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Konzernabschluss nach IFRS - Methode der funktionalen Währung

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Konzernabschluss nach IFRS

Methode der funktionalen Währung

Die Währungsumrechnung nach IFRS findet sich in IAS 21. Hierbei ist die Methode der funktionalen Währung vorgeschrieben. Dies bedeutet, dass der Konzernabschluss in der Währung des Landes aufzustellen ist, welches für die Unternehmenstätigkeit den wirtschaftlichen Schwerpunkt bildet (IAS 21.9).

Hierbei gilt folgendes:

ausländisches Tochterunternehmen ...

  • ist unselbständig (= verlängerte Werkbank der Konzernmutter): Zeitbezugsmethode ist vorgeschrieben.

Die Tochter ist z.B. (aber nicht nur) unselbständig, wenn sie ausschließlich Güter verkauft, die von der Mutter importiert wurden und die hieraus erzielten Einnahmen an das Mutterunternehmen abführt (IAS 21.11 (a)).

Wir diskutieren also im folgenden

  • die Zeitbezugsmethode und die
  • modifizierte Stichtagskursmethode.

Hierzu unterscheiden wir noch

  • monetäre Posten und
  • nicht-monetäre Posten.

Die monetären Posten sind Positionen, die auf einen bestimmten Betrag lauten. Genauer gesagt: sie sind (IAS 21.16) ...

  • das Recht auf den Erhalt / die Verpflichtung zur Zahlung
  • einer festen / bestimmbaren
  • Anzahl von Währungseinheiten.

Beispiel

Ausleihungen, Rückstellungen, Verbindlichkeiten, die auf bestimmten Betrag lauten und Forderungen sind monetäre Posten.

Nichtmonetäre Posten lauten folglich nicht auf einen konkreten Betrag (IAS 21.16 Umkehrschluss).

Beispiel

Beteiligungen, immaterielle Vermögenswerte, Vorräte, Eigenkapital und Beteiligungen und Anzahlungen sind nichtmonetäre Posten.

Video: Methode der funktionalen Währung