Mikroökonomie

  1. Prinzipien der Mikroökonomie
    Grundlagen und Begriffe der Mikroökonomie > Begriffe der Mikroökonomie > Prinzipien der Mikroökonomie
    ... (in den allermeisten Fällen) begrenzte Einkommen. Sie müssen entscheiden, was sie kaufen wollen und wieviel davon. Unternehmen müssen die Preise ihrer Inputfaktoren beachten. Auch ihre Produktionsmenge muss bestimmt werden, da sie nur über begrenzte Kapazitäten zur Produktion verfügen.Aus diesem Mangel heraus versucht die Mikroökonomie Wege aufzuzeigen, wie die vorhandenen, begrenzten Mittel am Besten eingesetzt werden können. Die Frage lautet immer, ...
  2. Exogene Effekte
    Grundlagen und Begriffe der Mikroökonomie > Komparative Statik > Exogene Effekte
    Verschiebung der Nachfragekurve
    ... Nachfrage beeinflussen. Ein Beispiel ist das Einkommen der Individuen. Steigt dieses, sind sie eher bereit mehr zu kaufen trotz eines hohen Preises. Auch die Preise anderer Güter, die mit dem eigentlich betrachteten Gut ähnlich sind, sind interessant. Wird ein ähnliches Gut billiger, werden die Konsumenten eher dieses kaufen. Die Nachfrage nach dem einen Gut sinkt damit. Ein sehr wichtiger Faktor sind auch die Präferenzen. Präferenzen sind praktisch die verschiedenen ...
  3. Steuern, ein weiterer staatlicher Eingriff
    Grundlagen und Begriffe der Mikroökonomie > Wohlfahrt > Steuern, ein weiterer staatlicher Eingriff
    Steuern als Keil zwischen Angebot und Nachfrage
    ... es eine Vielzahl an Steuern, angefangen mit der Einkommenssteuer, Mehrwertsteuer, bis hin zu Steuern auf Bier. Steuern werden erhoben, zum einen um Einnahmen für den Staat zu erzielen, können aber auch genutzt werden, um Einfluss auf die gehandelte Menge auf dem Markt zu nehmen. Dies ist zum Beispiel der Fall bei den Steuern auf Tabakwaren und sogenannte Alkopops. In beiden Fällen soll der Preis erhöht werden, damit weniger dieser Güter verkauft werden.Wie der genau Mechanismus ...
  4. Güter und Budgetbeschränkung
    Theorie der Haushaltsnachfrage > Formale Herleitung > Güter und Budgetbeschränkung
    ... werden. Ebenso ist das Vermögen oder Einkommen der Haushalte gegeben. Pro Periode steht nur eine bestimmte Menge davon zur freien Verfügung. Sparen oder Kreditaufnahme (in der Mikroökonomik auch "entsparen" genannt) werden wir in diesem Grundkurs ausklammern. Wirtschaftlich gesprochen sind beide Variablen im Modell exogen. Wenn wir nun die zwei Güter mit den jeweiligen Preisen bewerten, ergibt sich folgende Formel:$\ p_1 \cdot x_1 + p_2 \cdot x_2 \le m $$\ Preis_1 \cdot ...
  5. Die Budgetgerade
    Theorie der Haushaltsnachfrage > Formale Herleitung > Die Budgetgerade
    Budgetgerade
    ... $\ p_1 \cdot x_1 $ auf die Seite mit dem Einkommen und dividieren durch den Preis des zweiten Gutes. Wir erhalten:$$\ x_2 = {m \over p_2} - ({p_1 \over p_2}) \cdot x_1 $$Der erste Teil der Formel gibt den Y-Achsenabschnitt an. Er ist die maximale Menge, die von Gut 2 gekauft werden kann. Um den Achsenabschnitt für Gut 1 zu erhalten, teilen wir das verfügbare Budget durch den Preis des Gutes 1: $\ {m \over p_1}=x_1 \max $ Der Ausdruck $\ -{p_1 \over p_2} $ ist die negative Steigung ...
  6. Einkommensänderungen und Preisänderungen
    Theorie der Haushaltsnachfrage > Preis- und Einkommensänderungen > Einkommensänderungen und Preisänderungen
    Preisnderungen
    ... Budgetgerade ändert sich, wenn sich das Einkommen des Haushaltes ändert. Auch Änderungen der Preise haben Auswirkungen auf die Konsummöglichkeiten.EinkommensänderungenÄndert sich das Einkommen eines Wirtschaftssubjektes, so ändern sich auch seine Konsummöglichkeiten. Es verändert sich somit auch die Budgetgerade. Weshalb sich das Einkommen im speziellen ändert ist in unserem Zusammenhang unerheblich. Aus der Gleichung für die Budgetgerade ...
