (Die Unterschrift übrigens ...
  17. Wechseldiskontierung
    Geldverkehr > Wechsel > Wechseldiskontierung
    "Sofortige Verfügung über den Gegenwert von Wechseln, die Sie von Ihren in- und ausländischen Geschäftspartnern für Lieferungen und Leistungen erhalten haben." So beschreibt die Stadtsparkasse Düsseldorf (wahlloses Beispiel), was ihre Geschäftskunden von der Wechseldiskontierung zu erwarten haben. Buchführungstechnisch werden wir uns die Folgen hier genauer ansehen. Denn im Gegensatz zum Verkauf des Wechsels an einen eigenen Gläubiger muss der Buchungssatz ...
  18. Prolongation
    Geldverkehr > Wechsel > Prolongation
    Denkbar ist natürlich, dass der Bezogene eines Wechsels seine Verbindlichkeit dadurch erfüllt, dass er mit Einverständnis des Ausstellers den Wechsel durch einen neuen Wechsel ersetzt. Er erlangt dadurch einen weiteren Zahlungsaufschub. Anstatt einen neuen Wechsel auszustellen ist auch eine Verlängerung des Wechsels möglich. Eine Verlängerung der Wechsellaufzeit wird als Prolongation bezeichnet. Buchungstechnisch ist zwischen dem Ausstellen eines neuen Wechsels oder ...
  19. Wechselverwendung
    Geldverkehr > Wechsel > Wechselverwendung
    Aus der Sicht des Gläubigers sind wir nun am Ziel. Der Wechsel ist fällig geworden und kann eingelöst werden. Buchungstechnisch ist dies relativ unproblematisch und erinnert an die Verbuchung von erfüllten Forderungen: Wenn der Wechselinhaber schon so lange auf sein Geld gewartet hat, soll er wenigstens bei der Verbuchung von uns als erster genannt sein.Er bucht:Kasse348anBesitzwechsel348(Denkbar ist selbstverständlich auch die Erfüllung durch den Bezogenen durch Überweisung ...
  20. Wechselprotest
    Geldverkehr > Wechsel > Wechselprotest
    Kann ein Wechsel durch den Bezogenen bei Fälligkeit nicht bezahlt werden und stimmt der Wechselinhaber einer Prolongation nicht zu, so kann dies komplizierte Folgen haben. Durch die Möglichkeiten der Forderungsübertragung in Form der Indossierung kann sich nämlich das Problem ergeben, dass wir eine Mehrzahl von Personen berücksichtigen müssen. Dies ergibt sich aus der (für den Inhaber eines Wechsels durchaus positiven) Tatsache, dass er neben dem Bezogenen auch ...
  21. Verbuchung eines Darlehen
    Geldverkehr > Darlehen > Verbuchung eines Darlehen
    Bei der Verbuchung von Darlehen sind unterschiedliche Konten betroffen:BankDisagioZinsaufwandDarlehensverbindlichkeitenAgioGuVSBKAn einem Beispiel lässt sich dies verdeutlichen: Beispiel: Buchung eines Fälligkeitsdarlehens in Höhe von 100.000 € am 01.07.2010, Auszahlungsbetrag 95.000 €, der Zinssatz beträgt 5% p.a., die Laufzeit beträgt 5 Jahre:Bank95.000anDarlehensverbindlichkeiten100.000Disagio5.000Verbuchung des laufenden Zinsaufwands für den Zeitraum 01.07.2010 ...
  22. Kauf und Verkauf von Wertpapieren
    Geldverkehr > Wertpapiere > Kauf und Verkauf von Wertpapieren
    ... die Firma 4 Peace über das Bankkonto. 1. Berechnung der Anschaffungskosten: 5 Aktien zu 500 € = 2.500,00 € + Bankprovision (2,5% v. 2.500) 62,50 € + Maklergebühr (0,5% v. 2.500) 12,50 € = Anschaffungskosten 2.575,00 € 2. Verbuchung der Anschaffungskosten: sonstige Wertpapiere2.575,00anBank2.575,00 3. Berechnung der Dividenden ( Bitte SolZ auch in den Übungsaufgaben außer Acht lassen!!): Bruttodividende (5 x 20 €) 100,00 € - 25% Kapitalertragsteuer ...
