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Makroökonomie - Wirkung einer expansiven Wirtschaftspolitik im neoklassischen Totalmodell

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Makroökonomie

Wirkung einer expansiven Wirtschaftspolitik im neoklassischen Totalmodell

Wenn eine expansive Geld- oder eine expansive Fiskalpolitik durchgeführt wird, so verschiebt sich die  YD-Kurve nach rechts, das Preisniveau P steigt. Weil die Gewerkschaften (also die Vertreter des Arbeitsangebots) bemerken, dass die Arbeitnehmer real weniger verdienen (wegen der Steigerung des Preisniveaus P), fordern sie höhere Nominallöhne w und setzen dies auch durch. Der Nominallohn w steigt daher, die Nominallohnisoquante verschiebt sich nach oben.

Wenn nun aber der Nominallohn w und das Preisniveau P im selben Ausmaß steigen, bewegt sich der Reallohn w/P insgesamt nicht.

Auf dem Arbeitsmarkt, also im dritten Quadranten, passiert nichts. Genauso wenig im vierten Quadranten, der die gesamtwirtschaftliche Produktionsfunktion widerspiegelt.

Expertentipp

Hier klicken zum Ausklappen Insgesamt resultieren also keine Realeffekte, sondern lediglich Nominaleffekte durch die expansive Wirtschaftspolitik

Deswegen lautet die Forderung der Monetaristen wie folgt.

Merke

Hier klicken zum Ausklappen Wenn sowieso durch eine expansive Politik nur das Preisniveau P steigt und keine Realeffekte auftreten, also keine Erhöhung der Beschäftigung N und keine Erhöhung des Volkseinkommens Y eintreten, dann ist die auslösende Wirtschaftspolitik gar nicht sinnvoll.
Abb. 71: Expansive  Wirtschaftspolitik im neoklassischen Totalmodell
Abb. 71: Expansive Wirtschaftspolitik im neoklassischen Totalmodell