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Theorie der Haushaltsnachfrage > Güterbündel und Indifferenzkurven:

Annahmen über die Präferenzen

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 Am 08.12.2016 (ab 18:00 Uhr) findet unser nächstes Webinar statt.
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Es gibt einige wichtige Annahmen über Präferenzen der Konsumenten, ohne die das vorher dargestellte System nicht konsistent und plausibel ist.

1. Vollständigkeit: Dass die Präferenzen vollständig sind, bedeutet, dass der Konsument alle Güterbündel vergleichen und bewerten kann. Es entsteht so eine subjektive Rangordnung der Warenkörbe.
Wichtig sind bei der Bewertung allein die Präferenzen des Konsumenten und nicht die Preise. Ein Bündel kann dem anderen auch vorgezogen werden, obwohl es billiger ist als ein anderes.

2. Reflexivität: Dieses ist eine der trivialeren Annahmen. Sie besagt nur, dass ein Bündel mindestens genauso gut ist wie es selber: ($\ x_1; x_2 $) ≥ ($\ x_1; x_ 2 $).

3. Transitivität: Dies sagt aus, dass ein Wirtschaftssubjekt, das den Warenkorb X dem Warenkorb Y vorzieht und zudem Y dem Warenkorb Z, auch X gegenüber Z vorzieht. Aussagen über Warenkörbe können also durch logisches Verbinden auf andere Warenkörbe übertragen werden.

4. Monotonie ("Mehr ist besser als weniger"): Verbraucher ziehen größere Mengen eines Gutes kleineren vor. Sie sind niemals mit einer gegebenen Menge zufrieden und gesättigt, so dass sie zusätzliche Einheiten ablehen würden. (Die vierte Annahme wird deshalb auch "Nichtsättigung" genannt.)
Diese Aussage ist nicht unbedingt direkt verständlich. Natürlich sind Fälle denkbar, in denen jemand nicht mehr von einem Gut haben will, sei es weil er satt ist, keinen Platz mehr hat oder nicht weiß, was er damit anfangen soll. Möglich ist zudem, dass er ein Weniger einem Mehr vorzieht, weil er das betreffende Gut nicht leiden kann oder es ihm anderweitig schlechter stellt. Ein Beispiel dafür wäre Müll, verständlich das ein Mehr an Müll nicht wünschenswert ist.
Hier ignorieren wir aber diese Ausnahmefälle.

Alle vier Annahmen fasst dieses Video zusammen und verdeutlicht diese anhand praktischer Beispiele nochmals.

Lernvideo - Annahmen über die Präferenzen

Video: Annahmen über die Präferenzen

Wichtige Annahmen über die Präferenzen der Konsumenten müssen beachtet werden. Die vier Annahmen sind Vollständigkeit, Reflexivität, Transitivität und Monotonie.

Die vier Punkte sind natürlich nur Annahmen, die in der Realität so nicht immer gelten. Zum Beispiel sind Fälle denkbar, in denen ein Konsument nicht immer alle Alternativen vergleichen und bewerten kann. Dies liegt daran, dass Menschen nicht völlig rational handeln und oft nicht über genügend Informationen für fundierte Entscheidungen verfügen.
Auch auf die Kritik beim vierten Punkt sei nochmal verwiesen.

Multiple-Choice
Was bedeutet Vollständigkeit?
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Hinweis:

Bitte kreuzen Sie die richtigen Aussagen an. Es können auch mehrere Aussagen richtig oder alle falsch sein. Nur wenn alle richtigen Aussagen angekreuzt und alle falschen Aussagen nicht angekreuzt wurden, ist die Aufgabe erfolgreich gelöst.

