Buchführung

  1. Der Saldo
    Das Konto > Der Abschluss eines Kontos > Der Saldo
    Der Saldo
    ... im Haben auf der Sollseite und umgekehrt. Berechnung des Endbestands und Verbuchung auf dem Schlussbilanzkonto Salden des letzten Geschäftsjahres können Anfangsbestände (AB) sein. Wir hatten sie oben schon erwähnt. Hinzu kommen dann während des Jahres Zugänge (Z) bzw. Abgänge (A). Den Saldo, der bei einem Bestandskonto = dem Endbestand ist, kann man dann auch so berechnen: Endbestand (EB) bzw. Saldo = Anfangsbestand (AB) + Zugänge (Z) – Abgänge (A). Die Salden bzw. EB der Bestandskonten ...
  2. Mehrzeiliger zusammengesetzter Buchungssatz
    Warenverkehr > Die Umsatzsteuer > Mehrzeiliger zusammengesetzter Buchungssatz
    Mehrzeiliger zusammengesetzter Buchungssatz
    Bisher kennen wir nur den einfachen Buchungssatz, das heißt:  Ein Konto, das im Soll betroffen ist und ein Konto, das im Haben betroffen ist. Nun gibt es aber auch noch Buchungssätze, bei denen 3 oder mehr Konten angesprochen werden. Als Grundsatz gilt für diese Konstellationen immer: Die Summe der Beträge im Soll, muss der im Haben entsprechen! Beispiel: Buchungssatz für 3-Konten Kauf einer Maschine in Höhe von 1.190 € auf Ziel. 19% Vorsteuer ist enthalten. Maschinen 1.000 an Verbindlichkeiten 1.190 Vorsteuer 190 Test, ...
  3. Mehrwertsteuer (MwSt) berechnen und buchen
    Warenverkehr > Die Umsatzsteuer > Mehrwertsteuer (MwSt) berechnen und buchen
    Mehrwertsteuer (MwSt) berechnen und buchen
    ... Sachverhalt anwendbare Mehrwertsteuersatz. Berechnung und Verbuchung der Mehrwertsteuer (MwSt) Bitte warten - Video wird geladen. Wie oben schon gesagt, ist die Mehrwertsteuer eine Verbindlichkeit, deswegen ist das MwSt-Konto ein Passivkonto! Die Mehrwertsteuer stellt eine Verbindlichkeit des Verkäufers an das Finanzamt dar und wird auf das Passivkonto "Mehrwertsteuer" gebucht! Berechnung Bei der Berechnung der Mehrwertsteuer ist zu beachten, ob man den Netto- oder den Bruttowarenwert ...
  4. Vorsteuer berechnen und buchen
    Warenverkehr > Die Umsatzsteuer > Vorsteuer berechnen und buchen
    ... Forderung an das Finanzamt dar! Beispiel zur Berechnung und Buchung der Vorsteuer Da die Vorsteuer der Mehrwertsteuer entspricht, wird sie auch genauso berechnet. Das Unternehmer Fritz kauft eine neue Maschine für 11.900€ auf Ziel (d.h. sie wird erst später bezahlt!). Die Buchung würde dann folgendermaßen aussehen: Maschinen 10.000€ Vorsteuer 1.900€ an Verbindlichkeiten 11.900€
  5. Abschluss der Warenkonten
    Warenverkehr > Die Warenkonten > Abschluss der Warenkonten
    Warenkonten werden nach der sogenannten 3-Konten-Methode abgeschlossen. Zuvor haben wir dieses Verfahren schon bei dem Abschluss des Vorsteuer- und des Mehrwertsteuerkontos kennen gelernt. Die 3-Konten-Methode Für den Abschluss der Warenkonten nach der 3-Konten-Methode benötigen wir Wareneinkaufskonto (WEK) Warenverkaufskonto (WVK) Wareneinsatz GuV-Konto Schlussbilanzkonto Wenn eine Ware verkauft wird, bucht man nicht nur den Erlös (Verkaufspreis) auf das WVK, sondern man bucht zusätzlich ...
  6. Verbuchung von Rabatten
    Warenverkehr > Preisnachlässe > Verbuchung von Rabatten
    ... Sinn wie Skonto verwendet).Warenrabatt: Berechnungsart des endgültigen Kaufpreises; hierbei bedeutet Mengenrabatt (Konsumrabatt) ein Preisnachlass für die Abnahme von größeren Mengen in einer Lieferung oder in einem bestimmten Zeitraum (meist ein Jahr); im letzten Fall vielfach als Umsatzbonus oder Jahresbonus bezeichnet.Funktionsrabatt: dem Abnehmer gewährte Vergütung für die Übernahme eines Teils der Handelsfunktionen im Distributionssystem.Frühbezugsrabatt: Preisnachlass für ...
