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Volkswirtschaftliche Grundlagen > Produktionsfaktoren, Markt, Preis und Wettbewerb:

Eingriffe des Staates in die Preisbildung

WebinarTerminankündigung aus unserem Online-Kurs Deskriptive Statistik:
 Am 26.01.2017 (ab 18:00 Uhr) findet unser nächstes Webinar statt.
Gratis-Webinar Deskriptive Statistik: Lage- und Streuungsmaße
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01. Welche staatlichen Eingriffe in den Markt gibt es?

Staatliche Eingriffe in den Markt
Instrumente Kurzbeschreibung Beispiele Zielsetzung
Mindestpreis Der Staat legt bestimmte Mindest- bzw. Höchstpreise fest. Preise für landwirtschaftliche Produkte (EU-Agrarmarkt), Sozialmieten Anbieterschutz
Höchstpreis Soziale Ziele
Preisfestsetzung Der Staat legt Preise privater oder öffentlicher Anbieter fest. Gebühren für Kabelnutzung, Müllabfuhr, Gebühren der Behörden. Nachfragerschutz
Preiskontrolle Private Anbieter müssen ihre Preise vom Staat genehmigen lassen. Telekommunikation, Post, Energiekontrollkommission Soziale Ziele, Versorgungssicherheit
Preisbeeinflussung Über Verbrauchssteuern und Zölle versucht der Staat, die Nachfrage zu beeinflussen. Kraftstoffe, Tabak Soziale Ziele, ökologische/gesundheitliche Ziele
Subventionen Der Staat leistet Unterstützungszahlungen an bestimmte Branchen, Regionen oder Unternehmen (generell oder befristet). Landwirtschaft, Bergbau, Existenzförderung, Bürgschaften, Wohngeld Soziale Ziele, Strukturwandel, Arbeitsplatzsicherung, Anbieterschutz
Beschränkungen des Marktzugangs Der Staat schafft Markteintrittsbarrieren. Zölle, Kontingentierung, Fischfangquoten der EU, Gewerbeerlaubnis Anbieterschutz, Umweltschutz
  • Staatlich festgelegte Mindestpreise führen zu einem Angebotsüberhang . Der Mindestpreis liegt über dem Gleichgewichtspreis (z. B. Mindestlohn).

  • Staatlich festgelegte Höchstpreise führen zu einem Nachfrageüberhang . Der Höchstpreis liegt unter dem Gleichgewichtspreis.

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02. Was sind Subventionen und welche wirtschaftspolitischen Ziele werden damit verbunden?

Subventionen sind das ökonomische Gegenstück zur Steuer. Sie sind Finanzhilfen oder Steuervergünstigungen des Staates an Unternehmen ohne direkte Gegenleistung. Die Zielsetzung kann unterschiedliche Ansatzlie haben:

  • Förderung strukturschwacher Regionen (z. B. Investitionszulage in den neuen Bundesländern)

  • Unterstützungszahlungen an bestimmte Branchen (z. B. Bergbau, Landwirtschaft)

  • Förderung des Umweltbewusstseins bzw. Einführung ressourcenschonender Technologien (z. B. „Dächer-Programm“, Solar- und Windenergie).

In einer Reihe von Fällen führen Subventionen auch zu Fehlentwicklungen, wenn keine nachhaltigen Kosten-Nutzen-Analysen erstellt werden bzw. die sachgemäße Verwendung der Subventionen nicht überprüft wird: Der (subventionierte) Preis verliert seine Signalfunktion; Ressourcen werden fehlgeleitet; Branchen oder Unternehmen verbleiben am Markt, obwohl sie im Grunde nicht mehr wettbewerbsfähig sind; subventionierte Bereiche/Unternehmen haben eine geringere Notwendigkeit, sich den Marktveränderungen anzupassen.

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