  23. Steuern
    Geldverkehr > Löhne und Gehälter > Steuern
    ... angegebenen Lohnsteuerklasse. Auf die konkrete Berechnung soll hier nicht näher eingegangen werden. Als Beispiel dient uns ein Lohnsteuersatz in Höhe von 22% für ein Bruttoeinkommen von 3.000 € monatlich.Der Unternehmer ist gesetzlich verpflichtet, die Lohnsteuer einzubehalten und an das Finanzamt abzuführen. Er bucht die Verbindlichkeit auf das Konto "noch abzuführende Abgaben".Die KirchensteuerSoweit der Arbeitnehmer Mitglied einer Religionsgemeinschaft ist, behält ...
  24. Sozialversicherungsbeiträge
    Geldverkehr > Löhne und Gehälter > Sozialversicherungsbeiträge
    ... 3 % (paritätisch)Beispiel zur Berechnung der SozialversicherungsbeiträgeIn unserem Beispiel mit einem Bruttolohn von 3.000 € ergibt sich für den Arbeitnehmer eine zusätzliche Belastung von: 1. Krankenversicherung 465 € - Arbeitnehmeranteil: 246 € Rechnung: 3.000 € * 0,146 = 438 Jeder trägt die Hälfte: 438 / 2 = 219 Bei der AOK wird zur Zeit ein Zusatzbeitrag in Höhe von 0,9 % erhoben, welche der Arbeitnehmer alleine trägt: ...
  25. Sachbezüge
    Geldverkehr > Löhne und Gehälter > Sachbezüge
    ... dem Bruttolohn hinzu gerechnet, bevor die Berechnung der Steuern und Abgaben beginnt. Nach Abzug der Steuern und Abgaben wird dann der Wert der Sachzuwendungen wieder abgezogen, weil sie ja nicht als Nettolohn ein zweites Mal gewährt werden sollen.Beispiel zur Beachtung der SachbezügeUnser bisher verwendetes Beispiel eines Arbeitnehmers mit 3.000 € Bruttogehalt sah bisher wie folgt aus:Bruttogehalt: 3.000 € Lohnsteuer: 660 € Kirchensteuer: 52,80 € Solidaritätszuschlag: ...
  26. Verbuchung
    Geldverkehr > Löhne und Gehälter > Verbuchung
    Wir greifen auf das in diesem Abschnitt aufgebaute Beispiel zurück und erarbeiten daraus die notwendigen Buchungssätze. Beispiel: Bruttogehalt: 3.000 € Lohnsteuer: 660 € Kirchensteuer: 52,80 € Solidaritätszuschlag: 36,30 € Sozialversicherung: 618 € Nettogehalt: 1.632,90 €Dass die Buchung des Bruttolohns das Aufwandskonto "Gehälter" betrifft, wurde im vorangegangenen Abschnitt erwähnt. Als Ausgangspunkt der Überlegung könnte man ...
  27. Herstellungskosten
    Bewertung und Abschreibungen > Bewertung von Vermögensgegenständen > Herstellungskosten
    Die Berechnung der Herstellungskosten ist in §255 II HGB geregelt. Aus dieser Vorschrift ergibt sich das nachfolgende, vierstufige Modell:Ausgaben, die einbezogen werden müssen. (Materialkosten – Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Fertigungskosten, Lohnkosten)Ausgaben, die einbezogen werden dürfen. (Substanzabnutzung durch die Produktion, Verschleiß)Ausgaben, die nicht einbezogen werden brauchen. (Kosten für Verwaltung, freiwillige soziale Aufwendungen)Ausgaben, die ...
  28. Lineare Abschreibung
    Bewertung und Abschreibungen > Abschreibungen > Lineare Abschreibung
    ... behält einen Restwert (RW). Bei der Berechnung des jährlichen Abschreibungsbetrag muss dieser Restwert mit einbezogen werden:Für diesen Fall gilt folgende Formel zur Berechnung des Abschreibungsbetrags:Abschreibungsbetrag bei Restwert des Wirtschaftsguts = (AK - Restwert) / NDGrundsätzlich muss man sich bei bei der Anwendung der linearen Abschreibung in der Buchführung folgendes unbedingt merken:Bestimmung des Abschreibungsbetrages:AK / ND (wenn kein Restwert gegeben) bzw. ...