  7. Verbuchung von Boni
    Warenverkehr > Preisnachlässe > Verbuchung von Boni
    Boni sind nachträgliche Preisnachlässe, die der Verkäufer dem Kunden gewährt, wenn dieser beispielsweise ein bestimmtes Kaufvolumen pro Jahr überschreitet.  Die Boni können als  Gutschrift,  Auszahlung oder  zusätzliche Warenlieferung gegeben werden. Die Höhe der handels- und branchenüblichen oder vertraglich vereinbarten Boni ist zumeist prozentual gestaffelt nach dem mit dem liefernden Unternehmen erreichten Umsatz (daher nennt man solche Boni auch Umsatzbonus, Mengen- oder Treuerabatt). Da ...
  8. Bruttoverfahren
    Warenverkehr > Preisnachlässe > Bruttoverfahren
    ... 5% Skonto bei Zahlung innerhalb von 30 Tagen. Berechnung und Buchung Wir buchen also: Wareneinkauf 15.000 an Bank 16.957,50 Vorsteuer 2.850 an Lieferantenskonti 892,50 Gesamtbetrag: 15.000€ + 2.850 MwST = 17.850€ 5% Skonto: 17.850€ * 0,05 = 892,50€ Gesamtbetrag inkl. Skonto: 17.850€ - 892,50€ = 16.957,50€ Soweit klar? Das Problem ist nur, dass wir ja jetzt eine zu hohe Vorsteuer angegeben haben, denn der Warenwert hat sich um 5% verringert und somit ...
  9. Nettoverfahren
    Warenverkehr > Preisnachlässe > Nettoverfahren
    ... 5% Skonto bei Zahlung innerhalb von 30 Tagen. Berechnung und Buchung WEK 15.000 an Bank 16.957,50 Vorsteuer 2.850 an Lieferantenskonti 892,50 Berechnung Wareneinkaufswert: 15.000 € Bruttobetrag: 15.000€ + 19% MwSt = 17.850 € 5% Skonto auf Bruttobetrag = 17.850 € * 5% = 892,50€ Gesamtbetrag inkl. Skonto: 17.850 - 892,50€ = 16.957,50€  Und die Korrekturbuchung, da 5% Skonto gewährt werden: Lieferantenskonti 142,50 an Vorsteuer 142,50 Wenn ...
  10. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffkonten
    Warenverkehr > Abschluss von Bestandskonten > Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffkonten
    Was sind Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe? Rohstoffe: Das müsste zwar jedem klar sein, aber damit sind die Ausgangsstoffe für eine Produktion gemeint. Hilfsstoffe: Werden zusätzlich für das Produkt gebraucht, sind aber keine Hauptbestandteile, wie bspw. Nägel, Leim etc. Betriebsstoffe: Um das Produkt herstellen zu können, müssen die Maschinen funktionieren (Schmieröl, Strom etc.)  Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffkonten sind Bestandskonten, d.h. ihr Endbestand wird beim Abschluss ...
  11. Bestandsveränderung - Bestandsmehrung & Bestandsminderung
    Warenverkehr > Abschluss von Bestandskonten > Bestandsveränderung - Bestandsmehrung & Bestandsminderung
    In jedem Industriebetrieb werden die sogenannten "Fertigen Erzeugnisse" nicht alle verkauft, sondern manchmal auch auf Vorrat produziert (Bestandserhöhung). Umgekehrt werden natürlich auch manchmal Erzeugnisse aus der Vorperiode, die noch im Lager waren, verkauft und erhöhen so die Umsatzerlöse (Bestandsminderung).  Um nun die Konten abzuschließen, müssen die Bestandsveränderungen beim Periodenabschluss berücksichtigt werden. Bestandserhöhung Bei der Produktion auf Lager werden mehr ...
  12. Buchung des Factoring
    Geldverkehr > Factoring > Buchung des Factoring
    Kommen wir nun zur Verbuchung des Factoring, wie immer erläutert an einem Beispiel.  Betroffene Konten Folgende Konten sind nötig: Factoringverbindlichkeiten Factoringerlöse Factoringforderungen sonstige betriebliche Aufwendungen  Buchung beim echten Factoring Unternehmer U verkauft seine Forderungen gegenüber Schuldner S im Wert von 50.000 € (netto!) an Factor F (Factoringgebühr 10%). Verkauf der Forderung Unternehmer U bucht das Folgende: Bank 53.550 an Forderungen 59.500 sonst. ...
