Buchführung

Das Kapitel Warenverkehr in unserem Online-Kurs Buchführung besteht aus folgenden Inhalten:

  1. Mehrzeiliger zusammengesetzter Buchungssatz
    Warenverkehr > Die Umsatzsteuer > Mehrzeiliger zusammengesetzter Buchungssatz
    Mehrzeiliger zusammengesetzter Buchungssatz
    Bisher kennen wir nur den einfachen Buchungssatz, das heißt:  Ein Konto, das im Soll betroffen ist und ein Konto, das im Haben betroffen ist. Nun gibt es aber auch noch Buchungssätze, bei denen 3 oder mehr Konten angesprochen werden. Als Grundsatz gilt für diese Konstellationen immer: Die Summe der Beträge im Soll, muss der im Haben entsprechen! Beispiel: Buchungssatz für 3-Konten Kauf einer Maschine in Höhe von 1.190 € auf Ziel. 19% Vorsteuer ist enthalten. Maschinen 1.000 an Verbindlichkeiten 1.190 Vorsteuer 190 Test, ...
  2. Mehrwertsteuer (MwSt) berechnen und buchen
    Warenverkehr > Die Umsatzsteuer > Mehrwertsteuer (MwSt) berechnen und buchen
    Mehrwertsteuer (MwSt) berechnen und buchen
    Die Mehrwertsteuer (kurz: MwSt) ist eine Steuer, die der Verkäufer eines Produktes oder einer Dienstleistung an das Finanzamt abführen muss. Die Mehrwertsteuer stellt also eine Verbindlichkeit des Verkäufers gegenüber dem Finanzamt dar. Die Mehrwertsteuer beträgt zurzeit 19% oder 0,19 bzw. für Lebensmittel o.ä. 7% und wird auf das Konto "Mehrwertsteuer" gebucht. Annahme Der Einfachheit halber rechnen wir meistens mit dem regulären Mehrwertsteuersatz in Höhe von 19%, da hier nur die ...
  3. Vorsteuer berechnen und buchen
    Warenverkehr > Die Umsatzsteuer > Vorsteuer berechnen und buchen
    Wenn ein Käufer irgendeine Ware oder Dienstleistung bezieht, muss er den Bruttowert dieser Ware bezahlen. Im Gegensatz zum Endverbraucher kann ein Unternehmer diese gezahlte Umsatzsteuer jedoch als Vorsteuer auf das Aktivkonto "Vorsteuer" buchen, die eine Forderung gegenüber dem Finanzamt darstellt. Die Vorsteuer entspricht also genau dem Wert der Mehrwertsteuer, die der Verkäufer bei demselben Warengeschäft als Mehrwertsteuer bucht. Die Umsatzsteuer Warum ist das so? Weshalb kann ein Unternehmer ...
  4. Verbuchung des Wareneinkaufs
    Warenverkehr > Die Umsatzsteuer > Verbuchung des Wareneinkaufs
    Verbuchung des Wareneinkaufs
    Im Folgenden schauen wir uns an, wie die Verbuchung bei einem Wareneinkauf abläuft. Grundsätzlich gilt bei der Buchung des Wareneinkaufs folgendes: Ein Handelsbetrieb strebt keine oder eine nur sehr geringe Lagerführung an. Stattdessen verfolgt er das Ziel, die eingekauften Waren schnellstmöglich wieder zu verkaufen. Die Buchung eines Wareneinkaufs in einem Handelsunternehmen wird daher direkt als Aufwand auf dem entsprechenden Konto "Wareneingang" verbucht. Bitte warten - Video wird ...
  5. Verbuchung des Warenverkaufs
    Warenverkehr > Die Umsatzsteuer > Verbuchung des Warenverkaufs
    Verbuchung des Warenverkaufs
    Nachdem wir uns zuvor die Verbuchung des Wareneinkaufs angesehen haben, wenden wir uns nun der Buchung beim Warenverkauf zu. Hier gehen wir ganz analog vor. Denn das Konto "Warenverkauf" ist ebenfalls ein Erfolgskonto, welches in der Gewinn- und Verlustrechnung erscheint und dem Konto "Wareneingang" gegenübersteht. Unterschied zwischen Warenkauf und Warenverkauf Der Wareneingang wird im Soll gebucht und mindert so den Gewinn des Unternehmens, während der Warenverkauf diesen steigert. Bitte ...
  6. Abschluss des Vorsteuerkontos / Mehrwertsteuerkontos
    Dieser Text ist als Beispielinhalt frei zugänglich!