Vorstellung des Online-Kurses Grundlagen der MikroökonomieGrundlagen der Mikroökonomie
Dieser Inhalt ist Bestandteil des Online-Kurses

Mikroökonomie

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Diese Themen werden im Kurs behandelt:

[Bitte auf Kapitelüberschriften klicken, um Unterthemen anzuzeigen]

  • Grundlagen und Begriffe der Mikroökonomie
    • Begriffe der Mikroökonomie
      • Der Unterschied zwischen Makroökonomie und Mikroökonomie
      • Prinzipien der Mikroökonomie
      • Exogene und endogene Variablen im Modell
    • Komparative Statik
      • Die Nachfragekurve
      • Übung zur Nachfragekurve
      • Die Angebotskurve
      • Übung zur Angebotskurve
      • Das Gleichgewicht
      • Exogene Effekte
    • Mathematische Grundlagen
      • Mathematische Grundlagen
      • Funktionen mit zwei Variablen
    • Elastizität
      • Grundlagen der Elastizität
      • Bestimmungsfaktoren der Elastizität
      • Elastizität des Angebots
      • Berechnung der Elastizität der Nachfrage
    • Wohlfahrt
      • Konsumentenrente und Produzentenrente
      • Die gesamte Wohlfahrt
      • Staatliche Eingriffe
      • Steuern, ein weiterer staatlicher Eingriff
      • Wohlfahrtsverlust durch Steuern
  • Theorie der Haushaltsnachfrage
    • Formale Herleitung
      • Güter und Budgetbeschränkung
      • Die Budgetgerade
    • Preis- und Einkommensänderungen
      • Einkommensänderungen und Preisänderungen
      • Staatliche Eingriffe und die Budgetgerade
    • Güterbündel und Indifferenzkurven
      • Definition zum Güterbündel
      • Annahmen über die Präferenzen
      • Indifferenzkurven
      • Beispiele für Indifferenzkurven
    • Grenzrate der Substitution
      • Definition der Grenzrate der Substitution
      • Zahlenbeispiel zur Grenzrate der Substitution
    • Der Nutzen
      • Grundannahmen zum Nutzen
      • Nutzenfunktionen
      • Grenznutzen und MRS
  • Die optimale Entscheidung
    • Das Haushaltsoptimum
      • Grafische Bestimmung des Optimums
      • Die mathematische Bestimmung bei perfekten Substituten
      • Die mathematische Bestimmung bei perfekten Komplementen
      • Die mathematische Bestimmung bei einer Cobb-Douglas-Nutzenfunktion
      • Die Lagrange-Methode
      • Übung zur Bestimmung des Optimums
    • Slutsky-Zerlegung
      • Substitutionseffekt und Einkommenseffekt
      • Die Berechnung von Einkommens- und Substitutionseffekt
      • Einkommens - und Substitutionseffekt bei verschiedenen Güterarten
      • Übung Slutsky-Zerlegung
  • Nachfrageänderung und die Marktnachfrage
    • Individuelle Nachfrageänderung
      • Einkommensänderung
      • Beispiele für Einkommenskonsumkurven
      • Die Engel-Kurve
      • Preisänderung
      • Berechnung der Nachfragekurven
    • Die Marktnachfrage
      • Aggregation der Nachfrage
      • Mathematische Aggregation
      • Die Preiselastizität der Nachfrage
      • Berechnung der Elastizität ohne Nachfragefunktion
      • Übung Aggregation der Nachfrage
  • Theorie des Unternehmens
    • Formale Herleitung
      • Theorie des Unternehmens
      • Produktionsfunktionen
      • Isoquanten
    • Grenzprodukt und Technische Rate der Substitution
      • Das Grenzprodukt
      • Abnehmendes Grenzprodukt
      • Technische Rate der Substitution
      • Skalenerträge
      • Mathematische Bestimmung der Skalenerträge
    • Gewinnmaximierung
      • Einführung Unternehmenstheorie
      • Isogewinnlinien
      • Gewinnmaximierung mit einem variablen Faktor
      • Übung Gewinnmaximierung mit einem variablen Faktor
      • Gewinnmaximierung bei zwei variablen Faktoren
      • Übung Gewinnmaximierung mit zwei variablen Faktoren
      • Preisänderungen
  • Die lange und kurze Frist bei Kosten
    • Kosten im Zeitablauf
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      • Grenzkosten und variable Kosten
      • Kosten in der langen Frist
      • Grafische Gewinnermittlung
    • Das Angebot der Unternehmen
      • Annahmen zum Angebot
      • Gewinnmaximale Produktionsmenge
      • Optimum bei S-förmiger Kostenkurve
      • Preisuntergrenzen
      • Langfristige Angebotseffekte
  • Monopol und Oligopol
    • Monopol
      • Definition Monopol
      • Monopol Entstehung und Zerschlagung
      • Preis und Menge im Monopol
      • Berechnung des Gewinnmaximums im Monopol
      • Die Ineffizienz des Monopols
      • Übungsaufgabe Monopol
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      • Definition Oligopol
      • Das Kartell
      • Übungsaufgabe Kartell
      • Das Kartell aus Sicht der Spieltheorie
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    Ein Kursnutzer am 20.06.2016:
    "Sehr gut verständlich mit super Beispielen, Spaß beim Lernen "

