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Teil 2: Wirtschaftsfachwirte - Handlungsbezogene Qualifikationen - Anforderungen an die Eignung der Ausbilder und Ausbilderinnen

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Teil 2: Wirtschaftsfachwirte - Handlungsbezogene Qualifikationen

Anforderungen an die Eignung der Ausbilder und Ausbilderinnen

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Wirtschaftsfachwirte


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01. Welche Voraussetzungen müssen bei Ausbildungsbeginn erfüllt sein?

Video: Anforderungen an die Eignung der Ausbilder und Ausbilderinnen

Voraussetzungen für die Eignung als Ausbildungsbetrieb
Eignung der AusbildungsstätteDie Ausbildungsstätte muss nach Art und Einrichtung für die Berufsausbildung geeignet sein.§ 27 Abs. 1 Nr. 1 BBiG
Die Zahl der Auszubildenden muss in einem angemessenen Verhältnis zur Zahl der Ausbildungsplätze (zur Zahl der Fachkräfte) stehen.§ 27 Abs. 1 Nr. 2 BBiG
Es müssen alle erforderlichen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt werden können ; ist dies nicht der Fall, so sind sie außerhalb anzubieten (z. B. Verbundausbildung).§ 27 Abs. 2 BBiG
Eignung von Ausbildenden und Ausbildern/Ausbilderinnen Persönliche Eignung:
Nicht geeignet ist, wer Kinder und Jugendliche nicht beschäftigen darf bzw. wer wiederholt oder schwer gegen geltende Bestimmungen verstoßen hat (BBiG, JArbSchG, JSchG).
§ 28, 29 BBiG
Eignung von Ausbildenden und Ausbildern/Ausbilderinnen Fachliche Eignung;
Fachlich geeignet ist, wer die beruflichen sowie die berufs- und arbeitspädagogischen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten besitzt.
Berufliche Voraussetzungen : Abschlussprüfung in einem Ausbildungsberuf entsprechender Fachrichtung und eine angemessene Zeit der Berufspraxis.
Berufs- und arbeitspädagogische Voraussetzungen:
Nachweis der Prüfung gemäß AEVO (bis Juli 2008 ausgesetzt).
§ 28, 30 BBiG
Eignung der AuszubildendenEs müssen die körperlichen, geistigen und charakterlichen Voraussetzungen für einen erfolgreichen Abschluss vorliegen.Untersuchungen nach §§ 32 ff. JArbSchG

02. Welche Maßnahmen der Verhaltensbeeinflussung und der Förderung des Lernerfolgs sind geeignet?

Ausbilder und Ausbilderinnen müssen persönlich und methodisch in der Lage sein, negative, unerwünschte Verhaltensmuster bei Auszubildenden zu erkennen und geeignete Maßnahmen zur Gegensteuerung zu ergreifen. Dies gilt insbesondere dann, wenn nachhaltige Lernschwierigkeiten auftreten und die Realisierung der Ausbildungsziele gefährdet ist.

Als Empfehlung lassen sich z. B. folgende Maßnahmen und Einstellungen nennen:

  • die Auszubildenden „dort abholen, wo sie alterspezifisch und individuell sind“ („Bahnhofsmodell“); dies bedeutet z. B. Über- und Unterforderung vermeiden, keine unrealistischen Ziele setzen u. Ä.

  • mit den Auszubildenden reden und ihnen zuhören; Vertrauen entgegenbringen; Anerkennung/Lob sowie Kritik mit Augenmaß praktizieren; laufende Rückmeldung über die erbrachten Leistungen geben („Erfolge erleben lassen“)

  • Unterstützung bei Lernproblemen anbieten (Ausbilder und/oder andere Auszubildende).