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Staatliche Eingriffe

WebinarTerminankündigung aus unserem Online-Kurs Volks- und Betriebswirtschaft:
 Am 12.01.2017 (ab 18:00 Uhr) findet unser nächstes Webinar statt.
Gratis-Webinar Grundbegriffe der Bilanzierung
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Nun widmen wir uns den diversen Möglichkeiten staatlicher Eingriffe in das Wirtschaftsgeschehen. Der Staat kann zum Beispiel durch Steuern und Preisbindungen auf Märkten eingreifen.

Staatliche Eingriffe in die Preisbildung

Beginnen wir mit einer einfachen Methode, der Preisbindung. Der Staat greift hier in die Preisbildung ein, indem er einen Preis festlegt. Im vorherigen Kapitel haben wir sie schon kurz angeschnitten und festgehalten, dass bei staatlichen Eingriffen die gesamte Wohlfahrt sinkt. Nun gehen wir etwas weiter mit unserer Analyse.

Es gibt zwei verschiedene Arten von Preisbindungen. Zum einen kann ein Preis festgelegt werden, der gelten soll und zum anderen können Schranken bestimmt werden, die nicht über- oder unterschritten werden dürfen. Im letzten Fall ist zuerst festzustellen, ob die Schranke überhaupt bindend ist.

Preisschranken nicht bindend
Preisschranken nicht bindend

Die beiden eingezeichneten Schranken sind hier nicht bindend. Der Gleichgewichtspreis liegt unterhalb des Höchstpreises. Ein Höchstpreis, wie der Name schon sagt, ist der Preis, der höchstens auf dem Markt gelten darf. Auf der anderen Seite liegt der Marktpreis über dem Mindestpreis. Analog zum Höchstpreis, darf der Mindestpreis nicht unterschritten werden. Damit die Schranken bindend sind, muss der Marktpreis über dem Höchstpreis oder unter dem Mindestpreis liegen. Erst dann gilt der jeweilige festgelegte Preis.

Bindender Höchstpreis

In der folgenden Grafik haben wir nun einen bindenden Höchstpreis.

Bindender Höchstpreis
Bindender Höchstpreis

Die Renten werden weggelassen, da diese bereits vorher angesprochen worden sind. Ein noch ausgelassener Effekt ist wichtiger.
Durch den niedrigen Preis sind mehr Konsumenten bereit das Gut zu kaufen. Auf der anderen Seite hingegen wollen nicht so viele Produzenten anbieten. Das Ergebnis ist eine Überschussnachfrage in Höhe der Strecke AB. Die Konsumenten wollen zwar kaufen, die Menge ist allerdings beschränkt auf die Stecke 0A. Die Nachfrage ist größer als das Angebot. Daher spricht man von einer Rationierung der Menge.

Bindender Mindestpreis

Betrachten wir den anderen Fall eines bindenden Mindestpreises.

Bindender Mindestpreis
Bindender Mindestpreis

Bei diesem Mindestpreis sind nur wenige Konsumenten bereit zu diesem Preis zu kaufen. Allerdings wollen viele Produzenten verkaufen, da der hohe Preis auch teure Herstellungskosten rechtfertigt. Das Problem ist nur, dass nicht alle Produzenten in der Lage sind zu verkaufen, denn es besteht ein Überschussangebot.

Beide Fälle von Preisbindung führen zu einem Ungleichgewicht auf den Märkten, verbunden mit einem Rückgang der Renten und einem Rückgang der gehandelten Menge. Ob dies seitens der Politik so gewollt ist, bleibt dahingestellt.

Lückentext
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Wenn die Nachfrage größer ist als das Angebot spricht man von einer der Menge.
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Vorstellung des Online-Kurses Grundlagen der MikroökonomieGrundlagen der Mikroökonomie
Dieser Inhalt ist Bestandteil des Online-Kurses

Mikroökonomie

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Diese Themen werden im Kurs behandelt:

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  • Grundlagen und Begriffe der Mikroökonomie
    • Begriffe der Mikroökonomie
      • Der Unterschied zwischen Makroökonomie und Mikroökonomie
      • Prinzipien der Mikroökonomie
      • Exogene und endogene Variablen im Modell
    • Komparative Statik
      • Die Nachfragekurve
      • Übung zur Nachfragekurve
      • Die Angebotskurve
      • Übung zur Angebotskurve
      • Das Gleichgewicht
      • Exogene Effekte
    • Mathematische Grundlagen
      • Mathematische Grundlagen
      • Funktionen mit zwei Variablen
    • Elastizität
      • Grundlagen der Elastizität
      • Bestimmungsfaktoren der Elastizität
      • Elastizität des Angebots
      • Berechnung der Elastizität der Nachfrage
    • Wohlfahrt
      • Konsumentenrente und Produzentenrente
      • Die gesamte Wohlfahrt
      • Staatliche Eingriffe
      • Steuern, ein weiterer staatlicher Eingriff
      • Wohlfahrtsverlust durch Steuern
  • Theorie der Haushaltsnachfrage
    • Formale Herleitung
      • Güter und Budgetbeschränkung
      • Die Budgetgerade
    • Preis- und Einkommensänderungen
      • Einkommensänderungen und Preisänderungen
      • Staatliche Eingriffe und die Budgetgerade
    • Güterbündel und Indifferenzkurven
      • Definition zum Güterbündel
      • Annahmen über die Präferenzen
      • Indifferenzkurven
      • Beispiele für Indifferenzkurven
    • Grenzrate der Substitution
      • Definition der Grenzrate der Substitution
      • Zahlenbeispiel zur Grenzrate der Substitution
    • Der Nutzen
      • Grundannahmen zum Nutzen
      • Nutzenfunktionen
      • Grenznutzen und MRS
  • Die optimale Entscheidung
    • Das Haushaltsoptimum
      • Grafische Bestimmung des Optimums
      • Die mathematische Bestimmung bei perfekten Substituten
      • Die mathematische Bestimmung bei perfekten Komplementen
      • Die mathematische Bestimmung bei einer Cobb-Douglas-Nutzenfunktion
      • Die Lagrange-Methode
      • Übung zur Bestimmung des Optimums
    • Slutsky-Zerlegung
      • Substitutionseffekt und Einkommenseffekt
      • Die Berechnung von Einkommens- und Substitutionseffekt
      • Einkommens - und Substitutionseffekt bei verschiedenen Güterarten
      • Übung Slutsky-Zerlegung
  • Nachfrageänderung und die Marktnachfrage
    • Individuelle Nachfrageänderung
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      • Beispiele für Einkommenskonsumkurven
      • Die Engel-Kurve
      • Preisänderung
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    • Die Marktnachfrage
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    Ein Kursnutzer am 28.06.2014:
    "Einfach nur super! Vielen Dank für diesen Kurs. Was ich letztes Semester und in diesem neuen 2. Semester immer noch nicht verstanden hatte, habe ich nun mit Hilfe dieses Kurses geschafft. Die wissenschaftlichen Bücher mit ihren knappen Erläuterungen sind schwer zu durchdringen. Hier wird alles wichtige und relevante, ohne was auszulasen, in Angriff genommen. Nun versteht man auch die Lehrbücher und man sieht und merkt wie undidaktisch diese gestaltet sind: Schulnote 6 würde es treffender bezeichnen. Bin sehr zufrieden mit diesem Kurs und das Geld hat sich mehr gelohnt, als in irgedein Lehrbuch zu investieren oder Nachhilfe zu nehmen."

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