Makroökonomie

  1. Aufbau des Makroökonomie Online-Kurses
    Grundlagen der Makroökonomik > Aufbau des Makroökonomie Online-Kurses
    ... der jeweils neuen Begriffe gelegt.Im Einkommen-Ausgaben-Modell erklären wir die makroökonomischen Aggregate wie Volkseinkommen, Konsum, Ersparnis und Staatsausgaben. Im Gütermarkt erfolgt die Herleitung insbes. der IS-Kurve, der Geldmarkt klärt Geldnachfrage, Geldangebot und die LM-Kurve. Im IS-LM-System geht es dann um die Erklärung des Zinssatzes und des Volkseinkommens. Dieses wird erweitert um außenwirtschaftliche Komponenten im Rahmen ...
  2. Konsumhypothesen
    Einkommen-Ausgaben-Modell > Konsumhypothesen
    ... Konsumhypothesepermanente Einkommenshypothesenach Friedman Lebenszeit-Einkommenshypothesenach Modigliani, relative Einkommenshypothesenach Duesenberry.Wir besprechen in diesem Text ausschließlich die erste Hypothese.
  3. keynesianische Konsumhypothese im Einkommen-Ausgaben-Modell
    Dieser Text ist als Beispielinhalt frei zugänglich!
    Einkommen-Ausgaben-Modell > keynesianische Konsumhypothese im Einkommen-Ausgaben-Modell
    Keynesianische Konsumfunktion
    ... sich der Konsum auf in eineneinkommensunabhängigen Teil und eineneinkommensabhängigen Teil.Einkommensunabhängiger Teil Einkommensunabhängig ist der autonome Konsum Ca Wenn das Volkseinkommen $Y = 0 $ ist, so wird (trotzdem) konsumiert, nämlich der autonome Konsum Ca.Einkommensabhängiger TeilDemgegenüber existiert auch ein einkommensabhängiger Teil des Konsums. Dieser schreibt sich alsc·Y   ...
  4. Ersparnisse im Einkommen-Ausgaben-Modell
    Einkommen-Ausgaben-Modell > Ersparnisse im Einkommen-Ausgaben-Modell
    Abb. 3 Graphische Herleitung der Sparfunktion aus der Konsumfunktion
    ... sich die Sparfunktion herleiten. Weil man sein Einkommen entweder sparen oder konsumieren kann, gilt$Y= C(Y) + S(Y)$, also Einkommen = Konsum + Ersparnis. Setzt man die obige keynesianische Konsumfunktion ein und löst nach den Ersparnissen auf, so erhält man wegen$Y = C_a + c*Y + S(Y)$‹=›            $S(Y)= Y – C_a – c*Y$                  $    = Y*(1 - c) ...
  5. Verwendungsgleichung im Einkommen-Ausgaben-Modell
    Einkommen-Ausgaben-Modell > Verwendungsgleichung im Einkommen-Ausgaben-Modell
    Abb. 4: Gesamtwirtschaftliche Nachfragefunktion
    ... des Sozialprodukts besagt, dass das Volkseinkommen Y verausgabt wird fürden Konsum C,die Investitionen I,die Staatsausgaben G sowieden Außenbeitrag Ex - Im.Formal also:$Y = C + I + G + Ex – Im$.                                         VerwendungsgleichungMan hat also unterschiedliche Sektoren, die Nachfrage entfalten:die privaten Haushalte,welche konsumieren, die Unternehmen,die ...
  6. Steuerarten
    Steuern > Steuerarten
    ... gibt zwei unterschiedliche Arten der Steuer:einkommensabhängige Steuern $T = t * Y$ undeinkommensunabhängige Steuern $T$
  7. Einkommensabhängige Steuer
    Steuern > Einkommensabhängige Steuer
    Bei einer einkommensabhängigen Steuer (= endogene Steuer) steigt mit zunehmendem Einkommen Y das Steueraufkommen T an. Man multipliziert das Volkseinkommen Y mit dem Grenzsteuersatz t, in Zeichen also T = t ∙ Y.  Der Steuersatz t gibt an, wieviel Cent von jedem einzelnen Euro an Einkommen wegbesteuert werden. Bei t = 0,3 werden von Y = 1 € insgesamt 0,3 € Steuern bezahlt.