  29. Methodenwechsel
    Bewertung und Abschreibungen > Abschreibungen > Methodenwechsel
    ... Abschreibung auf die lineare gewechselt.Berechnung des optimalen Zeitpunktes für den MethodenwechselWenn ein Anlagegut eine gewöhnliche Nutzungsdauer von 10 Jahren hat, ist der beste Zeitpunkt für den Methodenwechsel im 6. Jahr bzw. im fünftletzten Jahr. Man kann den besten Zeitpunkt für den Methodenwechsel M auch ausrechnen:M => $\ ND - { 100 \over degr. AfA-Satz } + 1 $ --> Ergebnis immer aufrunden! (degr. AfA-Satz: Abschreibungsquote)Wenn die Nutzungsdauer ...
  30. Geometrisch-degressive Abschreibung
    Bewertung und Abschreibungen > Abschreibungen > Geometrisch-degressive Abschreibung
    ... AbschreibungssatzDie Formel für die Berechnung des degressiven Abschreibungssatzes in Prozent (r) errechnet sich wie folgt:Zugrunde gelegt wird immer ein Anschaffungswert (AW), falls vorhanden ein Restwert (RW) und ein Abschreibungszeitraum (t). Es gilt: $\ AW * (1 - r)^t = RW $ und nach r aufgelöst: $\ { r = 1 - ({RW \over AW})^{1 \over t} } $Hierbei gilt seit dem 01.01.2009 und bis zum 31.12.2010 die steuerliche Regelung, dass die Abschreibungsquote der degressiven Abschreibungsmethode ...
  31. Einzelwertberichtigungen
    Bewertung und Abschreibungen > Wertberichtigungen > Einzelwertberichtigungen
    Wenn ein Unternehmen eine Forderung aus LuL hat, jedoch daran zweifelt, ob diese Forderung jemals beglichen wird (aufgrund von Konkurs, schlechter Zahlungslage ...), wird diese zweifelhafte Forderung am Jahresende in der Höhe abgeschrieben, wie vermutet wird. Diese Abschreibung erfolgt jedoch nicht direkt, d.h. das Konto Forderungen aus LuL bleibt unberührt, sondern das Konto " Einzelwertberichtigungen auf Forderungen" (EWB) wird herangezogen. Eine BeispielrechnungMit einem Beispiel wird ...
  32. aktive Rechnungsabgrenzungsposten ARAP
    Jahresabschlussbuchungen > Rechnungsabgrenzungsposten > aktive Rechnungsabgrenzungsposten ARAP
    Diese vorbereitende Jahresabschlussbuchung hört sich kompliziert an, ist aber sehr logisch. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten ( ARAP ) wird gebraucht, wenn man in einer Periode etwas bezahlt, aber der Aufwand eigentlich erst für die nächste Periode zählt. Das beste Beispiel ist etwa, wenn man die Miete für die Monate Januar, Februar, März schon im November der Vorperiode bezahlt. Da der Abschluss immer periodengerecht erstellt werden muss, werden diese Zahlungen ...
  33. passive Rechnungsabgrenzungsposten PRAP
    Jahresabschlussbuchungen > Rechnungsabgrenzungsposten > passive Rechnungsabgrenzungsposten PRAP
    Der passive Rechnungsabgrenzungsposten ( PRAP ) funktioniert genau wie der aktive Rechnungsabgrenzungsposten, doch hier geht es nicht um eine Vorauszahlung, sondern um eine "Voraus-Einnahme", die eigentlich erst einen Ertrag der nächsten Periode darstellt. Der PRAP fällt zusammen mit dem ARAP unter die transitorische Abgrenzung.Beispiel eines passiven RechnungsabgrenzungspostensDer Vermieter des U verbucht am 31.12. die Mieteinnahmen des U, die dieser schon für das erste Quartal ...
  34. sonstige Forderungen
    Jahresabschlussbuchungen > Rechnungsabgrenzungsposten > sonstige Forderungen
    Die sonstige Forderung ist quasi das Gegenstück zum PRAP. Bei der sonstigen Forderung entsteht in der ablaufenden Periode ein Ertrag, der aber erst in der Folgeperiode gezahlt wird. Dieser Ertrag muss nun antizipativ abgegrenzt werden (--> Erfolgswirkung entsteht vor Zahlung).Beispiel zu den sonstigen ForderungenUnternehmer U bekommt für die vergangene Periode noch Zinserträge von seiner Bank in Höhe von 1274€, die diese jedoch erst im März des folgenden Jahres ...
