Mikroökonomie

  1. Prinzipien der Mikroökonomie
    Grundlagen und Begriffe der Mikroökonomie > Begriffe der Mikroökonomie > Prinzipien der Mikroökonomie
    ... das (in den allermeisten Fällen) begrenzte Einkommen. Sie müssen entscheiden, was sie kaufen wollen und wieviel davon. Unternehmen müssen die Preise ihrer Inputfaktoren beachten. Auch ihre Produktionsmenge muss bestimmt werden, da sie nur über begrenzte Kapazitäten zur Produktion verfügen. Aus diesem Mangel heraus versucht die Mikroökonomie Wege aufzuzeigen, wie die vorhandenen, begrenzten Mittel am Besten eingesetzt werden können. Die Frage lautet immer, wie ein Individuum oder ein ...
  2. Exogene Effekte
    Grundlagen und Begriffe der Mikroökonomie > Komparative Statik > Exogene Effekte
    Exogene Effekte
    ... Nachfrage beeinflussen. Ein Beispiel ist das Einkommen der Individuen. Steigt dieses, sind sie eher bereit mehr zu kaufen trotz eines hohen Preises. Auch die Preise anderer Güter, die mit dem eigentlich betrachteten Gut ähnlich sind, sind interessant. Wird ein ähnliches Gut billiger, werden die Konsumenten eher dieses kaufen. Die Nachfrage nach dem einen Gut sinkt damit. Ein sehr wichtiger Faktor sind auch die Präferenzen. Präferenzen sind praktisch die verschiedenen "Geschmäcker" der ...
  3. Grundlagen der Elastizität
    Grundlagen und Begriffe der Mikroökonomie > Elastizität > Grundlagen der Elastizität
    Grundlagen der Elastizität
    Weiter geht es mit dem Begriff der Elastizität. Wie reagiert die Nachfrage auf eine Änderung des Preises ? Diese Frage ist besonders für Anbieter von Waren interessant. Betrachten wir folgenden Fall: Ein Verkäufer verkauft für 2€ pro Einheit ein bestimmtes Gut und hat bei diesem Preis 5 Nachfrager. Er verdient also 10€. Jetzt kann er sich überlegen, ob er den Preis um einen Euro anhebt. Er wird wissen, dass die Nachfrage zurückgeht, zum Beispiel um eine Person. Er verkauft nun nur noch ...
  4. Steuern, ein weiterer staatlicher Eingriff
    Grundlagen und Begriffe der Mikroökonomie > Wohlfahrt > Steuern, ein weiterer staatlicher Eingriff
    Steuern, ein weiterer staatlicher Eingriff
    ... es eine Vielzahl an Steuern, angefangen mit der Einkommenssteuer, Mehrwertsteuer, bis hin zu Steuern auf Bier. Steuern werden erhoben, zum einen um Einnahmen für den Staat zu erzielen, können aber auch genutzt werden, um Einfluss auf die gehandelte Menge auf dem Markt zu nehmen. Dies ist zum Beispiel der Fall bei den Steuern auf Tabakwaren und sogenannte Alkopops. In beiden Fällen soll der Preis erhöht werden, damit weniger dieser Güter verkauft werden. Wie der genau Mechanismus dahinter ...
  5. Güter und Budgetbeschränkung
    Theorie der Haushaltsnachfrage > Formale Herleitung > Güter und Budgetbeschränkung
    ... werden. Ebenso ist das Vermögen oder Einkommen der Haushalte gegeben. Pro Periode steht nur eine bestimmte Menge davon zur freien Verfügung. Sparen oder Kreditaufnahme (in der Mikroökonomik auch "entsparen" genannt) werden wir in diesem Grundkurs ausklammern. Wirtschaftlich gesprochen sind beide Variablen im Modell exogen. Wenn wir nun die zwei Güter mit den jeweiligen Preisen bewerten, ergibt sich folgende Formel: $$\ p_1 \cdot x_1 + p_2 \cdot x_2 \le m $$ $$\ Preis 1 \cdot ...
  6. Die Budgetgerade
    Theorie der Haushaltsnachfrage > Formale Herleitung > Die Budgetgerade
    Die Budgetgerade
    ... $\ p_1 \cdot x_1 $ auf die Seite mit dem Einkommen und dividieren durch den Preis des zweiten Gutes. Wir erhalten: $$\ x_2 = {m \over p_2} - ({p_1 \over p_2}) \cdot x_1 $$ Der erste Teil der Formel gibt den Y-Achsenabschnitt an. Er ist die maximale Menge, die von Gut 2 gekauft werden kann. Um den Achsenabschnitt für Gut 1 zu erhalten, teilen wir das verfügbare Budget durch den Preis des Gutes 1: $\ {m \over p_1}=x_1 \max $ Der Ausdruck $\ -{p_1 \over p_2} $ ist die negative Steigung ...
