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Teil 1: Fachwirte - Wirtschaftsbezogene Qualifikationen - Ausbildung

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Teil 1: Fachwirte - Wirtschaftsbezogene Qualifikationen

Ausbildung

01. Welche Voraussetzungen sind für die Einrichtung und Durchführung der betrieblichen Ausbildung zu schaffen bzw. zu prüfen?

  • Eignung der Ausbildungsstätte (§ 27 BBiG; Beachten Sie die Novellierung vom März 2005; bitte lesen)

  • Eignung von Ausbildenden und Ausbildern oder Ausbilderinnen (§ 28 BBiG; bitte lesen)

  • Persönliche Eignung (§ 29 BBiG; bitte lesen)

  • Fachliche Eignung (§ 30 BBiG; bitte lesen)

  • Beachten der gesetzlichen Vorgaben für die Planung, Durchführung und Kontrolle der betrieblichen Ausbildung:

    • Ausbildungsberufsbild

    • Ausbildungsordnung (§ 5 BBiG); es gibt folgende Arten von Ausbildungsberufen:

      • Ausbildungsberufe ohne Spezialisierung

      • Ausbildungsberufe mit Spezialisierung

      • Stufenausbildung

    • Ausbildungsrahmenplan

    • Anrechnung beruflicher Vorbildung (§ 7 BBiG)

    • Abkürzung und Verlängerung der Ausbildungszeit (§ 8 BBiG)

    • Prüfungsordnung

    • Jugendarbeitsschutzgesetz

    • Betriebsverfassungsgesetz

    • Ausbilder-Eignungsverordnung (AEVO)

    • Erstellung der Ausbildungspläne:

      • Ausbildungsinhalte

      • zeitliche Anpassung an die Gegebenheiten des Betriebes und der Berufsschule

      • Festlegung der Ausbildungs-Fachabteilungen

    • didaktische Koordination von praktischer Ausbildung im Betrieb und theoretischer Ausbildung in der Berufsschule; dabei sind die Formen des Unterrichts zu berücksichtigen (Blockunterricht, Unterricht an einzelnen Wochentagen)

    • Methoden und Medien der Ausbildung, z. B.:

      • Unterweisung vor Ort, Lehrgespräch, Fallmethode, Lehrwerkstatt usw.

      • betrieblicher Ergänzungsunterricht.

    Die nachfolgende Abbildung zeigt die Planung, Durchführung und Kontrolle der betrieblichen Ausbildung:

    Ablauf der betrieblichen Ausbildung
    Planung der Ausbildung Betriebliche Planung
    Voraussetzungen lt. BBiG prüfen Eignung des Unternehmens
    (§ 27 BBiG)
    Eignung der Ausbilder
    (§§ 28 ff. BBiG)
    Ziele festlegen Ausbildungsberufsbild, § 4 BBiG
    Ausbildungsordnung, § 5 BBiG
    Ausbildungsrahmenplan
    Anrechnungsverordnung nach
    § 7 BBiG
    Prüfungsordnung
    Prüfungswesen, §§ 37 ff. BBiG
    Inhalte festlegen und koordinieren
    Planung der Zeiten:
    • Ausbildungsdauer
    • Ausbildungsverkürzung
    • Urlaubszeit
    • betriebliche Ausbildungsorte
    • Koordination: Schule/Betrieb
    • Prüfungen
    Schulische Planung
    • Rahmenlehrplan
    • Berufsschulunterricht
    Wochenunterricht
    Blockunterricht
    Durchführung der Ausbildung Didaktische Koordination von praktischer Ausbildung im Betrieb und theoretischer Ausbildung in der Berufsschule; dabei sind die Formen des Unterrichts zu berücksichtigen (Blockunterricht, Unterricht an einzelnen Wochentagen). Didaktik
    Methodik
    Unterweisungsformen
    Unterweisungsmethoden
    Unterweisung vor Ort
    Lehrgespräch
    Fallmethode
    Lehrwerkstatt
    Übungsfirma usw.
    betrieblicher Ergänzungsunterricht
    Lehr- und Lernmittel
    Arbeitsmittel
    Ausbildungsmittel
    Ausbildungsräume
    Methoden und Medien der Ausbildung organisieren
    Kontrolle der Ausbildung Interne Kontrollinstrumente Berichtshefte prüfen
    Zwischenprüfung (soweit erforderlich; vgl. § 48 BBiG)
    Abschlussprüfung, § 37 BBiG
    Beurteilungen der Fachabteilung (Beurteilungssystem)
    Leistungen in der Berufsschule
    Externe Kontrollinstrumente
    Zielkontrolle
    Maßnahmenkontrolle
    Wirtschaftlichkeitskontrolle:
    Kosten-Nutzen-Analyse