  8. Einkommensunabhängige Steuer
    Steuern > Einkommensunabhängige Steuer
    Bei einer einkommensunabhängigen Steuer (= Kopfsteuer = Pauschalsteuer = exogene Steuer) zahlt jeder Steuerpflichtige einen festen identischen Betrag, d.h. das Steueraufkommen ist unveränderlich bei einem festen Betrag T.  Im fiktiven Land Kleinbrutannien wird eine Kopfsteuer eingeführt. Jeder Einwohner zahlt pro Monat einen Betrag von 1.000₤, unabhängig von seinem Einkommen.Eine Hundesteuer gehört nicht zu den Kopfsteuern, da sie zwar pauschal, aber nicht pro ...
  9. Bedeutung von Multiplikatoren
    Multiplikatoren > Bedeutung von Multiplikatoren
    ... Multiplikator gibt an, wie stark z.B. das Volkseinkommen $Y$ zunimmt, wenn eine weitere Größe um 1 € zunimmt. So gibt derMultiplikator $\frac{dY}{dG}$ an, um wieviel Euro das Volkseinkommen zunimmt, wenn die Staatsausgaben G um 1 € ansteigen,Multiplikator $\frac{dY}{dI}$ an, um wieviel Euro das Volkseinkommen zunimmt, wenn die Investitionen I um 1 € ansteigen.  Das Video wird geladen...
  10. Staatsausgabenmultiplikator ohne Steuern
    Multiplikatoren > Staatsausgabenmultiplikator ohne Steuern
    ... im Einkommen-Ausgaben-Modell für eine geschlossene Volkswirtschaft.Zunächst notiert man die relevante Gleichung, nämlich die Verwendungsgleichung des Sozialprodukts, also $Y = C_{aut}+ cY + Ī + G$ . Danach notiert man ein „d“ vor den Ausdrücken und erhält$dY = dC_{aut}+ d(cY) + dĪ + dG$.Was kann = 0 sein? All jenes, was unveränderlich ist, also $dC_{aut} = 0, dĪ = 0 $Allerdings ist $dG ≠ 0$, ...
  11. Staatsausgabenmultiplikator bei endogener Steuer
    Multiplikatoren > Staatsausgabenmultiplikator bei endogener Steuer
    Im Falle der einkommensabhängigen Besteuerung liest sich die Verwendungsgleichung als$Y = C + Ī + G $$  = C_a+ c(Y - T) + Ī + G $$  = C_a+ c(Y - t*Y) + Ī + G $ .Man beachte also insbesondere, dass das Steueraufkommen endogen ist durch $T = t * Y$.Man rechnet folglich$dY = dC_a+ d(c(Y - t * Y)) + dĪ + dG $$     = dC_a+ d(c * Y - c * t *Y) + dĪ + dG$Nun entscheidet man, welche Größen gleich null sind. Die Investitionen und der autonome ...
  12. Staatsausgabenmultiplikator bei exogener Steuer
    Multiplikatoren > Staatsausgabenmultiplikator bei exogener Steuer
    ... stellt man die Verwendungsgleichung des Volkseinkommens auf:$Y = C + Ī + G$$= C_a+ c(Y - T) + Ī + G$.Danach schreibt man den Faktor d vor jeden Ausdruck und schaut, was hiervon gleich null ist und was nicht.$dY = dC_a+ d(c(Y - T)) + dĪ + dG$.Die Veränderung des autonomen Konsums ist gleich null, genauso die Veränderung der Investitionen, d.h. $dC_a = dĪ = 0$. Die Veränderung der Staatsausgaben ist nicht null, da nach $\frac{dY}{dG}$ gefragt ist, also $dG ...
  13. Investitionsmultiplikator
    Multiplikatoren > Investitionsmultiplikator
    Abb. 5: Multiplikatoreffekt einer Investitionserhhung
    ... 1 Mrd. € zu einer Erhöhung des Volkseinkommens um $\frac{dY}{dI}= \frac{1}{1 – 0,2 } =\frac {1}{0,8}=1,25 Mrd. €$. Die vorliegende Abb. 5 zeigt die Wirkung graphisch. Wegen des Anstiegs der Investitionen von $Ī_0$ auf  $Ī_1$ steigt die Güternachfragekurve an (von $Y_0^d$ auf $Y_1^d$). Das Volkseinkommen verschiebt sich im folgenden von $Y_0$ auf $Y_1$ (= Multiplikatoreffekt der erhöhten Investitionen).Abb. 5: Multiplikatoreffekt einer Investi...
  14. Investitionen auf Gütermarkt
    Gütermarkt > Investitionen auf Gütermarkt
    Im Einkommen-Ausgaben-Modell waren die Investitionen nicht abhängig vom Zinssatz i, es galt also $I = Ī$. Im vorliegenden Kapitel 5 werden sie als zinsabhängig angenommen. Es gilt also$I = I(i)$.Wenn die Zinsen ansteigen, so sinken die Investitionen. Sinken sie ab, so steigen die Investitionen.
