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Grundlagen der Mikroökonomie - Theorie des Unternehmens

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Grundlagen der Mikroökonomie

Theorie des Unternehmens

Inhaltsverzeichnis

Nach der Haushaltstheorie wenden wir uns nun der Theorie des Unternehmens zu.
Hier interessiert uns, auf welcher Grundlage Unternehmen entscheiden, ob sie überhaupt am Markt etwas anbieten wollen, was sie dann anbieten, in welcher Menge und wie sie diese Menge herstellen.
Haushalte im vorherigen Teil sahen sich Einschränkungen in Form von begrenzten Einkommen oder durch Preisen von Produkten entgegen.
Eine wichtige Einschränkung mit der wir uns bei Unternehmen beschäftigen, ist die Technologie. Sie bestimmt, wie Firmen Input (Rohstoffe, Arbeit, Kapital) in Output (Produkte & Dienstleistungen) umwandeln.

Merke

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Die Technologie gibt an, wie Input in Output umgewandelt wird.

Es werden wieder einige vereinfachende Annahmen getroffen. Zuerst kann eine Unternehmung Produkte mit einer Vielzahl an Inputfaktoren herstellen. Wir beschränken uns allerdings wieder auf die Analyse von zwei Faktoren, um das Modell einfach und auch grafisch darstellbar zu halten.
Desweiteren gehen wir von einer Einprodukt-Firma aus. Es wird also nur ein Gut hergestellt, entweder für den Endverbraucher oder für andere Firmen als Halbfabrikate.

Die Produktionsfunktion

Die genaue Umwandlung von Input zu Output wird durch die Produktionsfunktion angegeben: $\ y=f(x_1; x_2) $. Im nächsten Abschnitt werden wir uns damit näher beschäftigen.
Außerdem betrachten wir Isoquanten. Diese sehen der bereits bekannten Nutzenfunktion sehr ähnlich, es gibt allerdings einen wichtigen Unterschied. Während bei der Nutzenfunktion der Nutzen nur ordinal als Rangordnung angegeben wurde, handelt es sich bei Isoquanten um einen kardinalen Zusammenhang. Hier werden unterschiedliche Mengen an Gütern betrachtet, die auch in der Art miteinander verglichen werden können, dass Abstände bestimmbar sind.