ZU DEN KURSEN!

- Vertriebswege im E-Commerce

Kursangebot | | Vertriebswege im E-Commerce

Vertriebswege im E-Commerce

01. Welche Vor- und Nachteile hat E-Commerce?

E-Commerce
Vorteile, z. B.Nachteile, z. B.
  • ist bequem
  • rund um die Uhr
  • einfacher Preisvergleich
  • kaum Wartezeit
  • große Auswahl
  • viele Informationen (umfangreiche Produkt-Beschreibungen).
  • die Ware kann nicht angefasst, ausprobiert, anprobiert werden (besonders bei Kleidung ein Nachteil)
  • Lieferzeiten sind sehr unterschiedlich (im Durchschnitt liegt bei etwa drei bis sechs Werktagen)
  • Versandkosten: sehr unterschiedlich; von Größe und Gewicht der Ware abhängig. Viele Online-Shops versenden auch (meist ab einem bestimmten Bestellwert) ohne Versandkosten.
  • Mindestbestellwert: Manche Online-Shops liefern wegen der Versandkosten erst ab einem bestimmten Mindest-Bestellwert.
  • Shopping-Feeling kann ein Online-Shop nicht bieten (z. B. Einkaufserlebnis, persönliche Kontakte im Laden, anfassen und anprobieren).
  • Reklamationen sind aufwendiger.
  • Sicherheit der Daten: bei Kreditkartennummern oder Bankkonto-Daten evtl. gegeben.

02. Welche Vertriebswege gibt es im E-Commerce?

  • Im Online-Shop bietet ein Händler oder Hersteller gewerbliche Waren oder Dienstleistungen zum Verkauf (oder zur Miete) an. Der Online-Shop übernimmt die Aufgabe der Produktpräsentation und die Abwicklung des Bestell- und Kaufvorgangs. Über Shopping-Apps könnnen Online-Shops auch über Smartphones und Tablets zugänglich sein (Mobile Shopping).

  • Kooperationsmodelle: Unternehmen, die im Internet vertreten sind, schließen besonders häufig Kooperationen ab, z. B. beim Vertrieb, Versand, Einkauf, gemeinsamen Gewinnspielen und der Systemarchitektur.

  • Plattform: Plattformen sind virtuelle Marktplätze, die Anbieter und Nachfrager zusammenführen, z. B. Preisvergleichs-Portale und Produktsuchmaschinen. Diese Plattformen bieten eine günstige Alternative zum klassischen Suchmaschinenmarketing, um den Bekanntheitsgrad der Online-Händler zu erhöhen, z. B. Magento, Pros, PREST-Shop.

  • Online-Auktion: Sie ist eine Versteigerung im Internet und eignet sich besonders für Verkäufer, die beim Preis ihrer Ware unsicher sind., z. B. eBay, Hood, AuVito, Auxion, Fairnopoly oder Etsy.

  • Ein Shopping-Club (auch: oder Private Shopping Club) ist eine kommerzielle Online-Community meist mit spezieller Sortimentsausrichtung. Man erhält den Zugang durch eine Registrierung, eine Einladung oder einen Club-Schlüssel. Die angebotene Ware besteht meist aus Restposten-, Überschuss- oder Retourenmengen bzw. aus vergangener Saisonware zu günstigen Preisen, z. B. brands4friends.de, private-outlet.de.

  • Mobile Commerce (MC): Ist eine Spezialform des EC, bei der mobile Endgeräte (z. B. Smartphone, Tablet-Computer) zum Einsatz kommen und die Anbahnung, Abwicklung und den Kauf/Verkauf unterstützen.

  • Kiosksysteme sind Computeranlagen im öffentlichen Raum oder an halböffentlichen Standorten, (z. B. in Ladenzonen). Sie bieten den Nutzern Informationen an (z. B. Zeitschriften, Unternehmen, Fahrpläne oder über historische Gebäude) und sind Selbstbedienungsterminals, mit denen Personal eingespart werden kann.

  • Shopping Mall sind elektronische Einkaufszentren, über die man seine Ware anbieten kann, z. B. Rakuten.

  • Digitales Fernsehen (auch Teleshopping): E-Commerce im Fernsehen könnte in der Zukunft sehr erfolgreich sein. Die hängt von der Reichweite, der Bedienbarkeit (Usability) und der Verknüpfung mit dem Fernsehprogramm ab, z. B. Shop24Direct.