  • Strukturierung der Ausbildung in vier Handlungsfelder lt. AEVO:

    Handlungsbereiche der AEVO
    Handlungsbereiche Inhalte/zu erledigen – Beispiele
    1. Ausbildungsvoraussetzungen prüfen und Ausbildung planen Gründe für die Ausbildung? Rahmenbedingungen? Ausbildungsberufe? Eignung? Organisation?
    2. Ausbildung vorbereiten und bei der Einstellung von Auszubildenden mitwirken Auswahlverfahren? Anmeldung/Eintragung bei IHK?
    3. Ausbildung durchführen Ausbildungsplätze? Lernerfolgskontrollen? Lern-/Arbeitstechniken? Kontakte halten? Kurzvorträge? Lehrgespräche? Teambildung?
    4. Ausbildung abschließen Prüfungsvorbereitung/-anmeldung? Zeugnis?
  • Richtige Einführung der Auszubildenden in die Ausbildungsstätte:

    Ein Auszubildender darf insbesondere zu Beginn seiner Berufsausbildung nicht durch zu viele auf ihn einstürmende Ereignisse und Informationen überfordert werden. Er muss mit den für seine Ausbildung wichtigen Personen bekannt gemacht werden und in methodisch und pädagogisch sinnvoller Weise – vom Einfachen zum Schweren – die späteren Tätigkeiten, die in der Ausbildungsordnung vorgeschrieben sind, kennenlernen. Ein fester Ausbildungsplatz und ein bestimmter, jederzeit ansprechbarer Ausbilder müssen zur Verfügung stehen.

  • Anwendung von Prinzipien der Kommunikation und Kooperation zur Förderung des Lernerfolgs:

    Der Ausbildende bzw. der Ausbilder hat den Lernerfolg in besonderer Weise dadurch zu fördern, dass er geeignete Prinzipien der Führung und Kommunikation einsetzt:

    • Auszubildende von dem Entwicklungsstand aus fördern, auf dem sie jeweils sind (altersspezifisch und individuell; das sog. „Bahnhofsmodell“, d. h., den anderen dort abzuholen, wo er sich befindet, gilt auch hier)

    • für zunehmend schwierigere und komplexere Aufgaben Verantwortung übergeben; dabei den Lernprozess unterstützen, ohne dem Auszubildenden vorschnell Lösungen anzubieten

    • Vertrauen entgegenbringen

    • mit den Auszubildenden reden und ihnen zuhören

    • Lob aussprechen

    • klare, eindeutige Verhaltens- und Leistungsziele setzen

    • konstante Rückmeldung über die Leistung auf dem Weg zum vereinbarten Ziel geben (Feedback geben und holen)

    • Wissen vermitteln und informieren (z. B. Zweck, Bedeutung und Ablauf eines Arbeitsprozesses erklären).

  • Einsatz wirksamer Methoden und Medien bei der Durchführung der Ausbildung:

    Als geeignete Methoden und Medien der Ausbildung kommen z. B. infrage:

    • Unterweisung vor Ort

    • Lehrgespräch

    • Fallmethode

    • Lehrwerkstatt

    • Gruppenarbeit

    • Projektmethode

    • Leittextmethode

    • betrieblicher Ergänzungsunterricht

    • Lehr- und Lernmittel, Arbeitsmittel, Ausbildungshilfsmittel.