  13. Factoring - Buchung bei Forderungsausfall
    Geldverkehr > Factoring > Factoring - Buchung bei Forderungsausfall
    Sowohl beim echten als auch beim unechten Factoring kann es natürlich passieren, dass der Schuldner S seine Schulden nicht bezahlen kann. Hier lernen Sie die Buchung bei Forderungsausfall. In diesem Fall muss beim echten Factoring der Factor F, beim unechten Factoring Unternehmer U die Forderung auf dem Konto Abschreibungen auf Forderungen abschreiben. Echtes Factoring Der Forderungsausfall beim echten Factoring führt bei dem Factor F zu folgender Buchung: Abschreibungen auf Forderungen 59.500 an Forderungen 59.500 Korrektur ...
  14. Verbuchung
    Geldverkehr > Leasing > Verbuchung
    Betrachten wir im Folgenden die Verbuchung des Leasings anhand von Beispielen: Beispiel mit Zurechnung beim Leasinggeber Verbuchung beim Leasinggeber Kauf des LO 10.000 € netto per Banküberweisung: Maschinen 10.000 an Bank 11.900 Vorsteuer 1.900 an Leasingrate des LN in Höhe von 600€ netto: Der LG erhält die Leasingrate vom LN in Höhe von 600€ zzgl. Mwst (19%). Diese wird auf dem Erlöskonto "Leasingerträge" als Zugang gebucht (Ertragskonten: Zugang ...
  15. Verbuchung
    Geldverkehr > Wechsel > Verbuchung
    Betrachten wir zur Verdeutlichung der notwendigen Verbuchungen, das Beispiel eines Warenwechsels: Beispiel: Der Käufer (K) hat beim Verkäufer (V) Waren im Wert von 300 Euro (netto) auf Ziel gekauft. Zuerst der Buchungssatz, den K in seinen Büchern aufnehmen muss: Wareneinkauf 300 an Verbindlichkeiten 357 Vorsteuer 57 Spiegelbildlich nimmt der Buchhalter bei V folgendes auf: Forderung 357 an Warenverkauf 300 Mehrwertsteuer 57 Leider ...
  16. Indossierung
    Geldverkehr > Wechsel > Indossierung
    Ein Wechsel ist eine Form von schuldrechtlichem Wertpapier. Wie auch andere Forderungen kann ein Wechsel auf Andere übertragen werden. Dieser Vorgang wird als Indossierung bezeichnet. Die hier beteiligten Personen haben wieder besondere Bezeichnungen: Der Indossant ist Inhaber der Forderung. Wenn er die Wechselweitergabe an eine andere Person vornehmen möchte, unterschreibt er auf der Wechselrückseite. Das Unterschreiben wird als indossieren bezeichnet. (Die Unterschrift übrigens als Indossament ...
  17. Wechseldiskontierung
    Geldverkehr > Wechsel > Wechseldiskontierung
    "Sofortige Verfügung über den Gegenwert von Wechseln, die Sie von Ihren in- und ausländischen Geschäftspartnern für Lieferungen und Leistungen erhalten haben." So beschreibt die Stadtsparkasse Düsseldorf (wahlloses Beispiel), was ihre Geschäftskunden von der Wechseldiskontierung zu erwarten haben. Buchführungstechnisch werden wir uns die Folgen hier genauer ansehen. Denn im Gegensatz zum Verkauf des Wechsels an einen eigenen Gläubiger muss der Buchungssatz hier etwas erweitert werden. ...
  18. Prolongation
    Geldverkehr > Wechsel > Prolongation
    Denkbar ist natürlich, dass der Bezogene eines Wechsels seine Verbindlichkeit dadurch erfüllt, dass er mit Einverständnis des Ausstellers den Wechsel durch einen neuen Wechsel ersetzt. Er erlangt dadurch einen weiteren Zahlungsaufschub. Anstatt einen neuen Wechsel auszustellen ist auch eine Verlängerung des Wechsels möglich. Eine Verlängerung der Wechsellaufzeit wird als Prolongation bezeichnet. Buchungstechnisch ist zwischen dem Ausstellen eines neuen Wechsels oder der Verlängerung des ...
  19. Wechselverwendung
    Geldverkehr > Wechsel > Wechselverwendung
    Aus der Sicht des Gläubigers sind wir nun am Ziel. Der Wechsel ist fällig geworden und kann eingelöst werden. Buchungstechnisch ist dies relativ unproblematisch und erinnert an die Verbuchung von erfüllten Forderungen: Wenn der Wechselinhaber schon so lange auf sein Geld gewartet hat, soll er wenigstens bei der Verbuchung von uns als erster genannt sein. Er bucht: Kasse 348 an Besitzwechsel 348 (Denkbar ist selbstverständlich auch die Erfüllung durch den Bezogenen durch ...