  7. Staatliche Eingriffe und die Budgetgerade
    Theorie der Haushaltsnachfrage > Preis- und Einkommensänderungen > Staatliche Eingriffe und die Budgetgerade
    Rationierung des Staates
    ... Vielzahl an Steuern erhoben, wie zum Beispiel Einkommens- oder Mehrwertsteuern. Auch Steuern haben eine Auswirkung auf die Konsummöglichkeiten der Haushalte.Auswirkung staatlicher Eingriffe auf die BudgetgeradeWas sind mögliche Auswirkungen von Steuern auf unsere Budgetgerade? Betrachten wird den Fall einer Einkommenssteuer. Hier wird ein bestimmter Prozentsatz des Einkommens an den Staat abgeführt. Diesen Prozentsatz nennen wir t, nach dem englischen Begriff "tax" für Steuern. ...
  8. Grafische Bestimmung des Optimums
    Die optimale Entscheidung > Das Haushaltsoptimum > Grafische Bestimmung des Optimums
    Budgetgerade und Indifferenzkurven
    ... befinden, denn nur dort wird das komplette Einkommen ausgegeben.Das Ziel des Haushalts ist natürlich, seinen Nutzen zu maximieren. Der Nutzen wird durch Indifferenzkurven dargestellt. Sehen wir uns zur Verdeutlichung folgende Grafik an:Budgetgerade und IndifferenzkurvenHier sind sowohl die Budgetgerade als auch mehrere Indifferenzkurven eingezeichnet. Die Indifferenzkurve 1 hat das höchste Nutzenniveau, da sie am weitesten rechts oben liegt. Sie berührt allerdings nicht die ...
  9. Die mathematische Bestimmung bei einer Cobb-Douglas-Nutzenfunktion
    Die optimale Entscheidung > Das Haushaltsoptimum > Die mathematische Bestimmung bei einer Cobb-Douglas-Nutzenfunktion
    ... Diese Zahlen geben an, wie der Konsument sein Einkommen auf die Güter verteilt, zu $\ {2 \over 3} $ auf Gut 1 und zu $\ {1 \over 3} $ auf Gut 2. Für unser Beispiel ergibt das $\ x_1=90 \cdot {2 \over 3}=60 $ und $\ x_2= 90 \cdot {1 \over 3}=30 $. Dies geteilt durch die Preise ergibt wieder (30; 6). Dies gilt für alle möglichen Exponenten. Auf die genaue Herleitung verzichten wir.
  10. Substitutionseffekt und Einkommenseffekt
    Die optimale Entscheidung > Slutsky-Zerlegung > Substitutionseffekt und Einkommenseffekt
    Slutsky-Zerlegung
    ... wird Substitutionseffekt genannt, der zweite Einkommenseffekt.Bestimmung der Effekte durch die Slutsky-ZerlegungUm diese beiden Wirkungen der Preisänderung geht es hier. Beide lassen sich durch die sogenannte Slutsky-Zerlegung bestimmen. Dieses Konzept zur Aufspaltung beider Effekte wurde vom russisch-ukrainisch-stämmigen Mathematiker Jewgeni Jewgenjewitsch Sluzki (in der Übersetzung Slutsky) entwickelt.Um das Vorgehen deutlich zu machen, schauen wir uns die folgende Grafik an.Slutsky-ZerlegungVor ...
  11. Die Berechnung von Einkommens- und Substitutionseffekt
    Die optimale Entscheidung > Slutsky-Zerlegung > Die Berechnung von Einkommens- und Substitutionseffekt
    ... Berechnung. Substitutionseffekt, Einkommenseffekt sowie der Gesamteffekt werden in den folgenden fünf Rechenschritten anhand eines Beispiels bestimmt.In diesem Beispiel gehen wir von der folgenden Aufgabe aus: $\ u(x_1; x_2)=x_1 \cdot x_2;\ m=40;\ p_1=1;\ p_2=2 $; der Preis von Gut 1 steigt auf $\ p´_1=2 $Berechnen des ursprünglich optimalen Güterbündels - 1. Schritt Dies überspringen wir hier mal, denn der Weg ist ja bereits dargestellt worden. Zur ...
