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Organisation des Rechnungswesens > Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoB):

Ergänzende Grundsätze

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Going concern Prinzip

Nach § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB ist eine Bewertung unter der Annahme der Unternehmensfortführung (going concern) durchzuführen, solange „dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen“.

Somit wird angenommen, dass bei nicht vorliegen entsprechender Informationen, ein Unternehmen auf unbestimmte Zeit fortgeführt wird. Im Falle einer Insolvenz ist dies nicht mehr der Fall und die üblichen Bewertungsmethoden sind hinfällig. Auch eine planmäßige Abschreibung des Sachanlagevermögens ist in diesem Falle nicht anwendbar.

Grundsatz der Pagatorik

Der Grundsatz der Pagatorik leitet sich aus § 252 Abs. 1 Nr. 5 HGB ab. Hiernach muss eine Bewertung auf der Grundlage von tatsächlichen Zahlungen beruhen und gilt für alle Bilanzpositionen. Diese können im Falle von Rückstellungen auch in der Zukunft liegen, müssen sich aber auf die zu erwartenden Auszahlungen beziehen.

Das interne Rechnungswesen arbeitet im Gegensatz zum externen Rechnungswesen nicht ausschließlich mit dem Grundsatz der Pagatorik und greift  auf kalkulatorische Kosten zurück.

Durch solch eine Periodisierung von Zahlungsvorgängen (Einnahmen und Ausgaben) soll ein periodengerechter Erfolg eines Unternehmens ermittelt werden.

Einzelbewertungsgrundsatz

Der Einzelbewertungsgrundsatz ist in § 252 Abs. 1 Nr. 3 HGB definiert. Demnach sind sämtliche Vermögensgegenstände und Schulden jeweils einzeln für sich zu bewerten. Eine Verrechnung ist dahingehend nicht zulässig (Saldierungsverbot).

Nach § 252 Abs. 2 HGB gibt es aber in begründeten Fällen die Möglichkeit, hiervon abzuweichen. In Verbindung mit dem Grundsatz der Wirtschaftlichkeit, nachdem die Wesentlichkeit eine Rolle spielt, ergeben sich nach § 240 Abs. 3 HGB (Festbewertung) und § 240 Abs. 4 HGB (Gruppenbewertung) sowie § 256 HGB (Bewertungsvereinfachungsverfahren) die folgenden möglichen Abweichungen:

  • Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe (Vorräte eines Unternehmens) können bei einer wertmäßig unwesentlichen Rolle und einer gleichbleibenden Menge mit einer festen (konstanten) Bewertung erfasst werden.
  • Ebenfalls können gleichartige Vermögensgegenstände des Vorratsvermögens, andere gleiche oder annähernd gleichwertige bewegliche Vermögensgegenstände sowie Schulden jeweils in einer Gruppenbewertung erfasst werden.
  • Die Bewertung von gleichartigen Vermögensgegenständen des Vorratsvermögens kann im Einklang mit den GoB mithilfe von Bewertungsvereinfachungsverfahren durchgeführt werden (nur LiFo und FiFo zulässig).

Eine Verrechnung erfolgt beispielsweise auch bei der Umsatzsteuer mit der Vorsteuer.

Vorsichtsprinzip

Der womöglich bekannteste Grundsatz (zur Kapitalerhaltung) ist das Vorsichtsprinzip nach § 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB.

Der (nicht ganz korrekte) Spruch „Ein guter Kaufmann rechnet sich immer ärmer als er ist“ entstammt diesem Prinzip.

Dabei ist nicht gemeint, dass der Kaufmann eine systematische Unterbewertung aller Vermögensgegenstände und Überbewertung aller Schulden durchführen soll. Nur im Falle einer unsicheren Entwicklung soll der Kaufmann auf eine vorsichtige Bewertung zurückgreifen. Es erfolgt keine Aufforderung zur Bildung stiller Reserven/Rücklagen. Ein Missbrauch würde gegen den Grundsatz der Willkürfreiheit verstoßen.