  • Laufende Lernkontrolle:

    Am Ende eines jeden Ausbildungsabschnittes ist mit dem Auszubildenden ein Beurteilungsgespräch zu führen. Dabei soll gemeinsam herausgearbeitet werden, ob die Ausbildungsinhalte vermittelt wurden/vermittelt werden konnten, welches Lern- und Arbeitsverhalten zu beobachten war und ob ggf. ergänzende Fördermaßnahmen erforderlich sind.

    Neben diesen wiederkehrenden – mehr kurzzeitigen Kontrollgesprächen – ist i. d. R. einmal pro Ausbildungsjahr ein generelles Beurteilungsgespräch zu führen, dessen Ergebnis schriftlich festzuhalten ist (meist in Verbindung mit einem standardisierten Beurteilungsbogen).

    Dieses Beurteilungsgespräch ist als Dialog zu betrachten: Gegenstand des Gesprächs kann auch die Frage sein, ob in dem betreffenden Ausbildungsabschnitt alle notwendigen personellen, methodisch-didaktischen Voraussetzungen zur Vermittlung der Ausbildungsinhalte geschaffen wurden. Für die Vorbereitung und Durchführung der Beurteilungsgespräche mit Auszubildenden gelten die allgemeinen Grundsätze für Beurteilungsverfahren, die speziell in Kapitel 5.3 behandelt werden.

    Erfolgskontrollen sind notwendig:

    Aus der Sicht des Betriebes , z. B.:

    • Probezeit = „Ausprobierzeit“

    • Verkürzung/Verlängerung der Ausbildungszeit

    • Prüfen der Übernahme im Anschluss an die Ausbildung

    • Überprüfung der Ausbildungsorganisation und -prozesse.

    Aus der Sicht des Auszubildenden , z. B.:

    • Feststellen der Eignung für den Ausbildungsberuf

    • Feedback und „Kontrast“ zu seiner eigenen Einschätzung

    • Beurteilung = Anerkennung und Wertschätzung sowie Steuerungsmöglichkeit.

  • Wahl geeigneter Standards als Maßstäbe der Erfolgskontrolle:

    Maßstäbe für die Erfolgskontrolle der Ausbildung sind vor allem folgende Rechtsquellen:

    • der Ausbildungsvertrag (§§ 10 f. BBiG)

    • die Ausbildungsordnung (§ 5 BBiG)

    • der Prüfungsgegenstand (§ 38 BBiG).

    Geeignete Instrumente der Erfolgskontrolle sind z. B. folgende Maßnahmen:

    • Auswertung der Zwischen- und Abschlussprüfungen, die vor der Kammer abgelegt wurden

    • Auswertung der Berichtshefte

    • schriftliche und/oder mündliche Lernerfolgskontrollen

    • fachpraktische Prüfungen im Labor, in der Lehrwerkstatt usw.

    • Projektarbeiten

    • Anfertigen von Arbeitsproben

    • Einsetzen der Fähigkeiten und Fertigkeiten innerhalb von Planspielen, Simulationen, Übungsfirmen usw.

  • Einsatz geeigneter Beurteilungssysteme:

    Der Beurteilungsbogen enthält Beurteilungsmerkmale bzw. Gruppen von Beurteilungsmerkmalen sowie eine plausible Skalierung der Merkmalsausprägungen. Das Verfahren ist mitbestimmungspflichtig, muss hinreichend beschrieben sein und verlangt eine Schulung der Beurteiler.

02. Was ist eine Methode und wie unterscheiden sich Methodik und Didaktik?

Eine Methode ist ein planmäßiges Verfahren (zur Untersuchung eines Objekts, zur Vermittlung von Lerninhalten usw.). Die Methodik des Lehrens und Lernens beschäftigt sich also mit dem „ Wie? “ der Vermittlung von Lerninhalten. Die Didaktik hat den Inhalt des Lernens zum Gegenstand („ Was ist zu lernen?“).

03. Warum spielt die Arbeitsunterweisung im Rahmen der Ausbildung sowie der Mitarbeiterqualifizierung eine zentrale Rolle?

