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Volkswirtschaftliche Grundlagen > Produktionsfaktoren, Markt, Preis und Wettbewerb:

Produktionsfaktoren der Volkswirtschaftslehre

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01. Was versteht man volkswirtschaftlich unter dem ∫Produktionsprozess?

Volkswirtschaftlich besteht der Produktionsprozess in der Kombination der Produktionsfaktoren zur Herstellung bestimmter Güter und Dienstleistungen. Diesen Umwandlungsprozess – vom Input zum Output – nennt man Produktionsprozess .

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Merke

Die Volkswirtschafts- und die Betriebswirtschaftslehre definieren die Produktionsfaktoren unterschiedlich.

02. Welche Produktionsfaktoren unterscheidet die Volkswirtschaftslehre?

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03. Welche Merkmale weist der Produktionsfaktor Boden auf?

Boden (auch: Natur, Umwelt) ist ein originärer Faktor . Durch ihn können bereits in ursprünglicher Form Bedürfnisse befriedigt werden (z. B. Früchte auf dem Feld, Tiere). Im weiteren Sinne rechnet man zum Faktor Boden: Wasser, Sonnenlicht, Luft usw; Entlohnung: Pacht, Rohstoffpreise.

Der Boden

  • ist nicht vermehrbar und an eine feste Lage gebunden

  • dient als Anbaufaktor (Landwirtschaft)

  • dient als Abbaufaktor (Kohle, Erze, Salze)

  • ist Standortfaktor (Infrastruktur).

04. Welche Merkmale weist der Produktionsfaktor Arbeit auf?

Der Faktor Arbeit gehört ebenfalls zu den originären Produktionsfaktoren (Entlohnung: Lohn, Gehalt). Man unterscheidet z. B.:

  • überwiegend körperliche/überwiegend geistige Arbeit

  • selbstständige/unselbstständige Arbeit

  • ausführende (exekutive) und dispositive (leitende) Arbeit

  • ungelernte/angelernte/gelernte Arbeit.

05. Welche Merkmale weist der Produktionsfaktor Kapital auf?

Kapital ist ein abgeleiteter Produktionsfaktor . Er entsteht erst aus der Kombination der Produktionsfaktoren Arbeit und Boden: Die Bildung von Realkapital (Gebäude, Maschinen) setzt Konsumverzicht (= Sparen) voraus. Geldeinkommen, die nicht konsumiert werden, können investiert werden (Entlohnung: Zinsen, Dividende). Man unterteilt die Bruttoinvestitionen u. a. in:

Investitionsarten
Merkmal Beispiele
Investitionszweck Nettoinvestitionen
  • Gründungsinvestitionen
  • Erweiterungsinvestitionen
erstmalig
bei Gründung/Kauf
Schaffung zusätzlicher Kapazitäten
Reinvestitionen
Ersatzinvestitionen
Rationalisierungsinvestitionen


Umstellungsinvestitionen
Diversifizierungsinvestitionen
Sicherungsinvestitionen
Wiederholung
Beschaffung von Investitionsgütern gleicher Art
Beschaffung von Investitionsgütern mit verbesserter
Technologie
Mengenmäßige Veränderung in der Fertigung
Veränderung im Fertigungsprogramm
zur Existenzabsicherung, z. B. Beteiligung, Unternehmenserwerb,
Erschließung neuer Absatzmärkte
Desinvestitionen Verkauf von (stillgelegten) Maschinen/Anlagen
Bruttoinvestitionen = Nettoinvestitionen + Reinvestitionen

06. Welche Kapitalarten werden volkswirtschaftlich unterschieden?

  • Realkapital (auch: Sachkapital): = Produktionsmittel zum Zweck der Gütererzeugung.

    Produktives Kapital:  = Produktionsanlagen, Maschinen, Lagervorräte.

  • Soziales Kapital:  = Einrichtungen, die der Gemeinschaft/Gesellschaft dienen, z. B. Bildungseinrichtungen, Infrastruktur, Forschungseinrichtungen, Gesundheitswesen.

  • Geldkapital: Geld als Tauschmittel, Vorstufe des Sachkapitals.

07. Wie werden die Produktionsfaktoren entlohnt?

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