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Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung - Erweiterter Kreislauf

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Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung

Erweiterter Kreislauf

Inhaltsverzeichnis

Gehen wir nun aber von der realistischeren Annahme aus, dass Unternehmen und private Haushalte sparen können, ergeben sich einige Änderungen:

Gut zu wissen

Die Haushalte
  • erhalten von den Unternehmen ein Faktoreinkommen Y
  • konsumieren Produkte, die von Unternehmen hergestellt werden
  • sparen den Teil des Faktoreinkommens, der nicht zum Konsumieren verwendet wird
     $S=Y-C$

Gut zu wissen

Die Unternehmen
  • erhalten Geld von den Haushalten  für die produzierten Güter
  • zahlen Faktoreinkommen
  • erhalten Geld für Investitionen aus dem Vermögensänderungspool (wird im Folgenden noch erläutert)
  • sparen nicht verwendetes Geld, welches in den Vermögensänderungspool wandert

Der Vermögensänderungspool stellt einen Rechenposten dar, der die Spartätigkeiten von Unternehmen und Haushalten auf die Investitionen der Unternehmen umlegen soll. So unverständlich sich das anhört, gibt es auch eine einfache Erklärung. Die privaten Haushalte und einige Unternehmen brauchen nicht alle ihre Geldmittel und sparen diese dann. Dieses Geld geht dann, zumindest in diesem Modell, in den Vermögensänderungspool, den man gedanklich mit einer Bank vergleichen kann. In diesem Pool wird (gedanklich!) das Geld gesammelt und die Unternehmen bekommen dann dieses Geld für Investitionen, die Sie tätigen wollen.

 Der Übersicht halber stellen wir auch diese Zusammenhänge in einer Grafik dar.

Erweiterter Wirtschaftskreislauf unter der Annahme des Sparens

Zusammenfassung

Auf der linken Seite der Gleichung finden sich immer die Zuflüsse, auf der rechten die Abflüsse.

Merke

Stomgleichungen im erweiterten Wirtschaftskreislauf
Stromgleichungen im erweiterten Wirtschaftskreislauf