  15. IS-Kurve
    Gütermarkt > IS-Kurve
    ... sie, für welche Zinsen i und welche Volkseinkommen Y der Gütermarkt ausgeglichen ist.
  16. Herleitung der IS-Kurve im Zwei-Quadrantenschema
    Gütermarkt > IS-Kurve > Herleitung der IS-Kurve > Herleitung der IS-Kurve im Zwei-Quadrantenschema
    Abb. 6: Herleitung IS-Kurve im Zwei-Quadrantenschema
    ... wird die IS-Kurve aus dem Einkommen-Ausgaben-Schema hergeleitet, s. Abb. 6. Zum Zinssatz i1 passt die Verwendungsgleichung $ Y = C + Ī_1 + G$. Damit ergibt sich in der obigen Komponente der Abb. 6 das gleichgewichtige Volkseinkommen Y1, d.h. unten ist $(i_1 , Y_1)$ ein Punkt der – gerade zu entwickelnden – IS-Kurve. Wenn der Zinssatz i sinkt (von i1 nach i2), so ist dies im obigen Bild des Einkommen-Ausgaben-Schemas (also Abb. 6) eine exogene Veränderung, ...
  17. Herleitung der IS-Kurve im Vier-Quadrantenschema
    Gütermarkt > IS-Kurve > Herleitung der IS-Kurve > Herleitung der IS-Kurve im Vier-Quadrantenschema
    Abb. 7 : Herleitung der IS-Kurve im Vier-Quadrantenschema
    ... Sparvolumen $S_0$ zu erreichen, war ein Volkseinkommen von $Y_0$ nötig. Damit ist $(i_0, Y_0)$ ein erster Punkt der IS-Kurve. Dieses Vorgehen wiederholt man für andere Zinssätze, z.B. $i_1$ usw. Die Verbindungslinie der gleichgewichtigen Zins-Volkseinkommens-Kombinationen ergibt dann die IS-Kurve.Abb. 7 : Herleitung der IS-Kurve im Vier-QuadrantenschemaSchließlich kann man sagen, welche Art von Ungleichgewichten bestehen, wenn man links und rechts von der IS-Kurve schaut ...
  18. Geldnachfrage
    Geldmarkt > Geldnachfrage
    Verwechsle nicht die Begriffe Geldnachfrage und Einkommensnachfrage. Wenn Fritz am Wochenmarkt ein Pfund Bananen kauft und hierfür einen Betrag von 2 € bezahlt, so fragt der Verkäufer Bruno Banani Einkommen nach, nicht etwa Geld.Geldnachfrage bedeutet, liquide Mittel in seinem Portemonnaie bzw. auf seinem Girokonto halten zu wollen.Wir unterscheidenkeynesianische Geldnachfrage undmonetaristische Geldnachfrage. 
  19. Transaktionskasse der Keynesianischen Geldnachfrage
    Geldmarkt > Geldnachfrage > Keynesianische Geldnachfrage > Transaktionskasse der Keynesianischen Geldnachfrage
    ... Transaktionskasse.Wenn man ein höheres Einkommen besitzt, so hält man auch mehr Geld in der Transaktionskasse. Mit anderen Worten ist die Transaktionskasse LT positiv abhängig vom Volkseinkommen Y:$L^T = L^T(Y)$ mit $L^T_Y > 0 $                  keynesianische Transaktionskasse
  20. Vorsichtskasse der Keynesianischen Geldnachfrage
    Geldmarkt > Geldnachfrage > Keynesianische Geldnachfrage > Vorsichtskasse der Keynesianischen Geldnachfrage
    ... Vorsichtskasse ist abhängig vom Volkseinkommen Y und vom Zinssatz i, also$L^V= L^V(Y,i)$ mit  $L^V_i < 0$ und $L^V_Y > 0$;                                 keynesianische Vorsichtskasse
  21. Monetaristische Geldnachfrage
    Geldmarkt > Geldnachfrage > Monetaristische Geldnachfrage
    ... nach, eine Erhöhung des permanenten Einkommens lässt die Nachfrage nach realer Geldmenge steigen.Hier ist wiederum wichtig, dass man sich den Unterschied klarmacht zwischen Nachfrage nach Geld und Nachfrage nach Einkommen. Zuerst steigt das Einkommen an, dann erst die Nachfrage nach Geld.Entscheidender Unterschied zwischen der monetaristischen Geldnachfragetheorie und der keynesianischen ist der unterschiedliche Einkommensbegriff.Die Keynesianer◊    verstehen ...
