ZU DEN KURSEN!

Teil 2: Wirtschaftsfachwirte - Handlungsbezogene Qualifikationen - Leverage-Effekt

Kursangebot | Teil 2: Wirtschaftsfachwirte - Handlungsbezogene Qualifikationen | Leverage-Effekt

Teil 2: Wirtschaftsfachwirte - Handlungsbezogene Qualifikationen

Leverage-Effekt

x
Juracademy JETZT WEITER LERNEN!

Weitere Lernvideos sowie zahlreiche Materialien für deine Prüfungsvorbereitung erwarten dich:
Wirtschaftsfachwirte


226 Lerntexte mit den besten Erklärungen

113 weitere Lernvideos von unseren erfahrenen Dozenten

750 Übungen zum Trainieren der Inhalte

587 informative und einprägsame Abbildungen

01. Was bezeichnet man als Leverage-Effekt?

Video: Leverage-Effekt

Man bezeichnet damit den Effekt, dass durch zusätzliches Fremdkapital die Eigenkapitalrendite gehebelt (Hebel = Leverage) wird, wenn die Gesamtkapitalrendite größer ist als der Zinssatz für Fremdkapital. Der Effekt gilt auch umgekehrt (positiver/negativer Leverage-Effekt).

Beispiel

Hier klicken zum Ausklappen

Fremdkapitalzinsen 6 %

EigenkapitalFremdkapitalGewinn vor ZinsenZinsenGewinn nach ZinsenGesamt-kapital-rentabilitätEigen-kapital-rentabilität
in €in %
1.000.000100.000100.00010,010,0
800.000200.000100.00012.00088.00010,011,0
500.000500.000100.00030.00070.00010,014,0
200.000800.000100.00048.00052.00010,026,0

Oder per Formel:

$$EKR_{0} = GKR + \frac{FK}{EK} \;\cdot\; (GKR – FKZ)$$

$$= 10 \% + \frac{200.000 €}{800.000 €} \;\cdot\; (10 \% – 6 \%) = 11 \%$$

$$EKR_{1} = 10 \% + \frac{500.000 €}{500.000 €} * (10 \% – 6 \%) = 14 \%$$

Die Eigenkapitalrendite steigt durch die Erhöhung des Fremdkapitals um 300.000 € von 11 % auf 14 %.