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Liquidität

01. Welche horizontalen Finanzierungsregeln und -strukturen sind relevant?

Zur Ableitung horizontaler Finanzierungsregeln werden Aktiv- und Passivseite der Bilanz betrachtet. Es werden Verhältniszahlen gebildet, die Aussagen erlauben, welche Vermögenswerte in welcher Form finanziert sind. Damit soll u. a. sichergestellt werden, dass langfristiges Vermögen auch langfristig finanziert ist (vgl. auch Finanzierungsdauer).

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Bei der statischen Liquidität gibt es in der langfristigen Ausrichtung verschiedene Deckungsgrade, die langfristig gebundene Vermögensteile mit langfristig zur Verfügung stehendem Kapital vergleichen. Diese Deckungsgrade verbindet man mit Regeln, die im optimalen Zustand anzustreben sind:

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Entscheidend ist dabei das Prinzip der Fristenkongruenz (Kapitalbindungsdauer = Kapitatalüberlassungsdauer).

02. Welche Aussagefähigkeit hat die Cashflow-Analyse?

Mithilfe der Cashflow-Analyse kann die Liquidität zeitraumbezogen analysiert werden (= dynamische Liquiditätsanalyse). Die einfache Definition für die Ermittlung des Cashflow lautet:

 Einzahlungen
-Auszahlungen
=Cashflow

Der Cashflow ist also der zeitraumbezogene Überschuss der Einzahlungen über die Auszahlungen (vereinfachte Definition). Mithilfe der Cashflow-Analyse können zusätzliche Aussagen über die Finanz- und Ertragskraft des Unternehmens getroffen werden. Sie ist in ihrer Aussage genauer als andere Kennzahlen, da z. B. Wertansätze für Vermögensgegenstände, Bewertungswahlrechte, Bewertungsspielräume bei Abschreibungen und Rückstellungen aus dem Jahresüberschuss herausgerechnet werden.

Der Cashflow wird stufenförmig ermittelt:

 Jahresüberschuss 
+Abschreibungen 
-Zuschreibungen 
=Cashflow ICashflow im engeren Sinne
+Erhöhungen langfristiger Rückstellungen 
-Auflösung langfristiger Rückstellungen 
=Cashflow IIAllgemeiner Cashflow
+außerordentliche Aufwendungen 
-außerordentliche Erträge 
+Einstellungen in den Sonderposten mit Rücklageanteil 
-Auflösung in den Sonderposten mit Rücklageanteil 
=Cashflow IIIErweiterter Cashflow