  12. Einkommens - und Substitutionseffekt bei verschiedenen Güterarten
    Die optimale Entscheidung > Slutsky-Zerlegung > Einkommens - und Substitutionseffekt bei verschiedenen Güterarten
    Beispiel zur Slutsky-Zerlegung
    ... Preisänderung besteht aus der Summe vom Einkommens- und Substitutionseffekt:Gesamteffekt = Substitutionseffekt + Einkommenseffekt.In der folgenden Grafik ist das vorherige Rechenbeispiel eingezeichnet.Beispiel zur Slutsky-ZerlegungDer Substitutionseffekt hat die Eigenschaft immer entgegen der Preisänderung gerichtet zu sein. Steigt der Preis, wie im Beispiel, dann sinkt der Konsum des Gutes. Sinkt allerdings der Preis, dann steigt der Konsum an. Der Substitutionseffekt ist definiert ...
  13. Übung Slutsky-Zerlegung
    Die optimale Entscheidung > Slutsky-Zerlegung > Übung Slutsky-Zerlegung
    Slutzky-Gleichung
    ... und dem individuellen Einkommen $y$. (Die marshallsche Nachfrage resultiert aus dem Nutzenmaximierungsproblem des Haushalts und gibt die Gütermenge – in Abhängigkeit von den Güterpreisen – an, die erforderlich ist, um mit einem gegebenen Einkommen $y$ ein möglichst hohes Nutzenniveau zu erreichen).$x_{i}^{h}(\mathbf{p},\overline{u})$ ist bezeichnet als Hicks'sche (auch: kompensierte) Nachfrage nach dem Gut $i$, wobei hier $\overline{u}$ ...
  14. Einkommensänderung
    Nachfrageänderung und die Marktnachfrage > Individuelle Nachfrageänderung > Einkommensänderung
    Einkommensnderung - Erhhung des Einkommens
    ... Einflussfaktoren wie beispielsweise das Einkommen ändern. Wenn sich das Einkommen des Wirtschaftssubjektes ändert, verschiebt sich die Budgetgerade im Diagramm parallel nach innen oder außen, je nach Änderung des Einkommens. In der folgenden Grafik hat sich das Einkommen erhöht. Die optimale Entscheidung vor und nach der Einkommensänderung ist inklusive der Indifferenzkurven eingezeichnet. Die nachgefragte Menge beider Güter hat sich hier erhöht. ...
  15. Beispiele für Einkommenskonsumkurven
    Nachfrageänderung und die Marktnachfrage > Individuelle Nachfrageänderung > Beispiele für Einkommenskonsumkurven
    Einkommenskonsumkurve bei perfekten Substituten
    Sehen wir uns zur Verdeutlichung die Einkommenskonsumkurve bei unseren typischen Fällen an.Bei perfekten Substituten liegt die EKK im Falle einer Randlösung auf der jeweiligen Achse des Gutes. Wenn keine Randlösung vorliegt, ist praktisch jede Güterkombination möglich, solange das Budget sie erlaubt. Die EKK ist dann keine Gerade sondern der gesamte Raum innerhalb der Grafik.Einkommenskonsumkurve bei perfekten SubstitutenBei perfekten Komplementen geht die EKK grundsätzlich ...
  16. Die Engel-Kurve
    Nachfrageänderung und die Marktnachfrage > Individuelle Nachfrageänderung > Die Engel-Kurve
    Engel-Kurve fr Luxusgter
    Aus der Einkommenskonsumkurve können wir eine weitere Beziehung ableiten, die sogenannte Engel-Kurve. Sie zeigt die Beziehung zwischen dem Einkommen und der Nachfrage nach einem Gut. Dementsprechend zeichnen wir diese Kurve in ein $\ (x_1; m) $-Diagramm ein. Die Engel-Kurve wurde bereits im 19. Jahrhundert von Ernst Engel entwickelt. In der einschlägigen Literatur wird der von Engel beschriebene Zusammenhang auch Engelsches Gesetz genannt. Das engelsche Gesetz ist eine ...