  22. Herleitung der LM-Kurve in einem Zwei-Quadranten-Schema
    Geldmarkt > LM-Kurve > Herleitung der LM-Kurve > Herleitung der LM-Kurve in einem Zwei-Quadranten-Schema
    Abb. 14: Herleitung LM-Kurve im Zweiquadrantenschema
    ... L abhängig vom Zins i vom Volkseinkommen Y, es gilt also$L = L(i,Y)$.Dabei ist die Zinselastizität der Geldnachfrage negativ und die Einkommenselastizität der Geldnachfrage positiv, es gilt also$L_i(i,Y) 0$.Wir leiten im Folgenden die LM-Kurve her, d.h. jene Kurve, die gleichgewichtige Situationen auf dem Geldmarkt angibt.Im linken Diagramm von Abb. 14 ist die Geldnachfrage$L(i,Y)$ in Abhängigkeit lediglich des Zinssatzes zu sehen, sie verläuft zinselastisch. ...
  23. Herleitung der LM-Kurve in einem Vier-Quadranten-Schema
    Geldmarkt > LM-Kurve > Herleitung der LM-Kurve > Herleitung der LM-Kurve in einem Vier-Quadranten-Schema
    Abb. 15: Herleitung LM-Kurven im Vierquadrantenschema
    ... Zins, nämlich i1. Hierzu passt das Volkseinkommen Y1, der zweite Punkt der LM-Kurve, nämlich $(i_1, Y_1)$ resultiert. Verbinden der beiden Punkte liefert dann die LM-Kurve. Schließlich sieht man, welche Art von Ungleichgewichten besteht, wenn man links und rechts von der LM-Kurve schaut.Abb. 16: Ungleichgewichte am GeldmarktDass in Punkt B eine Überschussnachfrage herrscht, liegt daran, dass das Einkommen „zu hoch“ ist. Bei steigendem Einkommen Y aber steigt ...
  24. Steigungsparameter der LM-Kurve
    Geldmarkt > LM-Kurve > Steigungsparameter der LM-Kurve
    Abb. 19: Steigungsparameter der LM-Kurve
    ... Zinselastizität der Geldnachfrage Li,die Einkommenselastizität der Geldnachfrage LY.Das Video wird geladen...Wenn die Zinselastizität der Geldnachfrage (betragsmäßig) größer wird, so wird die LM-Kurve immer flacher, also Bewegung von LM1 nach  LM2 (in der hier zugrundeliegenden Darstellung der LM-Kurve in Abb. 19). Abb. 19: Steigungsparameter der LM-Kurve Im Grenzfall ist $L_i = - ∞$, d.h. die Liquiditätsfalle liegt vor. ...
  25. Darstellung des IS-LM-Modells
    Das IS-LM-Modell > Darstellung des IS-LM-Modells
    Abb. 22: IS-LM-Modell
    ... der Geld-  nachfrage Li- Einkommenselastizität  der Geldnachfrage LYTab. 4: Lage- und Steigungsparameter der IS- und LM-Kurve
  26. Normalfall einer expansiven Fiskalpolitik im IS-LM-Modell
    Das IS-LM-Modell > Wirkungen einer expansiven Fiskalpolitik im IS-LM-Modell > Normalfall einer expansiven Fiskalpolitik im IS-LM-Modell
    Abb. 23: Expansive Fiskalpolitik
    ... bleibt, also auf i0, so erhält man das Einkommen Y1. Man bewegt sich also in den Punkt B (s. Abb. 23). Hier ist der Gütermarkt im Gleichgewicht (denn B liegt auf der neuen IS-Kurve IS1), hingegen nicht der Geldmarkt (denn B liegt rechts der LM-Kurve). Bekanntlich ist rechts von der LM-Kurve eine Überschussnachfrage nach Geld vorhanden, s. Abb. 16.Dies liegt daran, dass das Einkommen „zu hoch“ ist. Bei steigendem Einkommen Y aber steigt die Geldnachfrage aus dem Transaktionsmotiv ...
