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Makroökonomie - Geldbasis des Geldangebots

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Makroökonomie

Geldbasis des Geldangebots

Darüber hinaus existiert die sog. Geldbasis (= Basisgeld) B. Dies ist die Bilanzsumme der Zentralbankbilanz. Die wichtigen Positionen dieser Bilanz (sehr grob gesprochen!) sind folgende:

Bilanz Zentralnotenbank

Aktiva

Passiva

Währungsreserven WR

Bargeld des Publikums

Offenmarktgeschäfte

Reserven

 

- Mindestreserve

 

- Überschussreserve

Bilanzsumme = Geldbasis

Bilanzsumme = Geldbasis

Tab. 2: Bilanz einer Zentralnotenbank

Problematisch an der Geldbasis ist, dass sie sich nicht vollkommen autark von der Zentralbank steuern lässt. Man betrachtet deswegen oftmals auch die sog. exogene Geldbasis Bex.

Der Zusammenhang zwischen der gesamtwirtschaftlichen Geldmenge M und der Geldbasis B wird beschrieben durch die Gleichung

$M = m * B$.

Hierbei ist m der sog. Geldschöpfungsmultiplikator.

Im Folgenden interessieren wir uns für die Frage, wer Geld produziert. Es gibt zwei Anbieter von Geld, nämlich

  • die Zentralbank
    ◊    Primärgeld
     
  • die Geschäftsbanken
    ◊    Sekundärgeld.