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    Ein Kursnutzer am 20.05.2016:
    "Sehr gute und hilfreiche Artikel!"

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    Ein Kursnutzer am 05.05.2016:
    "Sehr gute Ergänzung zu meinen Unterlagen der Uni."

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    "einfach erklärt "

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    Ein Kursnutzer am 11.01.2016:
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    Ein Kursnutzer am 23.12.2015:
    "Der Einstieg war recht banal, aber der Matheteil eine sehr gute und wichtige Wiederholung."

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    Ein Kursnutzer am 09.12.2015:
    "Super aufgebauter Kurs! Sogar die falsch beantworteten Fragen werden zwischendurch wiederholt gefragt und man lernt wie am Schnürchen."

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    Ein Kursnutzer am 17.09.2015:
    "Alles sehr gut erklärt, vorallem die Wiederholungen der notwensdigen mathematischen Formeln in den Videos."

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    Ein Kursnutzer am 10.09.2015:
    "hilfreich und gut erklärt"

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    Ein Kursnutzer am 03.09.2015:
    "Zusammenhänge super einfach erklärt, wofür der Prof zig Seiten Geschwafel braucht."

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    Ein Kursnutzer am 24.06.2015:
    "Gute Ergänzungen durch Videos Steigende Schwierigkeit erleichtert den Einstieg"

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    Ein Kursnutzer am 29.03.2015:
    "Guter Kurs, evt. sind die gestellten Fragen etwas zu leicht. Ansonsten alles Top! "

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    Ein Kursnutzer am 21.02.2015:
    "Top!!!"

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    Ein Kursnutzer am 13.02.2015:
    "in leichter Sprache geschrieben, gut verständlich"

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    Ein Kursnutzer am 04.02.2015:
    "Sehr gute Erklärungen! "

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    Ein Kursnutzer am 29.01.2015:
    "Ist gut und einfach erklärt, danke"

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    Ein Kursnutzer am 17.01.2015:
    "Besser als so manche Übung in der Uni "

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    Ein Kursnutzer am 04.12.2014:
    "Der Kurs wird mir mit Sicherheit die Note in der Mikroökonomik Prüfung retten. Ich bin sehr glücklich darüber, dass ich auf diesen Kurs gestoßen bin! Besten Dank, Julia!"

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    Ein Kursnutzer am 16.11.2014:
    "Die Videos sind super "

  • Gute Bewertung für Mikroökonomie

    Ein Kursnutzer am 28.06.2014:
    "Einfach nur super! Vielen Dank für diesen Kurs. Was ich letztes Semester und in diesem neuen 2. Semester immer noch nicht verstanden hatte, habe ich nun mit Hilfe dieses Kurses geschafft. Die wissenschaftlichen Bücher mit ihren knappen Erläuterungen sind schwer zu durchdringen. Hier wird alles wichtige und relevante, ohne was auszulasen, in Angriff genommen. Nun versteht man auch die Lehrbücher und man sieht und merkt wie undidaktisch diese gestaltet sind: Schulnote 6 würde es treffender bezeichnen. Bin sehr zufrieden mit diesem Kurs und das Geld hat sich mehr gelohnt, als in irgedein Lehrbuch zu investieren oder Nachhilfe zu nehmen."

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