ZU DEN KURSEN!

- Fördergespräch

Kursangebot | | Fördergespräch

Fördergespräch

01. Welche Bedeutung hat das Fördergespräch?

Innerhalb von Mitarbeitergesprächen auf der Basis einer strukturierten Potenzialbeurteilung ist die Potenzialerkennung ohnehin zentraler Gesprächsgegenstand. Aber auch in Verbindung mit anderen Gesprächsanlässen lassen sich für den Vorgesetzten Erkenntnisse zu vermuteten Leistungsreserven und Veränderungswünschen des Mitarbeiters gewinnen, z. B.:

  • allgemeine Förder- und Beratungsgespräche

  • Feedback-Gespräche vor und nach einer Qualifizierungsmaßnahme.

Auch wenn es im Unternehmen kein institutionalisiertes Fördergespräch gibt, sollte der Vorgesetzte

  • mindestens einmal pro Jahr

  • unter vier Augen

  • kooperativ

  • individuell

  • beratend

  • ziel- und leistungsorientiert

ein Fördergespräch (auch: Personalentwicklungs-Gespräch; Qualifizierungsgespräch) führen. Es dient u. a. der Rückkopplung über erreichte Qualifizierungsziele und schließt mit der Zielvereinbarung über den kommenden Zeitraum ab.

02. Welche Empfehlung lässt sich für die Durchführung des Fördergesprächs geben?

Auch das Fördergespräch muss von beiden Seiten gut vorbereitet werden; zu empfehlen ist folgender Gesprächsleitfaden:

Leitfaden für das Fördergespräch

  1. Vorbereitung

    • Termin, Ort, Zeit

    • Vorbereitung auf das Gespräch: Fakten, Erkenntnisse, Argumente, Gesprächsziel

  2. Durchführung

    • Einstieg: Begrüßung, Atmosphäre, Gesprächsziel und -verlauf nennen

    • Mitarbeiter schildert seine Sicht der Dinge, z. B. Hauptaufgaben, Störungen bei der Arbeit, Zusammenarbeit mit dem Vorgesetzten, Lernzuwächse, Wünsche/Erwartungen

    • Vorgesetzter schildert die genannten Aspekte aus seiner Sicht

    • Dialog: Gemeinsamkeiten/Unterschiede; Diskussion tragfähiger Lösungsansätze;

      Maßnahmen:

      • des Mitarbeiters (Welche? Wie? Bis wann?)

      • des Vorgesetzten (Welche? Wie? Bis wann?)

    • Abschluss: Feedback über den Gesprächsverlauf

      • Was war positiv?

      • Was kann noch verbessert werden?

      • Ausblick?

  3. Nachbereitung, Follow-up

    Überprüfung der Ziele und Maßnahmen:

    • Was konnte realisiert werden?

    • Was nicht? Warum nicht?

    • Lern- und Leistungstransfer?