  20. Wechselprotest
    Geldverkehr > Wechsel > Wechselprotest
    Kann ein Wechsel durch den Bezogenen bei Fälligkeit nicht bezahlt werden und stimmt der Wechselinhaber einer Prolongation nicht zu, so kann dies komplizierte Folgen haben. Durch die Möglichkeiten der Forderungsübertragung in Form der Indossierung kann sich nämlich das Problem ergeben, dass wir eine Mehrzahl von Personen berücksichtigen müssen. Dies ergibt sich aus der (für den Inhaber eines Wechsels durchaus positiven) Tatsache, dass er neben dem Bezogenen auch auf jeden seiner Vorgänger ...
  21. Verbuchung eines Darlehen
    Geldverkehr > Darlehen > Verbuchung eines Darlehen
    Bei der Verbuchung von Darlehen sind unterschiedliche Konten betroffen: Bank Disagio Zinsaufwand Darlehensverbindlichkeiten Agio GuV SBK An einem Beispiel lässt sich dies verdeutlichen: Beispiel: Buchung eines Fälligkeitsdarlehens in Höhe von 100.000 € am 01.07.2010, Auszahlungsbetrag 95.000 €, der Zinssatz beträgt 5% p.a., die Laufzeit beträgt 5 Jahre: Bank 95.000 an Darlehensverbindlichkeiten 100.000 Disagio 5.000 Verbuchung des laufenden Zinsaufwands ...
  22. Kauf und Verkauf von Wertpapieren
    Geldverkehr > Wertpapiere > Kauf und Verkauf von Wertpapieren
    ... die Firma 4 Peace über das Bankkonto. 1. Berechnung der Anschaffungskosten: 5 Aktien zu 500 € = 2.500,00 € + Bankprovision (2,5% v. 2.500) 62,50 € + Maklergebühr (0,5% v. 2.500) 12,50 € = Anschaffungskosten 2.575,00 € 2. Verbuchung der Anschaffungskosten: sonstige Wertpapiere 2.575,00 an Bank 2.575,00 3. Berechnung der Dividenden ( Bitte SolZ auch in den Übungsaufgaben außer Acht lassen!!): Bruttodividende (5 x 20 €) 100,00 € - 25% Kapitalertragsteuer ...
  23. Steuern
    Geldverkehr > Löhne und Gehälter > Steuern
    ... angegebenen Lohnsteuerklasse. Auf die konkrete Berechnung soll hier nicht näher eingegangen werden. Als Beispiel dient uns ein Lohnsteuersatz in Höhe von 22% für ein Bruttoeinkommen von 3.000 € monatlich. Der Unternehmer ist gesetzlich verpflichtet, die Lohnsteuer einzubehalten und an das Finanzamt abzuführen. Er bucht die Verbindlichkeit auf das Konto "noch abzuführende Abgaben". Die Kirchensteuer Soweit der Arbeitnehmer Mitglied einer Religionsgemeinschaft ist, behält der Arbeitgeber ...
  24. Sozialversicherungsbeiträge
    Geldverkehr > Löhne und Gehälter > Sozialversicherungsbeiträge
    ... 3 % (paritätisch) Beispiel zur Berechnung der Sozialversicherungsbeiträge In unserem Beispiel mit einem Bruttolohn von 3.000 € ergibt sich für den Arbeitnehmer eine zusätzliche Belastung von: 1. Krankenversicherung 465 € - Arbeitnehmeranteil: 246 € Rechnung: 3.000 € * 0,146 = 438 Jeder trägt die Hälfte: 438 / 2 = 219 Bei der AOK wird zur Zeit ein Zusatzbeitrag in Höhe von 0,9 % erhoben, welche der Arbeitnehmer alleine trägt: 3.000 € * 0,009 = 27 € Insgesamt: ...
  25. Sachbezüge
    Geldverkehr > Löhne und Gehälter > Sachbezüge
    ... dem Bruttolohn hinzu gerechnet, bevor die Berechnung der Steuern und Abgaben beginnt. Nach Abzug der Steuern und Abgaben wird dann der Wert der Sachzuwendungen wieder abgezogen, weil sie ja nicht als Nettolohn ein zweites Mal gewährt werden sollen. Beispiel zur Beachtung der Sachbezüge Unser bisher verwendetes Beispiel eines Arbeitnehmers mit 3.000 € Bruttogehalt sah bisher wie folgt aus: Bruttogehalt: 3.000 € Lohnsteuer: 660 € Kirchensteuer: 52,80 € Solidaritätszuschlag: ...
