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- Schwachstellen und/oder schadensverdächtige Stellen von Maschinen und Anlagen

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Schwachstellen und/oder schadensverdächtige Stellen von Maschinen und Anlagen

Einführung

Komplexe, hochautomatisierte Maschinen und Anlagen werden in der modernen Produktionstechnik zunehmend eingesetzt. Gleichzeitig werden die Anlagen kapitalintensiver und unterliegen damit höheren Anforderungen in Bezug auf prozesssichere Verfügbarkeit und Betriebssicherheit. Verschärfte Umweltschutz- und Arbeitsschutzvorschriften sind weitere Faktoren dieser Entwicklung. Die damit verbundenen Anschaffungskosten bringen nicht nur hohe Maschinenstundensätze, sondern auch ansteigende Stillstands- und Folgekosten mit sich.

Maschinen und Anlagen müssen heute bestimmte Kriterien erfüllen, um wirtschaftlich arbeiten zu können. Bei Werkzeugmaschinen stehen im Vordergrund:

  • Arbeitssicherheit

  • Arbeitsgenauigkeit

  • Leistungsvermögen

  • Umweltverhalten

  • Zuverlässigkeit.

Da Maschinen und Anlagen beim Anwender unterschiedlichen Beanspruchungen unterliegen können und zunehmend standardisierte Baugruppen eingesetzt werden, sind Schadens- und Schwachstellenanalysen für den jeweiligen Anwendungsfall unbedingt notwendig.

Prozesssicherheit und Verfügbarkeit bei höchsten Ansprüchen an die erzeugte Produktqualität bei gleichzeitigem Sinken der Instandhaltungskosten sind heute die Aufgaben, die moderne Maschinen und Anlagen auszeichnen. Das kann man nur dadurch erreichen, dass man Ausfälle vermeidet, gezielt Schadens- und Schwachstellenanalysen betreibt und die Erkenntnisse daraus für weitere Gegenmaßnahmen nutzt.

Diese Erkenntnisse und Daten sind insbesondere für die Konstruktion aber auch für den Anwender wichtig; sie können in neue Entwicklungen einfließen und permanente Verbesserungen ermöglichen. Analysen haben ergeben, dass bei vielen Investitionen die Folgekosten nach vier Jahren bereits so hoch sind, dass die Anlagen teilweise nicht mehr rentabel arbeiten. Deshalb ist es umso notwendiger, Schwachstellen ständig zu erfassen und sie dauerhaft zu beseitigen.

Unter der Bedingung, dass die Schwachstellenanalyse sorgfältig geplant und mit hoher Qualität erfasst und ausgewertet wird, ist es möglich, Ausfälle und Instandhaltungskosten zu verringern, indem der Austausch des entsprechenden Teils erst kurz vor Schadenseintritt erfolgt. Die entsprechende Instandhaltungsstrategie kann auf diese Weise kostengünstig dem tatsächlichen Maschinen- und Anlagenzustand angepasst werden, das heißt, sich möglichst exakt am konkreten Abnutzungsgrad des Instandhaltungsobjekts ausrichten (Zustandsorientierte Instandhaltung).