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Einführung in das Marketing

Online Marketing

Online Marketing nimmt in seiner Bedeutung stetig zu. Immer größere Bandbreiten und immer größere Verbreitung von Internetanschlüssen lassen die Reichweite und die Effizienz des Mediums Internet beständig wachsen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie diesen Kurs über das Internet gefunden haben, ist daher ziemlich hoch.

Der Begriff Online Marketing ist recht weit gefasst. Dazu gehören unter anderem folgende Themenbereiche.

Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Ca. 85% aller Internetnutzer verwenden Suchmaschinen, um im Internet gewünschte Themen zu finden. Dabei hat Google einen Marktanteil von über 90% (Quelle: http://www.webhits.de/deutsch/index.shtml?webstats.html, die Suchen von T-Online und AOL nutzen ebenfalls Google-Ergebnisse).
Die obersten Plätze bei Google können daher enormes Umsatzpotenzial für ein Unternehmen bedeuten. Bei beliebten Suchbegriffen können mehrere Tausend Besucher jeden Tag allein über die Suchmaschinen auf der Website des Unternehmens landen. Der Vorteil dabei: Anstatt den Kunden mit Werbung zu bombardieren, kommen die Kunden zum Unternehmen, und zwar genau in dem Moment, in dem sie aktiv suchen. Eine bessere Ausgangsposition kann man sich kaum vorstellen. Daher ergreifen die meisten Unternehmen Maßnahmen (oder lassen sie ergreifen), um bei den Suchmaschinen ganz oben zu erscheinen.

Suchmaschinenmarketing (SEM)

Verwandt mit der Suchmaschinenoptimierung ist das Suchmaschinenmarketing. Dabei geht es um Werbung auf den kaufbaren Werbeflächen in den Suchmaschinen. Bei Google befinden sich solche Plätze rechts und oben über den generischen Ergebnissen.
Diese Positionen können gebucht werden. Dabei zahlt der Werbende für jeden Klick auf seine Anzeige. Die Effizienz dieser Werbeform ist im Allgemeinen auch sehr hoch. Die Anzeigenposition bestimmt sich aus mehreren Faktoren, unter anderem dem gebotenen Klickpreis und der Qualität der Anzeige sowie der Relevanz der Seite, auf die die Anzeige verweist.

Online Werbung

Ein ebenfalls sehr großes Feld ist die Online Werbung. Dabei wird mit Bannern auf anderen Webseiten für Unternehmen oder Produkte geworben. Der Betreiber der Seite, auf der die Banner platziert werden, erhält in der Regel eine Vergütung für tausend Einblendungen. Allerdings nimmt die Akzeptanz von Bannern immer mehr ab, die Klickraten liegen mittlerweile bei unter einem Prozent.

E-Mail-Marketing

Das Lesen und Senden von E-Mails ist die häufigste Tätigkeit im Internet. Das nutzen viele Unternehmen natürlich aus, indem sie regelmäßige Newsletter verschicken. Der negative Aspekt dieses Engagement ist Spam , also unerwünschte Werbemails mit unseriösem oder sogar gefährlichem Inhalt.
Aber für seriöse E-Mail-Werbung bietet das Internet viele Möglichkeiten. Gut gemachte Newsletter haben eine hohe Akzeptanz, da sich der Empfänger aktiv anmelden muss und so sein Einverständnis mit der Werbung erklärt. Diese Form der erwünschten Werbung wird auch Permission Marketing genannt.

Virales Marketing

Virales Marketing heißt so, weil sich clevere oder lustige Ideen im Internet wie ein Virus verbreiten. Ein prominentes Beispiel dafür ist der amateurhaft gestaltete Clip, den Hornbach im Rahmen der Ron Hammer-Kampagne verbreitet hat. Der Vorteil des viralen Marketings liegt darin, dass der Kunde die Botschaft selber verbreitet. Es handelt sich also um eine Art digitaler Mund-zu-Mund-Propaganda.