  26. Verbuchung
    Geldverkehr > Löhne und Gehälter > Verbuchung
    Wir greifen auf das in diesem Abschnitt aufgebaute Beispiel zurück und erarbeiten daraus die notwendigen Buchungssätze. Beispiel: Bruttogehalt: 3.000 € Lohnsteuer: 660 € Kirchensteuer: 52,80 € Solidaritätszuschlag: 36,30 € Sozialversicherung: 618 € Nettogehalt: 1.632,90 € Dass die Buchung des Bruttolohns das Aufwandskonto "Gehälter" betrifft, wurde im vorangegangenen Abschnitt erwähnt. Als Ausgangspunkt der Überlegung könnte man daher folgenden Buchungssatz verwenden. ...
  27. Herstellungskosten
    Bewertung und Abschreibungen > Bewertung von Vermögensgegenständen > Herstellungskosten
    Die Berechnung der Herstellungskosten ist in §255 II HGB geregelt. Aus dieser Vorschrift ergibt sich das nachfolgende, vierstufige Modell: Ausgaben, die einbezogen werden müssen. (Materialkosten – Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Fertigungskosten, Lohnkosten) Ausgaben, die einbezogen werden dürfen. (Substanzabnutzung durch die Produktion, Verschleiß) Ausgaben, die nicht einbezogen werden brauchen. (Kosten für Verwaltung, freiwillige soziale Aufwendungen) Ausgaben, die nicht einbezogen ...
  28. Lineare Abschreibung
    Bewertung und Abschreibungen > Abschreibungen > Lineare Abschreibung
    Lineare Abschreibung
    ... sondern behält einen Restwert (RW). Bei der Berechnung des jährlichen Abschreibungsbetrag muss dieser Restwert mit einbezogen werden: Für diesen Fall gilt folgende Formel zur Berechnung des Abschreibungsbetrags: Abschreibungsbetrag bei Restwert des Wirtschaftsguts = (AK - Restwert) / ND Grundsätzlich muss man sich bei bei der Anwendung der linearen Abschreibung in der Buchführung folgendes unbedingt merken: Bestimmung des Abschreibungsbetrages:AK / ND (wenn kein Restwert gegeben) bzw. ...
  29. Methodenwechsel
    Bewertung und Abschreibungen > Abschreibungen > Methodenwechsel
    ... Abschreibung auf die lineare gewechselt. Berechnung des optimalen Zeitpunktes für den Methodenwechsel Wenn ein Anlagegut eine gewöhnliche Nutzungsdauer von 10 Jahren hat, ist der beste Zeitpunkt für den Methodenwechsel im 6. Jahr bzw. im fünftletzten Jahr. Man kann den besten Zeitpunkt für den Methodenwechsel M auch ausrechnen: M => $\ ND - { 100 \over degr. AfA-Satz } + 1 $ --> Ergebnis immer aufrunden! (degr. AfA-Satz: Abschreibungsquote) Wenn die Nutzungsdauer weniger als ...
  30. Geometrisch-degressive Abschreibung
    Bewertung und Abschreibungen > Abschreibungen > Geometrisch-degressive Abschreibung
    ... Abschreibungssatz Die Formel für die Berechnung des degressiven Abschreibungssatzes in Prozent (r) errechnet sich wie folgt: Zugrunde gelegt wird immer ein Anschaffungswert (AW), falls vorhanden ein Restwert (RW) und ein Abschreibungszeitraum (t). Es gilt: $\ AW * (1 - r)^t = RW $ und nach r aufgelöst: $\ { r = 1 - ({RW \over AW})^{1 \over t} } $ Hierbei gilt seit dem 01.01.2009 und bis zum 31.12.2010 die steuerliche Regelung, dass die Abschreibungsquote der degressiven Abschreibungsmethode ...
  31. Einzelwertberichtigungen
    Bewertung und Abschreibungen > Wertberichtigungen > Einzelwertberichtigungen
    Wenn ein Unternehmen eine Forderung aus LuL hat, jedoch daran zweifelt, ob diese Forderung jemals beglichen wird (aufgrund von Konkurs, schlechter Zahlungslage ...), wird diese zweifelhafte Forderung am Jahresende in der Höhe abgeschrieben, wie vermutet wird. Diese Abschreibung erfolgt jedoch nicht direkt, d.h. das Konto Forderungen aus LuL bleibt unberührt, sondern das Konto " Einzelwertberichtigungen auf Forderungen" (EWB) wird herangezogen. Eine Beispielrechnung Mit einem Beispiel wird ...
  32. aktive Rechnungsabgrenzungsposten ARAP
    Jahresabschlussbuchungen > Rechnungsabgrenzungsposten > aktive Rechnungsabgrenzungsposten ARAP
    Diese vorbereitende Jahresabschlussbuchung hört sich kompliziert an, ist aber sehr logisch. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten ( ARAP ) wird gebraucht, wenn man in einer Periode etwas bezahlt, aber der Aufwand eigentlich erst für die nächste Periode zählt. Das beste Beispiel ist etwa, wenn man die Miete für die Monate Januar, Februar, März schon im November der Vorperiode bezahlt. Da der Abschluss immer periodengerecht erstellt werden muss, werden diese Zahlungen transitorisch abgegrenzt ...