    Warenverkehr > Die Umsatzsteuer > Abschluss des Vorsteuerkontos / Mehrwertsteuerkontos
    Abschluss des Vorsteuerkontos / Mehrwertsteuerkontos
    Es gibt 2 Möglichkeiten das Vorsteuer- und das Mehrwertsteuerkonto abzuschließen: 1. Das Vorsteuerkonto wird über das MwSt-Konto abgeschlossen Dabei wird der Saldo des Vorsteuerkontos (Habenseite) auf die Sollseite des MwSt-Kontos gebucht:  MwSt an Vorsteuer Dieses Beispiel dient der Verdeutlichung. Gegeben seien auf dem Vorsteuer- und dem Mehrwersteuerkonto folgende Zu- und Abgänge. SollVorsteuerHaben Zugänge 1.000 Saldo 1.000 SollMehrwertsteuerHaben Vorsteuer 1.000 Zugänge 1.200 Saldo 200 Auf ...
  7. Das Wareneinkaufskonto
    Warenverkehr > Die Warenkonten > Das Wareneinkaufskonto
    Warenkonten werden nur von Handelsbetrieben benötigt, die Waren z.B. im Ausland einkaufen und später teurer wieder verkaufen (Kleidung, Elektronik etc.) Das Wareneinkaufskonto (WEK) ist ein gemischtes Konto, also ein Bestandskonto und ein Erfolgskonto, d.h. auf der Sollseite befinden sich der Anfangsbestand sowie die Zugänge und auf der Habenseite werden die Rücksendungen an Lieferanten und die Preisnachlässe der Lieferanten gebucht. Alle Buchungen werden zu Einkaufspreisen bewertet! Das ...
  8. Das Warenverkaufskonto
    Warenverkehr > Die Warenkonten > Das Warenverkaufskonto
    Das Warenverkaufskonto (WVK) ist ein Erfolgskonto, da dort auf der Habenseite die Warenverkäufe zu Verkaufspreisen gebucht werden. Preisnachlässe an die Kunden bzw. Rücksendungen von Kunden schmälern den Erlös und werden deshalb auf der Sollseite des Kontos gebucht (wie bei einem Passivkonto: Zugänge im Haben, Abgänge im Soll!). Das Warenverkaufskonto weist im Haben die Warenverkäufe (Umsätze zu Verkaufspreisen), im Soll (meist über Unterkonten) Warenrücksendungen und Nachlässe ...
  9. Abschluss der Warenkonten
    Warenverkehr > Die Warenkonten > Abschluss der Warenkonten
    Warenkonten werden nach der sogenannten 3-Konten-Methode abgeschlossen. Zuvor haben wir dieses Verfahren schon bei dem Abschluss des Vorsteuer- und des Mehrwertsteuerkontos kennen gelernt. Die 3-Konten-Methode Für den Abschluss der Warenkonten nach der 3-Konten-Methode benötigen wir Wareneinkaufskonto (WEK) Warenverkaufskonto (WVK) Wareneinsatz GuV-Konto Schlussbilanzkonto Wenn eine Ware verkauft wird, bucht man nicht nur den Erlös (Verkaufspreis) auf das WVK, sondern man bucht zusätzlich ...
  10. Verbuchung von Rabatten
    Warenverkehr > Preisnachlässe > Verbuchung von Rabatten
    Ein Rabatt ist ein Preisnachlass, den der Verkäufer dem Käufer direkt beim Abschluss eines Geschäfts gewährt. Der wichtigste und verbreiteteste Rabatt ist der Mengenrabatt (wie das Wort schon sagt: bei einem Kauf von großen Mengen) und der Treuerabatt (um treue Kunden auch weiterhin zu binden). Da dieser Preisnachlass direkt beim Kauf festgelegt wird, muss man ihn nicht gesondert verbuchen (außer er wurde versehentlich vergessen o.ä.). Der Listenpreis wird einfach um den Rabatt gemindert ...
  11. Verbuchung von Boni
    Warenverkehr > Preisnachlässe > Verbuchung von Boni
    Boni sind nachträgliche Preisnachlässe, die der Verkäufer dem Kunden gewährt, wenn dieser beispielsweise ein bestimmtes Kaufvolumen pro Jahr überschreitet.  Die Boni können als  Gutschrift,  Auszahlung oder  zusätzliche Warenlieferung gegeben werden. Die Höhe der handels- und branchenüblichen oder vertraglich vereinbarten Boni ist zumeist prozentual gestaffelt nach dem mit dem liefernden Unternehmen erreichten Umsatz (daher nennt man solche Boni auch Umsatzbonus, Mengen- oder Treuerabatt). Da ...
