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E-Commerce-Marketinginstrumente

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01. Welche E-Commerce-Marketinginstrumente gibt es?

  1. Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization oder SEO): Sie ist die Verbesserung der Platzierung auf den Trefferlisten, die die Suchmaschine nach Eingabe des Suchbegriffs gibt. Dem Nutzer soll damit die Suche erleichtet werden, da meist nur die ersten Trefferseiten von Bedeutung sind.

    Man unterscheidet

    • On-Site-SEO: Hier werden die relevanten Suchbegriffe (Keywords) in die Web-Site einbezogen. Wichtig ist, eine möglichst hohe Dichte von Keywords zu erreichen.

    • Off-Site-SEO: Hier wird die Verbesserung der Suchergebnisse über fremde Webseiten angestrebt. Links auf fremden Webseiten leiten auf die eigene Webseite. Dieses Verfahren ist seltener.

    Einige Hinweise zu On-Site-SEO:

    • Jede Website beginnt mit dem Keyword.

    • Google ist z. B. so angelegt, dass Seiten mit hochwertigem und sinnvollem Inhalt sowie einer guten Grammatik/Rechtschreibung im Ranking belohnt werden.

    • Sollte eine Homepage Grafiken haben, so empfiehlt es sich mithilfe des Attributes „alt“ den Grafiken eine passende Beschreibung hinzuzufügen, z. B. alt = „Text“, der die Grafik darstellt.

    • Der Title-Tag „title“ und der Meta Tag „Description“ sind für ein gutes Ranking von Bedeutung. Es ist wichtig, dass im Meta Tag „Description“ wichtige Wörter aus dem Titel vorkommen.

    • Um Wörter zu betonen, die einen speziellen Zusammenhang zu Ihrer Website haben, benutzen Sie den Tag .

    • Google z. B. belohnt Webseiten mit kleinen Dateigrößen und einer schnellen Ladezeit durch ein gutes Ranking.

  2. Suchmaschinenmarketing (Search Engine Marketing, SEM): Suchmaschinenmarketing umfasst alle Maßnahmen zur Gewinnung von Besuchern über Suchmaschinen im Web. Suchmaschinenmarketing wird unterteilt in

    • Suchmaschinenwerbung (Search Engine Advertising, SEA) und

    • Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization, SEO; vgl. oben).

  3. E-Mail-Marketing: Dies ist der Versand von E-Mails, der infrage kommt, wenn das Unternehmen seine Kunden auf spezielle Produkte oder Aktionen aufmerksam machen will. Beachte: E-Mails dürfen nur an Kunden geschickt werden, wenn diese ihre ausdrückliche Genehmigung dafür gegeben haben. Daneben gibt es den Newsletter-Versand, der in regelmäßigen Abständen verschickt wird.

    Man unterscheidet zwei Formen der Kommunikation:

    • one-to-one-Kommunikation (E-Mail-Versand an einen Kunden)

    • one-to-many-Kommunikation (E-Mail-Versand an viele Kunden).

    E-Mails mit personalisierten Betreff-Zeilen haben eine höhere Öffnungs-Wahrscheinlichkeit.

  4. Portal-Marketing: Beim Portalmarketing werden Firmeneinträge (Firmen- und Produktdaten) in branchen- und regionenspezifischen Firmenverzeichnissen und Marktplätzen vorgenommen. Einkäufer erhalten dadurch bei der Lieferantensuche sehr frühzeitig alle nötigen Informationen. Portal-Marketing hat eine hohe Effizienz und geringe Streuverluste (spezifische Zielgruppe).

  5. Social-Media-Marketing (auch: Community-Marketing): Hier werden soziale Medien (z. B. Facebook, Twitter, YouTube) für die eigenen Zwecke des Unternehmens genutzt (z. B. Marketing, Unternehmenskommunikation).

  6. Affiliate-Marketing: Hier beteiligt ein Händler einen oder mehrere Partner (den Affiliate) am Vertrieb seiner Produkte (Provision, z. B. Pay per Klick oder Pay per Lead – Kontaktaufnahme), Partner, z. B. Xing, Akad.

  7. Geotargeting (auch: Geomarketing): ordnet IP-Adressen ihrer geografischen Herkunft zu. Damit können Zielgruppen einer bestimmten Region gezielt angesprochen werden (z. B. Alters- bzw. Einkommensgruppen). Die Marktforschung verwendet Geo-Daten, um die Nachfrage nach einem bestimmten Produkt von der Region her begrenzen zu können.

Vgl. dazu:>> 3.5.3Instrumente des CRM
 >> 3.7.1Werbeplanung