  27. Finanzierung bei den Privaten im IS-LM-Modell
    Das IS-LM-Modell > Wirkungen einer expansiven Fiskalpolitik im IS-LM-Modell > Finanzierungsformen der Fiskalpolitik im IS-LM-Modell > Finanzierung bei den Privaten im IS-LM-Modell
    Abb.28: Expansive Fiskalpolitik: bondfinanziert
    ... durch die Zurückdrängung des Volkseinkommens von Y1 nach Y2.Wenn der Staat nun seine zusätzliche Nachfrage über Bonds bei den privaten Wirtschaftssubjekten finanziert, so steigt deren Nettovermögen A (= Assets) an. Hierdurch verursacht,steigt die Konsumnachfrage undsteigt die Geldnachfrage an.Die Erhöhung der Konsumnachfrage führt zu einer (nochmaligen) Rechtsverschiebung der IS-Kurve (von IS1 nach IS2). Zusätzlich hierzu verschiebt sich die ...
Makrokonomie
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Mikroökonomie

  1. Prinzipien der Mikroökonomie
    Grundlagen und Begriffe der Mikroökonomie > Begriffe der Mikroökonomie > Prinzipien der Mikroökonomie
    ... (in den allermeisten Fällen) begrenzte Einkommen. Sie müssen entscheiden, was sie kaufen wollen und wieviel davon. Unternehmen müssen die Preise ihrer Inputfaktoren beachten. Auch ihre Produktionsmenge muss bestimmt werden, da sie nur über begrenzte Kapazitäten zur Produktion verfügen.Aus diesem Mangel heraus versucht die Mikroökonomie Wege aufzuzeigen, wie die vorhandenen, begrenzten Mittel am Besten eingesetzt werden können. Die Frage lautet immer, ...
  2. Exogene Effekte
    Grundlagen und Begriffe der Mikroökonomie > Komparative Statik > Exogene Effekte
    Verschiebung der Nachfragekurve
    ... Nachfrage beeinflussen. Ein Beispiel ist das Einkommen der Individuen. Steigt dieses, sind sie eher bereit mehr zu kaufen trotz eines hohen Preises. Auch die Preise anderer Güter, die mit dem eigentlich betrachteten Gut ähnlich sind, sind interessant. Wird ein ähnliches Gut billiger, werden die Konsumenten eher dieses kaufen. Die Nachfrage nach dem einen Gut sinkt damit. Ein sehr wichtiger Faktor sind auch die Präferenzen. Präferenzen sind praktisch die verschiedenen ...
  3. Steuern, ein weiterer staatlicher Eingriff
    Grundlagen und Begriffe der Mikroökonomie > Wohlfahrt > Steuern, ein weiterer staatlicher Eingriff
    Steuern als Keil zwischen Angebot und Nachfrage
    ... es eine Vielzahl an Steuern, angefangen mit der Einkommenssteuer, Mehrwertsteuer, bis hin zu Steuern auf Bier. Steuern werden erhoben, zum einen um Einnahmen für den Staat zu erzielen, können aber auch genutzt werden, um Einfluss auf die gehandelte Menge auf dem Markt zu nehmen. Dies ist zum Beispiel der Fall bei den Steuern auf Tabakwaren und sogenannte Alkopops. In beiden Fällen soll der Preis erhöht werden, damit weniger dieser Güter verkauft werden.Wie der genau Mechanismus ...
  4. Güter und Budgetbeschränkung
    Theorie der Haushaltsnachfrage > Formale Herleitung > Güter und Budgetbeschränkung
    ... werden. Ebenso ist das Vermögen oder Einkommen der Haushalte gegeben. Pro Periode steht nur eine bestimmte Menge davon zur freien Verfügung. Sparen oder Kreditaufnahme (in der Mikroökonomik auch "entsparen" genannt) werden wir in diesem Grundkurs ausklammern. Wirtschaftlich gesprochen sind beide Variablen im Modell exogen. Wenn wir nun die zwei Güter mit den jeweiligen Preisen bewerten, ergibt sich folgende Formel:$\ p_1 \cdot x_1 + p_2 \cdot x_2 \le m $$\ Preis_1 \cdot ...
  5. Die Budgetgerade
    Theorie der Haushaltsnachfrage > Formale Herleitung > Die Budgetgerade
    Budgetgerade
    ... $\ p_1 \cdot x_1 $ auf die Seite mit dem Einkommen und dividieren durch den Preis des zweiten Gutes. Wir erhalten:$$\ x_2 = {m \over p_2} - ({p_1 \over p_2}) \cdot x_1 $$Der erste Teil der Formel gibt den Y-Achsenabschnitt an. Er ist die maximale Menge, die von Gut 2 gekauft werden kann. Um den Achsenabschnitt für Gut 1 zu erhalten, teilen wir das verfügbare Budget durch den Preis des Gutes 1: $\ {m \over p_1}=x_1 \max $ Der Ausdruck $\ -{p_1 \over p_2} $ ist die negative Steigung ...
