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Konzernabschluss nach IFRS - Konsolidierungsgrundsätze

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Konzernabschluss nach IFRS

Konsolidierungsgrundsätze

Wir unterscheiden

Vollständigkeit

Sämtliche Vermögenswerte, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten müssen nach dem Recht der Mutter in den Konzernabschluss aufgenommen werden.

Einheitlichkeit

Die Vermögenswerte und Schulden müssen in der Konzernbilanz  einheitlich nach den Bewertungsmethoden der Mutter, welche anwendbar sind, bewertet werden. 

Unabhängigkeit

Die Ansatz- und Bewertungswahlrechte können im Konzernabschluss unabhängig von den Einzelabschlüssen ausgeübt werden.

Methode

Hier klicken zum Ausklappen Dies heißt also: Wahlrechte, die die Mutter für ihren Einzelabschluss ausgeübt hat, müssen nicht zwangsläufig von ihr auch für den Konzernabschluss identisch ausgeübt  werden.

Stetigkeit

Es muss Kontinuität im Ansatz herrschen, die Gliederungen und Postenabgrenzungen müssen beibehalten werden. 

Gleichartige Sachverhalte sind im Konzernabschluss gleich zu behandeln (IAS 8.13). Wenn ein Tochterunternehmen hiervon abweicht, so muss eine Anpassung erfolgen (= sachliche Stetigkeit), IAS 8.14-15), man spricht dann von der „Handelsbilanz II“.

Außerdem kennt man die Methodenstetigkeit nach IAS 8.13, die besagt, dass für ähnliche Geschäftsvorfälle, sonstige Ereignisse und Bedingungen die Rechnungslegungsmethoden stetig auszuwählen und anzuwenden sind.

Schließlich gibt es noch die formelle Stetigkeit (IAS 1.45). Nach letzterer sind Darstellung und der Ausweis von Posten im Jahresabschluss von einer Periode zur folgenden Periode beizubehalten.

Fragen des Ansatzes sind also eng verknüpft mit den drei Arten von Stetigkeit, nämlich

  • sachlicher Stetigkeit,
  • Methodenstetigkeit und
  • formeller Stetigkeit.

Wesentlichkeit

Entscheidungsrelevante Informationen müssen vermittelt werden.