Die Arbeitsunterweisung ist eine spezifische Maßnahme der Mitarbeiterqualifizierung –  am Arbeitsplatz, durch den Vorgesetzten . Sie ist die gesteuerte Weitergabe von Erfahrungen des Vorgesetzten an den Mitarbeiter bzw. Auszubildenden.

  • Bewährte Methode der Unterweisung ist die 4-Stufen-Methode (vgl. AEVO):

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  • Vorteile/Bedeutung der Unterweisung:

    • kostengünstig

    • praxisnah

    • flexible Anpassung der Lerninhalte und -zeiten

    • unmittelbare Kontrolle des Lernfortschritts

    • der Vorgesetzte wird zum Coach

    • Förderung der Zusammenarbeit zwischen dem Vorgesetzten und dem Mitarbeiter.

04. Welche Lehr- und Lernmethoden werden in der Aus- und Fortbildung eingesetzt?

Es sind zahlreiche Methoden üblich. Die gebräuchlichsten sind der Vortrag, die Tonbildschau, die Gruppenarbeit, das Rollenspiel, die Fallmethode, das Planspiel, die Projektmethode und die Programmierte Unterweisung.

Vortrag Der Vortrag ist die älteste Form der Darbietung eines Stoffes, aber auch die umstrittenste, denn es ist erwiesen, dass der Hörer nur einen Bruchteil der Informationen eines Vortrages aufnimmt und behält, weil das Lerntempo, das ein Vortrag erfordert, viel zu schnell ist. Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass ein Mensch durchschnittlich 20 % dessen, was er hört, 30 % dessen, was er sieht, 50 % dessen, was er hört und sieht und 90 % dessen, was er selbst erarbeitet, behält. Der Lerneffekt eines Vortrages ist weitgehend vom Vortragsstil abhängig. Auch spielt es eine Rolle, ob die Teilnehmer über Vorkenntnisse verfügen.
Gruppenarbeit Von Gruppenarbeit spricht man dann, wenn sich mehrere Teilnehmer zusammenfinden, von denen jeder zu seinem Teil zur Lösung eines bestimmten Problems beiträgt. In einer Gruppe kann der Einzelne in der Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Beiträgen sein Wissen erweitern. Beim Lernen in der Gruppe kann das Lerntempo des Einzelnen besser berücksichtigt werden.
Rollenspiel Das Rollenspiel setzt voraus, dass sich der Spieler in einen gegebenen Sachverhalt hineinversetzen kann, der ihm durch Stichworte über Vorgehen, zu behandelnde Probleme und eigene Verhaltensweisen bekannt gemacht wird. Durch das Rollenspiel kann geübt werden, Partner zu überzeugen.
Fallmethode Bei der Fallmethode handelt es sich um die Untersuchung, Darstellung und Analyse eines tatsächlichen oder fingierten Falles. Die Teilnehmer sollen lernen, die Probleme zu erkennen, über sie zu diskutieren, die optimale Lösung zu finden bzw. verschiedene Lösungsmöglichkeiten miteinander zu vergleichen.
Planspiel Das Planspiel wird sowohl für das Treffen von Entscheidungen im Bereich der Unternehmensführung als auch in der betrieblichen Aus- und Fortbildung angewandt. Die Fehler, die bei dieser Übungsmethode gemacht werden, helfen zum besseren Verständnis und tragen zum Lernen bei, ohne dass Zeit versäumt wird oder ein Schaden entsteht. Das Planspiel ist in jedem Bereich die kritische Durchführung einer Kette von Entscheidungen, von denen jede einzelne Entscheidung auf dem Ergebnis einer vorangegangenen aufbaut.
Projektmethode Bei der Projektmethode werden in Form der Gruppenarbeit komplizierte, umfassende und in der Regel mehrere Fachgebiete betreffende Probleme bearbeitet. Die Projekt-Methode ist geeignet, Selbstständigkeit im Denken und Entscheiden zu fördern und die Teilnehmer zu motivieren.
