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Grundlagen der Mikroökonomie - Produktionsfunktionen

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Grundlagen der Mikroökonomie

Produktionsfunktionen

Wie bereits erwähnt, gibt die Produktionsfunktion an, wie Input auf der einen Seite in Output auf der anderen Seite umgewandelt wird. So setzten Unternehmen Rohstoffe wie Metalle, Holz, Informationen etc. ein, um Produkte oder Dienstleistungen herzustellen und zu verkaufen.
Grafisch lässt sich dieser Zusammenhang folgendermaßen darstellen.

Die Produktionsfunktion
Die Produktionsfunktion

Auf der x-Achse wird der Input abgetragen. Das können natürlich ein oder mehrere Faktoren sein. Hier werden zwei Inputfaktoren benötigt ($\ x_1 $ und $\ x_2 $). Der Querstrich über x2 bedeutet jedoch, dass dieser Faktor für alle Mengen von $\ x_1 $ konstant gehalten wird. Damit bleibt auch sein Einfluss konstant und wir können die Auswirkung allein von $\ x_1 $ betrachten.

Auf der y-Achse schließlich wird die Menge an Output abgetragen.


Alle Punkte auf der Kurve stellen maximale Outputmengen dar. Der Input wird völlig in Output umgewandelt. Jeder Punkt unterhalb der Kurve ist ebenfalls eine Möglichkeit. Hier wird jedoch nicht die optimale Menge aus den Rohstoffen hergestellt. Warum die Kurve einen flacher werdenden Verlauf hat, werden wir später im nächsten Teil dieses Kapitels erfahren.

Merke

Die Produktionsfunktion gibt die höchste Menge an Output an, die mit einer bestimmten Menge an Input hergestellt werden kann. Wird sie grafisch dargestellt, ist dies jeder Punkt auf der Kurve. Jeder Punkt unterhalb der Kurve kann ebenfalls realisiert werden. Diese Menge wird als "Produktionsmöglichkeitenmenge" bezeichnet.