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Grundlagen der Mikroökonomie - Prinzipien der Mikroökonomie

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Grundlagen der Mikroökonomie

Prinzipien der Mikroökonomie

Der Mikroökonomie liegen bestimmte Prinzipien zugrunde. Der eigentliche Grund, weshalb wir uns überhaupt mit der Mikroökonomie beschäftigen, ist die Knappheit von Gütern und Ressourcen. Wie vorher bereits erwähnt, beschäftigt sich sowohl die Volkswirtschaftslehre, als auch die Betriebswirtschaftslehre mit diesem Problem, wenn auch aus anderen Sichtweisen.

Knappheit besagt, dass die Menschen auf der einen Seite alles haben wollen, aber auf der anderen Seite dies nicht möglich ist. Selbst wenn jeder mit einem Porsche fahren oder immer im besten Restaurant essen will, so ist das nicht für jeden erschwinglich.

Beispiel

Hier klicken zum Ausklappen Eine zentrale Beschränkung für Konsumenten ist das (in den allermeisten Fällen) begrenzte Einkommen. Sie müssen entscheiden, was sie kaufen wollen und wieviel davon.
Unternehmen müssen die Preise ihrer Inputfaktoren beachten. Auch ihre Produktionsmenge muss bestimmt werden, da sie nur über begrenzte Kapazitäten zur Produktion verfügen.

Aus diesem Mangel heraus versucht die Mikroökonomie Wege aufzuzeigen, wie die vorhandenen, begrenzten Mittel am Besten eingesetzt werden können. Die Frage lautet immer, wie ein Individuum oder ein Unternehmen mit dem was es hat, das Möglichste erreicht.

Die Mikroökonomie nutzt nun verschiedene Prinzipien zur Analyse von Marktprozessen, die dabei helfen zu bestimmen, wie knappe Ressourcen verteilt werden.

Optimierungsprinzip

Eines davon ist das Optimierungsprinzip. Es besagt, dass jedes Individuum versucht das Beste zu erreichen, was es sich leisten kann. Es kommt zu keiner vorsätzlichen Verschwendung von Mitteln. Dies ist soweit logisch und einsichtig. Allerdings ist es schon eine erste Vereinfachung, die uns das Leben leichter machen soll. Menschen handeln in der Realität nicht zu jedem Zeitpunkt völlig rational. Ausnahmen sind somit denkbar.

Gleichgewichtsprinzip

Das zweite Prinzip ist das Gleichgewichtsprinzip. In unseren Analysen betrachten wir allein Gleichgewichte. Meist streben Situationen zu einem Ausgleich von Kräften. Wie dies allerdings erreicht werden kann, ist für uns weniger wichtig. Auch die wenigen Ausnahmen von dieser Regel können wir ignorieren. Sobald einmal ein Gleichgewichtspunkt erreicht ist, haben die einzelnen Marktteilnehmer keinen Grund ihr Verhalten zu ändern. Dies würde sie nur vom Gleichgewicht entfernen.

Merke

Hier klicken zum Ausklappen Da Güter und Ressourcen knapp sind, müssen die Wirtschaftssubjekte entscheiden, wie sie das Vorhandene optimal einsetzen. Hier hilft die Mikroökonomie. Sie geht dazu davon aus, dass alle versuchen immer das Beste zu erreichen und das immer ein Gleichgewicht entsteht.