  7. Einkommensänderungen und Preisänderungen
    Theorie der Haushaltsnachfrage > Preis- und Einkommensänderungen > Einkommensänderungen und Preisänderungen
    Einkommensänderungen und Preisänderungen
    ... Budgetgerade ändert sich, wenn sich das Einkommen des Haushaltes ändert. Auch Änderungen der Preise haben Auswirkungen auf die Konsummöglichkeiten. Einkommensänderungen Ändert sich das Einkommen eines Wirtschaftssubjektes, so ändern sich auch seine Konsummöglichkeiten. Es verändert sich somit auch die Budgetgerade. Weshalb sich das Einkommen im speziellen ändert ist in unserem Zusammenhang unerheblich. Aus der Gleichung für die Budgetgerade können wir leicht ablesen, dass ...
  8. Staatliche Eingriffe und die Budgetgerade
    Theorie der Haushaltsnachfrage > Preis- und Einkommensänderungen > Staatliche Eingriffe und die Budgetgerade
    Staatliche Eingriffe und die Budgetgerade
    ... Vielzahl an Steuern erhoben, wie zum Beispiel Einkommens- oder Mehrwertsteuern. Auch Steuern haben eine Auswirkung auf die Konsummöglichkeiten der Haushalte. Auswirkung staatlicher Eingriffe auf die Budgetgerade Was sind mögliche Auswirkungen von Steuern auf unsere Budgetgerade? Betrachten wird den Fall einer Einkommenssteuer. Hier wird ein bestimmter Prozentsatz des Einkommens an den Staat abgeführt. Diesen Prozentsatz nennen wir t, nach dem englischen Begriff "tax" für Steuern. Die neue ...
  9. Grafische Bestimmung des Optimums
    Die optimale Entscheidung > Das Haushaltsoptimum > Grafische Bestimmung des Optimums
    Grafische Bestimmung des Optimums
    ... befinden, denn nur dort wird das komplette Einkommen ausgegeben. Das Ziel des Haushalts ist natürlich, seinen Nutzen zu maximieren. Der Nutzen wird durch Indifferenzkurven dargestellt. Sehen wir uns zur Verdeutlichung folgende Grafik an: Budgetgerade und Indifferenzkurven Hier sind sowohl die Budgetgerade als auch mehrere Indifferenzkurven eingezeichnet. Die Indifferenzkurve 1 hat das höchste Nutzenniveau, da sie am weitesten rechts oben liegt. Sie berührt allerdings nicht die ...
  10. Die mathematische Bestimmung bei einer Cobb-Douglas-Nutzenfunktion
    Die optimale Entscheidung > Das Haushaltsoptimum > Die mathematische Bestimmung bei einer Cobb-Douglas-Nutzenfunktion
    Die mathematische Bestimmung bei  einer Cobb-Douglas-Nutzenfunktion
    ... Diese Zahlen geben an, wie der Konsument sein Einkommen auf die Güter verteilt, zu $\ {2 \over 3} $ auf Gut 1 und zu $\ {1 \over 3} $ auf Gut 2. Für unser Beispiel ergibt das $\ x_1=90 \cdot {2 \over 3}=60 $ und $\ x_2= 90 \cdot {1 \over 3}=30 $. Dies geteilt durch die Preise ergibt wieder (30; 6). Dies gilt für alle möglichen Exponenten. Auf die genaue Herleitung verzichten wir.
  11. Substitutionseffekt und Einkommenseffekt
    Die optimale Entscheidung > Slutsky-Zerlegung > Substitutionseffekt und Einkommenseffekt
    Substitutionseffekt und Einkommenseffekt
    ... wird Substitutionseffekt genannt, der zweite Einkommenseffekt. Bestimmung der Effekte durch die Slutsky-Zerlegung Um diese beiden Wirkungen der Preisänderung geht es hier. Beide lassen sich durch die sogenannte Slutsky-Zerlegung bestimmen. Dieses Konzept zur Aufspaltung beider Effekte wurde vom russisch-ukrainisch-stämmigen Mathematiker Jewgeni Jewgenjewitsch Sluzki (in der Übersetzung Slutsky) entwickelt. Um das Vorgehen deutlich zu machen, schauen wir uns die folgende Grafik an. Slutsky-Zerlegung Vor ...