  33. passive Rechnungsabgrenzungsposten PRAP
    Jahresabschlussbuchungen > Rechnungsabgrenzungsposten > passive Rechnungsabgrenzungsposten PRAP
    Der passive Rechnungsabgrenzungsposten ( PRAP ) funktioniert genau wie der aktive Rechnungsabgrenzungsposten, doch hier geht es nicht um eine Vorauszahlung, sondern um eine "Voraus-Einnahme", die eigentlich erst einen Ertrag der nächsten Periode darstellt. Der PRAP fällt zusammen mit dem ARAP unter die transitorische Abgrenzung. Beispiel eines passiven Rechnungsabgrenzungspostens Der Vermieter des U verbucht am 31.12. die Mieteinnahmen des U, die dieser schon für das erste Quartal im Voraus ...
  34. sonstige Forderungen
    Jahresabschlussbuchungen > Rechnungsabgrenzungsposten > sonstige Forderungen
    Die sonstige Forderung ist quasi das Gegenstück zum PRAP. Bei der sonstigen Forderung entsteht in der ablaufenden Periode ein Ertrag, der aber erst in der Folgeperiode gezahlt wird. Dieser Ertrag muss nun antizipativ abgegrenzt werden (--> Erfolgswirkung entsteht vor Zahlung). Beispiel zu den sonstigen Forderungen Unternehmer U bekommt für die vergangene Periode noch Zinserträge von seiner Bank in Höhe von 1274€, die diese jedoch erst im März des folgenden Jahres überweist: sonstige ...
  35. sonstige Verbindlichkeiten
    Jahresabschlussbuchungen > Rechnungsabgrenzungsposten > sonstige Verbindlichkeiten
    Als sonstige Verbindlichkeit verbucht man einen Aufwand, der in der letzten Periode entstanden ist, aber den man erst in der nächsten Periode bezahlt. Im Gegensatz zu den Rückstellungen, zu denen wir im nächsten Punkt kommen, sind hier die Höhe der Verbindlichkeit und das Fälligkeitsdatum bekannt! Beispiel zu den sonstigen Verbindlichkeiten Unternehmer U muss normalerweise im Januar Darlehenszinsen in Höhe von 2000€ für das vergangene Jahr zahlen. Er bucht also am 31.12.: Zinsaufwendungen 2.000 an sonstige ...
  36. Rückstellungen
    Jahresabschlussbuchungen > restliche Jahresabschlussbuchungen > Rückstellungen
    Rückstellungen sind genauso zu behandeln wie sonstige Verbindlichkeiten, der Unterschied liegt nur darin, dass die Höhe sowie das Fälligkeitsdatum der Verbindlichkeit nicht bekannt ist! Die Höhe muss also geschätzt werden! Entstehen können diese Verbindlichkeiten beispielsweise durch ungewisse Verbindlichkeiten wie Steuernachzahlungen oder Prozesskosten, Garantieverpflichtungen, Instandhaltungskosten, Pensionsrückstellungen etc. In der Bilanz werden die Rückstellungen als Schulden ausgewiesen! Beispiel ...
Buchführung
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umsatzsteuerbefreit gem. § 4 Nr. 21 a bb) UStG


Externes Rechnungswesen

  1. Anschaffungskosten
    Bewertung der Aktiva > Anlagevermögen > Bewertung des Anlagevermögens > Zugangsbewertung > Anschaffungskosten
    Anschaffungskosten
    Berechnung der Anschaffungskosten Nach § 255 Abs. 1 HGB sind das diejenigen Kosten die geleistet werden "um einen Vermögensgegenstand zu erwerben und in einen betriebsbereiten Zustand zu versetzen, soweit sie dem Vermögensgegenstand einzeln zugeordnet werden können." Die Anschaffungskosten werden wie folgt berechnet: § 255 Abs. 1 HGB Kaufpreis +     Anschaffungsnebenkosten +    nachträgliche Anschaffungskosten -    Anschaffungspreisminderungen = ...
  2. Herstellungskosten
    Bewertung der Aktiva > Anlagevermögen > Bewertung des Anlagevermögens > Zugangsbewertung > Herstellungskosten
    Herstellungskosten
    Berechnung der Herstellungskosten Sind diejenigen Kosten für die im eigenen Betrieb erstellten Vermögensgegenstände (z.B. fertige Erzeugnisse, selbst erstellte Anlagen). Im Handelsrecht besteht ein Wahlrecht zwischen dem Ansatz von Mindest- und Höchst-Herstellungskosten. Gemäß § 255 Abs. 2 und 3 HGB gilt:  § 255 Abs. 2, 3 HGB (neues Recht) Fertigungsmaterial (Materialeinzelkosten) +    Fertigungslöhne (Fertigungseinzelkosten) +    Sondereinzelkosten der Fertigung + ...
