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Teil 2: Wirtschaftsfachwirte - Handlungsbezogene Qualifikationen - Mediation

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Teil 2: Wirtschaftsfachwirte - Handlungsbezogene Qualifikationen

Mediation

01. Was versteht man unter Mediation?

Mediation (lat.: Vermittlung) ist ein freiwilliges, strukturiertes Verfahren zur konstruktiven Bearbeitung oder Vermeidung eines Konfliktes. Die Konfliktparteien streben an, mit Unterstützung eines Dritten zu einer gemeinsamen, tragfähigen Vereinbarung zu gelangen, die ihren Bedürfnissen und Interessen entspricht.

  • Zentrale Grundidee der Mediation ist die Eigenverantwortlichkeit der Konfliktparteien :

    • Der Mediator ist verantwortlich für den Prozess.

    • Die Parteien sind verantwortlich für den Inhalt. Sie wissen selbst am besten, wie der Konflikt zu bearbeiten ist.

  • Voraussetzungen für die Durchführung einer Mediation sind vor allem:

    • Freiwilligkeit: Die Beteiligten einschließlich des Mediators können die Mediation jederzeit abbrechen.

    • Verschwiegenheit: Der Mediator äußert sich außerhalb der Mediation nicht zu den Inhalten.

    • Ergebnisoffenheit: Die Konfliktparteien müssen mit einer gewissen Verhandlungsbereitschaft in die Mediation gehen.

    • Allparteilichkeit: Der Mediator steht auf der Seite jedes Beteiligten. Diese Haltung geht über eine einfache Neutralität hinaus.

Hinweis

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Die Mediation ist häufig Gegenstand der Prüfung.

02. Welcher Ablauf ist bei der Mediation zu empfehlen?

Phasen der Vermittlung zwischen Streitenden:

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