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- Vereinbarkeit von Beruf und Familie

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Vereinbarkeit von Beruf und Familie

→ 2.2.7, 2.6.5

01. Durch welche Maßnahmen kann der Betrieb die Vereinbarkeit von Beruf und Familie fördern?

Dazu ausgewählte Beispiele aus dem Alltag deutscher Firmen:

  • Schaffung flexibler Arbeitszeitmodelle , um betriebliche Arbeitszeiten und persönliche Terminnotwendigkeiten besser zu entkoppeln

  • Einrichtung von Homeoffice-Arbeitsplätzen

  • Einrichtung von Kinderbetreuung in betriebseigenen Räumen (bis hin zur Betriebs-Kita)

  • Kinderbetreuung bei Notfällen oder als Ferienbetreuung

  • Bei akuten Betreuungsengpässen besteht für Eltern die Möglichkeit, ihr Kind mit zur Arbeit ins „Kinderzimmer“ zu bringen (Büro mit Wickeltisch, Kuschel- und Spielzeugecke)

  • Sponsoring von Tagesmütter

  • Kooperationen mit Kitas in Firmennähe (Ad-hoc-Betreuung, Plätze für Mitarbeiterinnen reservieren)

  • Weiterbildungsmaßnahmen und Aktualisierung der Kompetenzen während familienbedingter Auszeiten

  • Kurzbesuche der jüngeren Kinder von Mitarbeitern in der Hauptverwaltung des Betriebes und im Betriebsrestaurant

  • Rücksichtnahme bei Terminabsprachen

  • Unterstützung der Familien durch Inforeisen, Sprachkurse oder Weiterbildungszuschüsse

  • Unterstützung auch der Führungskräfte in Teilzeit zu arbeiten

  • Möglichkeit, ein Sabbatical zu nehmen

  • variabler Arbeitseinsatz an bestimmten Tagen in der Woche

  • Erwerbstätigkeit auch bei Elternzeit und Elterngeldbezugs (im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten)

  • Einrichtungen: Wasch- und Bügelservice, Betriebskantine, Freizeitgelände mit Fußballplatz, Tischtennis und Grillstelle

  • Für die Betreuung von Familienangehörigen: interne Anlaufstelle mit Mentoren und „Pflegeseminar“.

Vgl. dazu auch:>> 2.2.7Work-Life-Balance
 >> 2.6.5Personaleinsatz

02. Welche Maßnahmen können speziell zur Wiedereingliederung nach der Elternzeit geeignet sein?

Beispiel

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  • Während der Elternzeit sollten Mitarbeiter den Zugang zu innerbetrieblichen Informationen (Rundschreiben, Intranet, Unternehmenszeitschrift) haben. Damit bleiben sie über aktuelle Entwicklungen im Unternehmen informiert und es entstehen keine Informationsdefizite

  • Teilzeitmodelle prüfen (ggf. Job-Sharing)

  • den Wiedereinstieg rechtzeitig planen und mit dem Arbeitgeber besprechen (Argumente sammeln)

  • bei der BA gibt es Berater, die sich um Belange von Frauen und BerufsrückkehrerInnen kümmern.