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Makroökonomie - Offenmarktgeschäfte der Primärgeldschöpfung

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Makroökonomie

Offenmarktgeschäfte der Primärgeldschöpfung

Der Begriff „Offenmarktgeschäft“ ist rein enumerativ zu verstehen. Alles, was die Zentralbank als „Offenmarktgeschäft“ bezeichnet, ist ein solches. Die Bedeutung, die das Wort früher hatte, dass nämlich Geschäfte „am offenen Markt“ getätigt wurden, kommt dem Begriff also heute nicht mehr zu.

Teile der Offenmarktpolitik sind, wie oben schon erwähnt, in der Nomenklatur der EZB

◊    Hauptrefinanzierungsinstrument

◊    längerfristige Refinanzierungsgeschäfte

◊    Feinsteuerungsoperationen

◊    strukturelle Operationen

Beim Hauptrefinanzierungsinstrument geht es schlussendlich um den An- und Verkauf von Wertpapieren durch die Zentralbank.

Methode

Hier klicken zum Ausklappen Wenn die Zentralbank Wertpapiere ankauft, so bezahlt sie mit etwas, was sie selbst „gedruckt“ hat, nämlich mit „Geld“. Wichtig ist aber, dass es erst zu Geld wird, wenn es das System der Zentralbank verlässt. Vorher handelte es sich um bedrucktes Papier und nicht um Geld.
  • Der Ankauf von Wertpapieren führt damit zu einer Erhöhung der Geldmenge,
  • der Verkauf von Wertpapieren durch die Zentralbank vielmehr zu einem Rückgang der Geldmenge.

Das Hauptrefinanzierungsinstrument wird auch Haupttender genannt. Der größte Teil des Refinanzierungsvolumens wird hierüber dem Finanzsektor zur Verfügung gestellt.

Merke

Hier klicken zum Ausklappen Das Hauptrefinanzierungsinstrument hat Leitzinsfunktion.