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Steuerrechtliche Bestimmungen > Unternehmensbezogene Steuern:

Grunderwerbsteuer

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01. Was ist Gegenstand der Grunderwerbsteuer?

Grunderwerbsteuer fällt an beim Erwerb von unbebauten Grundstücken, bebauten Grundstücken, Gebäuden, Gebäudeteilen und Rechten an Grundstücken und Gebäuden (§ 1 Abs. 1 GrEStG), soweit sie sich im Inland befinden.

Die Grunderwerbsteuer entsteht mit Verwirklichung eines rechtskräftigen Erwerbsvorgangs (§ 14 GrEStG i. v. m. § 38 AO) und ist grundsätzlich einen Monat nach Bekanntgabe des Steuerbescheids fällig.

02. Was ist Bemessungsgrundlage für die Grunderwerbsteuer und wie wird sie berechnet?

Bemessungsgrundlage der Grunderwerbsteuer ist der Wert der Gegenleistung (u. a. Kaufpreis, Übernahme von Belastungen, Gewährung von Wohn-/Nutzungsrechten).

Seit dem 01.01.2007 dürfen die Bundesländer den Steuersatz selbst festlegen (Art. 105 Abs. 2a GG) – je nach Bundesland beträgt der Steuersatz zwischen 3,5 % und 5,5 %.

03. Wer ist Steuerschuldner?

Persönlich steuerpflichtig und damit Steuerschuldner sind die am Erwerbsvorgang als Vertragspartner beteiligten Personen (Erwerber und Veräußerer). In den meisten Fällen wird im Kaufvertrag vereinbart, dass der Erwerber die Grunderwerbsteuer zu tragen hat.

04. Welche Grundstücksübertragungen sind steuerbefreit?

Ausnahmen von der Besteuerung sind im § 3 Nr. 1 – 8 GrEStG geregelt:

  • Erwerbsvorgänge mit einer Bagatellgrenze von 2.500 € sind steuerbefreit. Übersteigt die Gegenleistung diesen Betrag, wird die Grunderwerbsteuer für die gesamte Gegenleistung erhoben.

  • Weitere Ausnahmen sind u. a. bei Erbschaften, Schenkungen und Erwerbsvorgängen zwischen Ehepartnern oder Personen, die in gerader Linie verwandt sind.

05. Wie ist das Verhältnis der Grunderwerbsteuer zu anderen Steuerarten?

  • Verhältnis zur Erbschaft- und Schenkungsteuer:

    Grundstückserwerbe von Todes wegen und Grundstücksschenkungen unter Lebenden sind von der Grunderwerbsteuer befreit (§ 3 Nr. 2 Satz 1 GrEStG). Es besteht ein gesetzlicher Vorrang der Erbschaft- und Schenkungsteuer – Vermeidung einer Doppelbesteuerung.

  • Verhältnis zur Umsatzsteuer:

    Umsätze, die unter das Grunderwerbsteuergesetz fallen, sind grundsätzlich umsatzsteuerfrei (§ 4 Nr. 9a UStG). Auch in diesem Fall soll eine Doppelbelastung vermieden werden.

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