  3. Durchschnittsbewertung
    Dieser Text ist als Beispielinhalt frei zugänglich!
    Bewertung der Aktiva > Umlaufvermögen > Gliederung des Umlaufvermögens > Vorräte > Durchschnittsbewertung
    ... wird. Bei dem obigen Beispiel würde die Berechnung dann folgendermaßen aussehen:  Datum Menge    AK (€/Stk.)    Gesamte AK AB 500 10 € 5.000 € + Zugang 05.03. 600 8 € 4.800 € 1.100 9.800 € = Durschnittspreis    8,91 € / Stk - Abgang 10.03. 300 8,91 € 2.673 € + Zugang 10.05. 150 12 € 1.800 € 950 8.927 = Durschnittspreis 9,40 € / Stk - Abgang 15.05. 200 9,40 € / Stk 1.880 € + ...
  4. Eigenkapital
    Bewertung der Passiva > Eigenkapital
    ... abzüglich aller Schuldpositionen zur Berechnung verwendet. Das bilanzielle Eigenkapital enthält häufig stille Rücklagen. Soweit diese bekannt sind und zu dem bilanziellen Eigenkapital hinzugerechnet werden, erhält man das effektive Eigenkapital. Das Unternehmen XY verfügt über ein Anlagevermögen in Höhe von 150.000 €, ein Umlaufvermögen in Höhe von 80.000 €, Rückstellungen in Höhe von 15.000 € und Verbindlichkeiten in Höhe von 50.000 €. Wie hoch ist das bilanzielle ...
  5. Kapitalflussrechnung
    Der Jahresabschluss > Pflichtbestandteile des Jahresabschlusses > Kapitalflussrechnung
    ... auch vergleichbare Geldflüsse mit in die Berechnung einbezogen (u.a. Schecks und Überweisungen). Die Herleitung der Kapitalflussrechnung für einen außenstehenden Dritten ist nur schwer aus der Bilanz und GuV möglich. Bei der Erstellung der Kapitalflussrechnung kann zwischen der direkten und der indirekten Methode unterschieden werden. Beide Methoden führen zum gleichen Ergebnis. Die direkte Methode benötigt eine separate Erfassung aller liquiditätswirksamen Geschäftsvorfälle ...
  6. Cash-Flow und Innenfinanzierung
    Exkurs > Exkurs: Kennzahlen > Cash-Flow und Innenfinanzierung
    ... von Zahlungen, Erfolg und Innenfinanzierung Berechnung des Cash-Flow Innenfinanzierung
  7. Was ist der Cash-Flow?
    Exkurs > Exkurs: Kennzahlen > Cash-Flow und Innenfinanzierung > Was ist der Cash-Flow?
    ... uns im nächsten Kapitel befassen, da derartige Berechnungsmöglichkeiten einem externen Analysten die Möglichkeit geben, die Finanzierungssituation des Unternehmens zu approximieren.
  8. Zusammenhänge von Zahlungen, Erfolg und Innenfinanzierung
    Exkurs > Exkurs: Kennzahlen > Cash-Flow und Innenfinanzierung > Zusammenhänge von Zahlungen, Erfolg und Innenfinanzierung
    Zusammenhänge von Zahlungen, Erfolg und Innenfinanzierung
    ... diesem Abschnitt beschäftigen wir uns mit der Berechnung des Cash-Flows! Die folgende Grafik zeigt, wie Innenfinanzierung und Zahlungsgrößen zusammenhängen.  Innenfinanzierung Hierbei ist die Innenfinanzierung eine echte Teilmenge der Zahlungsgrößen! Wenn man das Schema um Erfolgsgrößen erweitert, entsteht folgende Abbildung: Innenfinanzierung erweitert Fläche 1 stellt alle zahlungswirksamen Vorgänge dar, die erfolgsunwirksam sind und nicht er Innenfinanzierung zuzurechnen ...
  9. Berechnung des Cash-Flow
    Exkurs > Exkurs: Kennzahlen > Cash-Flow und Innenfinanzierung > Berechnung des Cash-Flow
    Berechnung der Cash-Flow Um vom Jahresüberschuss ausgehend müssen anhand dieses Schemas zwei Korrekturschritte vorgenommen werden. Da für den Jahresüberschuss die Erfolgsgrößen maßgeblich sind, der Cash-Flow aber eine Zahlungsgröße ist, müssen die erfolgswirksamen, aber zahlungsunwirksamen Zahlungen eliminiert werden (Fläche 4). (Eliminierung) Der Jahresüberschuss ist um alle erfolgsunwirksamen, aber zahlungswirksamen Vorgänge ergänzt werden, die zum laufenden Betrieb gehören ...