  6. Einkommensänderungen und Preisänderungen
    Theorie der Haushaltsnachfrage > Preis- und Einkommensänderungen > Einkommensänderungen und Preisänderungen
    Preisnderungen
    ... Budgetgerade ändert sich, wenn sich das Einkommen des Haushaltes ändert. Auch Änderungen der Preise haben Auswirkungen auf die Konsummöglichkeiten.EinkommensänderungenÄndert sich das Einkommen eines Wirtschaftssubjektes, so ändern sich auch seine Konsummöglichkeiten. Es verändert sich somit auch die Budgetgerade. Weshalb sich das Einkommen im speziellen ändert ist in unserem Zusammenhang unerheblich. Aus der Gleichung für die Budgetgerade ...
  7. Staatliche Eingriffe und die Budgetgerade
    Theorie der Haushaltsnachfrage > Preis- und Einkommensänderungen > Staatliche Eingriffe und die Budgetgerade
    Rationierung des Staates
    ... Vielzahl an Steuern erhoben, wie zum Beispiel Einkommens- oder Mehrwertsteuern. Auch Steuern haben eine Auswirkung auf die Konsummöglichkeiten der Haushalte.Auswirkung staatlicher Eingriffe auf die BudgetgeradeWas sind mögliche Auswirkungen von Steuern auf unsere Budgetgerade? Betrachten wird den Fall einer Einkommenssteuer. Hier wird ein bestimmter Prozentsatz des Einkommens an den Staat abgeführt. Diesen Prozentsatz nennen wir t, nach dem englischen Begriff "tax" für Steuern. ...
  8. Grafische Bestimmung des Optimums
    Die optimale Entscheidung > Das Haushaltsoptimum > Grafische Bestimmung des Optimums
    Budgetgerade und Indifferenzkurven
    ... befinden, denn nur dort wird das komplette Einkommen ausgegeben.Das Ziel des Haushalts ist natürlich, seinen Nutzen zu maximieren. Der Nutzen wird durch Indifferenzkurven dargestellt. Sehen wir uns zur Verdeutlichung folgende Grafik an:Budgetgerade und IndifferenzkurvenHier sind sowohl die Budgetgerade als auch mehrere Indifferenzkurven eingezeichnet. Die Indifferenzkurve 1 hat das höchste Nutzenniveau, da sie am weitesten rechts oben liegt. Sie berührt allerdings nicht die ...
  9. Die mathematische Bestimmung bei einer Cobb-Douglas-Nutzenfunktion
    Die optimale Entscheidung > Das Haushaltsoptimum > Die mathematische Bestimmung bei einer Cobb-Douglas-Nutzenfunktion
    ... Diese Zahlen geben an, wie der Konsument sein Einkommen auf die Güter verteilt, zu $\ {2 \over 3} $ auf Gut 1 und zu $\ {1 \over 3} $ auf Gut 2. Für unser Beispiel ergibt das $\ x_1=90 \cdot {2 \over 3}=60 $ und $\ x_2= 90 \cdot {1 \over 3}=30 $. Dies geteilt durch die Preise ergibt wieder (30; 6). Dies gilt für alle möglichen Exponenten. Auf die genaue Herleitung verzichten wir.
  10. Substitutionseffekt und Einkommenseffekt
    Die optimale Entscheidung > Slutsky-Zerlegung > Substitutionseffekt und Einkommenseffekt
    Slutsky-Zerlegung
    ... wird Substitutionseffekt genannt, der zweite Einkommenseffekt.Bestimmung der Effekte durch die Slutsky-ZerlegungUm diese beiden Wirkungen der Preisänderung geht es hier. Beide lassen sich durch die sogenannte Slutsky-Zerlegung bestimmen. Dieses Konzept zur Aufspaltung beider Effekte wurde vom russisch-ukrainisch-stämmigen Mathematiker Jewgeni Jewgenjewitsch Sluzki (in der Übersetzung Slutsky) entwickelt.Um das Vorgehen deutlich zu machen, schauen wir uns die folgende Grafik an.Slutsky-ZerlegungVor ...
