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Konzernabschluss nach IFRS - Einbeziehungswahlrechte

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Konzernabschluss nach IFRS

Einbeziehungswahlrechte

Inhaltsverzeichnis

Wir kennen

  • explizite und
  • implizite

Einbeziehungswahlrechte.

Die impliziten Einbeziehungswahlrechte behandeln die faktischen Wahlrechte für unwesentliche Tochterunternehmen (Grundsatz der Wesentlichkeit, F. 12 iVm 29f).

Bei den expliziten Wahlrechten geht es um das Tannenbaumprinzip. Es gibt nämlich Gründe, weswegen ein Unternehmen, trotzdem es Mutter eines anderen Unternehmens ist, keinen Konzernabschluss aufstellen muss, nämlich bei einem befreienden Abschluss. Diese sind in IAS 27.10 (a) – (d)) festgehalten.

Beispiel

Die A-GmbH besitzt 100 % an der B-AG, die B-AG wiederum 100 % an der C-GmbH.

Wenn also A die B beherrscht und B wiederum die C, dann wären sowohl A als auch B verpflichtet, einen Konzernabschluss aufzustellen. Dies allerdings wäre doppelte Arbeit, denn B-C ist Teilkonzerns des übergeordneten Konzerns aus A als Mutter und B und C als Töchter. Deshalb ermöglicht IAS 27.10 (a), dass B auf die Erstellung eines Konzernabschlusses verzichtet, weil A ja ohnehin einen Konzernabschluss erstellt, der B und C beinhaltet.

Video: Einbeziehungswahlrechte