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Sozialversicherungsbeiträge

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Für das in diesem Abschnitt verwendete Beispiel sind wir nach Abzug der Steuern von 3.000 € brutto bei einer Steuerbelastung von 749,10 € (24,97 %) angelangt, d.h. die 3.000 € brutto haben sich bereits um 749,10 € Steuern auf 2.250,90 € reduziert.

Da die meisten Arbeitnehmer in Deutschland (mit Ausnahme von Selbstständigen) jedoch sozialversicherungspflichtig sind, zieht der Arbeitgeber vom Arbeitslohn die Sozialversicherungsbeiträge direkt vom Bruttolohn ab und überweist diese Beträge an den jeweiligen Sozialversicherungsträger.

Rentenversicherung, Krankenversicherung, Arbeitslosenversicherung und seit 1995 die Pflegeversicherung werden durch Beiträge der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten finanziert.
Diese Beiträge hat der Arbeitnehmer aber nicht allein von seinem Bruttolohn zu zahlen. Vielmehr teilt er sich die Belastung gleichmäßig ("paritätisch") mit dem Arbeitgeber, der folglich letztendlich höhere Lohnkosten zu tragen hat, als das der Bruttolohn zuerst vermuten lassen würde.
In den letzten Jahren wurde die paritätische Aufteilung der Lohnnebenkosten jedoch etwas aufgeweicht. Der Krankenversicherungsbeitrag wird nun nur noch bis zu einem Prozentsatz von 14,6 % (ermäßigt nur 14,0%) paritätisch von Arbeitgeber und Arbeitnehmer gezahlt, d.h.7,3% trägt der Arbeitnehmer und 7,3% der Arbeitgeber. Die Krankenkassen können jedoch individuell Zusatzbeiträge erheben, welche nur vom Arbeitnehmer finanziert werden.

Die unterschiedlichen Beitragssätze (ab 2015)

Die Höhe der Beiträge errechnet sich prozentual aus dem Bruttoeinkommen. Die Beitragssätze werden jährlich neu festgelegt. Die genannten Werte dienen daher nur als Beispiel. (Bei der Pflegeversicherung wären Abweichungen z.B. in Sachsen sowie bei Kinderlosen zu berücksichtigen; Krankenkassenbeiträge unterscheiden sich je nach Krankenkasse aufgrund der kassenindivduellen Zusatzbeiträge.)

Beispiel

  1. Krankenversicherung von 14,6 % paritätisch
  2. Pflegeversicherung 2,35 % (paritätisch) (Beitragszuschlag für Kinderlose: 0,25% (wird nur vom Arbeitnehmer getragen); Besonderheit in Sachsen: •Arbeitnehmer: 1,675% •Arbeitgeber: 0,675%)
  3. Rentenversicherung 18,7 % (paritätisch)
  4. Arbeitslosenversicherung 3 % (paritätisch)

Beispiel zur Berechnung der Sozialversicherungsbeiträge

In unserem Beispiel mit einem Bruttolohn von 3.000 € ergibt sich für den Arbeitnehmer eine zusätzliche Belastung von:

1. Krankenversicherung 465 € - Arbeitnehmeranteil: 246 €
Rechnung: 3.000 € * 0,146 = 438
Jeder trägt die Hälfte: 438 / 2 = 219
Bei der AOK wird zur Zeit ein Zusatzbeitrag in Höhe von 0,9 % erhoben, welche der Arbeitnehmer alleine trägt: 3.000 € * 0,009 = 27 €
Insgesamt: 219 + 27 = 246

2. Pflegeversicherung 70,50 € - Arbeitnehmeranteil: 35,25 €
Rechnung: 3.000 € * 0,0235 = 70,50 € (Annahme: Der Arbeitnehmer hat Kinder)

3. Rentenversicherung 561 € - Arbeitnehmeranteil: 280,50 €
Rechnung: 3.000 € * 0,187 = 561 €

4. Arbeitslosenversicherung 90 € - Arbeitnehmeranteil: 45 €
Rechnung: 3.000 € * 0,03 = 90 €

Arbeitnehmeranteil zur Sozialversicherung: 606,75 € (20,225 % vom Bruttogehalt)
Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung: 579,75 € (niedriger, da der Zusatzbeitrag zur Krankenkasse nicht vom Arbeitgeber bezahlt wird)

Wir können nun beispielhaft das Nettoeinkommen berechnen. Es ergibt sich nach Abzug aller Steuern und den Arbeitnehmeranteilen an den Sozialversicherungsbeiträgen vom Bruttoeinkommen:

3.000,00 € - 749,10 € (24,97 %) - 605,25 € = 1.645,65 € (54,85 %)

Den Arbeitnehmer in unserem Beispiel trifft somit eine Belastung durch Steuern und Beiträge in Höhe von 45,195 %.

Aus der Parität der Finanzierung der Sozialversicherungen ergibt sich, dass der Arbeitgeber Beiträge in der gleichen Höhe der vom Arbeitnehmer geleisteten Beiträge abführen muss. Diese 579,75 €** erhöhen die Kosten, die der Arbeitnehmer für ihn bedeutet, von 3.000 € auf 3.579,75 €.

**Alle Sozialleistungen, die der Arbeitnehmer zahlen muss (606,75 €) abzüglich der 0,9% für die Krankenversicherung, die der Arbeitnehmer alleine trägt. -> 606,75 € - 3.000 * 0,009 = 579,75 €

Multiple-Choice
Welcher Sozialversicherungsbeitrag wird nicht in allen Fällen paritätisch zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber aufgeteilt?
0/0
Lösen

Hinweis:

Bitte kreuzen Sie die richtigen Aussagen an. Es können auch mehrere Aussagen richtig oder alle falsch sein. Nur wenn alle richtigen Aussagen angekreuzt und alle falschen Aussagen nicht angekreuzt wurden, ist die Aufgabe erfolgreich gelöst.

Kommentare zum Thema: Sozialversicherungsbeiträge

  • Maren Nebeling schrieb am 20.02.2015 um 10:33 Uhr
    Hallo, vielen Dank für die Hinweise. Ich habe die Sätze nun aktualisiert. Schöne Grüße
  • Joern Reineke schrieb am 26.05.2014 um 18:05 Uhr
    Bitte Sätze aktualisieren: Beitragssätze 2014 Krankenversicherung: •Allgemeiner Beitragssatz: 15,50% •Arbeitnehmer: 8,20% •Arbeitgeber: 7,30% •Ermäßigter Beitragssatz: 14,9% •Arbeitnehmer: 7,90% •Arbeitgeber: 7,00% Beitragssätze 2014 Pflegeversicherung: •Allgemeiner Beitragssatz: 2,05% •Arbeitnehmer: 1,025% •Arbeitgeber: 1,025% •Beitragszuschlag für Kinderlose: 0,25% •Besonderheit in Sachsen: •Arbeitnehmer: 1,525% •Arbeitgeber: 0,525% Beitragssätze 2014 Rentenversicherung: •Allgemeiner Beitragssatz: 18,90% •Arbeitnehmer: 9,45% •Arbeitgeber: 9,45% Beitragssätze 2014 Arbeitslosenversicherung: •Allgemeiner Beitragssatz: 3,00% •Arbeitnehmer: 1,50% •Arbeitgeber: 1,50%
  • Silvia Schmidt schrieb am 06.03.2014 um 15:37 Uhr
    Könnten Sie bitte die Sätze aktualisieren?
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