Programmierte Unterweisung Bei der programmierten Unterweisung erfolgt das Lernen anhand eines Programms mit genau festgelegten Lernschritten und ständiger Lernerfolgskontrolle. Ein solches Programm muss sich in logisch verknüpfter, lückenloser Folge von kleinsten Lernschritten nach einem vorausberechneten Ablauf auf ein Lernziel hin erstrecken.
Superlearning Superlearning, auch als ganzheitliches Lernen bezeichnet, ist eine Methode des Schnelllernens, insbesondere von Fremdsprachen. Der Lernende kann hohe Lernleistungen erzielen, wenn er sich mit einer durch Atemtechnik und Musik unterstützten Entspannungstechnik in den sog. Alpha-Zustand versetzt, Ängste und das Gefühl der Beanspruchung, die den Lernerfolg beeinträchtigen können, abbaut und dann den Lernstoff bei Barockmusik in einem bestimmten Rhythmus monoton, kontinuierlich bzw. von einer speziell gestalteten Lernkassette aufnimmt. Diese Methode beruht auf dem Versuch, die wenig genutzte rechte kreative Gehirnhälfte, in der der Sitz des Langzeitgedächtnisses vermutet wird, in den Lernprozess einzubeziehen. Dies ist nach Ansicht von Hirnforschern im Zustand körperlicher Entspannung und einem ganz nach innen gerichteten Bewusstsein am ehesten möglich.
Computerunterstütztes Lernen Die computerunterstützte Weiterbildung (Computer Based Training, CBT) mithilfe der Lernmittel Computer gewinnt mit der zunehmenden Verbreitung von Personalcomputern immer größere Bedeutung. Die Kosten der Weiterbildung können auf diese Weise reduziert werden, weil der Lernende zeitweise ohne Dozentenbetreuung arbeiten kann. Er kann ferner seinen Wissensstand selbst prüfen, seine Lernzeit individuell einteilen und entsprechend dem Stand seiner Vorkenntnisse, Auffassungsgabe und Gedächtniskapazität den Lernfortschritt selbst beeinflussen.
E-Learning ist der Oberbegriff für „Lernen unter Nutzung elektronischer Medien“.
Beispiele:
Computer Based Training (CBT), Multimediales Lernen (MML), Computerunterstütztes Lernen (CUL). Weiterhin werden dazu Lern- und Studienprogramm hinzugerechnet, die von IHKn und anderen Bildungsträgern gegen Einschreibegebühren im Internet angeboten werden
(→ www.ihk-e-learning.de).
Transfertraining ist eine kombinierte Trainings- und Kommunikationsmethode, die es Vorgesetzten und Mitarbeitern ermöglicht, regelmäßig und problemorientiert miteinander zu reden. Es ist gewissermaßen die Fortentwicklung des Lernens am Arbeitsplatz mithilfe systematischer Lernmethoden. Die Mitarbeiter lernen, während sie arbeiten. Der Stoff wird in kleine Lernschritte zerlegt, die sowohl auf die Interessen des Unternehmens als auch auf die Bedürfnisse und Lernfähigkeiten der Mitarbeiter ausgerichtet sein können.

05. Welche Aufgaben sollen mithilfe von Qualitätszirkeln erledigtwerden?

Qualitätszirkel sind Kleingruppen von maximal 7 – 12 Mitarbeitern mit dem Ziel, unter Anleitung eines Moderators Schwachstellen im eigenen Arbeitsgebiet aufzudecken. Häufige Themen, die in Form von Qualitätszirkeln aufgegriffen werden, sind:

Verbesserungsvorschläge zur Produktivitätssteigerung, das Ausschalten von Fehlern, die Qualitätssicherung, die Lernförderung, die Verbesserung von Kreativität, Mobilität, Arbeitszufriedenheit und Betriebsklima sowie die Entwicklung neuer Einstellungen und Verhaltensweisen.

06. Welche Sozialformen des Lehrens und Lernens gibt es?

Die Methoden des Lehrens und Lernens lassen sich nach verschiedenen Merkmalen systematisieren, z. B.:

  • Lernen als Einzelperson

  • Lernen in Gruppen

  • aktives Lernen

  • passives Lernen

  • internes Lernen (on the job)

  • externes Lernen (off the job).

Das Lernen als Einzelperson bzw. das Lernen in Gruppen kann auch als Sozialform des Lernens bezeichnet werden.