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Deskriptive Statistik - Statistische Datenauswertung

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Deskriptive Statistik

Statistische Datenauswertung

Bevor wir uns mit der statistischen Datenauswertung befassen, müssen wir wissen, um welche Daten es sich handelt. Dieses Kapitel wird häufig etwas „stiefmütterlich” behandelt, sollte aber trotz allem gerade im Hinblick auf die Bearbeitung, Auswertung und Interpretation der Daten in den anschließenden Kapiteln beachtet werden. So ist es z.B. nicht möglich bzw. führt zu einer Fehlinterpretation, von jedem Merkmal jeden beliebigen Mittelwert zu berechnen – Was ist der Mittelwert aus „männlich” und „weiblich”, bzw. was sollte er mir sagen?

Häufig wird in Klausuraufgaben auch „nur” gefordert, einen geeigneten Mittelwert oder ein geeignetes Zusammenhangsmaß zu berechnen. Geeignet heißt hierbei, sich über die Qualität der vorliegenden Daten bewusst zu sein (meist, welche Skalierung vorliegt), um dann die hierfür angebrachte statistische Maßzahl zu bestimmen.

Ein weiterer Grund, dieses Kapitel nicht zu vernachlässigen, wird uns in der Praxis begegnen, wenn wir selber, sei es im Studium im Rahmen eines Seminars bzw. der Diplom-/ Masterarbeit oder im Beruf (z.B. bei Marketinganalysen, als Berater in volkswirtschaftlichen Fragestellungen oder im Controlling etc.) mit der statistischen Datenauswertung in Berührung kommen. Schon einmal (für viele erfreulicherweise) vorweg: „Per Hand” wird in der Paxis (fast) nichts mehr berechnet. Dies überlässt man dem Computer, der einem alles (und wirklich alles!) ausgibt. Hier liegt aber auch das größte Problem: Ein Computer ist DUMM! Er erkennt nicht, um was für Daten es sich handelt und berechnet uns alle möglichen statistischen Kennzahlen, egal ob sinnvoll oder nicht. Meist werden diese sogar ohne unser Zutun automatisch mit ausgegeben, ob sie sinnvoll sind, kann der Computer nicht entscheiden, das müssen wir mit unserem Wissen tun.

Wir müssen entscheiden, was wir mit dem angegebenen Mittelwert aus z.B. „männlich” und „weiblich” anfangen oder hoffentlich besser nicht anfangen. Die Sensibilität hierfür, als (wichtige) Voraussetzung, schaffen wir mit diesem Kapitel.