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Deskriptive Statistik - Metrische Skalen - Absolutskala

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Deskriptive Statistik

Metrische Skalen - Absolutskala

Inhaltsverzeichnis

Bei der letzten hier betrachteten metrischen Skala, der Absolutskala, sind die Abstände messbar und insbesondere sind Nullpunkt und Einheit natürlich.

Beispiel

Beispiel 13 - Absolutskala:

  • Stückzahlen: Anzahl von Tischen und Stühlen in einem Raum,
  • Personenzahlen,
  • allgemein: Häufigkeiten oder alles, was man zählen kann.

Bei Stückzahlen ist der Nullpunkt insofern natürlich, da der Zustand „Null Tische” vom Menschen nicht beeinflussbar ist; dass sich nichts im Raum befindet, ist natürlich. Genau so verhält es sich mit der Einheit: Ein Tisch kann vom Menschen nicht verändert oder umbenannt werden.

Bestimmung Skalenniveau

Nachdem alle Skalen betrachtet und definiert worden sind, wird an dieser Stelle eine Hilfe gegeben um die richtige Skalierung ermitteln zu können.

Bestimmung der Skalierung - Schema zur Ermittlung des Skalenniveaus:

Prüfe das Merkmal anhand der Eigenschaften der jeweiligen Skala beginnend mit der niedrigsten (Nominalskala):

  • Nominalskala (passt immer)
  • Ordinalskala: Ist eine Rangfolge bestimmbar?
  • Kardinalskala: Sind die Abstände mess- und interpretierbar?
    • Intervallskala: Abstand ist mess- und interpretierbar
    • Verhältnisskala: natürlicher Nullpunkt?
    • Absolutskala: natürliche Einheit?

Ist die Eigenschaft einer Skala nicht mehr erfüllt, so ist die nächstgeringere Skala die zutreffende.

Wenn also ein Merkmal mindestens verhältnisskaliert ist, weil der Nullpunkt natürlich ist und dann zusätzlich bekannt wird, dass die Einheit auch natürlich ist, so ist die Absolutskala anzuwenden.

Wenn ein Merkmal also im Verdacht steht, verhältnisskaliert zu sein, weil der Nullpunkt natürlich ist und dann aber bekannt wird, dass diese doch nicht der Fall ist, so ist höchstens die Intervallskala richtig.