  11. Die Berechnung von Einkommens- und Substitutionseffekt
    Die optimale Entscheidung > Slutsky-Zerlegung > Die Berechnung von Einkommens- und Substitutionseffekt
    ... Berechnung. Substitutionseffekt, Einkommenseffekt sowie der Gesamteffekt werden in den folgenden fünf Rechenschritten anhand eines Beispiels bestimmt.In diesem Beispiel gehen wir von der folgenden Aufgabe aus: $\ u(x_1; x_2)=x_1 \cdot x_2;\ m=40;\ p_1=1;\ p_2=2 $; der Preis von Gut 1 steigt auf $\ p´_1=2 $Berechnen des ursprünglich optimalen Güterbündels - 1. Schritt Dies überspringen wir hier mal, denn der Weg ist ja bereits dargestellt worden. Zur ...
  12. Einkommens - und Substitutionseffekt bei verschiedenen Güterarten
    Die optimale Entscheidung > Slutsky-Zerlegung > Einkommens - und Substitutionseffekt bei verschiedenen Güterarten
    Beispiel zur Slutsky-Zerlegung
    ... Preisänderung besteht aus der Summe vom Einkommens- und Substitutionseffekt:Gesamteffekt = Substitutionseffekt + Einkommenseffekt.In der folgenden Grafik ist das vorherige Rechenbeispiel eingezeichnet.Beispiel zur Slutsky-ZerlegungDer Substitutionseffekt hat die Eigenschaft immer entgegen der Preisänderung gerichtet zu sein. Steigt der Preis, wie im Beispiel, dann sinkt der Konsum des Gutes. Sinkt allerdings der Preis, dann steigt der Konsum an. Der Substitutionseffekt ist definiert ...
  13. Übung Slutsky-Zerlegung
    Die optimale Entscheidung > Slutsky-Zerlegung > Übung Slutsky-Zerlegung
    Slutzky-Gleichung
    ... und dem individuellen Einkommen $y$. (Die marshallsche Nachfrage resultiert aus dem Nutzenmaximierungsproblem des Haushalts und gibt die Gütermenge – in Abhängigkeit von den Güterpreisen – an, die erforderlich ist, um mit einem gegebenen Einkommen $y$ ein möglichst hohes Nutzenniveau zu erreichen).$x_{i}^{h}(\mathbf{p},\overline{u})$ ist bezeichnet als Hicks'sche (auch: kompensierte) Nachfrage nach dem Gut $i$, wobei hier $\overline{u}$ ...
  14. Einkommensänderung
    Nachfrageänderung und die Marktnachfrage > Individuelle Nachfrageänderung > Einkommensänderung
    Einkommensnderung - Erhhung des Einkommens
    ... Einflussfaktoren wie beispielsweise das Einkommen ändern. Wenn sich das Einkommen des Wirtschaftssubjektes ändert, verschiebt sich die Budgetgerade im Diagramm parallel nach innen oder außen, je nach Änderung des Einkommens. In der folgenden Grafik hat sich das Einkommen erhöht. Die optimale Entscheidung vor und nach der Einkommensänderung ist inklusive der Indifferenzkurven eingezeichnet. Die nachgefragte Menge beider Güter hat sich hier erhöht. ...
  15. Beispiele für Einkommenskonsumkurven
    Nachfrageänderung und die Marktnachfrage > Individuelle Nachfrageänderung > Beispiele für Einkommenskonsumkurven
    Einkommenskonsumkurve bei perfekten Substituten
    Sehen wir uns zur Verdeutlichung die Einkommenskonsumkurve bei unseren typischen Fällen an.Bei perfekten Substituten liegt die EKK im Falle einer Randlösung auf der jeweiligen Achse des Gutes. Wenn keine Randlösung vorliegt, ist praktisch jede Güterkombination möglich, solange das Budget sie erlaubt. Die EKK ist dann keine Gerade sondern der gesamte Raum innerhalb der Grafik.Einkommenskonsumkurve bei perfekten SubstitutenBei perfekten Komplementen geht die EKK grundsätzlich ...
  16. Die Engel-Kurve
    Nachfrageänderung und die Marktnachfrage > Individuelle Nachfrageänderung > Die Engel-Kurve
    Engel-Kurve fr Luxusgter
    Aus der Einkommenskonsumkurve können wir eine weitere Beziehung ableiten, die sogenannte Engel-Kurve. Sie zeigt die Beziehung zwischen dem Einkommen und der Nachfrage nach einem Gut. Dementsprechend zeichnen wir diese Kurve in ein $\ (x_1; m) $-Diagramm ein. Die Engel-Kurve wurde bereits im 19. Jahrhundert von Ernst Engel entwickelt. In der einschlägigen Literatur wird der von Engel beschriebene Zusammenhang auch Engelsches Gesetz genannt. Das engelsche Gesetz ist eine ...