  17. Preisänderung
    Nachfrageänderung und die Marktnachfrage > Individuelle Nachfrageänderung > Preisänderung
    Nachfragekurve bei perfekten Substituten
    Natürlich kann sich nicht nur das Einkommen der Wirtschaftssubjekte ändern, sondern auch die Preise der Güter, die sie konsumieren. Damit ändert sich meist auch der optimale Warenkorb. Genau wie bei der Einkommensänderung sind auch im Falle der Preisänderung zwei verschiedene Reaktionen des Verbrauchers denkbar. Er kann auf eine Erhöhung des Preises mit geringerem Konsum reagieren, aber auch mit steigendem. Bei sogenannten gewöhnlichen Gütern sinkt die ...
  18. Aggregation der Nachfrage
    Nachfrageänderung und die Marktnachfrage > Die Marktnachfrage > Aggregation der Nachfrage
    Die Marktnachfrage
    ... das zweite Gut und halten auch die jeweiligen Einkommen der einzelnen Verbraucher konstant. Dies erleichtert die Analyse sehr, wir führen so nur eine Partialanalyse durch. Eine Totalanalyse wäre weitaus komplizierter und würde mehr Informationen und komplexere Modelle erfordern. Wie vorher dargestellt, ist in der Regel die Nachfrage nach einem Gut eine fallende Funktion in Abhängigkeit vom Preis.Die MarktnachfrageAddieren wir nun verschiedene Nachfragefunktionen von mehreren ...
  19. Theorie des Unternehmens
    Theorie des Unternehmens > Formale Herleitung > Theorie des Unternehmens
    ... Einschränkungen in Form von begrenzten Einkommen oder durch Preisen von Produkten entgegen. Eine wichtige Einschränkung mit der wir uns bei Unternehmen beschäftigen, ist die Technologie. Sie bestimmt, wie Firmen Input (Rohstoffe, Arbeit, Kapital) in Output (Produkte & Dienstleistungen) umwandeln.Die Technologie gibt an, wie Input in Output umgewandelt wird.Es werden wieder einige vereinfachende Annahmen getroffen. Zuerst kann eine Unternehmung Produkte mit einer Vielzahl ...
  20. Langfristige Angebotseffekte
    Die lange und kurze Frist bei Kosten > Das Angebot der Unternehmen > Langfristige Angebotseffekte
    Langfristige Angebots-Effekte
    ... keine Opportunitätskosten. Zinsen und das Einkommen des Unternehmers stellen Gewinne dar.
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Makroökonomie

  1. Aufbau des Makroökonomie Online-Kurses
    Grundlagen der Makroökonomik > Aufbau des Makroökonomie Online-Kurses
    ... der jeweils neuen Begriffe gelegt.Im Einkommen-Ausgaben-Modell erklären wir die makroökonomischen Aggregate wie Volkseinkommen, Konsum, Ersparnis und Staatsausgaben. Im Gütermarkt erfolgt die Herleitung insbes. der IS-Kurve, der Geldmarkt klärt Geldnachfrage, Geldangebot und die LM-Kurve. Im IS-LM-System geht es dann um die Erklärung des Zinssatzes und des Volkseinkommens. Dieses wird erweitert um außenwirtschaftliche Komponenten im Rahmen ...
  2. Konsumhypothesen
    Einkommen-Ausgaben-Modell > Konsumhypothesen
    ... Konsumhypothesepermanente Einkommenshypothesenach Friedman Lebenszeit-Einkommenshypothesenach Modigliani, relative Einkommenshypothesenach Duesenberry.Wir besprechen in diesem Text ausschließlich die erste Hypothese.
  3. keynesianische Konsumhypothese im Einkommen-Ausgaben-Modell
    Einkommen-Ausgaben-Modell > keynesianische Konsumhypothese im Einkommen-Ausgaben-Modell
    Keynesianische Konsumfunktion
    ... sich der Konsum auf in eineneinkommensunabhängigen Teil und eineneinkommensabhängigen Teil.Einkommensunabhängiger Teil Einkommensunabhängig ist der autonome Konsum Ca Wenn das Volkseinkommen $Y = 0 $ ist, so wird (trotzdem) konsumiert, nämlich der autonome Konsum Ca.Einkommensabhängiger TeilDemgegenüber existiert auch ein einkommensabhängiger Teil des Konsums. Dieser schreibt sich alsc·Y   ...
