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Konzernabschluss nach IFRS - Einbeziehungsverbote

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Konzernabschluss nach IFRS

Einbeziehungsverbote

Inhaltsverzeichnis

Der Einbezug ist verboten bei einem Verlust der Beherrschung, der in IAS 27.32 – IAS 27.37 beschrieben wird.

Bei erheblichen und andauernden Beschränkungen der Geschäftsführungs- und der Vermögensverfügungsrechte kommt es bei IFRS zu einem Einbeziehungsverbot, denn es liegt keine Mutter-Tochter-Beziehung mehr vor. Dies ist beispielhaft dann der Fall, wenn ein Unternehmen unter der Kontrolle staatlicher Behörden oder Gerichten oder Zwangsverwaltern steht.

Beispiel

Hier klicken zum Ausklappen Die M-AG besitzt alle Anteile an der S-GmbH. Über die S-GmbH wurde das Insolvenzverfahren eröffnet.

Die M-AG hat hier keine Möglichkeit der Beherrschung mehr und insofern nicht mehr „Mutter“ der S-GmbH, die ihrerseits nicht mehr „Tochter“ ist. Die S darf nicht in einen Konzernabschluss der M einbezogen werden.

Video: Einbeziehungsverbote