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Volkswirtschaftliche Grundlagen > Produktionsfaktoren, Markt, Preis und Wettbewerb:

Märkte

WebinarTerminankündigung aus unserem Online-Kurs Deskriptive Statistik:
 Am 26.01.2017 (ab 18:00 Uhr) findet unser nächstes Webinar statt.
Gratis-Webinar Deskriptive Statistik: Lage- und Streuungsmaße
- In diesem 60-minütigen Gratis-Webinar gibt Daniel Lambert einen Überblick über arithmetische Mittel und Standardabweichung, Modus, Median und die Spannweite
[weitere Informationen] [Terminübersicht]

01. Was ist ein Markt?

Ein Markt ist der Ort, an dem Angebot und Nachfrage zusammentreffen.

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02. Wer „verbirgt“ sich hinter den Sammelbegriffen „Angebot“ und „Nachfrage“?

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03. Welche Märkte lassen sich unterscheiden?

In einer Volkswirtschaft gibt es eine Vielzahl von Märkten, die sich z. B. nach folgenden Merkmalen unterscheiden lassen:

Märkte
Merkmal Arten Beschreibung
Marktobjekt Gütermärkte Hier werden Sachgüter und Dienstleistungen gehandelt.
Faktormärkte Hier werden Produktionsfaktoren gehandelt (Arbeits-, Immobilien-, Finanzmärkte).
Organisationsgrad Organisierte Märkte Das Marktgeschehen unterliegt bestimmten Regeln, z. B. Messe, Auktionen, Börsen.
Nicht organisierte Märkte Das Marktgeschehen kann im Wesentlichen frei gestaltet werden.
Marktzutritt Offene Märkte Es existieren keine Zugangsbeschränkungen.
Beschränkte Märkte Für den Marktzutritt müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein, z. B. Konzession, Fähigkeitsnachweis.
Geschlossene Märkte Der Marktzutritt ist bestimmten Teilnehmern vorbehalten (z. B. der Staat als Nachfrager von Rüstungsgütern).
Grad der Vollkommenheit Vollkommene Märkte
Unvollkommene Märkte

04. Wann spricht man von einem vollkommenen Markt?

Die Wirtschaftstheorie hält folgende Voraussetzungen für einen vollkommenen Markt für erforderlich:

Vollkommener Markt
Elemente Prämissen
Güter Homogenität
Marktsituation vollständige Markttransparenz
Marktteilnehmer
  • keine Präferenzen
  • sehr viele Anbieter und Nachfrager
Marktverhalten unendlich große Reaktionsgeschwindigkeit der Marktteilnehmer

Im Einzelnen bedeuten diese Prämissen:

  • Die Anzahl der Anbieter und Nachfrager wird als so groß angenommen, dass die Angebots- und Nachfragemengen eines einzelnen Anbieters oder Nachfragers sehr gering sind.

  • Das Fehlen von Präferenzen setzt homogene Güter voraus. Die Marktteilnehmer lassen sich auch nicht von persönlichen oder sonstigen Vorstellungen leiten.

  • Ferner hat jeder Marktteilnehmer einen vollständigen Überblick über das gesamte Marktgeschehen und über die Preise.

  • Bei unterschiedlichen Preisen für ein homogenes Gut, bei Markttransparenz und unendlich großer Reaktionsgeschwindigkeit aller Marktteilnehmer lässt sich ein Gut nur zum niedrigsten Preis verkaufen.

  • Ist ferner der Markt offen, so können jederzeit neue Anbieter und Nachfrager hinzukommen.

Der vollkommene Markt ist ein Modell, mit dessen Hilfe Preisbildungsprozesse frei von störenden Prozessen dargestellt werden können.

05. Wann liegt ein unvollkommener Markt vor?

In der Realität ist jedoch ein unvollkommener Markt häufiger als ein vollkommener. Anstelle eines Marktes mit einem bestimmten Preis existiert eine Vielzahl von Märkten mit differenziertem Warenangebot und unterschiedlichen Preisen. Es herrscht Unübersichtlichkeit statt Markttransparenz, sodass zusätzliche Überlegungen in die Preispolitik mit einbezogen werden müssen.

06. Was bezeichnet man als Marktform?

Als Marktform bezeichnet man ein gedankliches Modell, das die Situation auf den Märkten charakterisiert, und zwar im Hinblick auf die Zahl der Marktteilnehmer und die damit gegebenen Konkurrenzbeziehungen.

07. Welche Marktformen werden unterschieden?

Kurzgefasst lässt sich nach der Zahl der Marktteilnehmer folgender Überblick der Marktformen geben:

Marktformen
Anbieter viele wenige einer
Nachfrager
viele zweiseitiges Polypol Angebotsoligopol Angebotsmonopol
wenige Nachfrageoligopol zweiseitiges Oligopol beschränktes Angebotsmonopol
einer Nachfragemonopol beschränktes Nachfragemonopol zweiseitiges Monopol

Verbindet man die „Anzahl der Anbieter“ mit dem Merkmal „Vollkommener/Unvollkommener Markt“ ergeben sich folgende Marktformen:

Marktformen auf vollkommenen und unvollkommenen Märkten
Beschaffenheit des Marktes Anzahl der Anbieter
viele wenige einer
Vollkommener Markt vollständige Konkurrenz homogenes Oligopol reines Monopol
Unvollkommener Markt unvollständige Konkurrenz heterogenes Oligopol unvollkommenes Monopol

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