  12. Die Berechnung von Einkommens- und Substitutionseffekt
    Die optimale Entscheidung > Slutsky-Zerlegung > Die Berechnung von Einkommens- und Substitutionseffekt
    ... praktische Berechnung. Substitutionseffekt, Einkommenseffekt sowie der Gesamteffekt werden in den folgenden fünf Rechenschritten anhand eines Beispiels bestimmt. In diesem Beispiel gehen wir von der folgenden Aufgabe aus: $\ u(x_1; x_2)=x_1 \cdot x_2;\ m=40;\ p_1=1;\ p_2=2 $; der Preis von Gut 1 steigt auf $\ p´_1=2 $ Berechnen des ursprünglich optimalen Güterbündels - 1. Schritt Dies überspringen wir hier mal, denn der Weg ist ja bereits dargestellt worden. Zur weiteren Übung ...
  13. Einkommens - und Substitutionseffekt bei verschiedenen Güterarten
    Die optimale Entscheidung > Slutsky-Zerlegung > Einkommens - und Substitutionseffekt bei verschiedenen Güterarten
    Einkommens - und Substitutionseffekt bei verschiedenen Güterarten
    ... der Preisänderung besteht aus der Summe vom Einkommens- und Substitutionseffekt: Gesamteffekt = Substitutionseffekt + Einkommenseffekt. In der folgenden Grafik ist das vorherige Rechenbeispiel eingezeichnet. Beispiel zur Slutsky-Zerlegung Der Substitutionseffekt hat die Eigenschaft immer entgegen der Preisänderung gerichtet zu sein. Steigt der Preis, wie im Beispiel, dann sinkt der Konsum des Gutes. Sinkt allerdings der Preis, dann steigt der Konsum an. Der Substitutionseffekt ist ...
  14. Übung Slutsky-Zerlegung
    Die optimale Entscheidung > Slutsky-Zerlegung > Übung Slutsky-Zerlegung
    Übung Slutsky-Zerlegung
    ... und dem individuellen Einkommen $y$. (Die marshallsche Nachfrage resultiert aus dem Nutzenmaximierungsproblem des Haushalts und gibt die Gütermenge – in Abhängigkeit von den Güterpreisen – an, die erforderlich ist, um mit einem gegebenen Einkommen $y$ ein möglichst hohes Nutzenniveau zu erreichen). $x_{i}^{h}(\mathbf{p},\overline{u})$ ist bezeichnet als Hicks'sche (auch: kompensierte) Nachfrage nach dem Gut $i$, wobei hier $\overline{u}$ für das zu erreichende ...
  15. Einkommensänderung
    Nachfrageänderung und die Marktnachfrage > Individuelle Nachfrageänderung > Einkommensänderung
    Einkommensänderung
    ... Einflussfaktoren wie beispielsweise das Einkommen ändern. Wenn sich das Einkommen des Wirtschaftssubjektes ändert, verschiebt sich die Budgetgerade im Diagramm parallel nach innen oder außen, je nach Änderung des Einkommens. In der folgenden Grafik hat sich das Einkommen erhöht. Die optimale Entscheidung vor und nach der Einkommensänderung ist inklusive der Indifferenzkurven eingezeichnet. Die nachgefragte Menge beider Güter hat sich hier erhöht. Dieser betrachtete Fall liegt bei ...
  16. Beispiele für Einkommenskonsumkurven
    Nachfrageänderung und die Marktnachfrage > Individuelle Nachfrageänderung > Beispiele für Einkommenskonsumkurven
    Beispiele für Einkommenskonsumkurven
    Sehen wir uns zur Verdeutlichung die Einkommenskonsumkurve bei unseren typischen Fällen an. Bei perfekten Substituten liegt die EKK im Falle einer Randlösung auf der jeweiligen Achse des Gutes. Wenn keine Randlösung vorliegt, ist praktisch jede Güterkombination möglich, solange das Budget sie erlaubt. Die EKK ist dann keine Gerade sondern der gesamte Raum innerhalb der Grafik. Einkommenskonsumkurve bei perfekten Substituten Bei perfekten Komplementen geht die EKK grundsätzlich durch ...