  17. Preisänderung
    Nachfrageänderung und die Marktnachfrage > Individuelle Nachfrageänderung > Preisänderung
    Nachfragekurve bei perfekten Substituten
    Natürlich kann sich nicht nur das Einkommen der Wirtschaftssubjekte ändern, sondern auch die Preise der Güter, die sie konsumieren. Damit ändert sich meist auch der optimale Warenkorb. Genau wie bei der Einkommensänderung sind auch im Falle der Preisänderung zwei verschiedene Reaktionen des Verbrauchers denkbar. Er kann auf eine Erhöhung des Preises mit geringerem Konsum reagieren, aber auch mit steigendem. Bei sogenannten gewöhnlichen Gütern sinkt die ...
  18. Aggregation der Nachfrage
    Nachfrageänderung und die Marktnachfrage > Die Marktnachfrage > Aggregation der Nachfrage
    Die Marktnachfrage
    ... das zweite Gut und halten auch die jeweiligen Einkommen der einzelnen Verbraucher konstant. Dies erleichtert die Analyse sehr, wir führen so nur eine Partialanalyse durch. Eine Totalanalyse wäre weitaus komplizierter und würde mehr Informationen und komplexere Modelle erfordern. Wie vorher dargestellt, ist in der Regel die Nachfrage nach einem Gut eine fallende Funktion in Abhängigkeit vom Preis.Die MarktnachfrageAddieren wir nun verschiedene Nachfragefunktionen von mehreren ...
  19. Theorie des Unternehmens
    Theorie des Unternehmens > Formale Herleitung > Theorie des Unternehmens
    ... Einschränkungen in Form von begrenzten Einkommen oder durch Preisen von Produkten entgegen. Eine wichtige Einschränkung mit der wir uns bei Unternehmen beschäftigen, ist die Technologie. Sie bestimmt, wie Firmen Input (Rohstoffe, Arbeit, Kapital) in Output (Produkte & Dienstleistungen) umwandeln.Die Technologie gibt an, wie Input in Output umgewandelt wird.Es werden wieder einige vereinfachende Annahmen getroffen. Zuerst kann eine Unternehmung Produkte mit einer Vielzahl ...
  20. Langfristige Angebotseffekte
    Die lange und kurze Frist bei Kosten > Das Angebot der Unternehmen > Langfristige Angebotseffekte
    Langfristige Angebots-Effekte
    ... keine Opportunitätskosten. Zinsen und das Einkommen des Unternehmers stellen Gewinne dar.
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Externes Rechnungswesen

  1. Steuerrechtliche Vorschriften
    Organisation des Rechnungswesens > Steuerrechtliche Vorschriften
    Steuerrechtliche Vorschriften zur Erstellung des Jahresabschlusses
    ... relevant sind die Abgabenordnung (AO) und das Einkommensteuergesetz (EStG). Für Kapitalgesellschaften ist entsprechend auch das Körperschaftssteuergesetz (KStG) relevant.Steuerrechtliche VorschriftenFür die reine Erstellung des handelsrechtlichen Jahresabschluss ist das Steuerrecht nur sekundär notwendig. Später werden wir das Thema „latente Steuern“ genauer betrachten, bei dem die steuerrechtlichen Vorschriften relevant sind.Ein eingängiges Beispiel ...
  2. Exkurs: IFRS
    Exkurs > Exkurs: IFRS
    ... Vorschriften des Steuerrechts, insbesondere das Einkommensteuergesetz (§§ 5 - 7) und die dazugehörige Durchführungsverordnung, beachtet werden. Weitere Gründe für die Notwendigkeit der Einführung international gültiger Rechnungslegung:Durch die Globalisierung sind zunehmend auch kleine und mittelständische Unternehmen über die Grenzen der BRD aktiv.Damit einhergend steigt die Bedeutung von internationalen Analysten und global agierender Investoren ...
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Kosten- und Leistungsrechnung

  1. Kalkulatorischer Unternehmerlohn
    Kostenartenrechnung > Systematisierung > Kalkulatorischer Unternehmerlohn
    ... selbstständigen Tätigkeit ein Jahreseinkommen von 20.000 €. Als Angestellter seines Freundes Karl könnte er jedoch im Jahr 30.000 € verdienen. Sein Gewinn liegt deswegen bei $\ 20.000 - 30.000 = - 10.000\ € $. Er bleibt also, wenn er sich für die selbstständige Tätigkeit entscheidet, in der Höhe von 10.000 € unter seinen finanziellen Möglichkeiten. Daher ist es für ihn wichtig, den kalkulatorischen Unternehmerlohn in sein Kalkül ...
Kostenrechnung
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