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Lernmotivation

01. Welche Bedeutung hat die Lernmotivation für den Lernerfolg?

Eine der Lerntechniken besteht darin, sich die Gründe zu verdeutlichen, aus denen man lernt.

Beispiel

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Es reicht nicht aus, an einer Qualifizierungsmaßnahme (z. B. Handelsfachwirt) „nur so“ oder „weil man geschickt wurde“ teilzunehmen. Wichtig ist, dass man sich ein Ziel setzt („Ich will Spanisch lernen für meinen nächsten Urlaub.“) und sich die Vorteile und den Nutzen des eigenen Lernens vor Augen hält („Mit meinen Spanischkenntnissen kann ich mich verständigen und dadurch Land und Leute viel genauer kennen lernen“). Die Vorteile und der Nutzen beim Lernen können individuell sehr unterschiedlich sein.

Merke

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Lernen darf nicht Selbstzweck sein. Es muss auf ein konkret formuliertes Ziel hinauslaufen. Je höher der Nutzen ist, den man durch sein Lernen erzielen will, desto größer ist die Motivation und desto höher ist der Lernerfolg.

02. Was versteht man unter Lernschwierigkeiten?

Lernschwierigkeiten drücken das Auseinanderfallen von tatsächlichem und erwartetem Leistungs- und Verhaltensniveau aus.

03. Welche typischen Lern- und Transferhemmnisse können in Seminaren/Lernveranstaltungen eintreten?

  • Der Teilnehmer hat keine Zeit, sich vorzubereiten oder ihm übergebene Unterlagen durchzuarbeiten.

  • Der Teilnehmer empfindet den Seminarbesuch als Urlaub bzw. als Sozialleistung oder als Bestrafung wegen zwangsweiser Entsendung („Warum muss es gerade mich treffen?“).

  • Die Unterlagen sind nicht zum Selbststudium oder zum Nachschlagen geeignet.

  • Vorkenntnisse der Teilnehmer wurden nicht ermittelt, sodass sie entweder unter• oder überfordert sind.

  • Auf Probleme und offene Fragen des Teilnehmers wird im Seminar nicht eingegangen (Zeitmangel).

  • Dem Teilnehmer sind die Seminarziele nicht klar bzw. fragt er sich, weshalb er es besuchen soll.

  • Im Seminar werden keine den Teilnehmer interessierende praktisch verwertbare Lösungen geboten.

  • Der Teilnehmer fühlt sich nach der Rückkehr noch nicht reif zur Anwendung des Gelernten.

  • Im Unternehmen ist niemand an der Umsetzung des Gelernten interessiert.

  • Der Mitarbeiter muss nach der Rückkehr liegen gebliebene Arbeit selbst erledigen.

  • Bildungsveranstaltungen werden nur punktuell und ohne ersichtliches Konzept durchgeführt.

  • Die Veranstaltung findet zu einem für den Teilnehmer ungünstigen Zeitpunkt statt.