Lückentext
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Der womöglich bekannteste Grundsatz (zur Kapitalerhaltung) ist das nach § 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB.
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Dieser Inhalt ist Bestandteil des Online-Kurses

Externes Rechnungswesen

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Diese Themen werden im Kurs behandelt:

[Bitte auf Kapitelüberschriften klicken, um Unterthemen anzuzeigen]

  • Einführung
    • Externes vs. internes Rechnungswesen
    • Funktionen des externen Rechnungswesens
  • Organisation des Rechnungswesens
    • Handelsrechtliche Vorschriften
    • Steuerrechtliche Vorschriften
    • DRS Vorschriften
    • Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoB)
      • Einleitung zu Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoB)
      • Rahmengrundsätze
      • Abgrenzungsgrundsätze
      • Ergänzende Grundsätze
    • Exkurs: Branchenspezifische Regelungen
  • Buchführung
    • Buchführungspflicht
      • Buchführungspflicht nach Handelsrecht
      • Buchführungspflicht nach Steuerrecht
    • Inventar
    • Bilanz
      • Gliederung der Bilanz
      • Bestandskonten
        • Einleitung zu Bestandskonten
        • Buchungssystematik
        • Die vier Grundfälle
          • Aktiv- und Passiv-Tausch
          • Aktiv-Passiv-Mehrung / -Minderung
      • Eröffnung der Bestandskonten
      • Abschluss der Bestandskonten
    • GuV
      • Gliederung der GuV
      • Erfolgskonten
        • Einleitung zu Erfolgskonten
        • Buchungssystematik
        • Abschluss der Erfolgskonten
    • Umsatzsteuer
      • Einleitung zu Umsatzsteuer
      • Buchungssystematik
      • Ermittlung der Zahllast
  • Ansatz, Bewertung, Ausweis
    • Einleitung zu Ansatz, Bewertung, Ausweis
    • Bilanzansatz (Bilanzierung dem Grunde nach)
    • Bewertung (Bilanzierung der Höhe nach)
    • Bilanzausweis
  • Bewertung der Aktiva
    • Anlagevermögen
      • Bewertung des Anlagevermögens
        • Zugangsbewertung
          • Einleitung zu Zugangsbewertung
          • Anschaffungskosten
          • Herstellungskosten
        • Folgebewertung
          • Einleitung zu Folgebewertung
          • Planmäßige Abschreibung
          • Außerplanmäßige Abschreibung
          • Wertaufholung
      • Gliederung des Anlagevermögens
        • Einleitung zu Gliederung des Anlagevermögens
        • Immaterielle Vermögensgegenstände
        • Geschäfts- oder Firmenwert (GoF)
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        • Sachanlagen
          • Einleitung zu Sachanlagen
          • Grundstücke und Gebäude
          • Technische Anlagen und Maschinen
          • Betriebs- und Geschäftsausstattung
          • Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
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        • Anlagespiegel
    • Umlaufvermögen
      • Bewertung des Umlaufvermögens
      • Gliederung des Umlaufvermögens
        • Einleitung zu Gliederung des Umlaufvermögens
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          • Einleitung zu Vorräte
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    • Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten
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  • Bewertung der Passiva
    • Einleitung zu Bewertung der Passiva
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    • Rückstellungen
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    • Passiver Rechnungsabgrenzungsposten
    • Passive latente Steuern
  • Der Jahresabschluss
    • Adressaten des Jahresabschlusses
    • Pflichtbestandteile des Jahresabschlusses
      • Einleitung zu Pflichtbestandteile des Jahresabschlusses
      • Anhang
      • Lagebericht
      • Kapitalflussrechnung
      • Weitere Elemente des Jahresabschlusses
    • Verwendung des Jahresergebnisses
  • Die Strukturbilanz
    • Einleitung zu Die Strukturbilanz
    • Vorüberlegungen
    • Aufgabe
    • Grundsätzliche Struktur
    • Herleitung der Aktivseite
    • Herleitung der Passivseite
    • Lösung der Aufgabe
  • Exkurs
    • Exkurs: IFRS
    • Exkurs: Konzernabschluss
    • Exkurs: Steuern
    • Exkurs: Kennzahlen
      • Einleitung zu Exkurs: Kennzahlen
      • Cash-Flow und Innenfinanzierung
        • Einleitung zu Cash-Flow und Innenfinanzierung
        • Was ist der Cash-Flow?
        • Zusammenhänge von Zahlungen, Erfolg und Innenfinanzierung
        • Berechnung des Cash-Flow
        • Innenfinanzierung
  • 89
  • 17
  • 220
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