  17. Die Engel-Kurve
    Nachfrageänderung und die Marktnachfrage > Individuelle Nachfrageänderung > Die Engel-Kurve
    Die Engel-Kurve
    Aus der Einkommenskonsumkurve können wir eine weitere Beziehung ableiten, die sogenannte Engel-Kurve. Sie zeigt die Beziehung zwischen dem Einkommen und der Nachfrage nach einem Gut. Dementsprechend zeichnen wir diese Kurve in ein $\ (x_1; m) $-Diagramm ein.  Die Engel-Kurve wurde bereits im 19. Jahrhundert von Ernst Engel entwickelt. In der einschlägigen Literatur wird der von Engel beschriebene Zusammenhang auch Engelsches Gesetz genannt. Das engelsche Gesetz ist eine von ihm erstmals beschriebene ...
  18. Preisänderung
    Nachfrageänderung und die Marktnachfrage > Individuelle Nachfrageänderung > Preisänderung
    Preisänderung
    Natürlich kann sich nicht nur das Einkommen der Wirtschaftssubjekte ändern, sondern auch die Preise der Güter, die sie konsumieren. Damit ändert sich meist auch der optimale Warenkorb. Genau wie bei der Einkommensänderung sind auch im Falle der Preisänderung zwei verschiedene Reaktionen des Verbrauchers denkbar. Er kann auf eine Erhöhung des Preises mit geringerem Konsum reagieren, aber auch mit steigendem. Bei sogenannten gewöhnlichen Gütern sinkt die Nachfrage mit steigendem Preis und ...
  19. Aggregation der Nachfrage
    Nachfrageänderung und die Marktnachfrage > Die Marktnachfrage > Aggregation der Nachfrage
    Aggregation der Nachfrage
    ... das zweite Gut und halten auch die jeweiligen Einkommen der einzelnen Verbraucher konstant. Dies erleichtert die Analyse sehr, wir führen so nur eine Partialanalyse durch. Eine Totalanalyse wäre weitaus komplizierter und würde mehr Informationen und komplexere Modelle erfordern. Wie vorher dargestellt, ist in der Regel die Nachfrage nach einem Gut eine fallende Funktion in Abhängigkeit vom Preis. Die Marktnachfrage Addieren wir nun verschiedene Nachfragefunktionen von mehreren Konsumenten ...
  20. Theorie des Unternehmens
    Theorie des Unternehmens > Formale Herleitung > Theorie des Unternehmens
    ... sich Einschränkungen in Form von begrenzten Einkommen oder durch Preisen von Produkten entgegen. Eine wichtige Einschränkung mit der wir uns bei Unternehmen beschäftigen, ist die Technologie. Sie bestimmt, wie Firmen Input (Rohstoffe, Arbeit, Kapital) in Output (Produkte & Dienstleistungen) umwandeln. Die Technologie gibt an, wie Input in Output umgewandelt wird. Es werden wieder einige vereinfachende Annahmen getroffen. Zuerst kann eine Unternehmung Produkte mit einer Vielzahl ...
  21. Langfristige Angebotseffekte
    Die lange und kurze Frist bei Kosten > Das Angebot der Unternehmen > Langfristige Angebotseffekte
    Langfristige Angebotseffekte
    ... keine Opportunitätskosten. Zinsen und das Einkommen des Unternehmers stellen Gewinne dar.
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Makroökonomie

  1. Aufbau des Makroökonomie Online-Kurses
    Grundlagen der Makroökonomik > Aufbau des Makroökonomie Online-Kurses
    ... der jeweils neuen Begriffe gelegt. Im Einkommen-Ausgaben-Modell erklären wir die makroökonomischen Aggregate wie Volkseinkommen, Konsum, Ersparnis und Staatsausgaben.  Im Gütermarkt erfolgt die Herleitung insbes. der IS-Kurve,  der Geldmarkt klärt Geldnachfrage, Geldangebot und die LM-Kurve.  Im IS-LM-System geht es dann um die Erklärung des Zinssatzes und des Volkseinkommens. Dieses wird erweitert um außenwirtschaftliche Komponenten im Rahmen des Mundell-Fleming-Modells.  Im ...
  2. Konsumhypothesen
    Einkommen-Ausgaben-Modell > Konsumhypothesen
    ... Konsumhypothese permanente Einkommenshypothese nach Friedman  Lebenszeit-Einkommenshypothese nach Modigliani,  relative Einkommenshypothese nach Duesenberry. Wir besprechen in diesem Text ausschließlich die erste Hypothese.