  12. Skonto
    Warenverkehr > Preisnachlässe > Skonto
    Ein Skonto ist ein Preisnachlass, der dem Käufer gewährt wird, wenn er seine Verbindlichkeiten innerhalb einer bestimmten Frist (z.B. 30 Tage) tilgt. Mit dieser Methode versuchen Firmen ihre Kunden dazu zu motivieren möglichst früh ihre noch ausstehenden Rechnungen zu begleichen, so dass die Firma möglichst wenige Forderungen hat. Auch beim Skonto unterscheidet man, wie schon beim Bonus, zwischen dem Kundenskonto und dem Lieferantenskonto.  Die Verbuchung kann nach dem Brutto- oder ...
  13. Bruttoverfahren
    Warenverkehr > Preisnachlässe > Bruttoverfahren
    Beim Bruttoverfahren wird der Skonto vom Bruttowarenwert berechnet, wie man unschwer am Namen erkennen kann. Der Skonto wird ja, wie wir vorhin hoffentlich gelernt haben, bei der fristgerechten Überweisung/ Bezahlung abgezogen. Beim Bruttoverfahren bucht man nun den Wareneinkauf und die Vorsteuer ganz normal ohne Rücksicht auf den Skonto. Da man aber nur den Bruttowarenwert minus die x-% Skonto überweist, kann man auch nur diesen Wert beim Konto Bank ausbuchen. Die Differenz wird gesondert ...
  14. Nettoverfahren
    Warenverkehr > Preisnachlässe > Nettoverfahren
    Die Vorgehensweise bei der Skontoverbuchung nach dem Nettoverfahren lässt sich am besten durch einen Vergleich mit dem bereits beschriebenen Bruttoverfahren erklären. Schauen wir uns das Beispiel an, dass wir auch bei dem Bruttoverfahren aufgezeigt haben: Einkauf von Monitoren zum Nettopreis von 15 000€. Der Händler gewährt uns 5% Skonto bei Zahlung innerhalb von 30 Tagen. Berechnung und Buchung WEK 15.000 an Bank 16.957,50 Vorsteuer 2.850 an Lieferantenskonti 892,50 ...
  15. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffkonten
    Warenverkehr > Abschluss von Bestandskonten > Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffkonten
    Was sind Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe? Rohstoffe: Das müsste zwar jedem klar sein, aber damit sind die Ausgangsstoffe für eine Produktion gemeint. Hilfsstoffe: Werden zusätzlich für das Produkt gebraucht, sind aber keine Hauptbestandteile, wie bspw. Nägel, Leim etc. Betriebsstoffe: Um das Produkt herstellen zu können, müssen die Maschinen funktionieren (Schmieröl, Strom etc.)  Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffkonten sind Bestandskonten, d.h. ihr Endbestand wird beim Abschluss ...
  16. Bestandsveränderung - Bestandsmehrung & Bestandsminderung
    Warenverkehr > Abschluss von Bestandskonten > Bestandsveränderung - Bestandsmehrung & Bestandsminderung
    In jedem Industriebetrieb werden die sogenannten "Fertigen Erzeugnisse" nicht alle verkauft, sondern manchmal auch auf Vorrat produziert (Bestandserhöhung). Umgekehrt werden natürlich auch manchmal Erzeugnisse aus der Vorperiode, die noch im Lager waren, verkauft und erhöhen so die Umsatzerlöse (Bestandsminderung).  Um nun die Konten abzuschließen, müssen die Bestandsveränderungen beim Periodenabschluss berücksichtigt werden. Bestandserhöhung Bei der Produktion auf Lager werden mehr ...
  17. Bestandsveränderung bei mehrstufiger Produktion
    Warenverkehr > Abschluss von Bestandskonten > Bestandsveränderung bei mehrstufiger Produktion
    Bei einer mehrstufigen Produktion sind im Lager nicht nur fertige Erzeugnisse sondern auch unfertige, also Zwischenprodukte. Um nun die Bestandsveränderungen übersichtlicher zu gestalten, benutzt man das Ertragskonto Bestandsveränderungen. Auf die Sollseite werden die Aufwendungen (in diesem Fall die Bestandsminderungen), auf die Habenseite die Erträge (also Bestandsmehrungen) gebucht. Der Saldo des Kontos wird dann auf die entsprechende Seite des GuV Kontos gebucht. Man sollte sich merken, ...
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