  4. Ersparnisse im Einkommen-Ausgaben-Modell
    Einkommen-Ausgaben-Modell > Ersparnisse im Einkommen-Ausgaben-Modell
    Abb. 3 Graphische Herleitung der Sparfunktion aus der Konsumfunktion
    ... sich die Sparfunktion herleiten. Weil man sein Einkommen entweder sparen oder konsumieren kann, gilt$Y= C(Y) + S(Y)$, also Einkommen = Konsum + Ersparnis. Setzt man die obige keynesianische Konsumfunktion ein und löst nach den Ersparnissen auf, so erhält man wegen$Y = C_a + c*Y + S(Y)$‹=›            $S(Y)= Y – C_a – c*Y$                  $    = Y*(1 - c) ...
  5. Verwendungsgleichung im Einkommen-Ausgaben-Modell
    Einkommen-Ausgaben-Modell > Verwendungsgleichung im Einkommen-Ausgaben-Modell
    Abb. 4: Gesamtwirtschaftliche Nachfragefunktion
    ... des Sozialprodukts besagt, dass das Volkseinkommen Y verausgabt wird fürden Konsum C,die Investitionen I,die Staatsausgaben G sowieden Außenbeitrag Ex - Im.Formal also:$Y = C + I + G + Ex – Im$.                                         VerwendungsgleichungMan hat also unterschiedliche Sektoren, die Nachfrage entfalten:die privaten Haushalte,welche konsumieren, die Unternehmen,die ...
  6. Steuerarten
    Steuern > Steuerarten
    ... gibt zwei unterschiedliche Arten der Steuer:einkommensabhängige Steuern $T = t * Y$ undeinkommensunabhängige Steuern $T$
  7. Einkommensabhängige Steuer
    Steuern > Einkommensabhängige Steuer
    Bei einer einkommensabhängigen Steuer (= endogene Steuer) steigt mit zunehmendem Einkommen Y das Steueraufkommen T an. Man multipliziert das Volkseinkommen Y mit dem Grenzsteuersatz t, in Zeichen also T = t ∙ Y.  Der Steuersatz t gibt an, wieviel Cent von jedem einzelnen Euro an Einkommen wegbesteuert werden. Bei t = 0,3 werden von Y = 1 € insgesamt 0,3 € Steuern bezahlt.
  8. Einkommensunabhängige Steuer
    Steuern > Einkommensunabhängige Steuer
    Bei einer einkommensunabhängigen Steuer (= Kopfsteuer = Pauschalsteuer = exogene Steuer) zahlt jeder Steuerpflichtige einen festen identischen Betrag, d.h. das Steueraufkommen ist unveränderlich bei einem festen Betrag T.  Im fiktiven Land Kleinbrutannien wird eine Kopfsteuer eingeführt. Jeder Einwohner zahlt pro Monat einen Betrag von 1.000₤, unabhängig von seinem Einkommen.Eine Hundesteuer gehört nicht zu den Kopfsteuern, da sie zwar pauschal, aber nicht pro ...
  9. Bedeutung von Multiplikatoren
    Multiplikatoren > Bedeutung von Multiplikatoren
    ... Multiplikator gibt an, wie stark z.B. das Volkseinkommen $Y$ zunimmt, wenn eine weitere Größe um 1 € zunimmt. So gibt derMultiplikator $\frac{dY}{dG}$ an, um wieviel Euro das Volkseinkommen zunimmt, wenn die Staatsausgaben G um 1 € ansteigen,Multiplikator $\frac{dY}{dI}$ an, um wieviel Euro das Volkseinkommen zunimmt, wenn die Investitionen I um 1 € ansteigen.  Das Video wird geladen...
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Buchführung

  1. Maßgeblichkeitsprinzip
    Grundlagen > BilMoG > Maßgeblichkeitsprinzip
    ... für die Ermittlung des zu versteuernden Einkommens. Grundsätzlich gilt daher die Maßgeblichkeit der Handelsbilanz für die Steuerbilanz .Das Maßgeblichkeitsprinzip überträgt die handelsrechtlichen Vorschriften, denen der Jahresabschluss sowohl formal als auch inhaltlich entsprechen muss (Handelsbilanz), in den Bereich der Steuerbilanz. Das bedeutet auch, dass die nach Handelsrecht gewählten Bewertungsansätze ebenso für steuerliche Zwecke ...
  2. Umgekehrte Maßgeblichkeit
    Grundlagen > BilMoG > Umgekehrte Maßgeblichkeit
    ... Überschuss und dem zu versteuernden Einkommen.Zunächst erklären wir dazu noch den Begriff der Drohverlustrückstellung:Die Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften (sog. Drohverlustrückstellung) erfasst künftige, noch nicht realisierte Verluste. Ein Verlust aus einem schwebenden Geschäft droht, wenn sich Erträge und Aufwendungen aus demselben noch nicht abgewickelten Geschäft nicht ausgleichen, beispielsweise ...