  3. keynesianische Konsumhypothese im Einkommen-Ausgaben-Modell
    Einkommen-Ausgaben-Modell > keynesianische Konsumhypothese im Einkommen-Ausgaben-Modell
    keynesianische Konsumhypothese im Einkommen-Ausgaben-Modell
    ... sich der Konsum auf in einen einkommensunabhängigen Teil und einen einkommensabhängigen Teil. Einkommensunabhängiger Teil  Einkommensunabhängig ist der autonome Konsum Ca  Wenn das Volkseinkommen $Y = 0 $ ist, so wird (trotzdem) konsumiert, nämlich der autonome Konsum Ca. Einkommensabhängiger Teil Demgegenüber existiert auch ein einkommensabhängiger Teil des Konsums. Dieser schreibt sich als c·Y         einkommensabhängiger Teil des Konsums Hierbei ...
  4. Ersparnisse im Einkommen-Ausgaben-Modell
    Einkommen-Ausgaben-Modell > Ersparnisse im Einkommen-Ausgaben-Modell
    Ersparnisse im Einkommen-Ausgaben-Modell
    ... sich die Sparfunktion herleiten. Weil man sein Einkommen entweder sparen oder konsumieren kann, gilt $Y= C(Y) + S(Y)$, also Einkommen = Konsum + Ersparnis.  Setzt man die obige keynesianische Konsumfunktion ein und löst nach den Ersparnissen auf, so erhält man wegen $Y = C_a + c*Y + S(Y)$ ‹=›            $S(Y)= Y – C_a – c*Y$                   $    = Y*(1 - c) - C_a$                   $    = - C_a + (1 - c)*Y $ $S(Y)=-C_a+(1-c)*Y$           ...
  5. Verwendungsgleichung im Einkommen-Ausgaben-Modell
    Einkommen-Ausgaben-Modell > Verwendungsgleichung im Einkommen-Ausgaben-Modell
    Verwendungsgleichung im Einkommen-Ausgaben-Modell
    ... des Sozialprodukts besagt, dass das Volkseinkommen Y verausgabt wird für den Konsum C, die Investitionen I, die Staatsausgaben G sowie den Außenbeitrag Ex - Im. Formal also: $Y = C + I + G + Ex – Im$.                                         Verwendungsgleichung Man hat also unterschiedliche Sektoren, die Nachfrage entfalten: die privaten Haushalte, welche konsumieren,  die Unternehmen, die investieren,  der ...
  6. Steuerarten
    Steuern > Steuerarten
    Steuerarten
    ... zwei unterschiedliche Arten der Steuer: einkommensabhängige Steuern $T = t * Y$ und einkommensunabhängige Steuern $T$
  7. Einkommensabhängige Steuer
    Steuern > Einkommensabhängige Steuer
    Bei einer einkommensabhängigen Steuer (= endogene Steuer) steigt mit zunehmendem Einkommen Y das Steueraufkommen T an. Man multipliziert das Volkseinkommen Y mit dem Grenzsteuersatz t, in Zeichen also T = t ∙ Y.   Der Steuersatz t gibt an, wieviel Cent von jedem einzelnen Euro an Einkommen wegbesteuert werden. Bei t = 0,3 werden von Y = 1 € insgesamt 0,3 € Steuern bezahlt.
  8. Einkommensunanbhängige Steuer
    Steuern > Einkommensunanbhängige Steuer
    Bei einer einkommensunabhängigen Steuer (= Kopfsteuer = Pauschalsteuer = exogene Steuer) zahlt jeder Steuerpflichtige einen festen identischen Betrag, d.h. das Steueraufkommen ist unveränderlich bei einem festen Betrag T.   Im fiktiven Land Kleinbrutannien wird eine Kopfsteuer eingeführt. Jeder Einwohner zahlt pro Monat einen Betrag von 1.000₤, unabhängig von seinem Einkommen. Eine Hundesteuer gehört nicht zu den Kopfsteuern, da sie zwar pauschal, aber nicht pro (Menschen-)Kopf anfällt...
  9. Bedeutung von Multiplikatoren
    Multiplikatoren > Bedeutung von Multiplikatoren
    Bedeutung von Multiplikatoren
    ... Multiplikator gibt an, wie stark z.B. das Volkseinkommen $Y$ zunimmt, wenn eine weitere Größe um 1 € zunimmt. So gibt der Multiplikator $\frac{dY}{dG}$ an, um wieviel Euro das Volkseinkommen zunimmt, wenn die Staatsausgaben G um 1 € ansteigen, Multiplikator $\frac{dY}{dI}$ an, um wieviel Euro das Volkseinkommen zunimmt, wenn die Investitionen I um 1 € ansteigen.   Das Video wird geladen ...
