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Makroökonomie - Geldpolitik bei Kapitalimmobilität im Flexkurssystem

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Makroökonomie

Geldpolitik bei Kapitalimmobilität im Flexkurssystem

Die LM-Kurve verschiebt sich wegen der expansiven Geldpolitik nach rechts (von LM0 nach LM1 in Abb. 60). Das Volkseinkommen Y steigt (von Y0 nach Y1), die Güterimporte steigen folglich an. 

Abb. 60: Geldpolitik, vollkommene Kapitalimmobilität, Flexkurse
Abb. 60: Geldpolitik, vollkommene Kapitalimmobilität, Flexkurse

Wieder bewegt sich die Devisennachfragekurve nach rechts (von DN0 nach DN1 in Abb. 61), die Euro-Angebotskurve genauso nach rechts (s. Abb. 62). Der Wechselkurs in der Preisnotierung steigt (s. Abb. 61), jener in der Mengennotierung fällt (s. Abb. 62). 

Abb. 61: Devisenmarkt mit Preisnotierung
Abb. 61: Devisenmarkt mit Preisnotierung
Abb. 62: Devisenmarkt mit Mengennotierung
Abb. 62: Devisenmarkt mit Mengennotierung

Es kommt also zu einer Abwertung der heimischen Währung.

Diese Abwertung hat in Abb. 60 zwei unterschiedliche Effekte:

  • Rechtsverschiebung der IS-Kurve (von IS0 nach IS1 in Abb. 60)
    ◊    wegen der größeren Wettbewerbsfähigkeit der inländischen Anbieter und
  • Rechtsverschiebung der ZZ-Kurve (von ZZ0 nach ZZ1 in Abb. 60)
    ◊    weil der Wechselkurs Lageparameter der ZZ-Kurve ist.

Merke

Hier klicken zum Ausklappen Insgesamt ist die expansive Geldpolitik bei vollkommenener Kapitalimmobilität und flexiblen Wechselkursen vollkommen effizient, weil es zu einer Verstärkung durch die Abwertung der heimischen Währung kommt.