Externes Rechnungswesen
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umsatzsteuerbefreit gem. § 4 Nr. 21 a bb) UStG


Kostenrechnung

  1. Grenzkosten
    Dieser Text ist als Beispielinhalt frei zugänglich!
    Kostenverläufe > Arten von Kosten > Grenzkosten
    Grenzkosten
    ... d.h. ungefähr um 1,70 €. Unsere Beispielberechnung hat gezeigt: Je kleiner die Erhöhung der Mengeneinheit, desto genauer ist die Berechnung der Grenzkosten möglich. Man spricht hier von infinitesimal kleinen Mengeneinheiten.
  2. Betriebsoptimum und Betriebsminimum - Definition und Berechnung
    Kostenverläufe > Betriebsoptimum und Betriebsminimum > Betriebsoptimum und Betriebsminimum - Definition und Berechnung
    ... den totalen Durchschnittskosten. Die beiden Berechnungsmöglichkeiten sowohl des Betriebsminimums als auch des Betriebsoptimums fasst die folgende Tabelle zusammen. Berechnungsmöglichkeit 1 Berechnungsmöglichkeit 2 Betriebsminimum $\ VDK= {K_v (x)\over x} \Rightarrow min! $ $\ GK(x)=^! VDK(x) $ Betriebsoptimum $\ TDK= {K(x) \over x} \rightarrow min! $ $\ GK(x)=^! TDK(x) $ Tab. 6: Betriebsminimum und Betriebsoptimum Beispiel 21: Die Unternehmung Frieda ...
  3. Kostenverläufe - Berechnung
    Kostenverläufe > Aufgaben zu Kapitel 2 > Kostenverläufe - Berechnung
    Berechnung der fixen Kosten a) Die fixen Kosten bestehen aus jenem Teil der Kosten, die keinen x-Bestandteil haben, also $\ K_f = 20 $. Berechnung der variablen Kosten b) Für die variablen Kosten schneiden wir einfach den Fixkostenteil ab und erhalten $\ K_v(x) = 10 \cdot x – 0,8 \cdot x^2 + 0,03 \cdot x^3 $. Herleitung der Grenzkosten c) Die Grenzkosten sind die Ableitung der Kostenfunktion, also GK $\ = K(x) $ $\ = (20 + 10 \cdot x – 0,8 \cdot x^2 + 0,03 \cdot x^3) $ $\ ...
  4. Betriebsoptimum und Betriebsminimum - Berechnung und Beispiel
    Kostenverläufe > Aufgaben zu Kapitel 2 > Betriebsoptimum und Betriebsminimum - Berechnung und Beispiel
    ... Grenzkosten und variablen Durchschnittskosten. Berechnung des Betriebsminimums Die variablen Stückkosten liegen bei $$\ \begin{align} VDK & = \frac {Kv(x)}{x} \\ & = \frac {(10x - 0,8 \cdot x^2 + 0,03 \cdot x^3)}{x} \\ & = 10 – 0,8 \cdot x + 0,03 \cdot x^2 \end{align} $$ Hiervon muss das Minimum bestimmt werden. Wir leiten hierzu die Funktion ab: $$\ \begin{align} VDK(x) & = 10 – 0,8 \cdot x + 0,03 \cdot x^2\end{align} $$ $$\ \begin{align} VDK´(x) = -0,8 + 0,06 \cdot x \end{align} ...
  5. Kalkulatorische Abschreibungen - Berechnung
    Dieser Text ist als Beispielinhalt frei zugänglich!
    Kostenartenrechnung > Systematisierung > Kalkulatorische Abschreibungen - Berechnung
    Kalkulatorische Abschreibungen - Berechnung
    ... Abschreibungen - Formel Die Formel für die Berechnung kalkulatorischer Abschreibungen lautet: $$\ AB_t={WBW-RBW_n \over n} $$ Hierbei bezeichnet n die Nutzungsdauer, WBW den Wiederbeschaffungswert, $\ RBW_n $ den Restbuchwert (am Ende des Jahres!) und $\ AB_t $ die Abschreibung des Jahres t. Beispiel 26: Am 1.1.2006 kauft sich Fritz eine neue Maschine im Werte von 1.000 €. Die Nutzungsdauer beträgt fünf Jahre. Am Ende des Jahres 2006 stellt Fritz fest, dass die Maschine mittlerweile ...
Kostenrechnung
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