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- Maßnahmen zur Verbesserung der Wertschöpfungskette

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Maßnahmen zur Verbesserung der Wertschöpfungskette

→ 6.1.2, 6.1.3

01.Welche Maßnahmen sind geeignet, um die Wertschöpfungskette zu verbessern?

  • Als Wertschöpfung wird allgemein die Wertgröße bezeichnet, um die der Output den Input übersteigt (= Summe der in einem Unternehmen in einer Periode geschaffenen Werte).

  • Daher sind alle Maßnahmen generell geeignet die Wertschöpfung zu verbessern, die die Kosten des Inputs verringern und den Output wertmäßig erhöhen, z. B.:

    • verbesserter Datenaustausch mit geeigneten Technologien

    • enge Kooperation zwischen Handel und Industrie, um den Verbraucher effektiver zu erreichen und gleichzeitig Reibungsverluste zu vermeiden,

    • Reduzierung der Gemeinkosten

    • sich mit den Geschäftspartnern enger zu vernetzen und besser zusammenzuarbeiten, Innovationen voranzutreiben und Wettbewerbsvorteile auszubauen,

    • Verfügbarkeit und Weiterbildung von Fachkräften

    • Verfügbarkeit der Energie sichern und Kosten begrenzen

    • Verkehrsinfrastruktur verbessern

    • Absatzmärkte stärker internationalisieren

    • responsive Prozessbestätigung: Ein Signal (z. B. rote Lampe) erscheint, sobald der Prozess nicht nach dem „Soll“ verläuft,

    • Transparenz schaffen (Kennzahlensystem aufbauen usw.) und Visualisierung von Ist- und Sollzustand.

    • strukturierte Vorgehens- oder Arbeitsweise, um Probleme in Prozessen zielorientiert zu bearbeiten bzw. zu beheben (Problemlösungsprozess),

    • Retourenabwicklung als Beitrag zur Servicequalität verbessern

    • Recycling nachhaltig sicherstellen

    • Senken der

      • Bestände

      • Transportzeit

      • Durchlaufzeit

      • Wartezeit

      • Fehler.

    • Produktivitätsverbesserungen

    • KVP und Teamprozesse einrichten.

    • Prozessglättung: sie verfolgt das Ziel, Ausnahmen im Prozessablauf zu standardisieren und damit den Prozessablauf zu glätten um so die Prozesssicherheit zu erhöhen. Prozessglättung kann durch verschiedene Maßnahmen erreicht werden, z. B. räumliche Nähe herstellen, Durchlaufzeiten reduzieren und Puffer (etwa Wartezeiten) zwischen den einzelnen Prozessschritten und Schnittstellen beseitigen.

    • Wertschöpfung , speziell im Handel: Studien zeigen, dass Unternehmen im Lebensmitteleinzelhandel, die nicht nur als Händler agieren, sondern gleichzeitig auch selbst als Hersteller aktiv sind, erfolgreicher sind (Rückwärtsintegration als ein Erfolgstreiber). Rückwärtsintegrierte Unternehmen können flexibler und schneller auf Kundenwünsche reagieren und die Qualität ihrer Produkte besser steuern.

Vgl. dazu ausführlich:  
 >> 6.1.2Logistikcontrolling
 >> 6.1.3Logistikkette