  3. Steuern
    Geldverkehr > Löhne und Gehälter > Steuern
    ... Die Lohnsteuer ist eine Vorauszahlung auf die Einkommensteuer des nichtselbständig beschäftigten Arbeitnehmers. Sie ist betragsmäßig die größte und dient außerdem anderen Steuern als Bemessungsgrundlage. Die Höhe der Lohnsteuer richtet sich nach der auf der Lohnsteuerkarte angegebenen Lohnsteuerklasse. Auf die konkrete Berechnung soll hier nicht näher eingegangen werden. Als Beispiel dient uns ein Lohnsteuersatz in Höhe von 22% für ein ...
  4. Sozialversicherungsbeiträge
    Geldverkehr > Löhne und Gehälter > Sozialversicherungsbeiträge
    ... errechnet sich prozentual aus dem Bruttoeinkommen. Die Beitragssätze werden jährlich neu festgelegt. Die genannten Werte dienen daher nur als Beispiel. (Bei der Pflegeversicherung wären Abweichungen z.B. in Sachsen sowie bei Kinderlosen zu berücksichtigen; Krankenkassenbeiträge unterscheiden sich je nach Krankenkasse aufgrund der kassenindivduellen Zusatzbeiträge.)Krankenversicherung von 14,6 % paritätischPflegeversicherung 2,35 % (paritätisch) (Beitragszuschlag ...
  5. Sachbezüge
    Geldverkehr > Löhne und Gehälter > Sachbezüge
    ... €Aufgrund der Progressivität der Einkommenssteuer ist für ein Einkommen von 3.200 € ein höherer Steuersatz zu berücksichtigen. Den Sachzuwendungen in Höhe von 200 € stehen daher um 114,8 € erhöhte Steuern und Beiträge gegenüber.
  6. Privatsteuern
    Geldverkehr > Steuern in der Buchführung > Privatsteuern
    ... Zu nennen wären z.B. die Kirchen- und Einkommensteuer des Unternehmers und die Erbschaftsteuer.
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Externes Rechnungswesen

  1. Steuerrechtliche Vorschriften
    Organisation des Rechnungswesens > Steuerrechtliche Vorschriften
    Steuerrechtliche Vorschriften zur Erstellung des Jahresabschlusses
    ... relevant sind die Abgabenordnung (AO) und das Einkommensteuergesetz (EStG). Für Kapitalgesellschaften ist entsprechend auch das Körperschaftssteuergesetz (KStG) relevant.Steuerrechtliche VorschriftenFür die reine Erstellung des handelsrechtlichen Jahresabschluss ist das Steuerrecht nur sekundär notwendig. Später werden wir das Thema „latente Steuern“ genauer betrachten, bei dem die steuerrechtlichen Vorschriften relevant sind.Ein eingängiges Beispiel ...
  2. Exkurs: IFRS
    Exkurs > Exkurs: IFRS
    ... Vorschriften des Steuerrechts, insbesondere das Einkommensteuergesetz (§§ 5 - 7) und die dazugehörige Durchführungsverordnung, beachtet werden. Weitere Gründe für die Notwendigkeit der Einführung international gültiger Rechnungslegung:Durch die Globalisierung sind zunehmend auch kleine und mittelständische Unternehmen über die Grenzen der BRD aktiv.Damit einhergend steigt die Bedeutung von internationalen Analysten und global agierender Investoren ...
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Kostenrechnung

  1. Kalkulatorischer Unternehmerlohn
    Kostenartenrechnung > Systematisierung > Kalkulatorischer Unternehmerlohn
    ... selbstständigen Tätigkeit ein Jahreseinkommen von 20.000 €. Als Angestellter seines Freundes Karl könnte er jedoch im Jahr 30.000 € verdienen. Sein Gewinn liegt deswegen bei $\ 20.000 - 30.000 = - 10.000\ € $. Er bleibt also, wenn er sich für die selbstständige Tätigkeit entscheidet, in der Höhe von 10.000 € unter seinen finanziellen Möglichkeiten. Daher ist es für ihn wichtig, den kalkulatorischen Unternehmerlohn in sein Kalkül ...
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