  35. sonstige Verbindlichkeiten
    Jahresabschlussbuchungen > Rechnungsabgrenzungsposten > sonstige Verbindlichkeiten
    Als sonstige Verbindlichkeit verbucht man einen Aufwand, der in der letzten Periode entstanden ist, aber den man erst in der nächsten Periode bezahlt. Im Gegensatz zu den Rückstellungen, zu denen wir im nächsten Punkt kommen, sind hier die Höhe der Verbindlichkeit und das Fälligkeitsdatum bekannt!Beispiel zu den sonstigen VerbindlichkeitenUnternehmer U muss normalerweise im Januar Darlehenszinsen in Höhe von 2000€ für das vergangene Jahr zahlen. Er bucht ...
  36. Rückstellungen
    Jahresabschlussbuchungen > restliche Jahresabschlussbuchungen > Rückstellungen
    Rückstellungen sind genauso zu behandeln wie sonstige Verbindlichkeiten, der Unterschied liegt nur darin, dass die Höhe sowie das Fälligkeitsdatum der Verbindlichkeit nicht bekannt ist! Die Höhe muss also geschätzt werden! Entstehen können diese Verbindlichkeiten beispielsweise durch ungewisse Verbindlichkeiten wie Steuernachzahlungen oder Prozesskosten, Garantieverpflichtungen, Instandhaltungskosten, Pensionsrückstellungen etc. In der Bilanz werden die Rückstellungen ...
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umsatzsteuerbefreit gem. § 4 Nr. 21 a bb) UStG


Externes Rechnungswesen

  1. Anschaffungskosten
    Bewertung der Aktiva > Anlagevermögen > Bewertung des Anlagevermögens > Zugangsbewertung > Anschaffungskosten
    Berechnung der AnschaffungskostenNach § 255 Abs. 1 HGB sind das diejenigen Kosten die geleistet werden "um einen Vermögensgegenstand zu erwerben und in einen betriebsbereiten Zustand zu versetzen, soweit sie dem Vermögensgegenstand einzeln zugeordnet werden können." Die Anschaffungskosten werden wie folgt berechnet:§ 255 Abs. 1 HGBKaufpreis+    Anschaffungsnebenkosten+   nachträgliche Anschaffungskosten-   Anschaffungspreisminderungen= ...
  2. Herstellungskosten
    Bewertung der Aktiva > Anlagevermögen > Bewertung des Anlagevermögens > Zugangsbewertung > Herstellungskosten
    Berechnung der HerstellungskostenSind diejenigen Kosten für die im eigenen Betrieb erstellten Vermögensgegenstände (z.B. fertige Erzeugnisse, selbst erstellte Anlagen). Im Handelsrecht besteht ein Wahlrecht zwischen dem Ansatz von Mindest- und Höchst-Herstellungskosten. Gemäß § 255 Abs. 2 und 3 HGB gilt: § 255 Abs. 2, 3 HGB (neues Recht)Fertigungsmaterial (Materialeinzelkosten)+   Fertigungslöhne (Fertigungseinzelkosten)+   Sondereinzelkosten ...
  3. Durchschnittsbewertung
    Bewertung der Aktiva > Umlaufvermögen > Gliederung des Umlaufvermögens > Vorräte > Durchschnittsbewertung
    ... wird.Bei dem obigen Beispiel würde die Berechnung dann folgendermaßen aussehen: DatumMenge   AK (€/Stk.)   Gesamte AKAB50010 €5.000 €+ Zugang 05.03.6008 €4.800 €1.1009.800 €= Durschnittspreis   8,91 € / Stk- Abgang 10.03.3008,91 €2.673 €+ Zugang 10.05.15012 €1.800 €9508.927= Durschnittspreis9,40 € / Stk- Abgang 15.05.2009,40 € / Stk1.880 €+ Zugang 22.07.9007 €6.300 €1.65013.347 ...
  4. Eigenkapital
    Bewertung der Passiva > Eigenkapital
    ... abzüglich aller Schuldpositionen zur Berechnung verwendet. Das bilanzielle Eigenkapital enthält häufig stille Rücklagen. Soweit diese bekannt sind und zu dem bilanziellen Eigenkapital hinzugerechnet werden, erhält man das effektive Eigenkapital.Das Unternehmen XY verfügt über ein Anlagevermögen in Höhe von 150.000 €, ein Umlaufvermögen in Höhe von 80.000 €, Rückstellungen in Höhe von 15.000 € und Verbindlichkeiten ...
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