  10. Staatsausgabenmultiplikator ohne Steuern
    Multiplikatoren > Staatsausgabenmultiplikator ohne Steuern
    ... Staatsausgabenmultiplikator $\frac{dY}{dG}$ im Einkommen-Ausgaben-Modell für eine geschlossene Volkswirtschaft. Zunächst notiert man die relevante Gleichung, nämlich die Verwendungsgleichung des Sozialprodukts, also $Y = C_{aut}+ cY + Ī + G$ . Danach notiert man ein „d“ vor den Ausdrücken und erhält $dY = dC_{aut}+ d(cY) + dĪ + dG$. Was kann = 0 sein? All jenes, was unveränderlich ist, also $dC_{aut} = 0, dĪ = 0 $ Allerdings ist $dG ≠ 0$, denn nach $\frac{dY}{dG}$ ist ja gefragt! Damit ...
  11. Staatsausgabenmultiplikator bei endogener Steuer
    Multiplikatoren > Staatsausgabenmultiplikator bei endogener Steuer
    Im Falle der einkommensabhängigen Besteuerung liest sich die Verwendungsgleichung als $Y = C + Ī + G $$  = C_a+ c(Y - T) + Ī + G $$  = C_a+ c(Y - t*Y) + Ī + G $ . Man beachte also insbesondere, dass das Steueraufkommen endogen ist durch $T = t * Y$. Man rechnet folglich $dY = dC_a+ d(c(Y - t * Y)) + dĪ + dG $$     = dC_a+ d(c * Y - c * t *Y) + dĪ + dG$ Nun entscheidet man, welche Größen gleich null sind. Die Investitionen und der autonome Konsum verändern sich nicht, folglich ...
  12. Staatsausgabenmultiplikator bei exogener Steuer
    Multiplikatoren > Staatsausgabenmultiplikator bei exogener Steuer
    Staatsausgabenmultiplikator bei exogener Steuer
    ... stellt man die Verwendungsgleichung des Volkseinkommens auf: $Y = C + Ī + G$$= C_a+ c(Y - T) + Ī + G$. Danach schreibt man den Faktor d vor jeden Ausdruck und schaut, was hiervon gleich null ist und was nicht. $dY = dC_a+ d(c(Y - T)) + dĪ + dG$. Die Veränderung des autonomen Konsums ist gleich null, genauso die Veränderung der Investitionen, d.h. $dC_a = dĪ = 0$. Die Veränderung der Staatsausgaben ist nicht null, da nach $\frac{dY}{dG}$ gefragt ist, also $dG ≠ 0$. Also vereinfacht ...
  13. Investitionsmultiplikator
    Multiplikatoren > Investitionsmultiplikator
    Investitionsmultiplikator
    ... um 1 Mrd. € zu einer Erhöhung des Volkseinkommens um $\frac{dY}{dI}= \frac{1}{1 – 0,2 } =\frac {1}{0,8}=1,25 Mrd. €$. Die vorliegende Abb. 5 zeigt die Wirkung graphisch. Wegen des Anstiegs der Investitionen von $Ī_0$ auf  $Ī_1$ steigt die Güternachfragekurve an (von $Y_0^d$ auf $Y_1^d$). Das Volkseinkommen verschiebt sich im folgenden von $Y_0$ auf $Y_1$ (= Multiplikatoreffekt der erhöhten Investitionen). Abb. 5: Multiplikatoreffekt einer Investitionserhöhung
  14. Investitionen auf Gütermarkt
    Gütermarkt > Investitionen auf Gütermarkt
    Im Einkommen-Ausgaben-Modell waren die Investitionen nicht abhängig vom Zinssatz i, es galt also $I = Ī$. Im vorliegenden Kapitel 5 werden sie als zinsabhängig angenommen. Es gilt also $I = I(i)$. Wenn die Zinsen ansteigen, so sinken die Investitionen. Sinken sie ab, so steigen die Investitionen.
  15. IS-Kurve
    Gütermarkt > IS-Kurve
    ... zeigt sie, für welche Zinsen i und welche Volkseinkommen Y der Gütermarkt ausgeglichen ist.
  16. Herleitung der IS-Kurve im Zwei-Quadrantenschema
    Gütermarkt > IS-Kurve > Herleitung der IS-Kurve > Herleitung der IS-Kurve im Zwei-Quadrantenschema
    Herleitung der IS-Kurve im Zwei-Quadrantenschema
    ... wird die IS-Kurve aus dem Einkommen-Ausgaben-Schema hergeleitet, s. Abb. 6. Zum Zinssatz i1 passt die Verwendungsgleichung $ Y = C + Ī_1 + G$. Damit ergibt sich in der obigen Komponente der Abb. 6 das gleichgewichtige Volkseinkommen Y1, d.h. unten ist $(i_1 , Y_1)$ ein Punkt der – gerade zu entwickelnden – IS-Kurve. Wenn der Zinssatz i sinkt (von i1 nach i2), so ist dies im obigen Bild des Einkommen-Ausgaben-Schemas (also Abb. 6) eine exogene Veränderung, bewegt also ...
  17. Herleitung der IS-Kurve im Vier-Quadrantenschema
    Gütermarkt > IS-Kurve > Herleitung der IS-Kurve > Herleitung der IS-Kurve im Vier-Quadrantenschema
    Herleitung der IS-Kurve im Vier-Quadrantenschema
    ... Sparvolumen $S_0$ zu erreichen, war ein Volkseinkommen von $Y_0$ nötig. Damit ist $(i_0, Y_0)$ ein erster Punkt der IS-Kurve. Dieses Vorgehen wiederholt man für andere Zinssätze, z.B. $i_1$ usw. Die Verbindungslinie der gleichgewichtigen Zins-Volkseinkommens-Kombinationen ergibt dann die IS-Kurve. Abb. 7 : Herleitung der IS-Kurve im Vier-Quadrantenschema Schließlich kann man sagen, welche Art von Ungleichgewichten bestehen, wenn man links und rechts von der IS-Kurve schaut (s. Abb. ...
  18. Geldnachfrage
    Geldmarkt > Geldnachfrage
    Verwechsle nicht die Begriffe Geldnachfrage und Einkommensnachfrage. Wenn Fritz am Wochenmarkt ein Pfund Bananen kauft und hierfür einen Betrag von 2 € bezahlt, so fragt der Verkäufer Bruno Banani Einkommen nach, nicht etwa Geld. Geldnachfrage bedeutet, liquide Mittel in seinem Portemonnaie bzw. auf seinem Girokonto halten zu wollen. Wir unterscheiden keynesianische Geldnachfrage und monetaristische Geldnachfrage. 
  19. Transaktionskasse der Keynesianischen Geldnachfrage
    Geldmarkt > Geldnachfrage > Keynesianische Geldnachfrage > Transaktionskasse der Keynesianischen Geldnachfrage
    ... sog. Transaktionskasse. Wenn man ein höheres Einkommen besitzt, so hält man auch mehr Geld in der Transaktionskasse. Mit anderen Worten ist die Transaktionskasse LT positiv abhängig vom Volkseinkommen Y: $L^T = L^T(Y)$ mit $L^T_Y > 0 $                  keynesianische Transaktionskasse
  20. Vorsichtskasse der Keynesianischen Geldnachfrage
    Geldmarkt > Geldnachfrage > Keynesianische Geldnachfrage > Vorsichtskasse der Keynesianischen Geldnachfrage
    ... Die Vorsichtskasse ist abhängig vom Volkseinkommen Y und vom Zinssatz i, also $L^V= L^V(Y,i)$ mit  $L^V_i < 0$ und $L^V_Y > 0$;                                 keynesianische Vorsichtskasse
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Buchführung

  1. Maßgeblichkeitsprinzip
    Grundlagen > BilMoG > Maßgeblichkeitsprinzip
    ... für die Ermittlung des zu versteuernden Einkommens. Grundsätzlich gilt daher die Maßgeblichkeit der Handelsbilanz für die Steuerbilanz . Das Maßgeblichkeitsprinzip überträgt die handelsrechtlichen Vorschriften, denen der Jahresabschlusssowohl formal als auch inhaltlich entsprechen muss (Handelsbilanz), in den Bereich der Steuerbilanz. Das bedeutet auch, dass die nach Handelsrecht gewählten Bewertungsansätze ebenso für steuerliche Zwecke gelten. Beispiel zum Maßgeblichkeitsprinzip Ein ...
  2. Umgekehrte Maßgeblichkeit
    Grundlagen > BilMoG > Umgekehrte Maßgeblichkeit
    ... Überschuss und dem zu versteuernden Einkommen. Zunächst erklären wir dazu noch den Begriff der Drohverlustrückstellung:Die Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften (sog. Drohverlustrückstellung) erfasst künftige, noch nicht realisierte Verluste. Ein Verlust aus einem schwebenden Geschäft droht, wenn sich Erträge und Aufwendungen aus demselben noch nicht abgewickelten Geschäft nicht ausgleichen, beispielsweise wenn ein langfristiger Mietvertrag abgeschlossen ...
  3. Steuern
    Geldverkehr > Löhne und Gehälter > Steuern
    ... Die Lohnsteuer ist eine Vorauszahlung auf die Einkommensteuer des nichtselbständig beschäftigten Arbeitnehmers. Sie ist betragsmäßig die größte und dient außerdem anderen Steuern als Bemessungsgrundlage. Die Höhe der Lohnsteuer richtet sich nach der auf der Lohnsteuerkarte angegebenen Lohnsteuerklasse. Auf die konkrete Berechnung soll hier nicht näher eingegangen werden. Als Beispiel dient uns ein Lohnsteuersatz in Höhe von 22% für ein Bruttoeinkommen von 3.000 € monatlich. Der ...
  4. Sozialversicherungsbeiträge
    Geldverkehr > Löhne und Gehälter > Sozialversicherungsbeiträge
    ... errechnet sich prozentual aus dem Bruttoeinkommen. Die Beitragssätze werden jährlich neu festgelegt. Die genannten Werte dienen daher nur als Beispiel. (Bei der Pflegeversicherung wären Abweichungen z.B. in Sachsen sowie bei Kinderlosen zu berücksichtigen; Krankenkassenbeiträge unterscheiden sich je nach Krankenkasse aufgrund der kassenindivduellen Zusatzbeiträge.) Krankenversicherung von 14,6 % paritätisch Pflegeversicherung 2,35 % (paritätisch) (Beitragszuschlag für Kinderlose: ...
  5. Sachbezüge
    Geldverkehr > Löhne und Gehälter > Sachbezüge
    ... 1.650 € Aufgrund der Progressivität der Einkommenssteuer ist für ein Einkommen von 3.200 € ein höherer Steuersatz zu berücksichtigen. Den Sachzuwendungen in Höhe von 200 € stehen daher um 114,8 € erhöhte Steuern und Beiträge gegenüber.
  6. Privatsteuern
    Geldverkehr > Steuern in der Buchführung > Privatsteuern
    ... Zu nennen wären z.B. die Kirchen- und Einkommensteuer des Unternehmers und die Erbschaftsteuer.
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Externes Rechnungswesen

  1. Steuerrechtliche Vorschriften
    Organisation des Rechnungswesens > Steuerrechtliche Vorschriften
    Steuerrechtliche Vorschriften
    ... relevant sind die Abgabenordnung (AO) und das Einkommensteuergesetz (EStG). Für Kapitalgesellschaften ist entsprechend auch das Körperschaftssteuergesetz (KStG) relevant. Steuerrechtliche Vorschriften Für die reine Erstellung des handelsrechtlichen Jahresabschluss ist das Steuerrecht nur sekundär notwendig. Später werden wir das Thema „latente Steuern“ genauer betrachten, bei dem die steuerrechtlichen Vorschriften relevant sind. Ein eingängiges Beispiel für die Relevanz des ...
  2. Exkurs: IFRS
    Exkurs > Exkurs: IFRS
    ... Vorschriften des Steuerrechts, insbesondere das Einkommensteuergesetz und das Körperschaftsteuergesetz und die dazugehörigen Durchführungsverordnungen, beachtet werden.  Weiter Gründe für die Notwendigkeit der Einführung international gültiger Rechnungslegung: Durch die Globalisierung sind zunehmend auch kleine und mittelständische Unternehmen über die Grenzen der BRD aktiv. Damit einhergend sind steigt die Bedeutung von internationalen Analysten und global agierender Investoren ...
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Kostenrechnung

  1. Kalkulatorischer Unternehmerlohn
    Kostenartenrechnung > Systematisierung > Kalkulatorischer Unternehmerlohn
    Kalkulatorischer Unternehmerlohn
    ... seiner selbstständigen Tätigkeit ein Jahreseinkommen von 20.000 €. Als Angestellter seines Freundes Karl könnte er jedoch im Jahr 30.000 € verdienen. Sein Gewinn liegt deswegen bei $\ 20.000 - 30.000 = -10.000\ € $. Er bleibt also, wenn er sich für die selbstständige Tätigkeit entscheidet, in der Höhe von 10.000 € unter seinen finanziellen Möglichkeiten. Daher ist es für ihn wichtig, den kalkulatorischen Unternehmerlohn in sein Kalkül einzubeziehen. Das Video wird geladen ...
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